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  • Endlich wieder Sherlock!

    Wieder da: “John Watson” (Martin Freeman) und “Sherlock Holmes” (Benedict Cumberbatch)

    Die Cumberbitches unter Euch werden sich diesen Termin schon längst ins Gedächtnis gebrannt haben. Für alle anderen: “Sherlock” ist zurück! – Ein Jahr Eine gefühlte Ewigkeit nach der Ausstrahlung der zweiten Staffel gibt’s in der ARD endlich die drei Folgen der dritten Staffel der Krimireihe mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman zu sehen. Anfang des Jahres liefen die im Original bei der BBC. Da ich es mal wieder nicht aushalten konnte, habe ich mir die natürlich schon reingezogen. Und ich muss sagen: Es wird besser und besser und besser …

    Achtung, SPOILER!

    In der ersten Folge, “Der leere Sarg”, wird erst einmal ein Cliffhänger aus der zweiten Staffel (danke, liebe BBC, dass du uns darauf ein Jahr lang hast warten lassen …) aufgelöst: “Sherlock” (Benedict Cumberbatch) lebt! Sein Bruder “Mycroft” (Mark Gatiss) spürt ihn in Serbien auf, von “Sherlock” versucht, das Imperium seines Erzfeindes “Moriarty” zu zerstören.

    “Sherlocks” Gefährte “John Watson” (Martin Freeman) dagegen trauert in London um seinen Kumpanen und Mentor – hat sich aber von “Mary Morstan” (Amanda Abbington, übrigens im “echten” Leben die Frau von Martin Freeman) in den zwei Jahren seit dessen spektakulärem Sprung vom Dach trösten lassen.

    “Sherlock” kehrt nach London zurück, um “Watson” zu treffen. Seine überraschende Wiederkehr kommt bei dem aber gar nicht gut an. “Watson” fühlt sich betrogen, ewas im weiteren Verlauf der Staffel immer wieder zu Spannungen zwischen den beiden Hobby-Ermittlern führt.

    Wieder vereint haben es “Sherlock” und “Watson” mit einem Terrornetzwerk sowie zahlreichen ungelösten Fällen zu tun, die gerade den übereingebildeten “Sherlock” schwer beschäftigen. Auf der Hochzeit von “Watson” und “Mary” fügt sich alles wie ein Puzzle zusammen – so eine spannende Familienfeier hat man selten gesehen!

    Schräger, schräger, Hochzeit á la “Sherlock”. Übrigens: Amanda Abbington ist auch im echten Leben mit “Watson”/Martin Freeman liiert.

     

     

    Warum sich das Einschalten lohnt:

    Wo fang ich da bloß an? Als Benedict-Cumberbatch-Fan (dieser Mann ist einfach grandios!) bin ich im vergangenen Jahr bei Watchever über die Serie gestolpert. In einem Anflug von Krimisucht habe ich als Teenie sämtliche “Sherlock Holmes”-Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle – auf denen die Serie ja, zugegebenermaßen etwas lose, basiert – gelesen, deshalb blieb ich hängen. Und muss sagen: Keine Krimiserie hat mich bisher so gefesselt wie diese. Wahrscheinlich, weil sie viel mehr als nur eine Krimiserie ist.

    Mit offenem Mund (allerdings nur innerlich!)  sehe ich dem genialen “Sherlock” zu, wie er kombiniert und die Leute um sich herum manipuliert  – davon kann sich der “Mentalist” Simon Baker noch ‘ne Scheibe abschneiden. Dazu ist er so herrlich besserwisserisch und sympathisch-soziophob, damit kommt er fast an Jim Parsons’ “Dr. Sheldon Cooper” ran. Was mir noch so an der Figur gefällt: “Sherlock” setzt sich immer für das Richtige ein. Und auch wenn es scheint, als ob ihm seine Mitmenschen egal wären – in ihm steckt doch ein riesiges Herz!

    Ein weiterer Punkt, warum man auch die dritte Staffel unbedingt einschalten sollte: Weil es einfach sauviel Spaß macht, Benedict Cumberbatch und Martin Freeman beim Streiten zuzusehen! Man merkt, dass sie auch privat befreundet sind, die Chemie stimmt. Kein Wunder, dass Regisseur Peter Jackson das Duo für seine “Der Hobbit”-Trilogie engagierte (Martin Freeman spielt den “Hobbit”, Benedict Cumberbatch den Drachen Smaug).

    Kaum eine Serie zelebriert den britischen Lifestyle so wie “Sherlock”. Im Bild: “Mycroft Holmes” (Mark Gatiss), der Bruder von “Sherlock”.

    Neben den guten Storys und den starken Darstellern gefällt mir an “Sherlock” auch, dass es so herrlich britisch ist. “Sherlocks” Bruder, der etwas biedere “Mycroft”, ist quasi ein Abziehbild des Klischee-Gentlemans. Die Eltern von “Sherlock”, dargestellt von Benedict Cumberbatchs richtigen Eltern, erinnern noch dazu an eine Mischung aus den “Weasleys” aus der “Harry Potter”-Reihe und den Eltern von “Bridget Jones” – sehr chaotisch, ein bisschen betulich und irgendwie very britisch…

    Gibt’s jetzt noch einen von Euch, den ich nicht überzeugt habe?

    Na eben. Das Erste strahlt die Folgen am Donnerstag, 29. Mai, am Sonntag, 8. Juni, und am Sonntag, 9. Juni, jeweils um 21.45 Uhr aus.

    gepostet von
    deborah


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    MAI 2014
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    2 Kommentare zu “Endlich wieder Sherlock!

      • Hallo Viktor!
        Also, ich habe Staffel eins und Staffel zwei damals bei “Watchever” gesehen. Die Folgen der dritten Staffel gibt’s z.B. in der Mediathek bei Das Erste (bis eine Woche nach Ausstrahlung) oder sonst z.B. bei itunes (und bestimmt auch andren Plattformen) zu kaufen…

        gefällt mir: Daumen hoch 0

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