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  • Mehr Parodien, bitte!

    Ich könnte mich immer noch über die herrliche “Downton Abbey”-Version mit P. Diddy alias “Downton Diddy” kaputt lachen, die vor kurzem durchs Netz geisterte (“Do I detect a little nutmeg?”). Seine Kommentare sind so treffend, während er als afro-amerikanischer Rapper gleichzeitig so überhaupt nicht in die frühere britische Adelswelt passt. “Downton Abbey” scheint überhaupt ein gefundenes Fressen für Parodien  zu sein, auch Jimmy Fallon hat sich schon an einem Spoof versucht.

    Jetzt hat mir meine Kollegin Ines einen Link zu einer “Girls”-Parodie geschickt, die ich fast bessser als das Original finde. Lena Dunham und Co. werden darin von älteren Schauspielerinnen gespielt. Die absurde Unreife und Selbstbezogenheit der “Girls”-Charaktere wird durch den Kontrast noch mehr auf die Spitze getrieben:

    Ich bin immer begeistert, wenn Schauspieler es schaffen, eine bekannte Person – sei es Rolle oder Original – so gut zu parodieren. In den USA passiert das oft in der Show  “Saturday Night Live”, bei uns in Deutschland arbeitet die Serie “Switch Reloaded” auf echt hohem Niveau. Manche Schauspieler machen so etwas aber auch ganz nebenbei, wie etwa Mila Kunis und James Franco in diesem “Funny or Die”-Video, das die (schreckliche!) Reality-Serie “The Hills” parodiert:

    Und natürlich waren auch meine Klassiker wie die “Gilmore Girls” oder “Friends” schon Parodie-Opfer. Ich finde:  Immer her damit!

    Kennt Ihr noch andere lustige Serien-Parodien?

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    sarah


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    JUN 2013
    14

    Neue Lieblingsserie: Nach “Rory” kommt “Walter”

    An anderer Stelle habe ich ja schonmal über meine verzweifelte Suche nach einer neuen Lieblingsserie geschrieben. Inzwischen sind mir sechs sympathische “Friends” über den Weg gelaufen (Schon klar: Auf die Idee hätte ich auch schon vor gefühlt zwanzig Jahren kommen können. Ich hab trotzdem erst eingeschaltet, seit mir ein wandelndes Zitatebuch und Coutney-Cox-Lookalike gegenüber sitzt!), hab etwas Zeit mit dem legen – wartet – dären “Barney” und seiner Clique verbracht und im Geiste mit dem zwielichtigen “Nucky Thompson” gegen fiese Machenschaften in Atlantic City gekämpft. Und was soll ich sagen: Die “Gilmore Girls” konnten sie alle nicht ersetzen. Bis ich es mit “Breaking Bad” versucht habe (Ich bin eben ein Spätzünder was Serien angeht)  - und nach der ersten Folge süchtig geworden bin.

    Die Serie um den an Lungenkrebs im Endstadium erkrankten Familienvater und seinen Weg in die Drogen-Szene gefällt mir nach mittlerweile fast zwei geguckten Staffeln auf vielen Ebenen. Da wären zum Beispiel …

    die Charaktere: Hauptdarsteller “Walter White” unterrichtet als überqualifizierter Chemie-Lehrer an einer Highschool und hadert auch Jahre nachdem er den großen Karriere-Sprung verpasst hat mit seinem Schicksal. Immer an sich zweifelnd und unzufrieden mit der Entwicklung seines Lebens bemüht er sich trotzdem um seine Schüler, kümmert sich um seine jüngere Frau und den körperlich behinderten Sohn. Aber er  ist auch ein Eigenbrötler, einer, der Dinge gern für sich behält. Und so dauert es Wochen, bis er seiner Familie von dem Tumor in seiner Lunge erzählt. Ehefrau und Sohn (brillant gespielt von RJ Mitte) bleiben zunächst zwar etwas an der Oberfläche, ergänzen “Walt” aber perfekt und haben durchaus Potenzial. Und dann wären da ja auch noch “Walts” Ex-Schüler und mittlerweile Partner in Crime (dazu komme ich gleich noch) “Jesse Pinkman” mit  stets irrem Blick und Hang zur großen Katastrophe, “Walters” kleptomanische Schwägerin” Marie Schrader” und dessen kumpelhafter und auf den ersten Blick herzensguter Ehemann “Hank”.

    Früher waren sie Lehrer und Schüler, heute sind sie kriminelle Partner: “Jesse Pinkman” und “Walter White”.

    die Geschichte: Chemielehrer “Walt” bricht nach seiner schlimmen Krebsdiagnose aus seinem biederen Familienleben aus, um mit dem Junkie und Dealer “Jessie” die Droge Crystal Meth herzustellen und zu verkaufen. Das verdiente Geld soll nach seinem Tod seiner Familie zugute kommen. Doch was als schräge, aber irgendwie auch heldenhafte Idee beginnt, artet immer weiter aus: Schon in den ersten Folgen gibt es Tote und “Walt” gefällt sein Doppelleben als Krimineller viel zu gut. Klingt abgefahren? Ist es auch, und genau deshalb funktioniert “Breaking Bad”.

    Ein abgebrühter Gangster ist “Walt” trotz seines Doppellebens noch lange nicht und so kommt auch die Situationskomik nicht zu kurz: Wenn er sich seinen beigen Stoffhosen entledigt, um wegen des verräterischen Geruchs in Unterhose und mit freiem Oberkörper Meth kocht, oder sein Partner bei dem Versuch, eine Leiche zu entsorgen fast sein Haus zum Einsturz bringt, muss ich auch alleine auf dem Sofa laut lachen.

    die Abgründe: Ein auf den ersten Blick einfacher Lehrer, der mit Drogen zu tun hat und seine Frau hintergeht, eine Ärztin, die Schmuck klaut und ein verkannter Schulabbrecher, der meistens zugedröhnt im Wohnzimmer hockt. “Breaking Bad” guckt hinter die Fassade und deckt Abgründe auf, wo man gar keine vermutet. Das sind Kleinstadtgeschichten mal anders und ich muss sagen: “Walter White”, du bist meine neue “Rory Gilmore”!

    Von wegen Familienidyll: An diesem Tisch sitzt mindestens ein Krimineller. “Walter White” (ganz rechts) mit seinem Sohn “Walt Jr.”, Schwager “Hank”, Ehefrau “Skyler” und Schwägerin “Marie” (im Uhrzeigersinn).

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    andrea


    JUN 2013
    7

    “Verbotene Liebe” wird volljährig

    OMG! Jan und Julia sind Geschwister! Verbotene Liebe…

    Es ist wohl das schmissigste Intro aller deutschen Vorabendserien: Gitarren heulen auf, die Stimme ist schmerzverzerrt und dann dieser Text - “Forbidden looooove/goes straight to your heart/and I can’t stand the pain/when I’m calling your name”! Das ganze Drama hören und sehen wir schon seit 18 Jahren täglich in der ARD, denn “Verbotene Liebe” wird dieses Jahr volljährig. Da mit ihr auch viele von uns groß geworden sind, habe ich mich mal in der Redaktion umgehört und bin dabei auf die unterschiedlichsten Erinnerungen zu der Daily Soap gestoßen:

    Meine Kollegin Rachel war zum Beispiel bei der ersten Folge dabei, als “Jan Brander” zu “Julia von Anstetten” sagte: “Entschuldigen Sie, ich habe Sie nicht – “.

    Rachel

    “Meine schönste “Verbotene Liebe”-Erinnerung ist, wie ich damals, 1995, ganz gespannt mit meinen Freundinnen vorm Fernseher saß, als die erste Folge der Soap ausgestrahlt wurde. Wir konnten mit ansehen, wie Jan Brandner alias Andreas Brucker am Flughafen zum ersten Mal auf seine Julia alias Valerie Niehaus traf und die beiden sich sofort ineinander verliebten. Dass die beiden Geschwister sind und ihre Liebe daher höchst gradig verboten war, wussten wir da zwar schon, aber es hat uns trotzdem zutiefst miterschüttert, als die Verliebten einige Folgen später selber dahinter kamen. So sehr, dass wir für einige Jahre zu süchtigen Soap-Guckern wurden, nur um zu sehen, ob Jan und Julia vielleicht doch noch glücklich werden …”

    Auch unsere Bildredakteurin Tina hat ihre Jugend mit “Verbotene Liebe” verbracht:

    Tina

    “Mitte der 90er war ich um die 15 Jahre alt und „Verbotene Liebe“ wurde zum festen Bestandteil meines Lebens. Verabredungen mit Freundinnen mussten oft ausfallen, wenn es sich gar nicht vermeiden ließ, habe ich die Serie mit dem Videorekorder aufgenommen und so schnell es ging nachgeschaut… Meine Lieblingsfiguren waren natürlich Jan&Julia und auch heute noch, wenn ich den Schauspieler Andreas Brucker in einem Hamburger Café sitzen sehe, habe ich die spannende Liebesgeschichte der Zwillinge im Kopf. Mit den Jahren und etlichen neuen Gesichtern verlor die Serie für mich an Wichtigkeit, aber manchmal,  wenn ich schon von der Arbeit zu Hause sein sollte, bleibe ich doch irgendwie wieder daran hängen.”

    Kathrin

    Unsere Volontärin Kathrin hat die Serie hingegen nicht nur wegen “Jan&Julia” verschlungen:

    “‘Verbotene Liebe’ steht für mich vor allem für eines: Düsseldorf. Die Stadt, in der ich studiert habe, und auf die ich mich monatelang mit intensiver Daily Soap-Recherche vorbereitete. Karneval, Club-Szene, Königsallee – eine Stadt, wie gemacht für große Emotionen. Ganz so viele Affären, Skandale und Schicksalsschläge wie in der Serie habe ich aber glücklicherweise nicht erlebt.”

    Claudia

    Und unserer CvD Claudia fiel nur eines zum Thema “Verbotene Liebe” ein: “Mein Mann hat das während seiner Studienzeit tatsächlich eine zeitlang geguckt. Ich habe noch nie verstanden, warum.“

    Am Donnerstag (30. Mai) und Freitag (31. Mai) werden diese Woche zwei spezielle Jubiläumsfolgen ausgestrahlt, die sich um eine große Fashionshow drehen. Vielleicht ist das ja auch für Euch Anlass, um mal wieder in die Welt von “Verbotene Liebe” einzutauchen…

    Welche Erinnerungen verbindet Ihr mit “Verbotene Liebe”? Guckt Ihr immer noch?

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    sarah


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    MAI 2013
    28

    Genug der Gerüchte!

    Lisa? David? Rachel? Neun Jahre ist es her, dass die letzte “Friends”-Folge ausgestrahlt wurde.

    Jennifer Aniston, es reicht! Wieder hat “Rachel” den armen “Friends”-Fans Hoffnungen gemacht: In der Talkshow von Ellen DeGeneres ließ sie die Zuschauer einige Sekunden zappeln, als es um eine Reunion mit ihren “Friends”-Kollegen ging. Dann betonte sie aber nur, wie schön es wäre, wieder mit ihrer “Family” – Matthew Perry, David Schwimmer, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc und Courteney Cox – zusammenzuarbeiten. Dabei mussten die Fans erst im April eine herbe Enttäuschung verkraften, als falsche Gerüchte um einen “Friends”-Film durchs Internet geisterten. Selbst für eine alte “Friends”-Liebhaberin wie mich sind das nun genug der Anspielungen. Auch wenn ich die Serie früher wirklich ganz toll fand – auf eine Fortsetzung hätte ich keine Lust. Mit stolzen zehn Staffeln hat die Sitcom gerade noch so einen guten Absprung geschafft. Witz und Charme der Clique hatten da ehrlich gesagt schon etwas abgebaut.

    Trotzdem ist es natürlich schön, alle Darsteller gelegentlich zusammen wiederzusehen. Und da ist besonders Jennifer Aniston mit Gastauftritten bei “Cougar Town” oder “Dirt” sehr großzügig. Für “Ellen” trommelte sie jetzt Matthew Perry (“Chandler”) und ihre Busenfreundin Courteney Cox (“Moncica”) zusammen und drehte einen kurzen Clip. Solche Videos in regelmäßigen Abständen wären doch was, liebe “Friends”-Family! Oder vielleicht doch eine klitzekleine Thanksgiving-Folge?!

    Eine Folge wäre doch okay – oder wünscht Ihr Euch wirklich eine ganze “Friends”-Staffel?

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    sarah


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    MAI 2013
    23

    “HIMYM”: Wollt Ihr es wissen?!

    Oh-oh: Habt Ihr auch aus Versehen mitbekommen, wer die Mutter ist?!

    Schnell Hände auf die Ohren oder sofort aufgeregt losgooglen? Als wir heute morgen in der Redaktion über das Staffelfinale von “How I Met Your Mother” sprachen, waren die Reaktionen gemischt. Das Problem: Spoiler. In den USA gab es am Montagabend endlich nach acht Jahren zum ersten Mal das Gesicht von “Ted Mosbys” Ehefrau und Mutter seiner Kinder zu sehen – ein riesiger Schritt!

    Seit der ersten Folge warten die Zuschauer gespannt auf diese Information, mit nur sehr kleinen Hinweisen wurden wir acht Staffeln lang am Rätseln und Mitfiebern gehalten. Dementsprechend groß fiel die Resonanz auf die Folge aus – dumm nur, wenn man die Serie gar nicht in den USA verfolgt. Denn in Deutschland zum Beispiel wird es noch eine Weile dauern, bis die Fans erfahren, wer genau mit dem gelben Regenschirm durch New York lief und dabei immer wieder fast “Teds” Wege kreuzte.

    Kurz vorm Happy End: Romantiker “Ted” trifft endlich seine Zukünftige.

    Daran dachten die Betreiber der offiziellen “How I Met Your Mother”-Facebook-Seite aber offensichtlich nicht: Ohne Rücksicht auf nicht-amerikanische Zuschauer posteten sie ein Foto von DER Mutter  und ernteten damit viel Ärger. Zahlreiche User beschwerten sich unter dem Bild über den Spoiler. “Das ist besser ein Scherz. Ich habe nicht acht Jahre lang gewartet, um das auf Facebook zu lesen bevor ich die Folge gesehen hab”, schreibt ein User zum Beispiel entsetzt.

    Ich finde auch, dass man mit solchen Informationen vorsichtig sein muss, trotzdem fand ich es nicht so schlimm, einen Blick auf sie zu werfen, bevor ich selber dazu kam, die Folge zu sehen. Denn dass “Ted” in der kommenden letzten Staffel endlich die Mutter trifft, darauf haben wir ja alle gehofft. Wer sich wirklich komplett ohne Vorwissen die Serie anschauen möchte, der darf im Grunde auch nicht auf die Faceboook-Seite des Senders CBS gucken – dort wird er immer das Allerneueste zur Serie finden.

    Trotzdem hätte der Sender in diesem speziellen Fall vielleicht eine kleinen Spoiler-Schutz einbauen können, wie es im Netz meistens üblich ist. Deshalb jetzt von mir die Warnung: NICHT (!!!) hier drauf klicken, wenn Ihr Euch überraschen lassen wollt…

    Habt Ihr schon einmal aus Versehen einen Spoiler gesehen? Und: Wollt Ihr wissen, wer die Mutter ist?!

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    sarah


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    MAI 2013
    14

    Viel besser als ermittelmäßig

    Ganz ehrlich: Zu Beginn haben mich Werbung und Pressetext der Serie abgeschreckt, fast wäre sie mir durch die Lappen gegangen. Eine „Krimiserie mit ‘Sex and the City’-Elementen“, zitierte der TV-Sender damals eine der beiden Hauptdarstellerinnen, Sasha Alexander. Ich fand „SATC“ sexistisch, konsumgeil und – das war das schlimmste – schnarchlangweilig. Und die einzige Frau auf Stöckelschuhen, der ich einen ordentlichen Spurt hinter einem Verdächtigen her zutraute, war Stephanie Zimbalist als „Laura Holt“ (wisst ihr noch?). Keine Serie für mich, dachte ich.

     

    Jane Rizzoli (Angie Harmon) und Maura Isles (Sasha Alexander) ermitteln auf “Vox”. (Quelle: TNT)

    Zum Glück habe ich doch eingeschaltet – „Rizzoli & Isles“, eines der Mittwochabend-Krimiformate von Vox, ist nämlich ganz großer Serienspaß. Ich bin sofort zum Fan geworden. Die beiden Hauptfiguren – die extrem kluge, aber auch etwas besserwisserische und tussige Gerichtsmedizinerin Maura Isles (Sasha Alexander) und die tatkräftige, temperamentvolle und von ihrer italienischstämmigen Familie umzingelte Mordermittlerin Jane Rizzoli (Angie Harmon) sind so sympathisch, dass man mit ihnen sofort ein Bier trinken gehen möchte. Obwohl Dr. Isles natürlich lieber Rotwein bestellen würde. Die Chemie der Freundinnen stimmt und die Gesichter der Hauptdarstellerinnen sind angenehm frisch, obwohl sie schon in thematisch ähnlichen Serien wie „Law & Order“ und „NCIS“ mitgespielt haben. Eine leichte homoerotische Note in der Beziehung der beiden attraktiven Freundinnen, welche ab und zu schon mal einfloss, fand sicher unter den Zuschauern auch ihre Anhänger.

    Mein Lieblingsaspekt an der Serie sind die Dialoge zwischen den beiden Freundinnen. Sowas wie „Mein Gott, du flirtest über eine Leiche hinweg.“ – „Wann soll ich es denn sonst tun?“ Oder „Ich hab noch nie verstanden, warum Menschen in brennende Gebäude rennen“ – „Aber du jagst Mörder“. „Ja, aber nicht, wenn sie brennen.“  Oder (Blick auf ein Butterbrot) „Ist das aus dem guten Kühlschrank oder aus dem Tote-Leute-Kühlschrank?“ – „Kalte Luft ist kalte Luft“. Oder „War sie tot, bevor sie rausgeworfen wurde?“ – „Ich müsste raten.“ – „Ich verrat es nicht.“ Okay, ich höre auf, man muss es selber hören. Diesen Artikel weiter lesen »

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    claudia


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    MAI 2013
    8

    Zweite Runde für “Add A Friend”

    Die Schauspieler Friedrich Mücke und Ken Duken bei der Vorstellung der zweiten Staffel in München. Quelle: https://www.facebook.com/addafriend.serie

    Die deutsche Serie “Add a Friend” geht in die zweite Runde: Ab dem 6. Mai ist die preisgekrönte Dramedy immer montags um 20.15 Uhr auf dem Pay-TV-Sender “TNT Serie” zu sehen. Schon allein die Besetzungliste mit vielen bekannten Namen der deutschen Schauspielriege lässt aufhorchen: Hannes Jaenicke und Max von Thun haben Gastauftritte, Ken Duken, Friedrich Mücke, Friederike Kempter und Nadeshda Brennicke sind fest mit von der Partie.

    Mit “Add a Friend” hat sich der Pay-TV-Sender “TNT Serie” in “HBO”-Manier an eine Eigenproduktion getraut und prompt Erfolg gehabt: Für das Konzept gab es nach der ersten Staffel den Grimme-Preis. In Kritiken wurde immer wieder die originelle Erzählweise rund um die via Online-Videochat verbundenen Charaktere gelobt.

    Mir gefällt die Idee auch, allerdings finde ich es doch zumindest ein bisschen ironisch, dass eine TV-Serie über Internetkommunikation nicht online verfügbar ist. Abonnenten können zwar via SkyGo die Serie laden, wer nur an “Add a Friend” allein interessiert ist, kann die einzelnen Folgen jedoch nicht online legal kaufen. Schade, denn durch die Pay-TV-Wall bleibt die gutgemachte Serie nur einem relativ kleinen Publikum vorbehalten.

    Wer bezahlt hat, kann sich jedoch auf eine schöne neue Staffel freuen: Der Teaser verspricht, dass sich einige Charaktere in der zweiten Staffel endlich auch einmal in Fleisch und Blut gegenüber stehen – und nicht immer nur via Bildschirm.

    Bezahlt Ihr bereits für Serien im Netz? Oder habt Ihr Pay-TV-Zugang?

     

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    sarah


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    MAI 2013
    6

    “Breaking Bad” als Videospiel-Parodie

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es die Figur des krebskranken Chemielehrers “Walter ‘Walt’ White”, der zum Drogenbaron wird und sich Rohrbomben bauend in seinem Meth-Labor verschanzt, niemals ins Sortiment der Firma Lego schaffen wird – neben den ganzen Superhelden, Harry Potters und Ponyhöfen. Dennoch habe ich mich sehr über das Video amüsiert, das Brian Anderson, ein Fan der US-Serie “Breaking Bad”, kürzlich bei Youtube hochgeladen hat.

    Bryan Cranston als “Walter” und Aaron Paul als “Jesse” in “Breaking Bad” und als Lego-Figuren im Videospielfilmchen.

    Ab August sollen in den USA endlich die letzten acht Episoden der fünften Staffel der Serie ausgestrahlt werden. Die ersten acht wurden bereits vergangenes Jahr im Sommer gezeigt.

    Die Zeit hat sich zumindest Fan Anderson nicht lang werden lassen und eine viereinhalbminütige Lego-Videospiel-Parodie auf die Serie mit Bryan Cranston in der Hauptrolle angefertigt.

    Darin wird als Spieler zunächst “Walt” ausgewählt, der sich in einem Jump-And-Run-Abenteuer durch die Vorstadt kämpft und auf Gangster trifft, vor denen er seinen Sidekick “Jesse” retten will. Um wieder Meth kochen zu können, müssen die beiden dann noch ihren Wohnwagen samt Drogenküche wieder zusammensetzen.

    Aber bevor ich hier zuviel erzähle, seht doch selbst:

    Die Reaktionen auf das Video sind übrigens fast durchweg positiv und die Zuschauer verlangen schon nach mehr Serien im Lego-Videospiel-Format, unter anderem “Game Of Thrones” und “The Walking Dead” werden da vorgeschlagen.

    Wartet Ihr auch schon gespannt auf die letzten Folgen “Breaking Bad”? Oder seid Ihr traurig, dass die Serie bald zu Ende ist?

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    ines


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    MAI 2013
    3

    “About: Kate”

    In die Klapse geklickt: Meine neue Facebook-Freundin Kate.

    Fernseher an, Handy in der Hand, Laptop auf dem Schoß und nebenher noch mit der Freundin quatschen – kommt Euch das bekannt vor? Das Ganze kann man jetzt auch mit System machen: Die Produktionsfirma von Christian Ulmen hat eine neue crossmediale Serie am Start, in der die Grenzen zwischen TV-Welt und der eigenen (virtuellen) Welt verschwimmen. Am Samstag geht es auf Arte los mit “About: Kate” aber wer Lust hat, kann sich schon vorher via Website und Facebook in das Leben der Hauptperson “Kate Harff” reinstürzen.

    Also hab ich Kate Harff gleich mal bei Facebook angefreundet – ihr kennt ja mein Herz für deutsche Serien. Jetzt kriege ich täglich mit, was Kate so umtreibt und was ihre Freunde- ich hab sogar schon gemeinsame mit ihr – ihr auf die Pinnwand posten. Ihr Leben ist aber auch kompliziert: Kate lässt sich kurz vor ihrem 30. Geburtstag (gut, Schauspielerin Natalia Belitski sieht eher aus wie 20…) freiwillig in eine Nervenklink einweisen, um wieder zu sich selbst zu finden. Neben Therapiegesprächen macht sie sich vor allem im Internet auf die Suche nach ihrer Identität. Das ist in der ersten Folge unterhaltsam geschnitten, mit guter Musik unterlegt und macht Spaß zuzuschauen. Hinterher merke ich, wie ich auf ihrer Facebookseite Bilder und Menschen aus der Serie wiedererkenne und sie noch ein bisschen genauer stalke…

    Kate ist eine fleißige Facebook-Nutzerin und hat schon vor der ersten Folge über 1800 Freunde gesammelt.

    Das reine Abgleichen von Folgeninhalt und Facebook-Profil macht den Reiz natürlich noch nicht aus, richtig neu dazukommen soll eine begleitende Smartphone-App, die sich während der Folge automatisch synchronisiert und den Zuschauer quasi zum Mitpatienten macht. Wer mag, kann sich also gleich mittherapieren lassen. Produzent Christian Ulmen hat mir im Interview zur Serie jedenfalls versichert, dass er am Samstag mit dem Handy vorm Fernseher sitzen wird. Müsste er aber gar nicht: Alle Folgen gibt es nach der Ausstrahlung auch im Netz. Schon allein dafür gibt’s von mir Applaus.

    Habt Ihr Lust auf  “About: Kate”? Und guckt ihr auch regelmäßig TV mit einem “Second Screen” zur Hand?

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    sarah


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    APR 2013
    26

    Endspurt für “HIMYM”!

    Barney in Action: “How I Met Your Mother” macht sich für die letzte Staffel bereit.

    Am Mittwoch um 20.15 Uhr startet auf Pro7 die achte Staffel “How I Met Your Mother” – die vorletzte, bevor hoffentlich endlich verraten wird, wen “Ted Mosby” denn nun zur Mutter seiner Kinder macht. Es wird auch langsam höchste Zeit!

    Ich persönlich bin etwas enttäuscht davon, wie die Macher die Serie mittlerweile in die Länge ziehen. Ich hab schon mal ein bisschen vorgeschaut und kann euch sagen: So wie in der siebten Staffel auch, wird es in der achten öfter Folgen geben, die die Handlung nicht voranbringen und sich auf manchmal mehr, manchmal weniger lustige Sondereinfälle der Drehbuchautoren konzentrieren (mit Ideen, die auch noch häufig bei “Friends” geklaut wurden…).

    Trotzdem gibt es natürlich einige Highlights, wie zum Beispiel das hier:

    Happy End für Robin&Barney!

    In der letzten Folge der siebten Staffel stellte sich ja heraus, dass “Barney” und “Robin” heiraten werden. Wie die beiden wieder zueinanderfinden und sich schlussendlich verloben, wird vor allem in zwei tollen Sonderfolgen (11 + 12) schön erzählt – darauf könnt ihr euch freuen! Außerdem gibt es tatsächlich ein Wiedersehen mit “Robin Sparkles”, die ein dunkles Kapitel kanadischer Musikgeschichte geschrieben hat… Immer wieder gut:

    Robin Sparkles is back!

    Ich hoffe stark, dass sich die neunte Staffel mit der Beziehung zwischen “Ted” und seiner Zukünftigen beschäftigt, damit “How I Met Your Mother” wieder etwas mehr Orientierung und starke Erzählstränge bekommt. Denn “Teds” letzte Beziehungen waren allesamt doch ziemlich unglaubwürdig – aber schaut am besten selbst!

    Was meint Ihr: Wird es Zeit, dass die Serie ein Ende findet? Schaltet Ihr ein?

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    sarah


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    APR 2013
    17