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  • Vier Gründe, an “Homeland” dranzubleiben

    Claire Danes als “Carrie Mathison”. Quelle: Facebook.

    Gut gemacht: Die preisgekrönte CIA-Serie  “Homeland” hat gestern auf Sat 1 einen tollen Start (2,35 Millionen Zuschauer!) hingelegt. Bei uns in der Redaktion hat die Story um Claire Danes als bipolare CIA-Agentin bereits glühende Fans, ich bin selbst sofort nach der ersten Folge hängen geblieben. Ob es den deutschen TV-Zuschauern auch so geht, wird sich nächste Woche zeigen, dann sendet Sat1 “Homeland” nämlich immer erst um 23:15 Uhr – mal wieder ziemlich spät.

    Dabei gibt es gute Gründe, “Homeland” unbedingt weiter zu sehen. Hier die vier Wichtigsten:

    1. Claire Danes. Ja, der Hype um sie ist absolut berechtigt. Ihre “Carrie Mathison” ist unglaublich vielschichtig:  verletzlich, verbissen, weinerlich einserseits, intelligent, abgebrüht und zielstrebig andererseits. Durch ihre schauspielerische Leistung erreicht “Homeland” erst Recht Kino-Niveau.

    2. Die Spannung. Es ist quasi unmöglich, die Geschehenisse der Handlung vorauszusagen, so geschickt ist das Drehbuch geschrieben. Um bei den vielen Wendungen und angefangenen Handlungssträngen mitzukommen, gibt es zum Glück jedesmal eine kurze Zusammenfassung nach dem Vorspann. Überhaupt der Vorspann: Allein von der Musik der Jazz-Trompete dort wird mir schon ganz mulmig zu Mute … Hier erklärt der Komponist den Song:

    3. Die Aktualität. “Homeland” ist in aller Munde und profitiert hier sicherlich auch gerade von dem Oscar-nominierten und viel kritisierten Film “Zero Dark Thirty” über die Jagd auf Osama Bin Laden – und umgekehrt. Egal wie, die unmittelbare Verarbeitung von relativ frischen historischen Ereignissen scheint einen Nerv getroffen zu haben. “Homeland” spielt nicht wie “Mad Men” oder “Downtown Abbey” in einer hochstilisierten früheren Zeit, sondern bleibt vertraut. Die Anschläge vom 11. September sind jedenfalls den meisten Zuschauern noch so sehr im Gedächtnis, dass sie sich mit der Thematik identifizieren können.

    4. Die Love-Story. Denn ja, selbst in einem Umfeld von Gewalt, Spionage und Terror werden in “Homeland” menschliche Seiten beleuchtet. Wie geht ein Ehepaar mit den traumatischen Kriegserlebnissen des einen um? Wie können leidenschaftliche CIA-Agenten neben ihrem Beruf noch private Beziehungen unterhalten? Wer kann wem vertrauen?

    Habt Ihr “Homeland” gesehen? Seid Ihr auch so begeistert?

    gepostet von
    sarah


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    FEB 2013
    4

    6 Kommentare zu “Vier Gründe, an “Homeland” dranzubleiben

    1. „Überhaupt der Vorspann“, schreiben Sie, „nach dem Vorspann…“: Tja, den haben die deutschen Zuschauer nicht zu sehen gekriegt, denn Sat.1 – dachte wohl, wir seien dafür zu schlicht gestrickt – hat den Vorspann weggelassen.

      Jeder mit Augen im Kopf hat gemerkt, dass bei diesem Sat.1-„Homeland“ was fehlt: die Namen der Darsteller, Regie, Buch, Produzenten, eben: der Vorspann, keine Serie platzt ohne ins Haus. Den Vorspann wegzulassen ist die gleiche Barbarei, mit der das ZDF die Nachspänne abhackt und jede Sendung ins orangefarbene Nichts entlässt – eine Unverschämtheit gegenüber Schauspielern, Regisseuren, Autoren und all denen, ohne deren Arbeit die Sender nichts zu senden hätten. Die Sender – öffentlich-rechtliche wie private – sind aus Marktanteilsgeilheit noch nicht einmal mehr imstande, selbst das Besondere mit Respekt zu behandeln. Man kann nur hoffen, dass der amerikanische Produzent Fox 21 Ärger macht.

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      • Aber ehrlich gesagt empfinde ich es schon als etwas merkwürdig: erst der Vorspann und dann “previously” bzw. “zuvor bei Homeland”…

        Ich mag den skurrilen Vorspann auch, bin aber eher Fan von kurzen Vorspännen nach einer Anfangssequenz wie Lost u.a. ihn haben

        gefällt mir: Daumen hoch 0

    2. Ein offensichtlich hochwertiger Vorspann wird einfach weggelassen. Eine offensichtlich hochwertige Serie wird auf den sehr späten Sonntag abend platziert. Was soll der Sch…. Fand die ersten zwei Folgen sehr spannend, aber 0:10 ins Bett, wenn Montag die Arbeit ruft – schaffe ich nicht dauerhaft. Gott sei Dank gibt es die Staffel schon bei einem großen Internet-Händler mit A. Dann kann ich auch gleich die Originalstimmen hören.

      gefällt mir Daumen hoch 4

    3. Noch ein guter grund bei “Homeland” die erste Staffel zu schauen: Die 2. Staffel :-)
      Noch verwirrender in vielem, man ist noch mehr hin und hergerissen, was man glauben soll, was real ist und was nur Fassade. Und sie kriegen super die kurve weg von der ganzen Schläfer-Nummer hin zu anderen Handlungssträngen … (ok, das mit dem Schläfer ist nicht ganz abgehakt ;-) )

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