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  • Erotik und Grusel mit “Bitten”

    Der Hauherr von Stonehaven Jeremy Danvers (Greg Bryk), Elena Michaels (Laura Vandervoort) und Clayton Danvers (Greyston Holt). Foto: facebook.com/bittenseries

    Mit der neuen Serie “Bitten” komplettiert Sixx seinen Grusel-Freitagabend. Neben den Vampiren von “The Vampires Diaries” und “The Originals” zeigt der Sender seit Freitag (15. August) die kanadische Werwolf-Serie mit Laura Vandervoort (“Smalville”) in der Hauptrolle.

    Darum geht’s …

    Die in Toronto lebende Fotografin Elena Michaels hat ein düsteres Geheimnis: Sie ist der einzige lebende Werwolf der Welt. Infiziert wure sie einst von ihrer großen Liebe, dem Werwolf Clayton. Doch anders als andere Frauen starb Elena Michaels nicht an dem Biss, sondern verwandelt sich seitdem selbst regelmäßig in eine Werwölfin und verfügt über besondere Kräfte. Um dennoch ein halbwegs normales Leben zu führen, hat sie sich von ihrer Werwolf-Familie abgewendet und ein neues Leben als Fotografin in Toronto begonnen. Doch als ein brutaler Mord in den Wäldern um ihre alte Heimat, dem Anwesen Stonehaven, passiert, ruft ihr Rudel sie um Hilfe. Widerstrebend verlässt Elena ihr normales Leben und ihren gutaussehenden Freund und kehrt zum Ort ihrer Vergangenheit zurück, wo sie auch Clayton wiederbegegnet. “Bitten” basiert auf der “Otherworld”-Buchreihe der kanadischen Autorin Kelley Armstrong, in deren Zentrum Frauen mit übernatürlichen Begabungen stehen.

    So sieht’s aus …

    Bitten

    Wird Elena zu ihrer großen Liebe Clayton zurückkehren? Foto: facebook.com/bittenseries

    “Bitten” ist als erotische Horror-Fantasy-Serie angelegt. Das wird auch in der Eröffnungssequenz der Serie deutlich, die mit einer ungewöhnlich heißen Sex-Szene zwischen Elena und ihrem Freund beginnt. Doch plötzlich kippt die Stimmung, Elena flüchtet in eine Seitenstraße, um sich zu verwandeln. Das Hauptthema der Serie ist die animalische Natur des Menschen und deren Macht über uns. Elena findet sich zwischen zwei Welten wieder – ihrem Wolfsrudel und der Zivilisation – und muss sich dazu auch noch zwischen zwei mit diesen Welten verbundenen Männern entscheiden.
    Laura Vandervoort macht ihre Sache gut. Sie spielt die Rolle der zerrissenen Werwölfin glaubwürdig und intensiv. Auch die anderen, eher unbekannten, Darsteller sind zu ihren Rollen passend besetzt – allen voran Greyston Holt in der Rolle des geheimnisvollen Clayton.

    Leider kommt neben der durchaus knisternden Erotik der Grusel ein wenig zu kurz, denn die Wölfe sind leider komplett in der 3D-Animations-Trickkiste fabriziet worden und überzeugen aufgrund ihrer sichtbaren Künstlichkeit nicht wirklich. Doch wer Fantasy-Serien mag, die eher schaurig als furchteinflößend sind, der wird an “Bitten” seine Freude haben. Und alle Freunde von romantischen Vampirserien brauchen nach “The Vampire Diaries” auf Sixx nicht mehr umschalten – “Bitten” dürfte ihnen ebenso gefallen.

    In Kanada startete die Serie Anfang 2014. In Deutschland läuft “Bitten” ab dem 15. August jeden Freitagabend um 21:15 Uhr auf Sixx.

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    patrick


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    AUG 2014
    19

    “The Last Ship” – Augenschmaus mit wenig Tiefgang

    Eric Dane spielt als Captain Tom Chandler die Hauptrolle in “The Last Ship”. Foto: facebook.com/TheLastShipTNT

    7,4 Millionen US-Zuschauer sahen am 22. Juni die erste Folge der Endzeit-Serie “The Last Ship”. Die Premiere der vom US-Sender TNT produzierten Serie ist damit der bisher beste Serienneustart des Jahres im amerikanischen Kabelfernsehen. In Deutschland startet “The Last Ship” am 15. Juli auf TNT Serie im Zweikanalton in englischer und deutscher Sprache. Die zehn 45-minütigen Folgen sind immer dienstags um 21 Uhr zu sehen.

    Darum geht’s …

    “The Last Ship” spielt in einer nahen Zukunft, in der ein Großteil der Menschheit einer Viruserkrankung zum Opfer gefallen ist. Unter den Überlebenden herrscht Chaos, Regierungen existieren nicht mehr, Krieg und Zerstörung haben die Erde verwüstet. Im Mittelpunkt der zehnteiligen Serie steht die Crew des Zerstörers “U.S.S. Nathan James” unter dem Kommando von Captain “Tom Chandler” (Eric Dane, “Wunderbare Jahre”,”Grey’s Anatomy”) und seinem ersten Offizier “Mike Slattery” (Adam Baldwin, “CSI:NY”, “Transformers:Pride”). Da die “Nathan James” vier Monate unter Funkstille auf Manöverfahrt in der Arktis kreuzte, blieben der Ausbruch und die Ausbreitung der Seuche und ihre Folgen von der Mannschaft unbemerkt. Erst als das Schiff von Unbekannten angegriffen wird, erfährt Captain Chandler die Wahrheit. Mit an Bord befindet sich die Wissenschaftlerin “Rachel Scott” (Rhona Mitra, “Nip/Tuck”, Stargate Universe”), die ohne Wissen des Captains an einem Impfstoff arbeitet und kurz vor dem Durchbruch steht. Die “Nathan James” und ihre Mannschaft sind damit die vielleicht letzte verbliebene Hoffnung der Menschheit auf eine Eindämmung der Seuche. “The Last Ship” beruht auf dem gleichnamigen Buch von William Brinkley.

    Das bringt’s …

    Rhona Mitra versucht als Wissenschaftlerin Rachel Scott ein Gegenmittel zu finden, um die Menschheit vor einer Pandemie zu retten. Foto: facebook.com/TheLastShipTNT

    “The Last Ship” ist ein Augenschmaus für alle, die auf Action stehen – das garantiert schon der Name von Michael Bay, der als Produzent hinter der Serie steckt und bereits Blockbuster wie “Pearl Harbor” oder die “Transformers”-Reihe zu verantworten hat. Die Special Effects sind kinofilmtauglich, die Schnitte rasant und der Sound nicht selten satt mit dem brachialen Geknatter von Maschinengewehren unterlegt. Wer bei dieser Serie allerdings Tiefgang erwartet, wird enttäuscht. Die Figuren, allen voran der kantige, aber gütige Captain “Tom Chandler” und die kratzbürstige, aber ums Wohl der ganzen Menschheit besorgte Wissenschaftlerin “Rachel Scott” wirken sehr holzschnittartig. Ansonsten fährt “The Last Ship” streng auf Kurs mit einem amerikanischen Patriotismus der militärischen Art. Der Glaube an eine unhinterfragbare Hierarchie und eine funktionierende Befehlskette sind fest verankert. Und auch wenn die Welt im Chaos einer Pandemie versinkt, der Besatzung der “U.S.S. Nathan James” lauern die wohlbekannten Feinde auf. Bereits in der zweiten Folge müssen sich die Besatzungsmitglieder mit ausgebrochenen Islamisten aus dem Gefangenelager Guantanamo herumschlagen – und in Sichtweite liegen schon die Russen in ihren schmuddeligen Schiffen bereit, die blitzblanke “U.S.S. Nathan James” anzugreifen. Wer bei “24″ oder “Homeland” auf seine Kosten kam, dem könnte auch “The Last Ship” gefallen. Alle anderen können diese Serie mit gutem Gewissen umschiffen.

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    patrick


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    JUL 2014
    14

    Unsere liebsten Serien-Exporte

    Max Riemelt gehört zur ersten Riege des deutschen Kinos. Bald ist er bei “Netflix” in einer Serie zu sehen. Foto: Getty Images

    Super! Max Riemelt, einer meiner Ober-Über-Lieblingsschauspieler (habt Ihr schon “Freier Fall” gesehen?) gibt’s bald in Serie. Und nicht in irgendeiner – einer “Netflix”-Serie!

    “Sense 8″ heißt die Produktion laut Maxens Website und wird von niemand Geringerem als den “Matrix”-Machern Andy und Lana Wachowski produziert. Zehn Folgen sollen gedreht werden, der Sendetermin steht noch nicht fest. Dafür aber die Orte, an denen “Sense 8″ spielen soll: Berlin, Chicago, San Francisco, London, Island, Seoul, Mumbai, Mexico City und Nairobi. „Die Serie folgt acht Menschen an unterschiedlichsten Orten der Welt, die alle von einem tragischen Todesfall betroffen sind und dabei mental eng miteinander verbunden sind”, skizziert Drehbuchautor J. Michael Straczyinski laut Riemelts Homepage die Handlung. „Obwohl sie nicht am gleichen Ort sind, können sie sich sehen und miteinander kommunizieren. Jeder von ihnen hat außerdem Zugang zu den tiefsten Geheimnissen der anderen. Sie müssen nicht nur herausfinden, was und warum es passiert ist und was es für die Zukunft der Menschheit bedeutet, sondern sie werden dabei auch von einer Organisation gejagt, die sie einfangen, töten oder sezieren will.“

    Klingt spannend! Max Riemelt ist übrigens in bester Gesellschaft. Zahlreiche andere deutsche Schauspieler haben bewiesen, wie gut es der Karriere tun kann, den Sprung ins (Fernseh-)Ausland zu wagen.

    Zum Beispiel…

    … Sibel Kekili: Jajaja, “Game of Thrones” ist DIE Serie – ich hab’s immer noch nicht geschafft ‘reinzugucken. Ich tu’s aber baldigst, versprochen. Schließlich will ich doch “unsere” Sibel mal wieder in Aktion sehen!

    Tom Wlaschiha stammt aus Sachsen, dreht mittlerweile aber in der ganzen Welt, zum Beispiel die internationale Co-Produktion “Crossing Lines” in Tschechien.

    … Tom Wlaschiha: Bei SAT.1 ist die internationale Co-Produktion “Crossing Lines”, eine Krimiserie mit unter Anderem Donald Sutherland, leider gefloppt. Tom Wlaschiha kann das herzlich egal sein. Demnächst dreht er die zweite Staffel der Reihe. Und: Sein Gesicht international zu zeigen, hat sich für ihn voll gelohnt – immerhin konnte er so eine Rolle in dem Niki-Lauda-Drama “Rush” an der Seite von Chris Hemsworth und Daniel Brühl ergattern!

    Zwischen 2012 und 2013 spielte Franka Potente eine Hauptrolle in “Copper – Justice is brutal”.

    … Franka Potente: Die 39-Jährige hat schon in diversen US-Serien mitgespielt. Zum Beispiel in “Copper – Justice is brutal”, einer in den 1860ern in New York angelegten Krimiserie aus der Feder von Tom Fontana (“The Wire”). Demnächst wird sie in “The Bridge – America” zu sehen sein. Wo sie auf eine uns bestens bekannte Schauspielerin trifft.

    Diane Kruger lebt seit Jahren in den USA. Dort entsteht auch die Serie “The Bridge”, in der sie eine Hauptrolle spielt.

    … Diane Kruger: Nach ihrem Hollywood-Durchbruch in “Troja” (2004) kann sich die 37-Jährige über mangelnde Rollenangebote nicht beklagen. Die Qualität der vielen Filme, die sie seitdem drehte, ließ allerdings manchmal zu wünschen übrig. Gut, dass sie dann die Hauptrolle der Ermittlerin “Sonya Cross” in der dramatischen Krimiserie “The Bridge – America” angeboten bekam. Hier läuft die gebürtige Niedersächsin zu Höchstform auf – was viele Kritiker mit reichlich Lob honorierten. Ab 9. Juli läuft die zweite Staffel auf dem US-Bezahlsender “Fox” an. Eine Verlängerung der Serie ist nicht ausgeschlossen!

    Das sind doch beste Aussichten für Max Riemelt, findet Ihr nicht?

    Wer ist eigentlich Euer Lieblings-Serienexport?

     

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    deborah


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    JUN 2014
    25

    Heiß, heißer, Chicago Fire

    Für alle, die heute Abend NICHT Fußball gucken, habe ich einen heißen Serientipp. Im doppelten Sinne!

    Der Cast von “Chicago Fire”

    Endlich kommt nämlich “Chicago Fire” ins Free-TV. Die Serie um “Dr. House”-Star Jesse Spencer und Lady-Gaga-Lover Taylor Kinney läuft seit 2012 sehr erfolgreich im US-Fernsehen, wurde kürzlich um eine gritte Staffel verlängert und hat sogar schon ihr erstes Spin-Off, “Chicago PD”.

    Warum Ihr der Serie eine Chance geben solltet? Zwei Gründe: In “Chicago Fire” wird Folge für Folge eine explosive Mischung aus Drama, Action und Liebe gezündet – und auch die Besetzung kann sich durchaus sehen lassen! Doch dazu später.

    Darum geht’s:

    Feuerwehrmann und Löschzugleiter “Matthew Casey” (Jesse Spencer) steckt in einer hässlichen Trennung, muss aber im Job jederzeit voll da sein. Das merkt er nicht zuletzt, als ein Kollege bei einem Einsatz ums Leben kommt. Sein Stand bei der Truppe ist in der Folge nicht sehr einfach, besonders, weil sein Rivale “Kelly Severide” (Taylor Kinney), der das “Rescue Squad” (ein speziell ausgebildetes Rettungskommando) leitet, ihm die Schuld an dem Unfall gibt und keine Gelegenheit auslässt, “Caseys” Autorität zu untergraben.

    In der Serie können sie sich nicht leiden, in der Realität sind Jesse Spencer (l.) und Taylor Kinney ein unschlagbares Team.

    Die Serie verfolgt aber auch die Geschichte von “Christopher Herrmann” (David Eigenberg), dessen Haus wegen Fehlinvestitionen zwangsversteigert wurde und der mit Frau und Kindern bei seinen Schwiegereltern einziehen musste; begleitet die Kämpfe, die Nachwuchsfeuerwehrmann “Pete” (Charlie Barnett) als Neuling auszufechten hat und die Hoffnungen, die sich Sanitäterin “Gabriela Dawson” (Monica Raymond) macht – auf ein Medizinstudium und auf eine Beziehung mit “Casey”…

    Die Stars:

    “Chicago Fire” kann sich startechnisch durchaus sehen lassen, außerdem lassen sich diverse “Was macht eigentlich…”-Szenarien durchspielen:

    Hauptdarsteller Jesse Spencer, 35,  kennt man aus “Dr. House”, wo er als “Dr. Robert Chase” berühmt (und beliebt) wurde. Sein Nebenbuhler Taylor Kinney dürfte ebenfalls kein Unbekannter mehr sein – auch, wenn der 32-Jährige eher durch seine Beziehung zu Lady GaGa von sich reden machte. Fleißige Seriengucker kennen ihn vielleicht aus  “The Vampire Diaries”, wo er “Mason Lockwood” spielte.

     

    Auch Monica Raymond ist kein unbeschriebenes Serienblatt, sie hatte zum Beispiel eine (Neben-)Rolle als Staatsanwältin in “The Good Wife”. David Eigenberg hat man länger nicht gesehen;  ja richtig, “Steve” aus “Sex and the City” meldet sich mit “Chicago Fire” offiziell auf dem Serienschirm zurück.

    Vom “Sex and the City”-”Steve” zum Feuerwehrmann: David Eigenberg

     

    Vom Aufbau und der Erzählweise funktioniert “Chicago Fire” ähnlich wie Polizei- oder auch Krankenhausserien: Es gibt ein bis zwei neue Fälle/Einsätze pro Folge, dazu werden die Storys um die einzelnen Charaktere weitererzählt. Verglichen mit anderen TV-Produktionen ist die Handlung ziemlich komplex erzählt, ich hab am Anfang ein bisschen gebraucht, bis ich Zusammenhänge ganz verstanden habe. Aber jetzt bin ich angefixt! Mir gefällt an “Chicago Fire”,  wie gesagt, besonders die Mischung aus Action und Drama. Wer Serien wie “Greys’s Anatomy”, “Emergency Room” oder auch “Rookie Blue” mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen, versprochen!

    “Chicago Fire” läuft ab Montag (16. Juni), um 20.15 Uhr bei VOX.

    Wie sieht’s aus: Schaltet ihr ein?

     

     

     

     

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    deborah


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    JUN 2014
    16

    Sommer, Sonne, Serien

     

    Am Wochenende wird in Deutschland eine Hitzewelle erwartet – von mir gibt’s passend dazu eine Hitliste meiner Lieblings-Sommer-Sonnen-Serien.

     

    Platz vier: “True Blood”

    Die Hitze in Bon Temps sorgt für so manche Kurzschlussreaktion – und bringt “Sookie” (Anna Paquin) und “Bill” (Stephen Moyer) einander näher…

    In Bon Temps haben Vampire und Menschen nicht nur eine gute Zeit, sondern auch – und vor allem – gutes Wetter. Fast schon zu gut. Denn wenn die Sonne vom Himmel sengt, brodeln nicht nur die Sümpfe der Südstaaten-Einöde.  “Sookie” (Anna Paquin) verdreht mit ihren knappen Röcken und Shirts den Gästen des “Merlotte’s” die Köpfe. Da kann auch der sonst so kühle Vampir “Bill” (Stephen Moyer) nicht widerstehen.


    “Kevin” (Steve Howey) genießt den Sommer in vollen Zügen.

     Platz drei: “Shameless”

    Ok, ich weiß selbst, “Shameless” ist keine typisch sommerliche Serie. Bei den “Gallaghers” ist entweder knackig kalter Winter – oder eben schwül-hitziger Sommer. Ich habe die Serie ins Ranking mit aufgenommen, weil ich die Episode “Summertime” (Staffel zwei, Folge eins) so liebe. “Lip” (Jeremy Allen White)  hat einen Eiswagen zum Drogenmobil umfunktioniert, “Debbie” (Emma Kennedy) betreibt einen Babysitter-Service – und einen Pool, den auch Nachbar “Kevin” (Steve Howey) gern nutzt. Gallaghers pfeifen auf Strandurlaub und Meeresrauschen – sie kreieren ihren ganz eigenen “Traumurlaub”.

    Platz zwei: “Hart of Dixie”

    “Wade” (Wilson Bethel) geht gern oben ohne, “Dr. Zoe Hart” (Rachel Bilson) nur in Shorts und Top zur Arbeit.

    Dim-dim-dumdedum-dum-dum – dieser Vorspann heißt für mich: Zurücklehnen, entspannen, vom schnuckeligen Dorf mit konstant gutem Wetter – und überhaupt ganz ohne Sorgen – träumen. In Bluebell, Alabama, ticken die Uhren nur in Sommerzeit. Hausärztin/Herzchirurgin “Summer Roberts” “Dr. Zoe Hart” (Rachel Bilson) geht gefühlt jeden Tag in Top und Shorts zur Arbeit (das würde mir auch gefallen) und kernige Kerle wie “Wade” (Wilson Bethel) schrauben Shirt-los an ihren Autos… Besser geht’s nicht, oder?

     

    Platz eins: “O.C. California”

    Die Storys um “Summer” (Rachel Bilson), “Seth” (Adam Brody), “Ryan” (Benjamin McKenzie) und “Marissa” (Mischa Barton) versetzen sofort in Sommerlaune.

    Sommerliebe(n), Strandparties – kaum eine Serie hat so viel Summer Feeling wie “O. C. California”. Da möchte man direkt auswandern! Allerdings nicht direkt  in die über-dramatische Welt von “Summer” (Rachel Bilson), “Seth” (Adam Brody) , Marissa” (Mischa Barton)  und “Ryan” (Benjamin McKenzie) – die guck ich mir lieber mit gebührendem Abstand an!

     

    Außer Konkurrenz, weil nicht wirklich ein Tipp: “Sex and the City”

    Halt, Leute: Ich liiiiebe “Sex and the City”. Aber: Ich kann die (sommerliche) Epsiode “Sex and the Country” nicht ausstehen. “Carrie”  (Sarah Jessica Parker) fährt “Aidan” (John Corbett)  zuliebe mit ihm in dessen Hütte in der Provinz. Die ist nicht nur äußerst provisorisch eingerichtet, sondern hat auch keine Klimaanlage. Maxikreisch! – Jedenfalls, wenn man aus New York kommt. Ich hätte mich gefreut, die Ladies -”Carrie” zwingt “Samantha” (Kim Cattrall)  später noch dazu, sie zu begleiten – würden den Sommer fern der City von Anfang an genießen…

    Habt Ihr auch Lieblingssommerserien? Welche Serie versetzt euch sofort in Urlaubsstimmung?

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    deborah


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    JUN 2014
    6

    Endlich wieder Sherlock!

    Wieder da: “John Watson” (Martin Freeman) und “Sherlock Holmes” (Benedict Cumberbatch)

    Die Cumberbitches unter Euch werden sich diesen Termin schon längst ins Gedächtnis gebrannt haben. Für alle anderen: “Sherlock” ist zurück! – Ein Jahr Eine gefühlte Ewigkeit nach der Ausstrahlung der zweiten Staffel gibt’s in der ARD endlich die drei Folgen der dritten Staffel der Krimireihe mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman zu sehen. Anfang des Jahres liefen die im Original bei der BBC. Da ich es mal wieder nicht aushalten konnte, habe ich mir die natürlich schon reingezogen. Und ich muss sagen: Es wird besser und besser und besser …

    Achtung, SPOILER!

    In der ersten Folge, “Der leere Sarg”, wird erst einmal ein Cliffhänger aus der zweiten Staffel (danke, liebe BBC, dass du uns darauf ein Jahr lang hast warten lassen …) aufgelöst: “Sherlock” (Benedict Cumberbatch) lebt! Sein Bruder “Mycroft” (Mark Gatiss) spürt ihn in Serbien auf, von “Sherlock” versucht, das Imperium seines Erzfeindes “Moriarty” zu zerstören.

    “Sherlocks” Gefährte “John Watson” (Martin Freeman) dagegen trauert in London um seinen Kumpanen und Mentor – hat sich aber von “Mary Morstan” (Amanda Abbington, übrigens im “echten” Leben die Frau von Martin Freeman) in den zwei Jahren seit dessen spektakulärem Sprung vom Dach trösten lassen.

    “Sherlock” kehrt nach London zurück, um “Watson” zu treffen. Seine überraschende Wiederkehr kommt bei dem aber gar nicht gut an. “Watson” fühlt sich betrogen, ewas im weiteren Verlauf der Staffel immer wieder zu Spannungen zwischen den beiden Hobby-Ermittlern führt.

    Wieder vereint haben es “Sherlock” und “Watson” mit einem Terrornetzwerk sowie zahlreichen ungelösten Fällen zu tun, die gerade den übereingebildeten “Sherlock” schwer beschäftigen. Auf der Hochzeit von “Watson” und “Mary” fügt sich alles wie ein Puzzle zusammen – so eine spannende Familienfeier hat man selten gesehen!

    Schräger, schräger, Hochzeit á la “Sherlock”. Übrigens: Amanda Abbington ist auch im echten Leben mit “Watson”/Martin Freeman liiert.

     

     

    Warum sich das Einschalten lohnt:

    Wo fang ich da bloß an? Als Benedict-Cumberbatch-Fan (dieser Mann ist einfach grandios!) bin ich im vergangenen Jahr bei Watchever über die Serie gestolpert. In einem Anflug von Krimisucht habe ich als Teenie sämtliche “Sherlock Holmes”-Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle – auf denen die Serie ja, zugegebenermaßen etwas lose, basiert – gelesen, deshalb blieb ich hängen. Und muss sagen: Keine Krimiserie hat mich bisher so gefesselt wie diese. Wahrscheinlich, weil sie viel mehr als nur eine Krimiserie ist.

    Mit offenem Mund (allerdings nur innerlich!)  sehe ich dem genialen “Sherlock” zu, wie er kombiniert und die Leute um sich herum manipuliert  – davon kann sich der “Mentalist” Simon Baker noch ‘ne Scheibe abschneiden. Dazu ist er so herrlich besserwisserisch und sympathisch-soziophob, damit kommt er fast an Jim Parsons’ “Dr. Sheldon Cooper” ran. Was mir noch so an der Figur gefällt: “Sherlock” setzt sich immer für das Richtige ein. Und auch wenn es scheint, als ob ihm seine Mitmenschen egal wären – in ihm steckt doch ein riesiges Herz!

    Ein weiterer Punkt, warum man auch die dritte Staffel unbedingt einschalten sollte: Weil es einfach sauviel Spaß macht, Benedict Cumberbatch und Martin Freeman beim Streiten zuzusehen! Man merkt, dass sie auch privat befreundet sind, die Chemie stimmt. Kein Wunder, dass Regisseur Peter Jackson das Duo für seine “Der Hobbit”-Trilogie engagierte (Martin Freeman spielt den “Hobbit”, Benedict Cumberbatch den Drachen Smaug).

    Kaum eine Serie zelebriert den britischen Lifestyle so wie “Sherlock”. Im Bild: “Mycroft Holmes” (Mark Gatiss), der Bruder von “Sherlock”.

    Neben den guten Storys und den starken Darstellern gefällt mir an “Sherlock” auch, dass es so herrlich britisch ist. “Sherlocks” Bruder, der etwas biedere “Mycroft”, ist quasi ein Abziehbild des Klischee-Gentlemans. Die Eltern von “Sherlock”, dargestellt von Benedict Cumberbatchs richtigen Eltern, erinnern noch dazu an eine Mischung aus den “Weasleys” aus der “Harry Potter”-Reihe und den Eltern von “Bridget Jones” – sehr chaotisch, ein bisschen betulich und irgendwie very britisch…

    Gibt’s jetzt noch einen von Euch, den ich nicht überzeugt habe?

    Na eben. Das Erste strahlt die Folgen am Donnerstag, 29. Mai, am Sonntag, 8. Juni, und am Sonntag, 9. Juni, jeweils um 21.45 Uhr aus.

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    deborah


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    MAI 2014
    28

    Wahnsinnig gut: “The Crazy Ones”

    Zum Gedenken an den verstorbenen Robin Williams hat der Sender sixx die Serie “The Crazy Ones” mit dem Schauspieler wieder in sein Programm genommen. Bereits seit Williams’ Todestag, dem 11. August, wiederholt sixx jeden Montag ab 22:15 Uhr die bereits auf ProSieben ausgestrahlten Folgen. Ab Montag, dem 25. August, präsentiert sixx zudem die Folgen von “The Crazy Ones”, die noch nie im deutschen Fernsehen gezeigt wurden, da ProSieben die Serie wegen schwacher Quoten relativ schnell wieder aus dem Programm nahm. 

    Anlässlich der Ausstrahlung der neuen Folgen von ”The Crazy Ones” mit Robbin Williams und Sarah Michelle Gellar, aktualisieren wir unseren Serienblog-Eintrag vom Mai dieses Jahres:

    Mit ihrem durchgeknallten Vater “Simon” (Robin Williams) hat es die etwas spießige “Sydney” (Sarah Michelle Gellar) nicht leicht.

    Nach “Mork & Mindy”, die von 1978 bis 1982 im US-Fernsehen lief, spielt Robin Williams  in der Sitcom  “The Crazy Ones” seine erste Serienhauptrolle seit über 30 Jahren. Aber nicht nur sein TV-Comeback finde ich toll – auch dass “Vampirjägerin” Sarah Michelle Gellar mit dabei ist, freut mich sehr.

    In ruhigen Minuten kämpft “Simon Roberts” (Robin Williams) gern mit einem Roboter.

     

    Darum geht’s:

    Robin Williams verkörpert “Simon Roberts”, den ebenso genialen wie auch verschrobenen Leiter der Werbeagentur “Roberts & Roberts”  in Chicago, der sich gern über alle Konventionen hinwegsetzt. Seine Tochter, die etwas spießige “Sydney” (Sarah Michelle Gellar), arbeitet für ihn als Kreativdirektorin und versucht den Spagat zwischen den riesigen Fußstapfen ihres Vaters und ihrem eigenen Anspruch, ihren Kunden eine realistische Lösung für deren Anliegen zu liefern. In jeder Folge bekommen “Simon” und “Sydney” einen neuen Auftrag, den sie irgendwie zusammen meistern müssen.

    Und als wäre es noch nicht genug, müssen sich “Simon” und “Sydney” auch noch mit ihren Mitarbeitern herumschlagen. Schönling “Zack” (“Mad Men”-Star James Wolk) und der leicht vertrottelte “Andrew” (Hamish Linklater aus “The Newsroom”) liefern sich Duelle um ihre Beliebtheit bei “Simon”, die hübsch-harmlose “Lauren” (Amanda Setton aus “Gossip Girl”) sollte “Sydney” eigentlich unterstützen, kann aber nicht eine Sekunde aus den Augen gelassen werden.

    Bei “Roberts & Roberts” trifft man auf bekannte Gesichter: Nicht nur Sarah Michelle Gellar und Robin Williams sind dabei, auch Hamish Linklater (“The Newsroom”), Amanda Setton (“Gossip Girl”) und James Wolk (“Mad Men”) arbeiten in der Werbeagentur.

     

    Darum lohnt es sich:

    Erstens: Robin Williams und Sarah Michelle Gellar geben ein schreiend komisches Vater-Tochter-Paar ab.
    Zweitens: Die Aufträge, die ihnen in die Agentur flattern, beziehungsweise die von “Roberts & Roberts” erarbeiteten Konzepte sind zum Teil echt schräg.
    Und drittens: Die Randerzählungen, wie zum Beispiel die um die Machtspielchen innerhalb der Agentur, sind zum Schießen!

    Mich hat “The Crazy Ones” stark an “Veep”, “30 Rock” und “Parks & Recreation” erinnert. Ich habe erst zwei Folgen gesehen und bin schon jetzt regelrecht angefixt.

     

    Wie sieht’s aus: Werdet Ihr einschalten?

     

     

     

     

     

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    deborah


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    MAI 2014
    21

    Neue Chance für Kate Walsh

    Kate Walsh als “Richterin Rebecca Wright”.

    So hat man Kate Walsh garantiert noch nie gesehen: Als Richterin “Rebecca Wright” macht sie in der neuen Comedyserie “Bad Judge” alles, was so gar nichts mit dem Klischee der Paragraphen zitierenden Spaßbremse zu tun hat. Sie trinkt und feiert gern, spielt Schlagzeug in einer Rockband und nutzt ihr Richterzimmer für Techtelmechtel mit diversen Affären.

    Für Kate Walsh ist ihr neues Serienengagement ein echter Neustart: Vor etwa einem Jahr lief im US-Fernsehen die letzte Folge ihrer Serie “Private Practice”. Seitdem hing die Schauspielerin in der Luft. Jetzt greift sie umso härter an – in “Bad Judge” spielt sie nicht nur die Hauptrolle, sie schraubt auch als ausführende Produzentin fleißig mit daran herum. Unterstützung bekommt sie dabei von Anne Heche (bekannt aus “Men In Trees”) und den Comedy-Größen Adam Mckay (schrieb u.a. “Anchorman”) und Will Ferrell.

    In ihrer Freizeit spielt “Richterin Wright” (Kate Walsh) Schlagzeug in einer Band.

    Wer sich den Trailer anschaut, den der produzierende Sender NBC jetzt veröffentlicht hat, erkennt bei “Bad Judge” eindeutige Parallelen zu dem Film “Bad Teacher” (2011) mit Cameron Diaz. Macht aber nichts. Kate Walsh in dieser Rolle der herrlich unperfekten Person, die das Herz am rechten Fleck hat, zu sehen, macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Wer die Serie sehen will, braucht auf jeden Fall noch ein bisschen Geduld: Der US-Start ist erst für diesen Herbst angesetzt – wann und ob die Serie dann in Deutschland startet, ist noch nicht bekannt.

    Ich freue mich aber auf jeden Fall mit Kate Walsh für deren neue Chance. Übrigens ist sie nicht der einzige Ex-”Grey’s Anatomy”-Star, der es zu einer neuen, “eigenen” Serie gebracht hat: Erst in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Katherine Heigl (“Izzie Stevens”) – ebenfalls von NBC – für die CIA-Serie “State of Affairs” verpflichtet wurde.

    Und was ist mit Euch: Freut Ihr Euch über die Rückkehr der Serienladays?

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    deborah


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    MAI 2014
    13

    Hat’s “Klick” gemacht?

    Mit ihren neuen Kollegen “Fritz Munro” (Matthi Faust) und “Alexander Mahler” (Alexander Khuon) hat Titelheldin “Josephine Klick” (Diana Amft) so einige Probleme.

     

    Ich habe “Doctor’s Diary” geliebt – nicht zuletzt ihretwegen: Diana Amft als “Gretchen Haase” war so sympathisch verpeilt, die musste man einfach ins Herz schließen! Ob sie mit ihrer neuen Serie “Josephine Klick – Allein unter Cops” an die alten Erfolge heranreichen kann?

    Darum geht’s: Kommissarin “Josephine Klick” (D. Amft)  bricht in ihrer Heimat Bielefeld alle Zelte ab, um im großen, wilden Berlin noch einmal neu anzufangen. Ihre neuen Kollegen “Fritz Munro” (Matthi Faust) und “Alexander Mahler” (Alexander Khuon) sind von ihr nicht sonderlich begeistert – zu unsexy ihr Auftritt (zu Pferd!), zu neugierig-forsch ihre Art zu ermitteln. “Josephine” zeigt den Jungs allerdings, dass sie es voll draufhat. Erst legt sie sie beim Kampftraining aufs Kreuz, dann beweist sie während der Ermittlungen den richtigen Riecher und lässt ihre Kollegen ganz schön dumm dastehen.

    Doch so süß und unbedarft sie dabei die ganze Zeit wirkt: “Josephine Klick” hat eine dunkle Vergangenheit. Sie hat sich mit ihrem Vater verkracht – warum, wird sich vermutlich noch herausstellen.

    SAT.1 hat die Serie zusammen mit Autor Marc Tejung konzipiert, auf dessen Konto Serienhits wie “Edel & Starck” und “Danni Lowinski” gehen. Es scheint, als habe er Diana Amft die Rolle auf den Leib geschrieben. Oder vielmehr ihrem Seriencharakter “Gretchen Haase”. Denn wenn ich ehrlich bin: Ich habe mich immer wieder an Amfts RTL-Figur erinnert gefühlt. Amfts “Josephine” unterscheidet sich nicht wirklich von ihrem “Gretchen”. Es kommt mir so vor, als habe sie  den Arztkittel gegen eine Polizeiuniform getauscht – die Story ist im Prinzip gleich geblieben. Dabei soll die SAT.1-Serie doch eigentlich eher Krimi statt Komödie sein…

    Nicht, dass ihr mich falsch versteht: Schlecht ist die Serie nicht. Mir fehlt nur der Mut zu Neuem, das gewisse Etwas, damit ich dranbleibe.

    Immerhin: Beim Publikum kam “Josephine Klick” ganz gut an: 2,36 Millionen Menschen (13% der TV-Zuschauer) schalteten ein. Und eine Nominierung für den begehrten Bayerischen Fernsehpreis gab’s auch schon.

    Ob die Serie auch in den kommenden Folgen ihre Traumquote halten kann? Drei Folgen werden noch montags, 21.15 Uhr, ausgestrahlt, das aus einer Doppelfolge bestehende Staffelfinale läuft wegen der Fußball-WM am Dienstag , 3. Juni, ab 20.15 Uhr.

    Wie sieht’s denn bei Euch aus: Hat’s bei euch “Klick” gemacht? Werdet ihr dranbleiben?

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    deborah


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    MAI 2014
    6

    Tipp zum Abschied: “Orange is the New Black”

    Koffer packen – und ab ins Gefängnis. Taylor Schilling als “Piper Chapman” in “Orange is the New Black”.

    Ich bin zurück aus dem Kalifornien-Urlaub und habe Euch etwas mitgebracht! Erst dachte ich an ein paar Töpfe der unzähligen, spektakulären “Ben&Jerry’s”-Eissorten (eine heißt sogar “Everything”! Name ist Programm…) – aber dann ist es doch ein Serientipp geworden. Denn natürlich hab ich in den USA die Chance genutzt, ausgiebig Netflix zu testen. Bei uns soll der Video-on-Demand-Dienst ja gerüchteweise schon diesen Sommer starten. Was genau wir in Deutschland dann zu sehen bekommen, ist aber noch ungewiss.

    Fantastisch wäre es, wenn die Netflix-Serie “Orange ist the New Black” den Sprung zu uns schaffen würde. Ich war in kürzester Zeit davon begeistert. Taylor Schilling (kennt ihr vielleicht aus der Nicolas-Sparks-Schmonzette “The Lucky One” mit Zac Efron) spielt “Piper Chapman”, eine junge bisexuelle Unternehmerin in New York, die gutbürgerlich lebt und sich gerade mit ihrem Freund (gespielt von Jason Biggs)  verlobt hat. Doch “Piper” hat eine dunkle Vergangenheit: Vor zehn Jahren hat sie mit ihrer kriminellen Exfreundin Drogen geschmuggelt. Deshalb muss sie nun ein Jahr in den Frauenknast – wo sie ausgerechnet wieder auf diese Exfreundin trifft.

    Noch ein Mitbringsel aus Kalifornien: Grüße vom Original-”Friends”-Set! Ich durfte mir die “Central Perk”-Kulisse in den Warner Studios in Los Angeles ansehen.

    Keine Angst, die Show hat wirklich nichts mit der deutschen Seifenoper “Hinter Gittern -  der Frauenknast” gemein. Das Tolle an “Orange is the New Black” ist, dass mit “Piper” jemand in die Gefängniswelt geworfen wird, mit dem man sich als durchschnittlich gesetzestreuer Zuschauer identifizieren kann. Sie hat keine Ahnung, welche offiziellen oder ungeschriebenen Regeln im Knast gelten, sie will ihre Strafe ehrlich abbüßen und versucht, trotz der widrigen Umstände möglichst sich selbst treu zu bleiben. Wie sie jedoch unweigerlich mehr und mehr in den Knast-Kosmos hineingezogen wird, ist spannend und wird sehr humorvoll erzählt. Ich hab mich dauernd gefragt, wie ich an ihrer Stelle reagieren würde!

    In Rückblenden erfahren wir außerdem die Vorgeschichten ihrer Mitinsassinnen – jede einzelne von ihnen ein eigener Krimi. Von der bestechlichen Gefängnisköchin, die mit der russischen Mafia verbandelt war bis hin zu “Sophia”, die früher als Feuerwehrmann und Familienvater gelebt hat, jetzt eine Geschlechtsumwandlung hinter sich hat und ihren Mithäftlingen die Haare macht, ist alles dabei. “Orange is the New Black” beruht auf einer wahren Geschichte, die die Amerikanerin Piper Kerman in ihrer gleichnamigen Biografie niedergeschrieben hat. Sehr zu empfehlen!

    Und jetzt steht ein Abschied an: Ab nächster Woche wird sich meine Kollegin Deborah um den Serienblog kümmern, da ich das Gala.de-Team nach vier tollen Jahren verlasse. Vielen Dank für Eure vielen Kommentare, Likes und Anregungen hier im Blog! Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, wir hören uns weiterhin, zum Beispiel auf Twitter. Alles Liebe

    Eure Sarah

    gepostet von
    sarah


    APR 2014
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