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  • Archiv für die Kategorie: ‘Comedy’

    “HIMYM”: Wollt Ihr es wissen?!

    Oh-oh: Habt Ihr auch aus Versehen mitbekommen, wer die Mutter ist?!

    Schnell Hände auf die Ohren oder sofort aufgeregt losgooglen? Als wir heute morgen in der Redaktion über das Staffelfinale von “How I Met Your Mother” sprachen, waren die Reaktionen gemischt. Das Problem: Spoiler. In den USA gab es am Montagabend endlich nach acht Jahren zum ersten Mal das Gesicht von “Ted Mosbys” Ehefrau und Mutter seiner Kinder zu sehen – ein riesiger Schritt!

    Seit der ersten Folge warten die Zuschauer gespannt auf diese Information, mit nur sehr kleinen Hinweisen wurden wir acht Staffeln lang am Rätseln und Mitfiebern gehalten. Dementsprechend groß fiel die Resonanz auf die Folge aus – dumm nur, wenn man die Serie gar nicht in den USA verfolgt. Denn in Deutschland zum Beispiel wird es noch eine Weile dauern, bis die Fans erfahren, wer genau mit dem gelben Regenschirm durch New York lief und dabei immer wieder fast “Teds” Wege kreuzte.

    Kurz vorm Happy End: Romantiker “Ted” trifft endlich seine Zukünftige.

    Daran dachten die Betreiber der offiziellen “How I Met Your Mother”-Facebook-Seite aber offensichtlich nicht: Ohne Rücksicht auf nicht-amerikanische Zuschauer posteten sie ein Foto von DER Mutter  und ernteten damit viel Ärger. Zahlreiche User beschwerten sich unter dem Bild über den Spoiler. “Das ist besser ein Scherz. Ich habe nicht acht Jahre lang gewartet, um das auf Facebook zu lesen bevor ich die Folge gesehen hab”, schreibt ein User zum Beispiel entsetzt.

    Ich finde auch, dass man mit solchen Informationen vorsichtig sein muss, trotzdem fand ich es nicht so schlimm, einen Blick auf sie zu werfen, bevor ich selber dazu kam, die Folge zu sehen. Denn dass “Ted” in der kommenden letzten Staffel endlich die Mutter trifft, darauf haben wir ja alle gehofft. Wer sich wirklich komplett ohne Vorwissen die Serie anschauen möchte, der darf im Grunde auch nicht auf die Faceboook-Seite des Senders CBS gucken – dort wird er immer das Allerneueste zur Serie finden.

    Trotzdem hätte der Sender in diesem speziellen Fall vielleicht eine kleinen Spoiler-Schutz einbauen können, wie es im Netz meistens üblich ist. Deshalb jetzt von mir die Warnung: NICHT (!!!) hier drauf klicken, wenn Ihr Euch überraschen lassen wollt…

    Habt Ihr schon einmal aus Versehen einen Spoiler gesehen? Und: Wollt Ihr wissen, wer die Mutter ist?!

    gepostet von
    sarah


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    Mai
    14

    Endspurt für “HIMYM”!

    Barney in Action: “How I Met Your Mother” macht sich für die letzte Staffel bereit.

    Am Mittwoch um 20.15 Uhr startet auf Pro7 die achte Staffel “How I Met Your Mother” – die vorletzte, bevor hoffentlich endlich verraten wird, wen “Ted Mosby” denn nun zur Mutter seiner Kinder macht. Es wird auch langsam höchste Zeit!

    Ich persönlich bin etwas enttäuscht davon, wie die Macher die Serie mittlerweile in die Länge ziehen. Ich hab schon mal ein bisschen vorgeschaut und kann euch sagen: So wie in der siebten Staffel auch, wird es in der achten öfter Folgen geben, die die Handlung nicht voranbringen und sich auf manchmal mehr, manchmal weniger lustige Sondereinfälle der Drehbuchautoren konzentrieren (mit Ideen, die auch noch häufig bei “Friends” geklaut wurden…).

    Trotzdem gibt es natürlich einige Highlights, wie zum Beispiel das hier:

    Happy End für Robin&Barney!

    In der letzten Folge der siebten Staffel stellte sich ja heraus, dass “Barney” und “Robin” heiraten werden. Wie die beiden wieder zueinanderfinden und sich schlussendlich verloben, wird vor allem in zwei tollen Sonderfolgen (11 + 12) schön erzählt – darauf könnt ihr euch freuen! Außerdem gibt es tatsächlich ein Wiedersehen mit “Robin Sparkles”, die ein dunkles Kapitel kanadischer Musikgeschichte geschrieben hat… Immer wieder gut:

    Robin Sparkles is back!

    Ich hoffe stark, dass sich die neunte Staffel mit der Beziehung zwischen “Ted” und seiner Zukünftigen beschäftigt, damit “How I Met Your Mother” wieder etwas mehr Orientierung und starke Erzählstränge bekommt. Denn “Teds” letzte Beziehungen waren allesamt doch ziemlich unglaubwürdig – aber schaut am besten selbst!

    Was meint Ihr: Wird es Zeit, dass die Serie ein Ende findet? Schaltet Ihr ein?

    gepostet von
    sarah


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    April
    17

    Märchenhafte Weihnachten

    Anja Kling spielt in “Hänsel und Gretel” die böse Hexe. Foto: rbb/Hardy Spitz

    Über die Feiertage werde ich, wie die meisten von Euch vermutlich, wieder so viel gutes Essen verspeisen, dass mir danach gar nichts anderes übrig bleibt, als den daraus resultierenden komatösen Zustand mit einem Serienmarathon zu betäuben.  Ich werde mich auf meinen aktuellen Liebling “Homeland” stürzen, traditionellerweise bestimmt mit meiner Schwester einige Folgen “Friends” durchzitieren und vielleicht mit meinen Freundinnen mal wieder in “Sex and the City” reinschauen. Und weil ich mich dann vermutlich immer noch nicht bewegen kann, hol ich mir danach meine Großnichten und Neffen aufs Sofa zum Märchenfilme schauen.

    Die ARD strahlt dieses Jahr nämlich wieder Märchen in Serie aus: Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag gibt es ab 13:40 Uhr gleich vier Filme nacheinander zu sehen. Neu verfilmt wurden für dieses Jahr die Klassiker “Rotkäppchen”, “Schneeweißchen und Rosenrot”, “Hänsel und Gretel” und “Allerleirauh”. Anja Kling spielt die böse Hexe bei “Hänsel und Gretel” und sie hat mir vor kurzem erzählt, wie ihre Kinder, zwölf und acht Jahre alt, auf die Rolle reagiert haben: “Mein Großer fand es total cool aber meine Tochter hatte fast ein bisschen Angst, die hätte mich lieber als Prinzessin gesehen. Sie fand die Waldfee viel toller und hat nicht verstanden, warum ich ausgerechnet eine böse Figur spielen muss.” Tatsächlich gibt Anja Kling mit grell-lackierten Fingernägeln und schrillem Make-up eine sehr moderne, gruselige Hexe ab! Wer also schon oft genug “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” gesehen hat, der hat mit den neuen Märchenfilmen eine gute Alternative.

    Damit die Weihnachtsstimmung jetzt nicht mehr lange auf sich warten lässt, hier noch ein Feiertags-Video für Euch und Eure Lieben: Jimmy Fallon wünscht gemeinsam mit Mariah Carey ein frohes Fest!

    Ich wünsch Euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! Danke für Eure tollen Kommentare dieses Jahr, es hat viel Spaß gemacht!

    gepostet von
    sarah


    Dezember
    24

    Liebe, Leidenschaft und rote Rosen

    Wart Ihr auch schon einmal einer Telenovela verfallen? Dann hat meine Kollegin Andrea diese Woche ein tolles Interview für Euch: Sie hat Sandra Speichert getroffen, die ab heute das neue Gesicht bei “Rote Rosen” ist!

    Mit „Verliebt in Berlin“ fing für mich alles an: Die Liebesgeschichte von Mauerblümchen Lisa Plenske und ihrem Chef David Seidel war vorhersehbar, aber nett inszeniert – und ich wurde süchtig nach dieser Telenovela. Die Fangemeinden wuchsen, die Zuschauerzahlen auch und Deutschland konnte sich über immer mehr Annas, Sophies oder Biancas freuen, die ihren Weg zum Glück suchten oder sich im Sturm der Liebe verirrt hatten.

    Nach dem Ende der ersten Staffel von „Verliebt in Berlin“ war die Telenovela-Zeit für mich aber zu Ende und Jahre später ist die Auswahl im deutschen Fernsehen auch begrenzt: Nur „Rote Rosen“ und „Sturm der Liebe“ werden aktuell noch gedreht.

    Für Erstere wurde nun eine neue Hauptdarstellerin verpflichtet: Sandra Speichert dreht seit Oktober als „Vera Christiansen“ an der Seite von Timothy Peach in Lüneburg. Nach Filmen wie der „Campus“ oder der Krankenhaus-Serie „In aller Freundschaft“ spielt sie zum ersten Mal in einer Telenovela mit. Im Interview habe ich mit ihr über die Dreharbeiten, den ersten Tag am Set und ihre Kollegen gesprochen.

    Sie stehen nun schon seit einigen Wochen für „Rote Rosen“ vor der Kamera. Wie war der erste Drehtag?

    Aufregend. Es war alles ganz neu, ich hab so was ja noch nie gemacht. Mit meinem Kollegen Timothy Peach hat die Chemie aber sofort gestimmt. Das war natürlich etwas ganz Besonderes und hat mir den Einstieg sehr erleichtert.

    Sanra Speichert, Timothy Peach

    In “Rote Rosen” verlieben sich “Vera” (Sandra Speichert) und Jan (Timothy Peach) ineinander. Quelle: ARD/Nicole Manthey

    Die Rolle der „Vera Christiansen“ ist Ihr erstes Engagement für eine Telenovela. Wie unterscheiden Sie die Dreharbeiten im Vergleich zu einer Serie?

    Die Zeit ist der größte Unterschied. Wir drehen zehn Stunden am Tag und ich musste ganz schnell lernen, sofort auf den Punkt zu sein. Was mir aber auch sehr gefällt ist, dass wir teilweise zwei verschiedene Regisseure pro Woche haben. Und die Woche darauf wieder zwei andere. Das bringt manche vielleicht durcheinander, mich aber nicht, weil es jedes Mal eine neue Arbeitsweise und ein neuer Austausch ist. Das mag ich und deswegen mach ich das auch.

    Wie lernen Sie den ganzen Text?

    Ich mach’s einfach wie immer. Wir haben aber vier bis fünf Coaches, die bei uns sind, sobald irgendwas nicht richtig läuft. Wir können immer Fragen stellen und das hilft sehr. Das ist ‘ne richtige Unterstützung, die wir auch sehr brauchen.

    Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?

    Richtig vorbereiten konnte ich mich gar nicht, weil wir die Drehbücher sehr kurz vor Drehbeginn bekommen haben. Aber ich habe viel Sport gemacht, damit ich fit bin und im Kopf stark bleibe.

    In “Rote Rosen” verlieben sich die Hauptfiguren “Vera” und “Jan” ineinander. Was hat Sie an der Geschichte gereizt?

    Die beiden lieben sich, aber sie haben immer was, wo sie sich wieder streiten. Die absolute Leidenschaft. Das ist eben keine Geschichte, in der alles wunderschön ist, sondern wo es wirklich um dieses Prickeln geht.

    Macht Leidenschaft für Sie privat auch eine Beziehung aus?

    Ich hatte ein paar große Lieben. Auch ein paar Leidenschaften und das waren jedes Mal sehr starke Beziehungen, die auch ein paar Jahre gedauert haben. Also ich bin überhaupt nicht der Mensch, der ganz kurz mit jemandem ist. Und Leidenschaft kann sich dann ja auch in eine große Liebe verwandeln. Das ist mir auch passiert.

    Warum sollen die Zuschauer am 7. Dezember „Rote Rosen“ gucken?

    Was ich toll finde ist, dass bei uns viele Generationen zusammen kommen. Es gibt junge, es gibt ältere. Das ist ein wunderschöner Melting-Pot von vielen verschiedenen Figuren. Da kann sich der Zuschauer auf jeden Fall identifizieren, weil einfach alles da ist. Und es hat auch Humor und viele schräge Situationen, das finde ich sehr schön.

    “Rote Rosen” läuft Montags bis Freitags um 14:10 Uhr in der ARD. Schaltet Ihr ein? Welche Telenovelas habt Ihr früher geguckt oder schaut Ihr noch?

    gepostet von
    andrea


    Dezember
    7

    Teurer Action-Schweiger

    Der teuerste “Tatort” aller Zeiten: Til Schweiger will mehr Action.

    Wenn es nach dem Regisseur des neuen Hamburg-”Tatorts” geht, dann soll bei den Ermittlungen von Til Schweiger ordentlich viel Dynamit und Geld verpulvert werden. Christian Alvart berichtete der Bild-Zeitung, dass ihm und Til ein “temporeicher Action-Thriller mit mehr Pyrotechnik, kaputten Autos und mehr Schießereien” vorschwebt. Ein “Tatort” im Stil von “Alarm für Cobra 11″? Mit Til Schweiger scheint nichts unmöglich, er will bekanntlich auch den Vorspann ändern

    Doch so viel Action hat seinen Preis: Angeblich wird der Schweiger-”Tatort” der teuerste aller Zeiten. Rund zwei Millionen Euro soll die erste Folge kosten. Normalerweise hat eine Episode der Krimireihe laut “Bild” im Schnitt ein Budget von 1,2 bis 1,5 Millionen.

    Hoffentlich fliegt die ganze Action Schweigers Kommissar “Nick Tschauder” nicht doch noch um die Keinohren – ich hoffe auf viel Selbstironie und Witz. Schließlich hat sich der Schauspieler in den vergangenen Jahren eher auf kuschlige Komödien konzentriert. Mit seinem Film “Schutzengel” versucht sich Schweiger momentan auch im Kino an härteren Thriller-Rollen.

    Regisseur Alvart hat das offensichtlich überzeugt: “Können Sie sich vorstellen, dass Til Schweiger an der Tür klingelt und um Einlass und Alibi bittet? Nein, der fragt nicht an der Tür, der tritt sie ein”, schwärmt er von seinem Action-Held.

    Lassen wir uns überraschen, im Oktober starten die Dreharbeiten. Mir hat übrigens vor zwei Wochen das neue Team in Dortmund mit ganzen vier Kommissaren sehr gut gefallen – endlich mal wieder ein jüngerer “Tatort”!

    Nehmt Ihr Til Schweiger den harten Action-Kommissar ab? Mit genügend Coolness und Witz könnte es funktionieren, oder?

     

    gepostet von
    sarah


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    Oktober
    1

    Frühling, Sommer, Awards und Winter

    In den USA spricht man von der “Awards Season” – der Preisverleihungs-Jahreszeit also -  wenn die Filmindustrie bis zur großen Oscarverleihung im Februar oder März  ihre diversen Trophäen vergibt. Im Serien-Geschäft sind die Preise zwar noch dünn gestreut, die Emmy-Verleihung am kommenden Sonntag (23. September) gilt jedoch als absolutes Muss für jeden Serien-Fan.

    Mann gegen Mann, Baum gegen Mädel: Wer gewinnt beim Deutschen Fernsehpreis?

    Auch dieses Jahr können die Klassiker wie “Mad Men”, “Breaking Bad” oder “Two and a Half Man” auf Preise hoffen. Ich drücke vor allem unserem europäischen Kollegen “Sherlock” die Daumen und würde mich freuen, wenn Lena Dunhams “Girls” abräumen.

    Und auch in Deutschland werden im Herbst Serienschaffende geehrt: Diese Woche wurden die Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis bekannt gegeben! Im Rennen um den Titel “Beste Serie” sind “Der letzte Bulle”, “Borgia” und “Der Tatortreiniger”.

    Die englischsprachige ZDF-Produktion “Borgia” kenne ich persönlich nicht, ich habe nur die amerikanische Version mit Jeremy Irons in der Hauptrolle gesehen. Bei “Der letzte Bulle” und dem “Tatortreiniger” werde ich jedoch hellhörig: Die haben es beide verdient!

    Publikums- (und Redaktions-)Liebling Henning Baum hat schon zum zweiten Mal die Chance auf den Preis: Im vergangenen Jahr musste sich “Der letzte Bulle” der DDR-Serie “Weissensee” geschlagen geben. Baums 80-Jahre-Machopolizist “Mick Brisgau” bietet zwar auch Raum für  – zugegeben sehr lustige – Parodien, an der Popularität des “Bullen” ändert das jedoch nichts. Gerade steht er wieder vor der Kamera, die vierte Staffel wird noch bis März 2013 gedreht. Das Gleiche gilt übrigens für die Anwaltsserie “Danni Lowinski”, die 2010 den Deutschen Fernsehpreis bekam.

    Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Preis an den “Tatortreiniger” geht – oder zumindest an dessen Hauptdarsteller Bjarne Mädel, der in der Schauspielkategorie zusätzlich nominiert ist. Der Überraschungserfolg des NDR konnte dieses Jahr bereits die Jury des Grimme-Preis’ überzeugen, ein weiterer Sieg wäre also nur logisch. Ich seh auch gerne zu, wenn der prollige “Schotty” mit Hingabe bei der “SpuBe” (Spurenbeseitigung) arbeitet!

    Das Duell der TV-Männer lässt noch etwas auf sich warten: Erst am 2. Oktober wissen wir mehr – oder spätestens am 4. Oktober, dann wird die Verleihung nämlich vom ZDF ausgestrahlt und es heißt: Baum gegen Mädel.

    Zum Glück müssen wir uns bei den Emmys nicht mehr lange gedulden. Mit Jimmy Kimmel als Moderator und Stars wie Claire Danes, Melissa McCarthy und Zooey Deschanel als Laudatoren, wird die Verleihung bestimmt gewohnt amerikanisch-glamourös.

    Welche Serie hätte Eurer Meinung nach einen Preis verdient?

    gepostet von
    sarah


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    September
    19

    Die dicke Wolke

    Guckt ihr auch ab und an gerne die Wiederholungen von “Mein Leben und ich”? Dann hab ich gute Nachrichten:  Wolke Hegenbarth ist zurück! Ab dem 10. September kommt sie wieder mit einer Sitcom ins TV. Aber Achtung: In “Es kommt noch dicker” ist Wolke fast nicht wiederzuerkennen. Ein täuschend echt aussehender Fatsuit machte aus der schlanken Schauspielerin die dicke “Marie”. Ich hab Wolke in Hamburg getroffen und mit ihr über die anstrengendste Rolle ihres Lebens gesprochen.

    Kaum wiederzuerkennen: Wolke Hegenbarth im Fatsuit.

    Wie war es für dich, als du zum ersten Mal den Fatsuit anhattest?

    Es war sehr beeindruckend! Ich habe in den Spiegel geguckt mich gefragt: Wer ist das? Auch im Hotel und in der Fußgängerzone hat mich keiner erkannt.

    Der Anzug ist auch wirklich super geworden. War es anstrengend, ihn zu tragen?

    Mein Körper musste erst lernen, die ganzen Kilos zu mobilisieren – das war schon hart an der Grenze. Ich hatte Herzrasen, konnte nachts nicht schlafen, war dann übermüdet, habe zwölf Stunden am Tag gearbeitet. Es war mit Abstand der extremste Job, den ich jemals hatte – und ich mache das seit 17 Jahren.

    Wie lange hat es gedauert, dich in die dicke “Marie” zu verwandeln?

    Ich hab insgesamt  225 Stunden in der Maske gesessen – jeden Tag vier Stunden morgens, eine Stunde abends. Das Gesicht wiegt zirka ein Kilo, der Fatsuit dann nochmal zwei Kilo. Es ist sehr heiß da drin, spätestens nach zehn Minuten will man ihn gerne wieder ausziehen! Und man kann da drin nicht wirklich essen, weil man den Mund nicht bewegen soll. Ich habe also den ganzen Tag nur frischgepresst Säfte zu mir genommen. Aber es war wirklich toll, dafür mit den Profis aus Hollywood zusammenzuarbeiten. Die hatten schon mit Stars wie Adrien Brody oder Meryl Streep gearbeitet oder bei “Harry Potter” geschminkt.

    Mit einer sehr schlanken Wolke in Hamburg.

    Dieser Aufwand ist ungewöhnlich für eine deutsche Serie, oder?

    Ja, das ist auch das Tolle an “Es kommt noch dicker”. Es hat sich sonst viel verändert, seit ich „Mein Leben und ich“ gemacht habe. Es ist sehr hart geworden: Oft dreht man doppelt so viele Szenen für halb so viel Geld.

    Hast du keine Angst, dass sich durch die Serie dicke Menschen beleidigt fühlen könnten?

    Wir wollen niemanden durch den Kakao ziehen. Aber die Serie ist auch gar nicht so geschrieben, wir machen uns nicht über Dicke lustig. Es geht um eine fiese Schnepfe, die sich selbst total geil findet und der wünscht man jedes einzelne Kilo an die Hüfte, damit sie mal auf den Boden der Tatsachen zurückkommt.

    Auch Bürger Lars Dietrich übernimmt eine Rolle in “Es kommt noch dicker”.

    War es für dich ein Problem, plötzlich dick zu sein?

    Ich hab noch nie mehr als 55 Kilo gewogen und es war in dem Fall sehr hilfreich, dass ich nie Gewichtsprobleme hatte. Dadurch bin ich da sehr positiv rangegangen und konnte die dicke Wolke richtig liebgewinnen, weil ich mich so an der Rolle erfreuen konnte.

    Und was kommt als nächstes für dich?

    Ich habe mir jetzt Freizeit und Sozialleben verordnet, um nach dieser Rolle wieder runterzukommen. Gerade bin ich von Köln nach Berlin gezogen – einfach, weil ich Lust auf etwas Neues hatte, nicht für die Liebe oder die Arbeit.

    “Es kommt noch dicker” läuft ab dem 10. September bei Sat1. Schaltet Ihr ein?

    gepostet von
    sarah


    September
    10

    Bjarne Mädel: Mit Schampus in der Wanne

    Meine Kollegin Ines hat diese Woche ein tolles Interview für uns vorbereitet: Sie hat den “Tatortreiniger” Bjarne Mädel persönlich getroffen! Danke, Ines und Euch viel Spaß damit! – Sarah

    Dorfpolizist Dietmar Schäffer (Bjarne Mädel) ölt seine Schreibmaschine. Könnte ja bald zum Einsatz kommen. Foto: ARD/Thomas Kost

    Habt ihr vor drei Jahren die erste Staffel von “Mord mit Aussicht” gesehen? In der Serie geht es um Kriminalkommissarin “Sophie Haas” (Caroline Peters), die aus der Stadt in das Eifel-Kaff Hengasch (ja, das kann man auch “Hängarsch” aussprechen) versetzt wird. Natürlich kommt es zu Missverständnissen mit der Dorfbevölkerung und den ortsansässigen Polizisten, wie Dietmar Schäffer. Gespielt wird der übergewichtige Beamte von Bjarne Mädel, den Ihr sicher als “Strombergs” “Ernie” kennt oder auch durch die NDR-Serie “Der Tatortreiniger”. Obwohl die Idee von “Mord mit Aussicht” erstmal nicht wirklich neu klingt, ist es wirklich schrullig-komisches, sehenswertes Fernsehen.

    Und das Gute daran: Die ARD zeigt ab heute immer dienstags, 20.15 Uhr, die zweite Staffel. Und noch besser: Ich durfte Bjarne Mädel in Hamburg treffen, um mit ihm ein bisschen über die Serie, Lobhudeleien und Figurprobleme zu plaudern.

    Herr Mädel, mussten Sie nach der ersten Staffel “Mord mit Aussicht” darüber nachdenken, bei der zweiten wieder mitzumachen?

    Nee, es wäre Quatsch sofort wieder auszusteigen. Dann wäre man von Anfang an vom Projekt nicht überzeugt gewesen. Als ich damals unterschrieben habe, wusste ich, wenn das erfolgreich wird und eine Weile läuft, habe ich auch Lust darauf. So lange wir gute Bücher kriegen und tolle Kollegen haben, kann ich mir vorstellen, weiter die Uniform durchs Bild zu tragen.

    Sie spielen den Dorfpolizisten, Caroline Peters die Kommissarin aus der Stadt, die unfreiwillig in die Eifel versetzt wird. Wie lange trägt so eine Konstellation?

    Für einen Schauspieler ist es natürlich nicht erstrebenswert immer dasselbe zu spielen. Ich glaube, das Grundprinzip, dass Carolines Figur “Sophie Haas” sich über uns auf dem Land wundert und andersherum, muss man noch eine Weile erhalten. Wenn sie sich auf einmal auf dem Land wohlfühlt und wir uns alle gut verstehen, dann gibt es keine Reibung mehr und die Komik leidet. Bei so einer Serie freut man sich als Schauspieler und Zuschauer ja auch, wenn man bestimmte Sachen wiedersieht. Natürlich habe ich aber auch das Bedürfnis, meine Figur zu verändern. “Dietmar Schäffer” kriegt einen Midlife-Crisis-Anfall, nimmt ab, trägt Kontaktlinsen, hat eine andere Frisur, rasiert sich plötzlich. Nur ist die Frage, was bleibt dann noch von Dietmar Schäffer oder ist es dann nicht eine völlig neue Figur? Mich würde sehr reizen, so was in einer Serie auszuprobieren und eine Figur komplett zu verändern. Das sprengt allerdings den Rahmen von “Mord mit Aussicht”. Weiterlesen

    gepostet von
    ines


    Tags:
    August
    28

    Abschied von “Anna”

    Als ich heute vom Tod Silvia Seidels erfahren habe, hatte ich wohl wie die meisten Deutschen gleich ein Bild von ihr als “Anna” vor meinen Augen. Wenn es Euch wie mir geht, dann habt Ihr in den 80ern mit ihr in der gleichnamigen ZDF-Serie mitgefiebert. Ich wollte damals jedenfalls unbedingt Ballerina werden, nachdem ich “Anna” tanzen gesehen hatte! Es ist traurig, dass Silvia Seidel nun schon so früh von uns gegangen ist.

    Silvia Seidel wie wir sie in Erinnerung behalten werden: Als junge Ballerina “Anna”.

    Patrick Bach gemeinsam mit Silvia Seidel in “Anna”. Bach spielte gleich in mehreren Weihnachtsserien mit.

    Was bleibt sind die berühmten “Anna”-Folgen, die auch dieses Jahr an Weihnachten sicherlich wieder ausgestrahlt werden. Schade eigentlich, dass die Tradition der Weihnachtsserien in den 90er Jahren aufgegeben wurde.

    Neben “Anna”, was 1987 produziert wurde,  sind die bekanntesten Serienfiguren wohl Patrick Bach als “Silas” von 1981 und Thommy Ohrner als “Timm Thaler” von 1979. Aber auch die Lindgren-Verfilmung “Madita” (1980) oder das bekannte “Nesthäkchen” (1983) wurden in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr ausgestrahlt. Ich kann mich auch noch gut an die Reiterhof-Geschichte “Clara” erinnern, die 1993 einer der letzten Weihnachtsserien war.

    Silvia Seidels “Anna” war mit rund 13 Millionen Zuschauern damals jedoch eine der erfolgreichsten Weihnachtsserien überhaupt und löste einen wahren Ballett-Boom aus. Die Liebesgeschichte zwischen dem im Rollstuhl sitzenden “Rainer” und der tanzenden “Anna” sorgte außerdem dafür, dass Patrick Bach und Seidel über Nacht zu Teeniestars wurden. Zum Glück gibt es die meisten der ZDF-Produktionen heute sogar wieder auf DVD.

    Welche Weihnachtsserie habt Ihr am liebsten geschaut?

    gepostet von
    sarah


    August
    7

    Mutter Beimer hat Urlaub

    Mutter Beimer hat Urlaub. Und das zum ersten Mal in über 26 Jahren! Seit 1985 zeigt die ARD jeden Sonntag zuverlässig eine Folge “Lindenstraße”  und zwar egal, ob es stürmt oder schneit, ob ein Bundeskanzler gewählt wird oder die Nationalelf spielt – die Serie war dem Sender heilig. Bis jetzt: Überraschend teilte die ARD mit, dass am 29. Juli und am 12. August keine neue Folge der “Lindenstraße” über die Bildschirme flimmern wird.

    Oh mein Gott! Die “Lindenstraße” fällt aus!

    Man stelle sich das einmal vor: Ein Sonntag ohne “Lindenstraße”! Das ist, als ob man mir Lindsay Lohan den Gin weggenommen hätte! Was war passiert? Laut ARD werden Klausi Beimer und Co. in eine Pause geschickt, weil die Olympischen Spiele in London dazwischenfunken. Das war aber in der Vergangenheit noch nie Grund für ein Ausfallen der Serie – höchstens für ein Verschieben.

    Deshalb rufe ich laut: Skandal! Die Kollegen von “dwdl.de” sprechen sogar von einem Tabubruch. Denn ja: Unsere “Lindenstraße” hat mittlerweile im Schnitt nur noch 3 Millionen Zuschauer – aber sie ist eine Institution! Was bleibt uns in Deutschland ohne Royal Family denn sonst an Traditionen? Liebe ARD, bitte nehmt uns nicht das letzte Zeichen von Stabilität und holt Mutter Beimer aus dem Urlaub zurück!

    Was werdet Ihr an einem Sonntag ohne “Lindenstraße” machen?

     

    gepostet von
    sarah


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    Juni
    26