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  • “HIMYM”: Wollt Ihr es wissen?!

    Oh-oh: Habt Ihr auch aus Versehen mitbekommen, wer die Mutter ist?!

    Schnell Hände auf die Ohren oder sofort aufgeregt losgooglen? Als wir heute morgen in der Redaktion über das Staffelfinale von “How I Met Your Mother” sprachen, waren die Reaktionen gemischt. Das Problem: Spoiler. In den USA gab es am Montagabend endlich nach acht Jahren zum ersten Mal das Gesicht von “Ted Mosbys” Ehefrau und Mutter seiner Kinder zu sehen – ein riesiger Schritt!

    Seit der ersten Folge warten die Zuschauer gespannt auf diese Information, mit nur sehr kleinen Hinweisen wurden wir acht Staffeln lang am Rätseln und Mitfiebern gehalten. Dementsprechend groß fiel die Resonanz auf die Folge aus – dumm nur, wenn man die Serie gar nicht in den USA verfolgt. Denn in Deutschland zum Beispiel wird es noch eine Weile dauern, bis die Fans erfahren, wer genau mit dem gelben Regenschirm durch New York lief und dabei immer wieder fast “Teds” Wege kreuzte.

    Kurz vorm Happy End: Romantiker “Ted” trifft endlich seine Zukünftige.

    Daran dachten die Betreiber der offiziellen “How I Met Your Mother”-Facebook-Seite aber offensichtlich nicht: Ohne Rücksicht auf nicht-amerikanische Zuschauer posteten sie ein Foto von DER Mutter  und ernteten damit viel Ärger. Zahlreiche User beschwerten sich unter dem Bild über den Spoiler. “Das ist besser ein Scherz. Ich habe nicht acht Jahre lang gewartet, um das auf Facebook zu lesen bevor ich die Folge gesehen hab”, schreibt ein User zum Beispiel entsetzt.

    Ich finde auch, dass man mit solchen Informationen vorsichtig sein muss, trotzdem fand ich es nicht so schlimm, einen Blick auf sie zu werfen, bevor ich selber dazu kam, die Folge zu sehen. Denn dass “Ted” in der kommenden letzten Staffel endlich die Mutter trifft, darauf haben wir ja alle gehofft. Wer sich wirklich komplett ohne Vorwissen die Serie anschauen möchte, der darf im Grunde auch nicht auf die Faceboook-Seite des Senders CBS gucken – dort wird er immer das Allerneueste zur Serie finden.

    Trotzdem hätte der Sender in diesem speziellen Fall vielleicht eine kleinen Spoiler-Schutz einbauen können, wie es im Netz meistens üblich ist. Deshalb jetzt von mir die Warnung: NICHT (!!!) hier drauf klicken, wenn Ihr Euch überraschen lassen wollt…

    Habt Ihr schon einmal aus Versehen einen Spoiler gesehen? Und: Wollt Ihr wissen, wer die Mutter ist?!

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    sarah


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    MAI 2013
    14

    Viel besser als ermittelmäßig

    Ganz ehrlich: Zu Beginn haben mich Werbung und Pressetext der Serie abgeschreckt, fast wäre sie mir durch die Lappen gegangen. Eine „Krimiserie mit ‘Sex and the City’-Elementen“, zitierte der TV-Sender damals eine der beiden Hauptdarstellerinnen, Sasha Alexander. Ich fand „SATC“ sexistisch, konsumgeil und – das war das schlimmste – schnarchlangweilig. Und die einzige Frau auf Stöckelschuhen, der ich einen ordentlichen Spurt hinter einem Verdächtigen her zutraute, war Stephanie Zimbalist als „Laura Holt“ (wisst ihr noch?). Keine Serie für mich, dachte ich.

     

    Jane Rizzoli (Angie Harmon) und Maura Isles (Sasha Alexander) ermitteln auf “Vox”. (Quelle: TNT)

    Zum Glück habe ich doch eingeschaltet – „Rizzoli & Isles“, eines der Mittwochabend-Krimiformate von Vox, ist nämlich ganz großer Serienspaß. Ich bin sofort zum Fan geworden. Die beiden Hauptfiguren – die extrem kluge, aber auch etwas besserwisserische und tussige Gerichtsmedizinerin Maura Isles (Sasha Alexander) und die tatkräftige, temperamentvolle und von ihrer italienischstämmigen Familie umzingelte Mordermittlerin Jane Rizzoli (Angie Harmon) sind so sympathisch, dass man mit ihnen sofort ein Bier trinken gehen möchte. Obwohl Dr. Isles natürlich lieber Rotwein bestellen würde. Die Chemie der Freundinnen stimmt und die Gesichter der Hauptdarstellerinnen sind angenehm frisch, obwohl sie schon in thematisch ähnlichen Serien wie „Law & Order“ und „NCIS“ mitgespielt haben. Eine leichte homoerotische Note in der Beziehung der beiden attraktiven Freundinnen, welche ab und zu schon mal einfloss, fand sicher unter den Zuschauern auch ihre Anhänger.

    Mein Lieblingsaspekt an der Serie sind die Dialoge zwischen den beiden Freundinnen. Sowas wie „Mein Gott, du flirtest über eine Leiche hinweg.“ – „Wann soll ich es denn sonst tun?“ Oder „Ich hab noch nie verstanden, warum Menschen in brennende Gebäude rennen“ – „Aber du jagst Mörder“. „Ja, aber nicht, wenn sie brennen.“  Oder (Blick auf ein Butterbrot) „Ist das aus dem guten Kühlschrank oder aus dem Tote-Leute-Kühlschrank?“ – „Kalte Luft ist kalte Luft“. Oder „War sie tot, bevor sie rausgeworfen wurde?“ – „Ich müsste raten.“ – „Ich verrat es nicht.“ Okay, ich höre auf, man muss es selber hören. Diesen Artikel weiter lesen »

    gepostet von
    claudia


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    MAI 2013
    8

    Zweite Runde für “Add A Friend”

    Die Schauspieler Friedrich Mücke und Ken Duken bei der Vorstellung der zweiten Staffel in München. Quelle: https://www.facebook.com/addafriend.serie

    Die deutsche Serie “Add a Friend” geht in die zweite Runde: Ab dem 6. Mai ist die preisgekrönte Dramedy immer montags um 20.15 Uhr auf dem Pay-TV-Sender “TNT Serie” zu sehen. Schon allein die Besetzungliste mit vielen bekannten Namen der deutschen Schauspielriege lässt aufhorchen: Hannes Jaenicke und Max von Thun haben Gastauftritte, Ken Duken, Friedrich Mücke, Friederike Kempter und Nadeshda Brennicke sind fest mit von der Partie.

    Mit “Add a Friend” hat sich der Pay-TV-Sender “TNT Serie” in “HBO”-Manier an eine Eigenproduktion getraut und prompt Erfolg gehabt: Für das Konzept gab es nach der ersten Staffel den Grimme-Preis. In Kritiken wurde immer wieder die originelle Erzählweise rund um die via Online-Videochat verbundenen Charaktere gelobt.

    Mir gefällt die Idee auch, allerdings finde ich es doch zumindest ein bisschen ironisch, dass eine TV-Serie über Internetkommunikation nicht online verfügbar ist. Abonnenten können zwar via SkyGo die Serie laden, wer nur an “Add a Friend” allein interessiert ist, kann die einzelnen Folgen jedoch nicht online legal kaufen. Schade, denn durch die Pay-TV-Wall bleibt die gutgemachte Serie nur einem relativ kleinen Publikum vorbehalten.

    Wer bezahlt hat, kann sich jedoch auf eine schöne neue Staffel freuen: Der Teaser verspricht, dass sich einige Charaktere in der zweiten Staffel endlich auch einmal in Fleisch und Blut gegenüber stehen – und nicht immer nur via Bildschirm.

    Bezahlt Ihr bereits für Serien im Netz? Oder habt Ihr Pay-TV-Zugang?

     

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    sarah


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    MAI 2013
    6

    “Breaking Bad” als Videospiel-Parodie

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es die Figur des krebskranken Chemielehrers “Walter ‘Walt’ White”, der zum Drogenbaron wird und sich Rohrbomben bauend in seinem Meth-Labor verschanzt, niemals ins Sortiment der Firma Lego schaffen wird – neben den ganzen Superhelden, Harry Potters und Ponyhöfen. Dennoch habe ich mich sehr über das Video amüsiert, das Brian Anderson, ein Fan der US-Serie “Breaking Bad”, kürzlich bei Youtube hochgeladen hat.

    Bryan Cranston als “Walter” und Aaron Paul als “Jesse” in “Breaking Bad” und als Lego-Figuren im Videospielfilmchen.

    Ab August sollen in den USA endlich die letzten acht Episoden der fünften Staffel der Serie ausgestrahlt werden. Die ersten acht wurden bereits vergangenes Jahr im Sommer gezeigt.

    Die Zeit hat sich zumindest Fan Anderson nicht lang werden lassen und eine viereinhalbminütige Lego-Videospiel-Parodie auf die Serie mit Bryan Cranston in der Hauptrolle angefertigt.

    Darin wird als Spieler zunächst “Walt” ausgewählt, der sich in einem Jump-And-Run-Abenteuer durch die Vorstadt kämpft und auf Gangster trifft, vor denen er seinen Sidekick “Jesse” retten will. Um wieder Meth kochen zu können, müssen die beiden dann noch ihren Wohnwagen samt Drogenküche wieder zusammensetzen.

    Aber bevor ich hier zuviel erzähle, seht doch selbst:

    Die Reaktionen auf das Video sind übrigens fast durchweg positiv und die Zuschauer verlangen schon nach mehr Serien im Lego-Videospiel-Format, unter anderem “Game Of Thrones” und “The Walking Dead” werden da vorgeschlagen.

    Wartet Ihr auch schon gespannt auf die letzten Folgen “Breaking Bad”? Oder seid Ihr traurig, dass die Serie bald zu Ende ist?

    gepostet von
    ines


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    MAI 2013
    3

    “About: Kate”

    In die Klapse geklickt: Meine neue Facebook-Freundin Kate.

    Fernseher an, Handy in der Hand, Laptop auf dem Schoß und nebenher noch mit der Freundin quatschen – kommt Euch das bekannt vor? Das Ganze kann man jetzt auch mit System machen: Die Produktionsfirma von Christian Ulmen hat eine neue crossmediale Serie am Start, in der die Grenzen zwischen TV-Welt und der eigenen (virtuellen) Welt verschwimmen. Am Samstag geht es auf Arte los mit “About: Kate” aber wer Lust hat, kann sich schon vorher via Website und Facebook in das Leben der Hauptperson “Kate Harff” reinstürzen.

    Also hab ich Kate Harff gleich mal bei Facebook angefreundet – ihr kennt ja mein Herz für deutsche Serien. Jetzt kriege ich täglich mit, was Kate so umtreibt und was ihre Freunde- ich hab sogar schon gemeinsame mit ihr – ihr auf die Pinnwand posten. Ihr Leben ist aber auch kompliziert: Kate lässt sich kurz vor ihrem 30. Geburtstag (gut, Schauspielerin Natalia Belitski sieht eher aus wie 20…) freiwillig in eine Nervenklink einweisen, um wieder zu sich selbst zu finden. Neben Therapiegesprächen macht sie sich vor allem im Internet auf die Suche nach ihrer Identität. Das ist in der ersten Folge unterhaltsam geschnitten, mit guter Musik unterlegt und macht Spaß zuzuschauen. Hinterher merke ich, wie ich auf ihrer Facebookseite Bilder und Menschen aus der Serie wiedererkenne und sie noch ein bisschen genauer stalke…

    Kate ist eine fleißige Facebook-Nutzerin und hat schon vor der ersten Folge über 1800 Freunde gesammelt.

    Das reine Abgleichen von Folgeninhalt und Facebook-Profil macht den Reiz natürlich noch nicht aus, richtig neu dazukommen soll eine begleitende Smartphone-App, die sich während der Folge automatisch synchronisiert und den Zuschauer quasi zum Mitpatienten macht. Wer mag, kann sich also gleich mittherapieren lassen. Produzent Christian Ulmen hat mir im Interview zur Serie jedenfalls versichert, dass er am Samstag mit dem Handy vorm Fernseher sitzen wird. Müsste er aber gar nicht: Alle Folgen gibt es nach der Ausstrahlung auch im Netz. Schon allein dafür gibt’s von mir Applaus.

    Habt Ihr Lust auf  “About: Kate”? Und guckt ihr auch regelmäßig TV mit einem “Second Screen” zur Hand?

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    sarah


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    APR 2013
    26

    Endspurt für “HIMYM”!

    Barney in Action: “How I Met Your Mother” macht sich für die letzte Staffel bereit.

    Am Mittwoch um 20.15 Uhr startet auf Pro7 die achte Staffel “How I Met Your Mother” – die vorletzte, bevor hoffentlich endlich verraten wird, wen “Ted Mosby” denn nun zur Mutter seiner Kinder macht. Es wird auch langsam höchste Zeit!

    Ich persönlich bin etwas enttäuscht davon, wie die Macher die Serie mittlerweile in die Länge ziehen. Ich hab schon mal ein bisschen vorgeschaut und kann euch sagen: So wie in der siebten Staffel auch, wird es in der achten öfter Folgen geben, die die Handlung nicht voranbringen und sich auf manchmal mehr, manchmal weniger lustige Sondereinfälle der Drehbuchautoren konzentrieren (mit Ideen, die auch noch häufig bei “Friends” geklaut wurden…).

    Trotzdem gibt es natürlich einige Highlights, wie zum Beispiel das hier:

    Happy End für Robin&Barney!

    In der letzten Folge der siebten Staffel stellte sich ja heraus, dass “Barney” und “Robin” heiraten werden. Wie die beiden wieder zueinanderfinden und sich schlussendlich verloben, wird vor allem in zwei tollen Sonderfolgen (11 + 12) schön erzählt – darauf könnt ihr euch freuen! Außerdem gibt es tatsächlich ein Wiedersehen mit “Robin Sparkles”, die ein dunkles Kapitel kanadischer Musikgeschichte geschrieben hat… Immer wieder gut:

    Robin Sparkles is back!

    Ich hoffe stark, dass sich die neunte Staffel mit der Beziehung zwischen “Ted” und seiner Zukünftigen beschäftigt, damit “How I Met Your Mother” wieder etwas mehr Orientierung und starke Erzählstränge bekommt. Denn “Teds” letzte Beziehungen waren allesamt doch ziemlich unglaubwürdig – aber schaut am besten selbst!

    Was meint Ihr: Wird es Zeit, dass die Serie ein Ende findet? Schaltet Ihr ein?

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    sarah


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    APR 2013
    17

    Mit “The Good Wife” vors Gericht

    “Alicia” und ihre Jungs – alle in Top-Anzügen versteht sich.

    Neulich erzählte mir eine Freundin, dass sie zur Schöffin berufen wurde. Sofort hab ich sie vor meinem geistigen Auge in einem überfüllten Gerichtssaal gesehen, wo zwei Anwälte in gut sitzenden Anzügen vor einer Runde Geschworener heiß diskutieren… Moment – warum sieht einer aus wie “Logan” von den “Gilmore Girls”?! Richtig: die dritte Staffel von “The Good Wife” ist auf DVD erschienen und ich bin im Anwälte-Fieber. Das war ich schätzungsweise seit “Ally McBeal” nicht mehr, aber “The Good Wife” schafft es jede Staffel wieder, dass ich doch dran bleibe.

    Und das liegt nicht nur an den top-gestylten Anwälten: Was mir besonders gut gefällt ist, dass die Serie mittlerweile echt einen schönen, feinen Humor entwickelt hat. Es sind nicht alle ganz verdreht wie bei “Ally”, aber einige skurrile Charaktere (Michael J. Fox als berechnender Anwalt ‘Louis Canning’, Carrie Preston als Querdenkerin ‘Elsbeth Tascioni’) sind dabei. Außerdem ist “Alicia” sehr viel entspannter geworden, seit sie endlich die Affäre mit ihrem Chef “Will Gardner” hatte und anfängt, ihrem Mann “Peter” zu verzeihen. Und Christine Baranski, die die Kanzleichefin “Diane Lockhart” spielt, hab ich sowieso spätestens seit ihrer urkomischen Rolle in der “Mamma Mia”-Verfilmung ins Herz geschlossen!

    Extra-Plus: Bei “The Good Wife” gibt es immer ein Wiedersehen mit alten Seriengesichtern. Neben Matt Czuchry (“Gilmore Girls”) und “Mr Big” aus “Sex and the City” (Chris Noth) spielt in der dritten Staffel auch “Dr. O’Malley” (T.R: Knight) aus “Grey’s Anatomy” mit, außerdem sind Michael J. Fox und Amanda Peet  in wiederkeherneden Rollen dabei. Lohnt sich!

    Wie gefällt Euch “The Good Wife”?

    gepostet von
    sarah


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    APR 2013
    12

    Der Thron gehört “Game of Thrones”

    Mit einem ordentlichen Rumms startet das Fantasy-Epos “Game of Thrones” in den Monat und in die Ausstrahlung der dritten Staffel bei “HBO” in den USA. Am Ostermontag ging es los und gleich mit Rekordzahlen.

    Eins der bildstarken Poster zur dritten Staffel von “Game of Thrones” – (Copyright: PR/HBO)

    “Deadline.com” und andere Branchenblätter berichten, dass Season 3 mit einem Zuschauerrekord von 4,4 Millionen begann – das waren noch 200.000 Zuschauer mehr als beim dramatischen Staffelende von Season 2.  Dabei ist “HBO” ein Abosender, der seinen User, die den Kampf der Königsfamilien verfolgen wollen, 13 Dollar pro Monat abverlangt. Für die zweite Staffel rechnet “Deadline aus”, habe die durchschnittliche Zuschauerschaft, wenn man TV, on demand und andere Empfangsvarianten zusammenrechnet, bei 11,6 Millionen gelegen. Eine beeindruckende Zahl.

    Und das war nicht der einzige Erfolg: “GoT”, wie es von seinen Fans liebevoll angekürzt wird, ist auch als Raubkopie per Torrent rekordverdächtig beliebt. “TorrentFreak” rechnet, dass alle hochgeladenen Torrents der ersten Folge der dritten Staffel auf mehr als eine Million Downloads innerhalb von 24 Stunden gekommen sind. Auch 2012 führte die Serie bereits die Charts illegaler Seriendownloads an. Den Sender schert das offenbar erstmal nicht. Gegenüber “Entertainment Weekly” sagte der “HBO”-Programmdirektor Michael Lombardo kürzlich: “Ich sollte das vielleicht nicht sagen, aber das ist irgendwie auch ein Kompliment. Die Nachfrage ist da. Und es hat sich sicher nicht negativ auf den DVD-Absatz ausgewirkt.”

    Passend dazu wählte “HBO” diese Woche aus, um zu verkünden, dass man mit “Game of Thrones” natürlich auch in eine vierte Staffel gehen will. Die vierte Staffel wird sich – Achtung, ein bisschen kompliziert – mit der zweiten Hälfte von Buch Drei aus der Buchserie von George R. R. Martin beschäftigen. Und der als Co-Produzent in die Serie involvierte Autor wird wohl, munkelt man, selbst ein kleines Cameo hinlegen. Bei der großen Premierenparty zum Staffelstart von Season 3, die “HBO” diesmal mit rotem Teppich und vielen Gästen erstmals so richtig in Szene setzte, war Martin ebenfalls vor Ort.

    So, und nach all dem Zahlenkram nun schnell nochmal die leidenschaftliche Fanstimme: Seid ihr auch schon so wild darauf, in Staffel Drei einzutauchen? Mehr Drachen! Ich frage an dieser Stelle extra nicht danach, ob ihr dafür auch zu illegalen Mitteln greifen würdet oder ob ihr auf die DVD-Veröffentlichung oder RTL2 wartet. Und wer hat den Aprilscherz über die Umbesetzung der Tyrion-Lannister-Rolle mitbekommen? Hier in  der Redaktion sind wir übrigens mindestens zu zweit als große Peter-Dinklage-Fans. Und eure Lieblingscharaktere? Oder die Schauspieler, die dahinterstecken - wer ist Fan von Sibel Kekilli, Emilia Clarke, Peter Dinklage, Kit Harington, Lena Headey, Maisie Williams, Ciaran Hinds, Nikolaj Coster-Waldau undundund … ?

    Wenn es draußen schneit, sollte man sich drinnen mit “Game of Thrones” verschanzen … (Copyright: PR/HBO)

     (Achtung, liebe Fangemeinde von Sarah: Sarah ist im wohlverdienten Urlaub und deshalb darf ich, Claudia, euch solange Gesellschaft leisten. Ich hoffe, ihr mögt auch mit mir kommentieren und diskutieren … :-)

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    claudia


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    APR 2013
    3

    Interview mit Alison Brie

    Alison Brie ist jetzt bei uns von Montag bis Donnerstag täglich auf Comedy Central zu sehen.

    Alison Brie kennt ihr bestimmt als brave Ehefrau “Trudy” in “Mad Men”, wo sie sich vom fiesen “Pete Campbell” (ja, “Rorys” Verlobter Vincent Kartheiser!) hintergehen lässt. Mir ist sie aber auch letztes Jahr in der Jason-Segel-Komödie “Fast Verheiratet” aufgefallen,  wo sie die chaotische Schwester von Emily Blunts Hauptrolle gespielt hat. Spätestens danach war klar: Alison kann auch Comedy. Und das stellt sie schon seit einiger Zeit regelmäßig in der Serie “Community” unter Beweis. Ab dem 25. März zeigt Comedy Central alle vier Staffeln der Sitcom immer montags bis donnerstags um 21:40 Uhr auch in Deutschland. Letzte Woche konnte ich deshalb Alison Brie in Los Angeles anrufen, wo sie sich gerade für die Premiere der 6. “Mad Men”-Staffel fertig machte. Sie war so lieb und hat mir ein bisschen etwas über ihre beiden Serienhits erzählt!

    Bei uns in Deutschland werden jetzt erstmals alle vier Staffeln “Community” gezeigt. Hast du dich eigentlich schon Deutsch synchronisiert gesehen?

    Nein, noch nicht aber auf Twitter haben mir Leute Clips von meiner Rolle “Annie” auf Französisch geschickt, die sehr lustig waren. Aber sie waren enttäuscht davon – ich hoffe, die deutschen Stimmen gefallen den Fans! Leider kann ich selbst kein Deutsch, obwohl ich sogar halb Deutsche bin. Meine Mutter ist nämlich zwar in Amerika aufgewachsen aber sie stammt aus Deutschland, ich habe also deutsche Wurzeln. Leider weiß ich nicht genau, woher ihre Familie kommt.

    Kannst du dich noch an deinen ersten Tag am Set von “Community” erinnern?

    Ohja! Ich war die letzte Hauptrolle, die besetzt wurde. Alle anderen kannten sich also schon von den Proben und ich wurde wirklich am Tag vor Drehbeginn angestellt. Sie riefen mich an und sagten: “Du hast den Job! Bis morgen früh um acht am Set!” Die erste, die ich kennenlernte, war Ivette Nicole Brown, die die “Shirley” spielt. Sie kam in die Maske, sah mich da nervös sitzen und fragte: “Bist du unsere Annie?” Dann kam sie gleich rüber und umarmte mich herzlich. Ich wurde so nett in Empfang genommen! Joel McHale hat mir gleich gesagt, dass er “Mad Men” sehr mag und ich habe mich von Anfang mit allen sehr wohl gefühlt.

    Gutes Team: Alison Brie (rechts) mit ihren Kollegen von “Community”.

    Apropos “Mad Men”: Wo fühlst du dich wohler, im Drama oder in der Comedy?

    Ich liebe beides sehr. An der Uni haben wir alles gemacht, sehr viel ernstes Material wie Shakespeare aber auch Komödien von Molière. Bevor ich die Rolle in “Community” bekam, hab ich mich aber eher in den ernsteren Rollen gesehen, weil ich die schon an der Uni häufiger gespielt hatte. Ich selbst bin aber etwas albern und lustig, deshalb fühlt sich “Community” vertrauter an, was meinen eigenen Charakter angeht.

     ”Annie” ist auch eine sehr ehrgeizige Schülerin – warst du auch so zu deiner Schulzeit?

    Ja, ich hatte ein bisschen “Annie” in mir. Schon in der Highschool wollte ich Theater spielen und dafür musste man gute Noten haben, das hat mich motiviert. Immer wenn ich eine Rolle spiele, suche ich nach Gemeinsamkeiten zwischen der Figur und mir. Bei “Annie” habe ich viel über meinen eigenen Ehrgeiz und Ziele erfahren und auch über Mitgefühl. Sie ist ein sehr lieber Mensch, der die Menschen in ihrer Gruppe wichtig sind, weil sie noch nie zuvor enge Freunde hatte. Sie hat mir beigebracht, wie man ein besserer Freund ist.

    Hier weiter lesen!

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    sarah


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    MRZ 2013
    25

    “Rory” heiratet!

    Hochzeitsvorbereitungen in Stars Hollow: “Rory” heiratet endlich!

    Große Aufregung bei uns in der Redaktion heute morgen: “Rory” heiratet! Okay, wenn man es genau nimmt heiratet Alexis Bledel (und zwar ihren “Mad Men”-Kollegen Vincent Kartheiser) – aber nach sechs Jahren “Gilmore Girls”-Entzug ist das fast genauso gut… In der Serie hat “Rory” damals schweren Herzens den Antrag von “Logan” abgelehnt (Tsss…!) und sich für ihre Karriere entschieden. Wir haben uns trotzdem vorgestellt, was jetzt in Stars Hollow los wäre, wenn nicht Alexis sondern “Rory” heiraten würde. In sieben Staffeln “Gilmore Girls” gab es einige Hochzeiten: “Lane” und “Zack”, “Emily” und “Richard” (zum zweiten Mal), “Sookie” und “Jackson”, “Dean” und – wie hieß seine Frau nochmal?… Mit zwei geplatzten Verlobungen und einer Spontan-Hochzeit hat vor allem “Lorelai” alias Lauren Graham (die Alexis übrigens bereits gratulierte) für wichtige Regeln gesorgt:

    1. Wenn man in den Wochen vor der Hochzeit nicht jeden Abend heimlich das Brautkleid anzieht, sollte man die Koffer packen, seine Tochter schnappen und die Hochzeit besser platzen lassen. –> Siehe “Lorelais” Kurzschlussreaktion vor der Hochzeit mit “Max”

    2. Wenn man sich seinem Bräutigam ohne triftigen Grund (Hallo? An dem Kleid gab es nichts zu diskutieren!) schon vor der Hochzeit im Brautkleid zeigt, bringt das Unglück. Vermutlich wird er wie “Luke” feststellen, dass er eine 12-jährige Tochter aus einer anderen Beziehung hat und die Hochzeit platzen lassen…

    3.Wenn die eigene Hochzeit gerade geplatzt ist, sollte man besser nicht nach acht Tequila-Shots auf der Hochzeit der besten Freundin seiner Tochter eine Rede halten:

    Wenn sich “Rory” alias Alexis Bledel an diese einfachen Regeln hält, kann ja nichts mehr schief gehen… Und vielleicht gibt es ja irgendwann doch noch den lang ersehnten “Gilmore Girls”-Film inklusive Hochzeiten, die “Veronica Mars”-Fans haben die Sache ja nun auch selbst in die Hand genommen. Bis dahin: Herzlichen Glückwunsch nach Stars Hollow – äh – New York!

    Welche “Gilmore”-Hochzeit hättet Ihr gerne gesehen? “Rory” und “Logan”? “Lorelai” und “Luke”?

    gepostet von
    sarah


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    MRZ 2013
    21