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  • Wach bleiben mit Christina Applegate

    “Up All Night” kommt jetzt auch in Deutschland: Immer Freitags, 22:05 Uhr auf Comedy Central.

    Letzte Woche ging es hier im Serienblog um deutsche Sitcoms, diese Woche startet bei uns eine neue amerikanische Comedy-Serie: Ab dem 5. Juli  zeigt Comedy Central die erste Staffel “Up All Night” mit Christina Applegate, Will Arnett und Maya Rudolph in den Hauptrollen – immer freitags um 22:05 Uhr. Die Prämisse ist nicht neu: Frisch-gebackenes Elternpaar muss sich in seiner neuen Rolle zurechtfinden und bekommt Alltag und Kind nicht unter einen Hut. Die gängigen Baby-Klischees kommen in fast jeder Serie von “Friends” bis “Sex And The City” irgendwann mal vor  und eigentlich sind ungeschickte Eltern spätestens seit “Noch drei Männer, noch ein Baby”  (1987!) ziemlich ausgelutscht.

    So gesehen ist es für “Up All Night” nicht leicht, sich originell zu geben. In den USA ist die Serie gerade nach zwei Staffeln eingestellt worden – auch, weil Christina Applegate wegen Unstimmigkeiten am Set hingeschmissen hat. Ich hab mir die ersten beiden Folgen angesehen und tatsächlich geht es wie im Titel angedeutet sofort darum, dass Eltern nie genug Schlaf bekommen – gähn. Was mich dann doch zum Schmunzeln brachte und auf lange Sicht den Reiz der Serie ausmachen könnte, ist die Beziehung von Applegates und Arnetts Ehepaar. Wie sie beispielsweise beide versuchen, ihre Facebook-Profile cooler zu machen, nur, um den neuen Nachbarn zu gefallen, hat definitiv Charme.

    Bald “Up All Night”: Unsere Kollegin Rachel hat sich in den Mutterschutz verabschiedet.

    Die dritte Hauptperson Maya Rudolph mag ich seit ihrer Zeit bei “Saturday Night Live” eigentlich gerne, hier spielt sie aber die typische “Dummchen”-Figur, die so in vielen Sitcoms vorkommt. Ich denke da an “Joey” in “Friends”, den Hausmeister bei “Scrubs”, “Bobby” in “Cougar Town” oder auch “Schmidt” bei “New Girl”. Trotzdem hat Rudolph viel komisches Talent und das blitzt auch in den ersten Folgen immer wieder durch, wenn sie beispielsweise beim Karaoke-Singen das Mikro übernimmt.

    Fazit: Nach den ersten beiden Folgen bin ich zwar nicht total angefixt, habe aber Lust, “Up All Night” noch ein bisschen zu beobachten. Manche Serien brauchen schließlich Zeit – mich hat zum Beispiel “Downton Abbey” erst nach der Hälfte der ersten Staffel gepackt.

    Bei uns in der Redaktion wird eine Kolllegin übrigens auch bald kein Auge mehr schließen können: Unsere Rachel hat heute ihren letzten Tag und wurde mit einem Mädchen-Schreibtisch ganz in Rosa in den Mutterschutz verabschiedet. Wir drücken die Daumen für genügend Schlaf und freuen uns jetzt schon auf ihre Rückkehr!

    Habt Ihr Lust auf “Up All Night”? Gibt es vielleicht noch Applegate-Fans aus “Al Bundy”-Zeiten unter Euch?

    gepostet von
    sarah


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    JUL 2013
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    3 Kommentare zu “Wach bleiben mit Christina Applegate

    1. Die Serie ist lustig und ich will gar kein Party-Pooper sein, aber sie ist schon wieder abgesetzt. Schade, dass sie immer so lange brauchen englische Serien nach Deutschland zu bringen.

      gefällt mir: Daumen hoch 1

    2. Ich fand die Serie in der ersten Staffel noch gut. In der zweiten Staffel verlor ich das Interesse. Es ging weniger um’s Baby (das übrigens extrem entzückend ist!!!), dafür mehr um den Job, die Beziehung, Familie … und dabei geriet irgendwie die Tatsache, dass die ein Baby zuhause haben, ein wenig ins Hintertreffen. Zumal einige der Nebencharaktere und ihre Stories ziemlich öde waren.
      Fazit: Guter Start, aber dann verlahmt. Bei “Up all Night” ging’s mir wie bei “Hart of Dixies” …

      gefällt mir: Daumen hoch 0

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