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  • Archiv für die Kategorie: ‘Deutsche Serien’

    Zweite Runde für “Add A Friend”

    Die Schauspieler Friedrich Mücke und Ken Duken bei der Vorstellung der zweiten Staffel in München. Quelle: https://www.facebook.com/addafriend.serie

    Die deutsche Serie “Add a Friend” geht in die zweite Runde: Ab dem 6. Mai ist die preisgekrönte Dramedy immer montags um 20.15 Uhr auf dem Pay-TV-Sender “TNT Serie” zu sehen. Schon allein die Besetzungliste mit vielen bekannten Namen der deutschen Schauspielriege lässt aufhorchen: Hannes Jaenicke und Max von Thun haben Gastauftritte, Ken Duken, Friedrich Mücke, Friederike Kempter und Nadeshda Brennicke sind fest mit von der Partie.

    Mit “Add a Friend” hat sich der Pay-TV-Sender “TNT Serie” in “HBO”-Manier an eine Eigenproduktion getraut und prompt Erfolg gehabt: Für das Konzept gab es nach der ersten Staffel den Grimme-Preis. In Kritiken wurde immer wieder die originelle Erzählweise rund um die via Online-Videochat verbundenen Charaktere gelobt.

    Mir gefällt die Idee auch, allerdings finde ich es doch zumindest ein bisschen ironisch, dass eine TV-Serie über Internetkommunikation nicht online verfügbar ist. Abonnenten können zwar via SkyGo die Serie laden, wer nur an “Add a Friend” allein interessiert ist, kann die einzelnen Folgen jedoch nicht online legal kaufen. Schade, denn durch die Pay-TV-Wall bleibt die gutgemachte Serie nur einem relativ kleinen Publikum vorbehalten.

    Wer bezahlt hat, kann sich jedoch auf eine schöne neue Staffel freuen: Der Teaser verspricht, dass sich einige Charaktere in der zweiten Staffel endlich auch einmal in Fleisch und Blut gegenüber stehen – und nicht immer nur via Bildschirm.

    Bezahlt Ihr bereits für Serien im Netz? Oder habt Ihr Pay-TV-Zugang?

     

    gepostet von
    sarah


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    Mai
    6

    “About: Kate”

    In die Klapse geklickt: Meine neue Facebook-Freundin Kate.

    Fernseher an, Handy in der Hand, Laptop auf dem Schoß und nebenher noch mit der Freundin quatschen – kommt Euch das bekannt vor? Das Ganze kann man jetzt auch mit System machen: Die Produktionsfirma von Christian Ulmen hat eine neue crossmediale Serie am Start, in der die Grenzen zwischen TV-Welt und der eigenen (virtuellen) Welt verschwimmen. Am Samstag geht es auf Arte los mit “About: Kate” aber wer Lust hat, kann sich schon vorher via Website und Facebook in das Leben der Hauptperson “Kate Harff” reinstürzen.

    Also hab ich Kate Harff gleich mal bei Facebook angefreundet – ihr kennt ja mein Herz für deutsche Serien. Jetzt kriege ich täglich mit, was Kate so umtreibt und was ihre Freunde- ich hab sogar schon gemeinsame mit ihr – ihr auf die Pinnwand posten. Ihr Leben ist aber auch kompliziert: Kate lässt sich kurz vor ihrem 30. Geburtstag (gut, Schauspielerin Natalia Belitski sieht eher aus wie 20…) freiwillig in eine Nervenklink einweisen, um wieder zu sich selbst zu finden. Neben Therapiegesprächen macht sie sich vor allem im Internet auf die Suche nach ihrer Identität. Das ist in der ersten Folge unterhaltsam geschnitten, mit guter Musik unterlegt und macht Spaß zuzuschauen. Hinterher merke ich, wie ich auf ihrer Facebookseite Bilder und Menschen aus der Serie wiedererkenne und sie noch ein bisschen genauer stalke…

    Kate ist eine fleißige Facebook-Nutzerin und hat schon vor der ersten Folge über 1800 Freunde gesammelt.

    Das reine Abgleichen von Folgeninhalt und Facebook-Profil macht den Reiz natürlich noch nicht aus, richtig neu dazukommen soll eine begleitende Smartphone-App, die sich während der Folge automatisch synchronisiert und den Zuschauer quasi zum Mitpatienten macht. Wer mag, kann sich also gleich mittherapieren lassen. Produzent Christian Ulmen hat mir im Interview zur Serie jedenfalls versichert, dass er am Samstag mit dem Handy vorm Fernseher sitzen wird. Müsste er aber gar nicht: Alle Folgen gibt es nach der Ausstrahlung auch im Netz. Schon allein dafür gibt’s von mir Applaus.

    Habt Ihr Lust auf  “About: Kate”? Und guckt ihr auch regelmäßig TV mit einem “Second Screen” zur Hand?

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    sarah


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    April
    26

    Was wurde eigentlich aus… “Berlin, Berlin”

    Rhea Harder, Matthias Klimsa, Felicitas Woll und Jan Sosniok zu “Berlin, Berlin”-Zeiten.

    Die Comic-Animationen! Die Dachterrasse! Und dieser Pony… “Berlin, Berlin” war eine der wenigen deutschen Serien, die wirklich breiten Zuspruch bekam, sogar einen Emmy hat sie abgestaubt. Sie lief von 2002 bis 2005 und auch ich war damals total von “Lolles” Welt begeistert und hatte – wie wohl halb Deutschland – vor allem die super-sympathische Felicitas Woll ins Herz geschlossen. Mit der gab es jetzt endlich ein Wiedersehen: Am Montag ermittelte sie in der Roman-Verfilmung “Schneewittchen muss sterben” zum ersten Mal als Kommissarin im Taunus-Gebiet.

    Felicitas Woll heute: Die 33-Jährige ermittelt jetzt als Kommissarin.

    Ich hab mich gefreut, denn nach dem großen Erfolg von “Berlin, Berlin” war es relativ ruhig um Woll geworden. Ein Jahr nach dem Ende der Serie brachte sie ihre Tochter Taisha zur Welt und zog sich aufs Land zurück. Als alleinerziehende Mutter lebt sie in einem Dorf in Hessen in der Nähe ihrer Familie und dem Vater des Kindes. Sie war zwar immer wieder mal in Fernsehfilmen zu sehen oder spielte in wenigen Kinoproduktionen, wie zum Beispiel 2011 in “Kein Sex ist auch keine Lösung” -  richtig im Gedächtnis geblieben ist davon aber nichts. Das könnte sich nun wieder ändern: Die Kommissarin “Pia Kirchhoff” ermittelt in der gesamten Krimireihe von Autorin Nele Neuhaus, mindestens ein weiteres Buch ist bereits für das ZDF verfilmt worden.

    Und die restliche “Berlin, Berlin”-Truppe? Jan Sosniok, alias “Sven”, wird dieses Jahr zum ersten Mal zum “Winnetou”: Er löst bei den traditionellen “Karl-May-Spielen” in Bad Segeberg Erol Sander in der Hauptrolle ab. Außerdem ist er bei “Danni Lowinski” regelmäßig als “Dr. Oliver Schmidt” zu sehen. Sosniok hat zwei Kinder und lebt in Berlin. Matthias Klimsa, der in der Serie den liebenswürdigen “Hart” spielte, ist mittlerweile auch im Krimimilieu angelangt und spielt in der ARD-Serie “Hauptstadtrevier” den Betrugsdezernatleiter “Johannes Sonntag”. Außerdem ist er die deutsche Stimme von Hollywoodstar Vince Vaughn. Fehlt noch Rhea Harder alias “Sarah”, die wie Sosniok ebenfalls mit “GZSZ” startete. Sie ist in der ZDF-Serie “Notruf Hafenkante” als Polizistin unterwegs.

    Habt Ihr gestern “Lolle” als Kommissarin gesehen? Was hat Euch an “Berlin, Berlin” gefallen?

    gepostet von
    sarah


    Februar
    26

    “Wir müssen in Deutschland mehr Mut haben”

    Mick Brisgau ist zurück! Am 21. Januar startet die vierte Staffel von “Der letzte Bulle”. Foto: Sat 1/Martin Rottenkolber

    Wenn sich Henning Baum ein Titellied für sein Leben aussuchen könnte, dann wäre es “Wanted Men” von Bob Dylan gesungen von Country-Legende Johnny Cash. Bei “Der letzte Bulle” muss der Rheinländer jedoch regelmäßig mit Iggy Pops “Real Wild Child” Vorlieb nehmen. “Dabei finde ich ‘The Passenger’ von ihm viel besser,” erzählt Baum schmunzelnd. Jetzt kommt er als “Mick Brisgau” zurück: Ab dem 21. Januar zeigt Sat1  jeweils Montags um 20:15 Uhr die neuen Folgen.

    Und schon in der ersten Sequenz taucht Baum alias “Brisgau” oben ohne mit einem Messer zwischen den Zähnen durch einen See – Harr! Auch beim Interview-Termin in Hamburg macht er seinem Ruf als männlichster TV-Held Deutschlands alle Ehre, verspeist zum Lunch ein großes Stück Steak und lockert erst einmal ausgiebig seine Muskeln an der frischen Luft, bevor ich mit ihm Plaudern darf.

     Gratulation zur vierten Staffel! Hatten Sie Lust, noch einmal in die Rolle von Mick Brisgau zu schlüpfen?

    Das ist ein Reiz gewesen weil ich es mir reizvoll gestaltet habe. Wir haben da ein neues Element rein gebracht: die Vergangenheit von Mick. Das ist ein Handlungsstrang, den ich implantiert habe. Ich habe die Geschichte im Groben als Idee den Autoren vorgegeben und die haben das ausgearbeitet. Es bringt eine ganz neue Farbe in die Serie und erhöht den Druck. Es geht um etwas!

     

    Henning Baum in Aktion. Foto: Sat1/Martin Rottenkolber

    Konnten Sie sich diese Freiheit einfach nehmen oder haben Sie bei den Autoren einen Starbonus?

    „Ich habe überhaupt keinen Starbonus. Ich sehe es als Pflicht, mich einzumischen. Wenn ich nur meine Zeilen auswendig gelernt hätte, würden wir heute nicht hier sitzen und über eine vierte Staffel sprechen.“

    Können Sie uns verraten, wie es mit Mick Brisgau und den Frauen weitergeht?

    Mick fing in der letzten Staffel ja gerade wieder an, Tanja näher zu kommen. Sie hat ihm aber in dem Augenblick, als sie ihm die Wahrheit nicht gesagt hat, wieder zum Patienten gemacht. Das hat ihn gekränkt. Er versucht, darüber hinwegzukommen und es gibt auch jemand Neues, den er interessant findet. Aber eigentlich hat er sich vorgenommen, unabhängig zu bleiben. Mick braucht eine selbstbewusste Frau, die ihm auf Augenhöhe begegnet. Denn er mag Auseinandersetzungen. Sie muss ihn auch aushalten können, er ist ja eine ganz schöne Portion.

    Hier weiterlesen!

    gepostet von
    sarah


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    Januar
    17

    Schaut keine Serien!

    Matthew Perry nimmt sich ein Beispiel an dem streng religiösen Angus T. Jones und fordert ebenfalls dazu auf, seine neue Serie NICHT anzusehen.

    Fast war es bei “Two And A Half Men” schon langweilig geworden: Der Übergang von Charlie Sheen zu Ashton Kutcher verlief so glatt, dass sogar Sheen selbst verkündete, ab sofort nicht mehr verrückt zu sein. Und Saubermann Ashton hat sich zwar immerhin von Demi Moore getrennt  – ist aber gleich wieder in der nächsten festen Beziehung gelandet (mit der ebenfalls skandalfreien Mila Kunis). Da musste einfach der halbe Mann im Bunde in die Bresche springen: Angus T. Jones verrücktes Video habt ihr sicherlich schon gesehen. Er warnt darin vor der Gefahr, die das Fernsehen für das menschliche Gehirn darstelle und fleht die Zuschauer an, “Two And A Half Men” nicht mehr zu schauen.  Ich musste ehrlich gesagt wirklich länger überlegen, ob das nun Satire oder sein Ernst war…  Offenbar war es tatsächlich letzteres.

    Seine öffentliche Quasi-Kündigung hat Angus mittlerweile wieder zurück genommen, der Spott ist ihm jedoch sicher. Besonders schön sind nun die Videos, die als Antwort auf seinen Aussetzer im Internet kursieren. Unter anderem haben sich “Friends”-Star Matthew Perry und Rainn Wilson aus “The Office” einen Spaß daraus gemacht, das Video zu parodieren. Und sie fordern wie Angus: Guckt bloß nicht unsere Serien!

    Aber seht selbst:

    Und hier geht es zu Matthew Perrys Clip – natürlich kommt auch ein Seitenhieb auf “Friends” drin vor.

    Was sagt Ihr zu Angus T. Jones’ Video? Sollten ihn die Produzenten rauswerfen?

    gepostet von
    sarah


    November
    30

    Zitate aus “Friends”

    Was wäre die Serienwelt ohne Ross, Rachel, Monica, Chandler, Phoebe und Joey?

    Hipp, Hipp, Hurra: Diese Woche ist die komplette “Friends”-Box auf Blu-Ray erschienen! Vor allem Staffel 1 soll laut dem Miterfinder Kevin S. Bright nun qualitativ aufgehübscht sein. Klingt vielversprechend, denn in meiner heiß-geliebten DVD-Box sieht man den ersten Folgen das Jahr 1994 tatsächlich stark an.

    Grund genug, um mal wieder meiner ersten großen Serienliebe zu huldigen. Es gibt wohl kaum eine Situation im Leben, in der meine Schwester und ich nicht aus “Friends” zitieren. Unsere fünf meist genutzten Quotes sind vermutlich:

    1. “And that my friend, is what they call closure” (Egal, was abgeschlossen werden muss – eine Serie, eine Beziehung, ein Büro-Meeting, die Haustür…)

    2.  “I’m sorry, it must be the pressure of entertaining” (Immer, wenn jemand “fine” ist, wenn Rotwein auf dem Teppich landet und wenn irgendwo irgendwer irgendwas buchstabiert…)

    3. “There is something wrong with the left Phalange” (Jedesmal, wenn wir in einem Flugzeug sitzen, wenn sich bei der Deutschen Bahn die Fahrt “auf unbestimmte Zeit verzögert” und generell, wenn sich einer von uns hinter ein Steuer setzt)

    4. “I doooo” (Bei jedem Türöffnen – egal, ob der DHL-Bote oder der eigene Freund vor der Tür steht. Und natürlich immer, wenn es um Hochzeiten geht)

    5. “I’m gonna go make a pitcher of Margaritas” (Wann will man diesen Satz nicht hören?! Natürlich begleitet von Ross’ kleinem Sprung mit Fingerschnipsen, das mit jedem Pitcher professioneller wird – ein bisschen so wie bei “Dinner for One”)

    Ganz zu schweigen von Monicas typischem “I Know”, das man ungefähr nach jedem zweiten Satz einstreuen kann oder Ross’ Lebensweisheiten wie “O is for Oh Wow”….

    Kevin S. Bright nennt als seine Lieblingsfolge übrigens die Episode in London, in der Ross bei seiner Hochzeit aus Versehen Rachels Namen, statt dem der Braut sagt. Wenn ich mir meine Zitate so ansehe, dann gehört wohl die zweite Folge der zehnten Staffel zu meinen Favoriten – auch, wenn mir der Joey/Rachel-Erzählstrang wie vielen anderen eher nicht gefiel. “The One Where Ross is Fine” bringt mich aber immer zum Lachen.

    Welches ist Euer liebstes “Friends”-Zitat oder liebste Folge? Zitiert Ihr auch im wahren Leben aus Serien oder bin ich die einzige Verrückte?

     

    gepostet von
    sarah


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    November
    14

    Stars machen Serie

    Teamwork: Kate Walsh und ihr Freund Chris Case haben ein gemeinsames Serienprojekt.

    Für Kate Walsh waren Serien ein Glücksgriff: Nach ihrem Erfolg als “Dr. Addison Montgomery” bekam die Ex von McDreamy mit “Private Practice” gleich eine eigene Arzt-Serie zur Verfügung gestellt. Ich hab mich damals gewundert, dass das sofort so gut funktionierte. Zugegebenermaßen bin ich dann auch gelegentlich in der noblen Privatpraxis hängen geblieben – an “Grey’s Anatomy” kam das Spin-Off für mich aber nie ran.

    Jetzt ist nach der sechsten Staffel Schluss, aber Kate Walsh weiß sich zu helfen: Die Schauspielerin will dem Serien-Business auf eine neue Art und Weise treu bleiben. Gemeinsam mit ihrem Freund – einem Drehbuchautor -  hat sie eine Sitcom geschrieben und dem Sender NBC verkauft. Das Projekt basiere lose auf ihrem Leben:  Im Mittelpunkt stehen die Problematiken einer Patchworkfamilie, wenn ein Partner Kinder in eine Beziehung mitbringt. Walsh selbst ist kinderlos, während ihr Freund bereits Nachwuchs hat.

    Auch Zach Braff hat ein eigenes Serienprojekt in Planung.

    Fans von “Addison Montgomery” werden aber enttäuscht sein, dass sie für die neue Sitcom nicht vor der Kamera stehen wird, sondern als Produzentin arbeiten will.

    Sie ist übrigens nicht die einzige, die den Arztkittel ablegt und sich die Produzenten-Mütze aufsetzt: “Scrubs”-Arzt Zach Braff hat ebenfalls eine eigene Serie am Start. Bei ABC soll bald “Garage Bar” zu sehen sein – und auch hier könnte Braff aus seinem eigenen Leben geschöpft haben: Es geht um eine Gruppe von Freunden, von denen einer plötzlich zum Popstar aufsteigt. Zach Braff ist gleichzeitig als Produzent, Regisseur und Autor für das Projekt verantwortlich. Ich freu mich sehr darauf, weil ich seinen Kinofilm “Garden State” damals schon ganz toll fand.

    Bis es etwas von den neuen Serien zu sehen gibt, müssen wir uns aber noch gedulden: Erst müssen die Pilotfolgen gedreht werden, dann heißt es abwarten, ob die Sender die neuen Projekte auch wirklich aufgreifen.

    Seid Ihr traurig über das Ende von “Private Practice”? Und wollt Ihr die neuen Projekte von Zach und Kate sehen?

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    sarah


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    November
    9

    Was wurde eigentlich aus… “Full House”

    “Full House” wieder vereint: Die Schauspieler bei der großen Reunion.

    Habt Ihr früher auch fleißig zu “Uncle Jesse” eingeschaltet, der sich im Hause Tanner um seine kleinen Nichten kümmerte? 1987 lief die erste von acht Staffeln “Full House” in den USA an. Am Wochenende hat die Crew ihr 25-jähriges Jubiläum gefeiert – und bis auf die Olsen-Zwillinge, die sich damals die Rolle der kleinen “Michelle Tanner” teilten, haben sich alle alten Serienkollegen versammelt.

    John Stamos, Candace Cameron Bure, Bob Saget und Co. haben den Twitter-Fotos nach zu urteilen bei reichlich Kuchen die 80er-Jahre aufleben lassen. (Es gibt sogar ein Tanz-Video zu NKOTB’s “Step by Step”!). Dass Mary-Kate und Ashley Olsen mittlerweile als Modedesignerinnen erfolgreich sind, dürfte bekannt sein. Aber was wurde eigentlich aus den anderen “Full House”-Stars?

    “Onkel Jesse” alias John Stamos war nach vielen kleineren Auftritten von 2005 -2009 als Arzt bei “Emergency Room” fest angestellt und hatte 2010 in der zweiten Staffel von “Glee” eine feste Rolle. Stamos macht sich auch als Theater-Schauspieler einen Namen und hat gerade eben das Broadway-Stück “The Best Man” beendet. Und: “Onkel Jesse” ist seit seiner Scheidung 2005 offenbar immer noch Single!

    “D.J.” und “Gibbler” verstehen sich auch privat immer noch gut.

    Für Jodie Sweetin, die als 5-Jährige zum ersten Mal als “Stephanie Tanner” auftrat, ging es nach dem Ende der Serie weniger glatt weiter. In ihrer Autobiographie beschreibt sie ihren Kampf gegen ihre Alkohol-und Drogenabhängigkeit. Sweetin ist jetzt 30, zwei Mal geschieden und Mutter zweier Töchter – aber nach eigenen Angaben hat sie ihre Sucht endlich hinter sich gelassen.

    Auch ihre Kollegin Candace Cameron Bure alias “DJ Tanner” ist unter die Autoren gegangen und hat einen religiösen Lebensratgeber verfasst. Die Ehefrau und dreifache Mutter ist in der Vergangenheit unter anderem wegen homophober Kommentare in die Kritik geraten. In der US-Serie “Make it or break it” übernahm sie drei Staffeln von 2009 bis 2012 eine Hauptrolle.

    Bob Saget und John Stamos schwelgen in Erinnerungen.

    Bob Saget leiht momentan der Hit-Comedy “How I Met Your Mother” seine Stimme: Der einstige “Danny Tanner” spricht dort im Original den Erzähler. Er arbeitet außerdem auch als Regisseur und Moderator. Sein Serien-Kumpel “Joey Gladstone” alias Dave Coulier tourt als Comedian durch die USA und Kanada und arbeitet gelegentlich als TV-Moderator. Er soll übrigens seine Ex-Freundin Alanis Morrissette zu ihrem Hit “You Oughta Know” inspiriert haben.

    Lori Loughlin, die in der Serie die Freundin von “Onkel Jesse” spielte, hat nach zahlreichen kurzen Serien-Auftritten 2008 eine feste Rolle bei “90210″ übernommen. Sie ist zum zweiten Mal verheiratet und hat zwei Töchter. Und Andrea Barber, die als Nervensäge “Kimmy Gibbler” bekannt ist, ist ebenfalls verheiratet und hat drei Kinder. Sie hat nach dem Ende von “Full House” kaum noch Rollen angenommen und in England studiert.

    Wenn sich alle so gut verstehen wie bei der Reunion, könnten sie doch mal wieder eine Folge drehen, oder? Die Olsen-Zwillinge würden jedoch fehlen!

    PS: Hier unser Artikel zur Emmy-Verleihung gestern mit Bilderstrecke. Habt Ihr die Gala verfolgt? Ich habe “Homeland” jetzt ganz oben auf meiner Serienliste!

    gepostet von
    sarah


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    September
    24

    Mike & Molly – Comedy zum Kugeln?

    Wenn eine Serie auftaucht, die überdeutlich macht, dass sie mit und über Dicke lachen will und wenn die Protagonistin auch noch “Molly” heißt – dann schlägt mir das auf den Magen und ich verbringe den Abend lieber anders. Eigentlich.

    Die Geschichte des Serienhits vom US-Sender “CBS”, die hierzulande am 6. September startet, haut mich nicht ebenfalls um: Die Hauptcharaktere Mike Biggs (Billy Gardell) und Molly Flynn (Melissa McCarthy) lernen sich bei einer Selbsthilfegruppe für Übergewichtige in Chicago, Illinois kennen und lieben. Polizist Mike hadert mit seinen Kilos und wird von seinem Kollegen geneckt. Grundschullehrerin Molly lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zusammen, beide schlank und wild auf Schokokuchen. Grundsätzlich sympathisch, etwas altbacken, gefühlt nullkommanull innovativ. (Trailer)

    “Mike & Molly”, neu ab 6. September auf Sat1.

    Doch “Mike & Molly” hat einen ganz gemeinen Köder ausgeworfen: Chuck Lorre steckt dahinter. Der Mann, der mir mit “Two and a Half Men” und “The Big Bang Theory” schon so machen Abend und Nachmittag versüßt hat. Auch an den anderen Erfindungen des derzeit vermutlich erfolgreichsten Comedyschöpfers der Welt hat mich zu Anfang jeweils irgendeine Plattitüde gestört hat, irgendein billiges Klischee. Mit der Zeit hab ich die chaotischen Helden doch lieb gewonnen und bekenne mich dazu, zumindest Teilfan zu sein: von Sheldon Cooper und von Bertha, der Haudrauf-Haushaltshilfe.

    Ein weiterer, klitzekleiner Köder ist die wunderbare Melissa McCarthy, die zufällig selbst aus Illinois kommt und die ich persönlich seit den “Gilmore Girls” (Sookie) und “Samatha Who” (Dena) ins Herz geschlossen habe. 2011 hatte sie mit “Brautalarm” - auch nicht unbedingt für sein hochfliegendes Niveau, dafür aber für solide Lacher bekannt - einen echten Filmerfolg. Kann sie mir “Mike & Molly” vielleicht schmackhaft machen? Sie bekam immerhin einen Emmy für die Rolle.

    Die Umstände, unter denen die Serie jetzt im Programm auftaucht, sind jedenfalls ein bisschen seltsam. Die Rechte an der Sitcom von 2010 hat die  ProSiebenSat.1 Media AG  nämlich schon 2011 erworben. Doch ausstrahlen wollten die Münchner die Sendung erstmal nicht. Im Januar 2012 hieß es, KabelEins werde die Sendung ab Mitte März am Sonntag Abend ins Programm nehmen. Mitte März tauchte “Mike & Molly” allerdings nicht im Programm auf. Nun wird Sat1 der glückliche Ausstrahler, am 6. September geht es los. Oder auch jetzt, denn die erste Folge lässt sich auf der Website des Senders schon probesehen.

    Sagt mal: Gebt ihr der Serie eine Chance? Und welche Chuck-Lorre-Serie ist euer Favorit?

    gepostet von
    claudia


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    September
    4

    Michael J. Fox kommt zurück

    Michael J. Fox spielt sich in der neuen Serie selbst.

    Über diese Nachricht habe ich mich sehr gefreut: Michael J. Fox wird auf die Bildschirme zurückkehren – und zwar in einer Hauptrolle! Offenbar geht es dem Schauspieler gerade so gut, dass er mit rund 22 Folgen einer neuen Serie zurückkommt.

    Vor zwölf Jahren musste er sich wegen seiner Parkinson-Erkrankung noch aus der Sitcom “Chaos City” verabschieden, nun scheint er in besserer Verfassung zu sein. Wie der US-Sender NBC am Montag mitteilte, wird Michael J. Fox in einer Sitcom quasi sich selbst spielen: Die Serie soll sich um einen Vater drehen, der mit Parkinson und alltäglichen Problemen im Familienleben zu kämpfen hat.

    Es heißt, die US-Sender hätten sich fast um die Serie geprügelt. Michael J. Fox gilt eben seit seinen Erfolgen mit den “Zurück in die Zukunft”-Filmen in den 80ern als Sympathieträger.

    Und obwohl er nach dem Bekanntwerden seiner Krankheit eigentlich seinen Rückzug aus dem Film- und TV-Geschäft angekündigt hatte, sah man ihn doch immer wieder mal. Zuletzt zum Beispiel bei “The Good Wife” und “Curb your Enthusiasm” aber auch bei “Scrubs”.

    Ich hoffe für ihn, dass die neue Serie ein Erfolg wird und ihm der schwierige Drahtseilakt gelingt, seine Krankheit mit entsprechender Authentizität aber auch mit genügend Abstand portraitieren zu können. Dass man menschliche Schicksale sehr komisch und trotzdem sehr respektvoll darstellen kann, haben in letzter Zeit ja bereits Filme wie “Ziemlich Beste Freunde” oder Serien wie “Monk” und “Breaking Bad” gezeigt.

    Was glaubt Ihr: Wird es lustig oder eher schwierig, wenn Michael J. Fox sich selbst spielt?

    gepostet von
    sarah


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    August
    22