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  • Archiv für die Kategorie: ‘Deutsche Serien’

    Hat’s “Klick” gemacht?

    Mit ihren neuen Kollegen “Fritz Munro” (Matthi Faust) und “Alexander Mahler” (Alexander Khuon) hat Titelheldin “Josephine Klick” (Diana Amft) so einige Probleme.

     

    Ich habe “Doctor’s Diary” geliebt – nicht zuletzt ihretwegen: Diana Amft als “Gretchen Haase” war so sympathisch verpeilt, die musste man einfach ins Herz schließen! Ob sie mit ihrer neuen Serie “Josephine Klick – Allein unter Cops” an die alten Erfolge heranreichen kann?

    Darum geht’s: Kommissarin “Josephine Klick” (D. Amft)  bricht in ihrer Heimat Bielefeld alle Zelte ab, um im großen, wilden Berlin noch einmal neu anzufangen. Ihre neuen Kollegen “Fritz Munro” (Matthi Faust) und “Alexander Mahler” (Alexander Khuon) sind von ihr nicht sonderlich begeistert – zu unsexy ihr Auftritt (zu Pferd!), zu neugierig-forsch ihre Art zu ermitteln. “Josephine” zeigt den Jungs allerdings, dass sie es voll draufhat. Erst legt sie sie beim Kampftraining aufs Kreuz, dann beweist sie während der Ermittlungen den richtigen Riecher und lässt ihre Kollegen ganz schön dumm dastehen.

    Doch so süß und unbedarft sie dabei die ganze Zeit wirkt: “Josephine Klick” hat eine dunkle Vergangenheit. Sie hat sich mit ihrem Vater verkracht – warum, wird sich vermutlich noch herausstellen.

    SAT.1 hat die Serie zusammen mit Autor Marc Tejung konzipiert, auf dessen Konto Serienhits wie “Edel & Starck” und “Danni Lowinski” gehen. Es scheint, als habe er Diana Amft die Rolle auf den Leib geschrieben. Oder vielmehr ihrem Seriencharakter “Gretchen Haase”. Denn wenn ich ehrlich bin: Ich habe mich immer wieder an Amfts RTL-Figur erinnert gefühlt. Amfts “Josephine” unterscheidet sich nicht wirklich von ihrem “Gretchen”. Es kommt mir so vor, als habe sie  den Arztkittel gegen eine Polizeiuniform getauscht – die Story ist im Prinzip gleich geblieben. Dabei soll die SAT.1-Serie doch eigentlich eher Krimi statt Komödie sein…

    Nicht, dass ihr mich falsch versteht: Schlecht ist die Serie nicht. Mir fehlt nur der Mut zu Neuem, das gewisse Etwas, damit ich dranbleibe.

    Immerhin: Beim Publikum kam “Josephine Klick” ganz gut an: 2,36 Millionen Menschen (13% der TV-Zuschauer) schalteten ein. Und eine Nominierung für den begehrten Bayerischen Fernsehpreis gab’s auch schon.

    Ob die Serie auch in den kommenden Folgen ihre Traumquote halten kann? Drei Folgen werden noch montags, 21.15 Uhr, ausgestrahlt, das aus einer Doppelfolge bestehende Staffelfinale läuft wegen der Fußball-WM am Dienstag , 3. Juni, ab 20.15 Uhr.

    Wie sieht’s denn bei Euch aus: Hat’s bei euch “Klick” gemacht? Werdet ihr dranbleiben?

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    deborah


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    Mai
    6

    Der deutsche Walter White?

    Kann er “Breaking Bad”? Bastian Pastewka in seiner Sat1-Serie “Pastewka”. Foto: Sat 1/Guido Engels

    Ich mag Bastian Pastewka wirklich gern. Ich finde seine Serie “Pastewka” ziemlich lustig und lache jedes Jahr an Weihnachten wieder über seinen Poolnudelvertreter in “Zwei Weihnachtsmänner”.  Aber eines kann ich mir nicht vorstellen: Bastian Pastewka in den Fußstapfen von Bryan Cranston. Aber genau das soll passieren, denn laut dem ZDF soll Bastian Pastewka der deutsche “Walter White” werden.

    Der Sender dreht im Sommer eine vierteilige Miniserie mit dem Titel “Morgen hör ich auf”, die nächstes Jahr ausgestrahlt werden soll. Pastewka spielt darin einen arbeitslosen Graphiker, der  in die Kriminalität abdriftet, um seine Familie finanziell zu unterstützen. Kommt Euch bekannt vor? Erinnert natürlich stark an “Breaking Bad”. Statt wie “Walter”  in New Mexico Crystal Meth herzustellen, druckt der Protagonist hier jedoch in einem Reihenhaus im Taunus Falschgeld. Davon bekommt irgendwann die Mafia Wind… Das allein klingt für mich schon ziemlich skurril und ist gepaart mit Pastewkas komischem Talent eigentlich tolles Material für eine Satire. Doch der ZDF-Programmchef Norbert Himmler betonte im Gespräch mit der FAZ, dass Pastewkas Rolle ausdrücklich ernsthaft angelegt ist.

    Ausgestrahlt werden soll das Ganze dann als Eventprogrammierung an vier aufeinanderfolgenden Tagen jeweils ziemlich spät um 22:15Uhr. Ich bin schon sehr gespannt auf dieses Projekt! Übrigens plant das ZDF noch weitere eigene Serien, auf die wir uns freuen können: Unter anderem wird es einen Krimi-Mehrteiler mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle geben (Titel: “Die Lebenden und die Toten”) und Cordula Stratmann bekommt eine eigene Comedy-Sendung, in der sie eine Kindergärtnerin spielt, die plötzlich Bürgermeisterin wird (“Ellerbeck”).

    Was glaubt Ihr: Kann Pastewka als “Walter White” durchgehen?

    gepostet von
    sarah


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    März
    21

    Alarm für Vinzenz Kiefer

    Vinzenz Kiefer in Aktion. Foto: RTL/ Gordon Mühle

    Das ist er, der Neue bei “Alarm für Cobra 11″. Schon bevor am 27. März endlich wieder neue Autos in lodernde Feuerbälle explodieren werden, zeigt sich Neuzugang Vinzenz Kiefer in einem Vorab-Shooting in Cobra-Manier: Lässig posiert er  im Unterhemd auf schnellen Maschinen, die Schmauchspuren kleben noch an seinen Muskeln. Klar ist: Auch nach dem Ausstieg von Tom Beck alias “Ben Jäger” bleibt die RTL-Actionserie ihrem Testosteron-Prinzip treu. Funktioniert schließlich auch seit 18 Jahren gut.

    Ich bin mir aber nicht sicher, ob Kiefer sich ebenso schnell wie Frauenschwarm Beck eine Fangemeinde erspielen wird. Auf den ersten Fotos wirkt er doch noch etwas bubihafter als sein Vorgänger. Dabei hat seine Rolle als neuer Autobahnpolizist  “Alex Brandt” einige Kanten: Er ist ein ehemaliger Undercover-Cop, der einst von korrupten Polizisten reingelegt wurde und für zwei Jahre unschuldig im Gefängnis saß. Misstrauisch soll er nun gemeinsam mit Cobra-Urgestein “Semir Gerkan” (gespielt von Erdogan Atalay) über die Autobahn donnern – ganz im Dienste von Recht und Ordnung, versteht sich. Wenn er  jedoch auch, wie Beck, sich und seiner Rolle eine Portion Selbstironie bewahrt, sollte das schon klappen.

    Das neue Team bei “Alarm für Cobra 11″: Erdogan Atalay und Vinzenz Kiefer. Foto: RTL/Gordon Mühle

    Vinzenz Kiefer ist übrigens der Bruder von Schauspielerin Dorkas Kiefer und hat früher bei “Unter Uns” mitgespielt.  Später stand er jedoch auch für Kinofilme wie den Doris-Dörrie”-Film “Glück” oder “Der Baader Meinhof Komplex” vor der Kamera. Und sogar bei “Alarm für Cobra 11″ hat er 2009 bereits mitgespielt – allerdings als Bösewicht. Bis 2011 war er übrigens mit der “Türkisch für Anfänger”-Darstelllerin Josefine Preuß liiert, jetzt ist er mit seiner Schauspiel-Kollegin Masha Tokareva zusammen.

    Die erste Folge mit Vinzenz Kiefer läuft am 27. März um 20:15 Uhr bei RTL – schaltet Ihr ein, oder wollt Ihr Tom Beck zurück?

    gepostet von
    sarah


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    März
    11

    Der Papa macht das gut

    Einmal bitte recht freundlich: Milena Dreißig, Diana Staehly, Christoph Maria Herbst, Bjarne Mädel und Regisseur Arne Feldhusen beim Besuch im Cinemaxx Hamburg.

    Einmal bitte recht freundlich: Milena Dreißig, Diana Staehly, Christoph Maria Herbst, Bjarne Mädel und Regisseur Arne Feldhusen beim Besuch in Hamburg.

    Unsere Kollegin Kathrin freut sich über die Rückkehr des schrecklichsten Chefs der Welt: Bernd Stromberg.

    Was soll ich sagen – ich liebe Bernd Stromberg! Ja, er ist beleidigend, ja, er ist politisch absolut unkorrekt, sexistisch und arrogant. Aber vor allem ist er eines: zum Schreien komisch! Schon die Premiere der finalen fünften Staffel habe ich live im Kino miterlebt und zwei der begehrten Tickets für die Kinotour ergattert. Umso größer war dann meine Freude, als auch zum Start von “Stromberg – Der Film” eine weitere Kinotour mit Besuchen der Hauptdarsteller angekündigt wurde. Am Dienstag (25. Februar) war es endlich so weit – ich durfte “den Papa” und meinen persönlichen Liebling “Ernie” treffen.

    Vom Inhalt des Filmes will ich nur so viel verraten: Es wird revolutionär! Die Schließung der Capitol-Niederlassung droht, und in seiner ganz eigenen Manier versucht Bernd Stromberg, Leiter der Schadensregulierung, die drohenden Massenkündigungen abzuwenden. Alle Mitarbeiter reisen dafür im klapprigen Bus mit Sack, Pack, Schnaps und einem Pflegesohn mit Hang zu Phallus-Symbolen auf’s platte Land, genauer gesagt nach Botzendorf,  wo die Capitol ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Wie Stromberg dort versucht, die lahme Veranstaltung in Gang zu bringen und Jennifer “Schirmchen” Schirrmanns Herz zurückzugewinnen, darf sich kein Fan der Serie entgehen lassen. Alte Bekannte wie “die Tuberkel” und “Herr Turçulu” fehlen dabei ebensowenig wie der gewohnt derbe Humor des Ekel-Chefs, dessen unermüdlicher Einsatz letzten Endes doch noch irgendwie belohnt wird.

    Den knapp 1000 Gästen im Cinemaxx Hamburg-Dammtor wurde der Film durch die Anwesenheit von Christoph Maria Herbst (Bernd Stromberg), Bjarne Mädel (Berthold “Ernie” Heisterkamp), Diana Staehly (Tanja Steinke), Milena Dreißig (Jennifer Schirrmann) und Regisseur Arne Feldhusen zusätzlich versüßt. In absoluter Hochform kommentierten sie ihr Projekt auf der Bühne, ließen sich zu Recht vom Publikum feiern und stimmten gleich noch den passenden Song zum Film – “Lass das mal den Papa machen” – an. Lauter Jubel, “Lurchi, Lurchi”-Rufe und minutenlanges Blitzlichtgewitter begleiteten den Auftritt. Bjarne Mädel nutzte die Gunst der Stunde, um seiner anwesenden Mutter den Film zu widmen.

    Im Interview verriet mir der “Ernie”-Darsteller, dass er modisch so gar nicht mit seiner Rolle auf einer Wellenlänge liegt. Zwar habe man als Schauspieler die Möglichkeit, Filmrequisiten günstig abzukaufen, doch wollte er “absolut nichts” von Ernies Klamotten haben – nicht einmal eine Krawatte. Respekt zollt er seiner Figur aber “für seine menschliche Größe und die Unkaputtbarkeit, die er so lange Zeit an den Tag gelegt hat”. Sichtlich stolz spricht Mädel über das Crowdfunding-Projekt, bei dem Stromberg-Fans knapp eine Million Euro investierten, um ihren Liebling auf die Kinoleinwand zu bringen. “Christoph Maria Herbst sagt ja immer, dass jeder den Fan bekommt, den er verdient. Und damit hat ‘Stromberg’ eindeutig die geilsten Fans”, so Mädel.

    Unsere Kollegin Kathrin hat ihren "Ernie" getroffen: Im Interview schwärmte Schauspieler Bjarne Mädel von den Dreharbeiten - und lästerte über die Garderobe seiner Rolle.

    Unsere Kollegin Kathrin hat ihren “Ernie” getroffen: Im Interview schwärmte Schauspieler Bjarne Mädel von den Dreharbeiten – und lästerte über die Garderobe seiner Rolle.

    Besagter Herr Herbst scheint seine Paraderolle auch auf der Kinotour noch nicht ganz abgelegt zu haben. Seine Sprüche konnten mit denen von Bernd Stromberg locker mithalten – und das, obwohl sich der Schauspieler nach eigener Aussage selbst manchmal ein bisschen schämte. “Also ganz ehrlich, teilweise habe ich abends schon mal zehn Minuten länger geduscht und mir gedacht: ‘Sag mal, was zur Hölle machen wir hier?'”, erzählte Christoph Maria Herbst.

    Meine Top-3-Lieblingssprüche aus dem neuen Film:

    Platz 3: “Sie sind die Krone der Erschöpfung!”

    Platz 2: “Warum? Weil Sie so hell sind wie ein Tunnel, deshalb!”

    Platz 1: “Richtige Helden sind immer alleine. So wie Tarzan. Der macht auch nicht erst ‘nen Arbeitskreis und greift dann an die Liane.”

    Wer sich den ultimativen Stromberg-Spaß nicht entgehen lassen will, kann auf der offiziellen Homepage des Films die Termine der Kinotour checken. Und weil’s einfach so schön war, hier nochmal der offizielle Song für euch:

    Welches ist euer absoluter Lieblingsspruch aus “Stromberg”? Habt ihr den Kinofilm schon gesehen?

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    admin


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    Februar
    26

    Kein Sonntag ohne “Tatort”

    Ulmen und Tschirner haben mit einem humorvollen “Tatort” überzeugt. Foto: MDR/Andreas Wünschirs

    Bei mir daheim gilt wie in vielen deutschen Haushalten: Kein Sonntag ohne “Tatort”. Ja, das kann manchmal weh tun. Aber zum Glück sind die ARD und die produzierenden Sender mit ihrem Flaggschiff gerade wirklich auf gutem Kurs. Ich hab mich jedenfalls in den vergangenen Wochen bestens unterhalten gefühlt und bin begeistert von der großen Bandbreite, die die Krimireihe da gewuppt hat. Los ging es über die Feiertage: Christian Ulmen und Nora Tschirner haben bei ihrem ersten Einsatz in Weimar tatsächlich einen humorvollen, unprätentiösen Krimi abgeliefert. Dabei war ich skeptisch, als ich von der Besetzung hörte  – die Berliner Hipster hätten als Ermittler auch ziemlich nervig werden können. “Die fette Hoppe” hat mir aber echt Spaß gemacht, die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach und die Quoten waren natürlich mit über acht Millionen Zuschauern mehr als solide.

    Noch beachtlicher ist jedoch der Quotenerfolg von letztem Sonntag: Die Kölner “Tatort”-Folge “Franziska” musste aus Jugendschutzgründen erstmals um 22 Uhr ausgestrahlt werden – und lockte trotzdem über sieben Millionen vor den Fernseher.

    Großartige Abschiedsvorstellung: Tessa Mittelstaedt in “Franziska”. Foto: WDR/Martin Valentin Menke

    Mag sein, dass der in vielen Bundesländern anschließende Feiertag da geholfen hat, aber die Episode war herausragend. Ich hab immer noch Gänsehaut, wenn ich an die Hauptdarstellerin Tessa Mittelstaedt denke. Es war zwar  bekannt, dass sie nach 13 Jahren das “Tatort”-Team verlassen will, trotzdem habe ich bis zum Schluss noch gehofft, dass “Franziska” die quälende Geiselnahme im Gefängnis überlebt. Die beklemmende Folge hat natürlich auf ganz andere Art unterhalten, als es Tschirner und Ulmen taten. Umso schöner, dass der “Tatort” sich so unterschiedlich auf gleichbleibend hohem Niveau präsentiert.

    Mein persönlicher Favorit aus den vergangenen Wochen war aber der Kieler “Tatort” kurz vor Silvester: So herrlich absurd aber trotzdem funktionierend und einfach wunderbar stilisiert war schon lange keine Folge mehr. Lavinia Wilson durfte neben Axel Milberg als “Kommissar Borowski” eine facettenreiche Psychopathin geben und Leslie Malton wurde am Kieler Hafen ermordet – ohne, dass je jemand davon erfahren wird.  Als heimliche Cat Lady hat mir natürlich auch der Gastauftritt des schwarzen Katers gut gefallen!

    Nur der schwache Leipziger “Tatort” zum Jahresanfang hat mich nach den großartigen Folgen aus Weimar und Kiel tatsächlich umschalten lassen – ausgerechnet zum “Traumschiff”, wo Sascha Hehn sich erstmals die Kapitänsmütze aufsetzte… Gerade wirft der nächste “Tatort” aus Hamburg seine Schatten voraus: Til Schweiger hat der “Bild”-Zeitung erzählt, dass die Folge im März sehr blutig werden wird. Mir hat schon der erste Action-“Tatort” mit Schweiger im Gegensatz zu vielen anderen Zuschauern super gefallen. Ich freue mich eben immer, wenn es Sonntagabend Abwechslung gibt!

    Welcher “Tatort” hat Euch in den letzten Wochen gut gefallen?

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    sarah


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    Januar
    8

    Abschied bei “Alarm für Cobra 11″

    Am Donnerstag hüpft Tom Beck zum letzten Mal durch die “Cobra 11″-Explosionen. Foto: RTL / Guido Engels

    Während zahlreiche deutsche Serien jede Woche aufs Neue mit den Quoten zu kämpfen haben, gibt es eine Show aus unserer Heimat, die schon seit Jahren Top-Werte erzielt. Die Rede ist von “Alarm für Cobra 11″. Für mich immer etwas unverständlich, aber mit den regelmäßigen, einfach unglaublichsten Explosionen, Autostunts und Schießereien hat das Projekt in 17 Jahren Laufzeit schlicht Kultstatus erreicht.

    Seit fünf Jahren war es vor allem der Schauspieler Tom Beck, der bei “Alarm für Cobra 11″ zum Einschalten bewegte – nun heißt es Abschied nehmen. Am Donnerstag (12. Dezember) ist er zum letzten Mal als “Ben Jäger” zu sehen. Beck hat Kino-Projekte vorliegen und will sich außerdem der Musik widmen. Im Sommer hat er in Nashville (Neid!) ein Album aufgenommen und im März will er auf Tour gehen.

    (Achtung SPOILER !!) Die Fans sind traurig, deshalb lässt sich Beck auch ein Türchen offen:  Seine Figur muss offenbar nicht sterben, sondern wandert – fast wie im wahren Leben – nach Los Angeles aus, um dort Musiker zu werden. Vielleicht kann er ja dann irgendwann einmal zurückkehren. Bis dahin übernimmt Vinzenz Kiefer seine Rolle, und sein Partner Erdogan Atalay bleibt den Zuschauern sowieso erhalten.

    Für mich ist “Alarm für Cobra 11″ ja ein Phänomen, das sich auch nicht mit dem beliebten Satz “So schlecht, dass es wieder gut ist” erklären lässt…

    Oder was denkt Ihr? Wer guckt die Serie?

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    sarah


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    Dezember
    12

    Backstage bei “Unter Uns”

    Ab in die Kulissen: Stefan Bockelmann erklärt den Fans das Set.

    Bei den deutschen Daily Soaps gibt es momentan ganz schön viel Wirbel: Bei “GZSZ” mussten sich “John” (Felix von Jascheroff) und “Pia” (Isabell Koch) verabschieden, und bei “Unter Uns” teilte RTL den Fans gerade mit, welche fünf Figuren eventuell bei einem Autounfall sterben könnten – Marylu Poolman (“Anna Weigel”) muss definitiv gehen. “Unter Uns” läuft schon seit stolzen 19 Jahren, die Sendung  war nach “GZSZ” und “Marienhof” die dritte Soap überhaupt im deutschen Fernsehen. Ich kenn die Serie noch aus Zeiten, als Stephen Dürr alias “Till Weigel” den Bravo-Otto gewann!

    Isabell Hertel und Joy Abiola haben bei der Arbeit gute Laune.

    Da wurde ich natürlich neugierig, als ich kürzlich gehört habe, dass “Unter Uns” zu einem “Creative Camp” ans Set nach Köln einlädt  – und habe das Team kurzerhand besucht. Das Konzept ist super:  Zwölf große “Unter Uns”-Fans dürfen mit den Machern über ihre Lieblingssoap diskutieren, ihre eigenen Ideen vorstellen und einen Blick hinter die Kulissen werfen. So bekommt die Produktionsfirma direktes Feedback von den Zuschauern, die wiederum freuen sich über den Backstage-Einblick. Was ich besonders schön fand: Auch die Schauspieler wie Stefan Bockelmann, Milos Vukovic oder Isabel Hertel nahmen sich viel Zeit für die Vorschläge und Fragen der Fans und waren den ganzen Tag mit dabei. “Die haben richtig Bock drauf, das merkt man”, freute sich Joy Abiola, die die “Micki” spielt. Auch sie hat Spaß bei der Arbeit, gemeinsam mit ihrer Kollegin Isabell Hertel wird laut gekichert und gequatscht. “Wir sind einfach echt gern hier”, erzählt mir Hertel.

    Gedreht wird “Unter Uns” im Kölner Stadtteil Ossendorf in den Coloneum-Studios, wo unter anderem auch “Verbotene Liebe” und “Alles was zählt” aufgezeichnet werden. Dass man bei der richtigen Soap gelandet ist, weiß man aber schon, wenn am Empfang der Serienhund “Stinker” aufgeregt um die Beine der Besucher jagt. Apropos Tiere: Für die Fans ist klar, dass die Geschichten rund um die Tierarztpraxis mit Patienten von Katzen bis Stinktieren unbedingt weiter ausgebaut werden sollten. Außerdem gefällt fast allen die Love-Story zwischen “Sina” und “Bambi”, die lustigen Schlagabtausche, wenn sich zwei Figuren bekriegen und Folgen, in denen die Darsteller verreisen. Das kommt auch bei den Schauspielern gut an. “Der schönste Dreh war die 2500. Folge, für die wir drei Wochen auf Zypern waren. Das war toll und hat sich wie Urlaub angefühlt”, schwärmt Milos Vukovic, der schon seit 14 Jahren “Paco Weigel” spielt.

    Langjährige “Unter Uns”-Helden: Stefan Bockelmann und Milos Vukovic.

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    sarah


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    November
    29

    Keine Geduld für “Doc Meets Dorf”

    Vorschnell aufs Abstellgleis: “Doc Meets Dorf” wird nicht fortgesetzt. Foto: RTL / Gordon Mühle

    Schlechte Nachrichten für die “Doc Meets Dorf”-Fans unter Euch: RTL hat bekannt gegeben, dass die Serie mit der charmanten Inez Bjørg David in der Hauptrolle leider nicht fortgesetzt wird. Schon vor knapp zwei Wochen wurde das Aus für die Serien “Christine. Perfekt war gestern” und “Sekretärinnen – Überleben von 9 bis 5″ verkündet – ein bisschen Hoffnung hatte man für “Doc Meets Dorf” also noch, immerhin lief die Ärzte-Comedy am besten der drei Eigenproduktionen.

    Doch die zum Schluss rund zwei Millionen Zuschauer waren RTL wohl zu wenig: Man habe leider nicht das große Publikum erreichen könne, obwohl der spezielle Humor der Serie auch eine Fangemeinde erreicht habe, heißt es vom Sender. Wenn ich mir die Kommentare zum letzten Blogeintrag zu “Doc Meets Dorf” anschaue, kann ich mir vorstellen, dass einige von Euch jetzt enttäuscht sind, dass RTL nicht mehr Geduld zeigt. Mit nur acht Folgen und einem dramatischen Cliffhanger zum Schluss (Fritzi Frühling erfährt von der tödlichen Krankheit ihres Lovers, ihr Ex will sie zurück und ihr Haus ist abgebrannt!) werden die Fans mit vielen Fragen zurückgelassen.

    Ich finde es auch vorschnell, dass man der Serie, die vor allem ein weibliches Publikum angesprochen hat, nach so kurzer Zeit schon keine Chance mehr gibt. Denn was anfangs als “Hart of Dixie”-Abklatsch gestartet war, entwickelte in der kurzen Laufzeit eine eigene Stimme mit Wiedererkennungswert – und das kann man nicht von vielen deutschen Serien behaupten. Schade!

    Seid Ihr traurig über das Ende von “Doc Meets Dorf”?

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    sarah


    November
    5

    Junge Gesichter beim “Tatort” Erfurt

    Junges Team für Erfurt: Friedrick Mücke, Alina Levshin und Benjamin Kram.

    Am Sonntag startet der neue Erfurter “Tatort” mit dem jüngsten Ermittlerteam aller Zeiten. Unsere Jüngste im Bunde, Praktikantin Corinna, hat die neuen Spürnasen zum Interview getroffen. Danke, Corinna!

    Tatort: Hamburg; Tatzeit: viel zu früh. Das lässt zumindest die noch leicht verschlafene Miene von Friedrich Mücke vermuten. Nach einem Schluck aus seiner Tasse schaut er mit Milchbart in die Runde. Seine Kollegin Alina Levshin muss schmunzeln und auch Benjamin Kramme kann sich ein Lächeln nicht verkneifen. Genau auf diese junge, ungezwungene Art der drei Nachwuchs-Talente setzt auch der neue Erfurter “Tatort”.

    Von den vielen Fällen der legendären Krimireihe konnten mich bis dato nur wenige überzeugen. Polizeibeamte mittleren Alters, die in verschiedenen deutschen Städten stets nach dem gleichen Muster auf Verbrecherjagd gehen? Nein, danke! Doch die drei Jungschauspieler haben mich neugierig gemacht und wenn sie am 3. November als Kriminalhauptkommissar “Henry Funck”, Kriminaloberkommissar “Maik Schaffert”  und als angehende Staatsanwältin “Johanna Grewel” in Thüringens Landeshauptstadt Fälle lösen, werde auch ich ausnahmsweise den “Tatort” einschalten.

    Während sich Friedrich Mücke zu seinem nächsten Einsatz verabschiedet (er steht aktuell noch für ein weiteres Filmprojekt vor der Kamera), möchte ich mehr über die beiden verbleibenden “Tatort”-Neulinge wissen und plaudere bei Salami-Brötchen und Kaffee entspannt mit Alina Levshin und Benjamin Kram.

    Frühstücks-Treffen: Unsere Praktikantin Corinna (Mitte) mit Benjamin Kramme und Alina Levshin in Hamburg.

    Als bisher jüngstes Tatort-Ermittlerteam sind Sie in die Fußstapfen großer Ermittler getreten. Waren die Rollen deshalb eine besondere Herausforderung für Sie?

    Levshin: Ich persönlich war ziemlich gespannt darauf, wie es sich wohl anfühlt und besonders vor dem ersten Drehtag sehr aufgeregt. Es ist aber auch einfach eine tolle Sache, der man natürlich gerecht werden möchte.

    Kramme: Dadurch, dass der Tatort schon eine so lange Geschichte mit so vielen tollen Ermittlern und Ermittler-Teams hat, ist es schon etwas Besonderes, wenn man das Ganze dann selber macht und natürlich somit auch eine Herausforderung.

    Als der erste Tatort 1970 im Fernsehen lief, waren sie alle noch gar nicht geboren. Gibt es trotzdem eine persönliche Verbindung zu der legendären Krimireihe?

     Kramme: Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der relativ wenig Fernsehen geschaut wurde, deshalb bin ich erst während meiner Studienzeit so richtig mit dem “Tatort” in Berührung gekommen. Als es auf der Schauspielschule um den “Tatort” ging, habe ich mir vermehrt auch ältere Folgen aus den 70ern angesehen. Da gibt es eine lange Tradition, die wirklich sehr interessant ist.

    Levshin: Ich bin auch nicht direkt mit der Sendung aufgewachsen, sondern habe den “Tatort” erst als Studentin für mich entdeckt. Spätestens auf der Schauspielschule wusste man aber dann, dass der “Tatort” was Besonderes ist.

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    sarah


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    Oktober
    30

    “Doc meets Dorf”-Finale

    Inez Bjorg David und Steve Windolf in “Doc Meets Dorf”

    Endspurt für die deutschen Serien: Diese Woche geht es schon in das große Finale bei “Doc Meets Dorf”, “Christine – Perfekt war gestern” und “Sekretärinnen – Überleben von 9 bis 5″. Habt Ihr Euch denn noch mit “Doc Meets Dorf” anfreunden können? Mir hat die Serie ganz gut gefalllen, nachdem sie zum Glück doch stark vom “Hart of Dixie”-Konzept abgewichen ist. Und ich kann mir vorstellen, dass sie mit “Fritzi Frühlings”  Männerauswahl in Gestalt von Bert Tischendorfer und Steve Windolf zwei gute Anlässe für diverse Mädelsabende geliefert hat! Steve Windolf, der  “Fritzis” Nachbar “Kai” spielt, war so nett und hat mir kurz vor dem Staffelfinale am Donnerstag noch ein paar Fragen per Mail beantwortet:

    In der Serie Naturbursche mit Traktor, im wahren Leben durch und durch Stadtmensch: Steve Windolf als “Fritzis” Nachbar “Kai”.

    Warum sollte sich “Fritzi Frühling” für “Kai” entscheiden?

    Um ihn zu retten. Die Liebe kann viel bewirken.

    Gibt es einen Moment, der dir von den Dreharbeiten besonders in Erinnerung geblieben ist?

    Der Dreh des Staffelfinales, war schon sehr aufwühlend und hat einen starken Eindruck hinterlassen. Es war sehr emotional.

    Hättest du Lust auf eine zweite Staffel?

    Ja klar. Und es wäre toll, wenn es dazu käme, aber das liegt nicht in meiner Hand. Der Sender wird die Entscheidung treffen. Allerdings können uns unsere Fans unterstützen, wenn sie wollen. Einfach posten, kommentieren, E-mails schreiben. Auf Facebook oder der RTL-Seite. Ich bin sicher, dass das gehört wird.

    Wie gefällt dir privat das Landleben?

    Ich bin durch und durch Großstadtmensch. Auf dem Land bekomme ich nach ein bis zwei Tagen Hummeln im Hintern.

    Und welche Serien guckst du gerne privat?

    Homeland, Modern Family, Angesicht des Verbrechens. Früher habe ich gern mit meiner Familie Lindenstraße geguckt.

    Danke, Steve!

    Schaltet Ihr zum Finale ein? Seid Ihr “Team Kai” oder “Team Falk”?

    gepostet von
    sarah


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    Oktober
    16