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  • Neue Amtszeit, neue Serie

    Das Team von “Scandal”. Foto: www.facebook.com/ABCNetwork

    Na, habt Ihr diese Woche auch die Amtseinführung von Barack Obama verfolgt?Unsere freie Mitarbeiterin Karen hat heute einen tollen Serientipp für alle, die sich für die amerikanische Politik interessieren. Danke, Karen!

    Wer sich für amerikanische Politik interessiert, für Präsidentschaftswahlkämpfe, für die kleinen und großen Skandale aus Washington, der kann zu den Nachrichten einschalten. Oder es wie ich machen: Ich gucke US-Politik in Serie. Bevor ich “West Wing”, “Political Animals” und ganz neu “Scandal” entdeckt habe, war ich bekennender Arztserien-Fan. Jetzt habe ich die Lager gewechselt: “McSteamy” und “McDreamy” – das war einmal!

    In meiner neuesten Entdeckung „Scandal“ geht es um die politische Beraterin “Olivia Pope” (gespielt von Kerry Washington).  Sie managt die Skandale ihrer betuchten Klienten und betreibt dabei mit allen Mitteln Schadensbegrenzung. Sie ist das, was man in den USA einen “Fixer” nennt. Ihr zur Seite steht ein Team aus Anwälten und Spezialisten, die allesamt eine recht mysteriöse Vergangenheit mitbringen. Ein hoher Sehsucht-Faktor bei “Scandal” steckt in dem Handlungsstrang, der sich mit dem On-und-Off-Verhältnis zwischen “Olivia Pope” und dem US-Präsidenten “Fitzgerald Thomas Grant III.” (Tony Glodwyn) beschäftigt. Nebenbei spinnen First Lady “Mellie”, als eine Art überehrgeizige Jackie Kennedy, und der Stabschef “Cyrus Beene” ihre (un)feinen Intrigen und haben – so viel sei verraten –mehr Dreck am Strecken, als man zunächst denkt.

    Skandal händeln oder selbst Skandal sein? “Olivia Pope” muss sich entscheiden.

    Parallelen ins reale politische Geschehen gibt es bei dieser Serie viele: Vorbild für die Rolle der “Olivia Pope” war Judy Smith, eine reale “Fixerin” von politischen Skandalen. Zu ihren Klienten zählte beispielsweise die Clinton-Praktikantin Monica Lewinsky. In “Scandal” steuert man auf eine Art “Lewinskygate” zu, als ein brisantes Sex-Tape auftaucht. In der ersten Staffel gibt es außerdem zwei Leichen, eine (politisch fatale) Schwangerschaft, jede Menge Beziehungsdramen, Verschwörungen und natürlich Klienten, die Probleme gefixt haben wollen.

    “Olivia Pope” und “McDreamy” haben übrigens doch etwas gemeinsam: Beide stammen aus der Feder von Super-Serien-Macherin Shonda Rhimes, die Erfinderin von “Private Practice” und “Grey’s Anatomy”. Als ich im Vorspann las “created by Shonda Rhimes” war ich zugegeben skeptisch, ob das geht. Kann Shonda Rhimes mehr als Weißkittel-Herzschmerz im OP-Ambiente? Yes, she can!

    Und der Abschied von “Grey’s Anatomy” wird einem bei “Scandal” nicht allzu schwer gemacht. Denn es gibt ein Wiedersehen mit zwei Schauspielern aus dem “Grey’s”-Universum: Jeff Perry und Kate Burton spielten bisher den leicht schluffigen “Thatcher Grey” und die Über-Chirurgin “Ellis Grey” Jetzt gehören die beiden als Stabschef und Vize-Präsidentin (!) zum Cast von “Scandal”.

    Die erste (leider kurze) Staffel gibt es bereits auf DVD zu kaufen. Die zweite Staffel läuft aktuell in den USA. Man kann nur hoffen, dass sich ein deutscher Sender erbarmt und “Scandal” ins Programm nimmt. “West Wing” bekam zwar haufenweise Golden Globes und Emmys, aber nur einen Sendeplatz im deutschen Pay-TV. Wer auf den Geschmack gekommen ist: “Political Animals” ist eine großartige Mini-Serie mit Sigourney Weaver als US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin – Hillary Clinton lässt grüßen.

    Karen Diehn

    Mögt Ihr Serien, die in der Politik spielen?

    gepostet von
    sarah


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    JAN 2013
    24

    Ein Kommentar zu “Neue Amtszeit, neue Serie

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