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  • Archiv für die Kategorie: ‘Drama’

    Viel besser als ermittelmäßig

    Ganz ehrlich: Zu Beginn haben mich Werbung und Pressetext der Serie abgeschreckt, fast wäre sie mir durch die Lappen gegangen. Eine „Krimiserie mit ‘Sex and the City’-Elementen“, zitierte der TV-Sender damals eine der beiden Hauptdarstellerinnen, Sasha Alexander. Ich fand „SATC“ sexistisch, konsumgeil und – das war das schlimmste – schnarchlangweilig. Und die einzige Frau auf Stöckelschuhen, der ich einen ordentlichen Spurt hinter einem Verdächtigen her zutraute, war Stephanie Zimbalist als „Laura Holt“ (wisst ihr noch?). Keine Serie für mich, dachte ich.

     

    Jane Rizzoli (Angie Harmon) und Maura Isles (Sasha Alexander) ermitteln auf “Vox”. (Quelle: TNT)

    Zum Glück habe ich doch eingeschaltet – „Rizzoli & Isles“, eines der Mittwochabend-Krimiformate von Vox, ist nämlich ganz großer Serienspaß. Ich bin sofort zum Fan geworden. Die beiden Hauptfiguren – die extrem kluge, aber auch etwas besserwisserische und tussige Gerichtsmedizinerin Maura Isles (Sasha Alexander) und die tatkräftige, temperamentvolle und von ihrer italienischstämmigen Familie umzingelte Mordermittlerin Jane Rizzoli (Angie Harmon) sind so sympathisch, dass man mit ihnen sofort ein Bier trinken gehen möchte. Obwohl Dr. Isles natürlich lieber Rotwein bestellen würde. Die Chemie der Freundinnen stimmt und die Gesichter der Hauptdarstellerinnen sind angenehm frisch, obwohl sie schon in thematisch ähnlichen Serien wie „Law & Order“ und „NCIS“ mitgespielt haben. Eine leichte homoerotische Note in der Beziehung der beiden attraktiven Freundinnen, welche ab und zu schon mal einfloss, fand sicher unter den Zuschauern auch ihre Anhänger.

    Mein Lieblingsaspekt an der Serie sind die Dialoge zwischen den beiden Freundinnen. Sowas wie „Mein Gott, du flirtest über eine Leiche hinweg.“ – „Wann soll ich es denn sonst tun?“ Oder „Ich hab noch nie verstanden, warum Menschen in brennende Gebäude rennen“ – „Aber du jagst Mörder“. „Ja, aber nicht, wenn sie brennen.“  Oder (Blick auf ein Butterbrot) „Ist das aus dem guten Kühlschrank oder aus dem Tote-Leute-Kühlschrank?“ – „Kalte Luft ist kalte Luft“. Oder „War sie tot, bevor sie rausgeworfen wurde?“ – „Ich müsste raten.“ – „Ich verrat es nicht.“ Okay, ich höre auf, man muss es selber hören. Diesen Artikel weiter lesen »

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    claudia


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    Mai
    8

    “Breaking Bad” als Videospiel-Parodie

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es die Figur des krebskranken Chemielehrers “Walter ‘Walt’ White”, der zum Drogenbaron wird und sich Rohrbomben bauend in seinem Meth-Labor verschanzt, niemals ins Sortiment der Firma Lego schaffen wird – neben den ganzen Superhelden, Harry Potters und Ponyhöfen. Dennoch habe ich mich sehr über das Video amüsiert, das Brian Anderson, ein Fan der US-Serie “Breaking Bad”, kürzlich bei Youtube hochgeladen hat.

    Bryan Cranston als “Walter” und Aaron Paul als “Jesse” in “Breaking Bad” und als Lego-Figuren im Videospielfilmchen.

    Ab August sollen in den USA endlich die letzten acht Episoden der fünften Staffel der Serie ausgestrahlt werden. Die ersten acht wurden bereits vergangenes Jahr im Sommer gezeigt.

    Die Zeit hat sich zumindest Fan Anderson nicht lang werden lassen und eine viereinhalbminütige Lego-Videospiel-Parodie auf die Serie mit Bryan Cranston in der Hauptrolle angefertigt.

    Darin wird als Spieler zunächst “Walt” ausgewählt, der sich in einem Jump-And-Run-Abenteuer durch die Vorstadt kämpft und auf Gangster trifft, vor denen er seinen Sidekick “Jesse” retten will. Um wieder Meth kochen zu können, müssen die beiden dann noch ihren Wohnwagen samt Drogenküche wieder zusammensetzen.

    Aber bevor ich hier zuviel erzähle, seht doch selbst:

    Die Reaktionen auf das Video sind übrigens fast durchweg positiv und die Zuschauer verlangen schon nach mehr Serien im Lego-Videospiel-Format, unter anderem “Game Of Thrones” und “The Walking Dead” werden da vorgeschlagen.

    Wartet Ihr auch schon gespannt auf die letzten Folgen “Breaking Bad”? Oder seid Ihr traurig, dass die Serie bald zu Ende ist?

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    ines


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    Mai
    3

    Mit “The Good Wife” vors Gericht

    “Alicia” und ihre Jungs – alle in Top-Anzügen versteht sich.

    Neulich erzählte mir eine Freundin, dass sie zur Schöffin berufen wurde. Sofort hab ich sie vor meinem geistigen Auge in einem überfüllten Gerichtssaal gesehen, wo zwei Anwälte in gut sitzenden Anzügen vor einer Runde Geschworener heiß diskutieren… Moment – warum sieht einer aus wie “Logan” von den “Gilmore Girls”?! Richtig: die dritte Staffel von “The Good Wife” ist auf DVD erschienen und ich bin im Anwälte-Fieber. Das war ich schätzungsweise seit “Ally McBeal” nicht mehr, aber “The Good Wife” schafft es jede Staffel wieder, dass ich doch dran bleibe.

    Und das liegt nicht nur an den top-gestylten Anwälten: Was mir besonders gut gefällt ist, dass die Serie mittlerweile echt einen schönen, feinen Humor entwickelt hat. Es sind nicht alle ganz verdreht wie bei “Ally”, aber einige skurrile Charaktere (Michael J. Fox als berechnender Anwalt ‘Louis Canning’, Carrie Preston als Querdenkerin ‘Elsbeth Tascioni’) sind dabei. Außerdem ist “Alicia” sehr viel entspannter geworden, seit sie endlich die Affäre mit ihrem Chef “Will Gardner” hatte und anfängt, ihrem Mann “Peter” zu verzeihen. Und Christine Baranski, die die Kanzleichefin “Diane Lockhart” spielt, hab ich sowieso spätestens seit ihrer urkomischen Rolle in der “Mamma Mia”-Verfilmung ins Herz geschlossen!

    Extra-Plus: Bei “The Good Wife” gibt es immer ein Wiedersehen mit alten Seriengesichtern. Neben Matt Czuchry (“Gilmore Girls”) und “Mr Big” aus “Sex and the City” (Chris Noth) spielt in der dritten Staffel auch “Dr. O’Malley” (T.R: Knight) aus “Grey’s Anatomy” mit, außerdem sind Michael J. Fox und Amanda Peet  in wiederkeherneden Rollen dabei. Lohnt sich!

    Wie gefällt Euch “The Good Wife”?

    gepostet von
    sarah


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    April
    12

    Holt die Cowboy-Stiefel raus

    Wer nicht – wie ich -  schon länger heimlich mit dem Gedanken spielt, sich für einige Zeit als Kellnerin in eine Countrybar nach Nashville abzusetzen, wird wahrscheinlich nicht automatisch zur gleichnamigen ABC-Serie einschalten. Solltet Ihr aber. Ja, “Nashville” ist eine Musikserie und ja, es gibt viel Glitzer und Countrytrash zu sehen. Aber die Serie ist mehr als eine seichte Taylor-Swift-Doku im “Glee”-Format.

    “Nashville”: Hayden Panettiere im obligatorischen Glitzerkleid. Foto: Andrew McPherson/ABC/Lionsgate

    Die erste Überraschung ist Hayden Panettiere. Die On/Off-Freundin von Wladimir Klitschko kennt Ihr bestimmt noch als unverwundbare Cheerleaderin in “Heroes”. In “Nashville” darf sie das millionenschwere Country-Teenie-Idol “Juliette Barnes” spielen – eine zickige, von einer schwierigen Kindheit geschädigte Figur, die Sex als Waffe einsetzt und sich auf Tour in der Einsamkeit ihres Privatjets verliert. Panettiere spielt sie so glaubhaft, dass sie sicherlich keine Probleme haben würde, bald eine echte Tour ausverkauft zu lassen. Denn singen kann die 23-Jährige auch noch!

    Überhaupt die Musik in der Serie: Die Songs sind fast alle speziell für das Format geschrieben worden und gehen sofort ins Ohr. Leichter Countrypop, sicher, – aber gut gemachter. Dass diese Lieder wirklich, wie in der Serie permanent angedeutet,  schwuppdiwupp innerhalb von einer Nacht entstanden, darf bezweifelt werden. Auch Hauptdarstellerin Connie Britton als alternde Country-Legende “Rayna James” gibt im Laufe der ersten Staffel quasi ein ganzes Album zum Besten – wirkt aber gesanglich für mich nicht so überzeugend wie Panettiere. Dafür gefallen mir die Duette von der schüchternen Kellnerin “Scarlett O’Connor” (Clare Bowen) und dem aufstrebenden Musiker “Gunnar Scott” (Briten-Hottie Sam Palladio) gut. Aber hier erst einmal einer von “Juliettes” Countrypop-Ohrwürmern (am Besten, Ihr holt Euch ein Glas Tennessee-Whisky dazu):

    Überraschend ist auch, dass die Frauenfiguren im konservativen Countrymilieu eindeutig stärker und anziehender sind, als die Männerrollen. “Raynas” Bürgermeister-Ehemann wirkt trotz Wahlkampf-Intrigen und einer Affäre blass und langweilig. Der Exfreund von “Scarlett” verfällt blauäugig den Versprechungen der Musikindustrie und der Gitarrist “Deacon Claybourne” scheint auch über ein Jahrzehnt nach der Trennung von Countrykönigin “Rayna” immer noch an ihr zu hängen – und dudelt deshalb im kultigen “Bluebird Cafe” seine Herzschmerzballaden. Gut, dass Hayden Panettiere alias “Juliette” den sehr viel älteren Musiker erst einmal aufmischt.

    Bei uns ist “Nashville” momentan auf dem Bezahl-Sender Fox zu sehen und zwar immer Dienstags um 21:45 Uhr. Ich bin jetzt jedenfalls soweit, die Ted-Mosby-Cowboy-Stiefel rauszuholen. Yeeehaw!

    Habt Ihr Lust auf “Nashville”?

    gepostet von
    sarah


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    März
    5

    Vier Gründe, an “Homeland” dranzubleiben

    Claire Danes als “Carrie Mathison”. Quelle: Facebook.

    Gut gemacht: Die preisgekrönte CIA-Serie  “Homeland” hat gestern auf Sat 1 einen tollen Start (2,35 Millionen Zuschauer!) hingelegt. Bei uns in der Redaktion hat die Story um Claire Danes als bipolare CIA-Agentin bereits glühende Fans, ich bin selbst sofort nach der ersten Folge hängen geblieben. Ob es den deutschen TV-Zuschauern auch so geht, wird sich nächste Woche zeigen, dann sendet Sat1 “Homeland” nämlich immer erst um 23:15 Uhr – mal wieder ziemlich spät.

    Dabei gibt es gute Gründe, “Homeland” unbedingt weiter zu sehen. Hier die vier Wichtigsten:

    1. Claire Danes. Ja, der Hype um sie ist absolut berechtigt. Ihre “Carrie Mathison” ist unglaublich vielschichtig:  verletzlich, verbissen, weinerlich einserseits, intelligent, abgebrüht und zielstrebig andererseits. Durch ihre schauspielerische Leistung erreicht “Homeland” erst Recht Kino-Niveau.

    2. Die Spannung. Es ist quasi unmöglich, die Geschehenisse der Handlung vorauszusagen, so geschickt ist das Drehbuch geschrieben. Um bei den vielen Wendungen und angefangenen Handlungssträngen mitzukommen, gibt es zum Glück jedesmal eine kurze Zusammenfassung nach dem Vorspann. Überhaupt der Vorspann: Allein von der Musik der Jazz-Trompete dort wird mir schon ganz mulmig zu Mute … Hier erklärt der Komponist den Song:

    3. Die Aktualität. “Homeland” ist in aller Munde und profitiert hier sicherlich auch gerade von dem Oscar-nominierten und viel kritisierten Film “Zero Dark Thirty” über die Jagd auf Osama Bin Laden – und umgekehrt. Egal wie, die unmittelbare Verarbeitung von relativ frischen historischen Ereignissen scheint einen Nerv getroffen zu haben. “Homeland” spielt nicht wie “Mad Men” oder “Downtown Abbey” in einer hochstilisierten früheren Zeit, sondern bleibt vertraut. Die Anschläge vom 11. September sind jedenfalls den meisten Zuschauern noch so sehr im Gedächtnis, dass sie sich mit der Thematik identifizieren können.

    4. Die Love-Story. Denn ja, selbst in einem Umfeld von Gewalt, Spionage und Terror werden in “Homeland” menschliche Seiten beleuchtet. Wie geht ein Ehepaar mit den traumatischen Kriegserlebnissen des einen um? Wie können leidenschaftliche CIA-Agenten neben ihrem Beruf noch private Beziehungen unterhalten? Wer kann wem vertrauen?

    Habt Ihr “Homeland” gesehen? Seid Ihr auch so begeistert?

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    sarah


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    Februar
    4

    Neue Amtszeit, neue Serie

    Das Team von “Scandal”. Foto: www.facebook.com/ABCNetwork

    Na, habt Ihr diese Woche auch die Amtseinführung von Barack Obama verfolgt?Unsere freie Mitarbeiterin Karen hat heute einen tollen Serientipp für alle, die sich für die amerikanische Politik interessieren. Danke, Karen!

    Wer sich für amerikanische Politik interessiert, für Präsidentschaftswahlkämpfe, für die kleinen und großen Skandale aus Washington, der kann zu den Nachrichten einschalten. Oder es wie ich machen: Ich gucke US-Politik in Serie. Bevor ich “West Wing”, “Political Animals” und ganz neu “Scandal” entdeckt habe, war ich bekennender Arztserien-Fan. Jetzt habe ich die Lager gewechselt: “McSteamy” und “McDreamy” – das war einmal!

    In meiner neuesten Entdeckung „Scandal“ geht es um die politische Beraterin “Olivia Pope” (gespielt von Kerry Washington).  Sie managt die Skandale ihrer betuchten Klienten und betreibt dabei mit allen Mitteln Schadensbegrenzung. Sie ist das, was man in den USA einen “Fixer” nennt. Ihr zur Seite steht ein Team aus Anwälten und Spezialisten, die allesamt eine recht mysteriöse Vergangenheit mitbringen. Ein hoher Sehsucht-Faktor bei “Scandal” steckt in dem Handlungsstrang, der sich mit dem On-und-Off-Verhältnis zwischen “Olivia Pope” und dem US-Präsidenten “Fitzgerald Thomas Grant III.” (Tony Glodwyn) beschäftigt. Nebenbei spinnen First Lady “Mellie”, als eine Art überehrgeizige Jackie Kennedy, und der Stabschef “Cyrus Beene” ihre (un)feinen Intrigen und haben – so viel sei verraten –mehr Dreck am Strecken, als man zunächst denkt.

    Skandal händeln oder selbst Skandal sein? “Olivia Pope” muss sich entscheiden.

    Parallelen ins reale politische Geschehen gibt es bei dieser Serie viele: Vorbild für die Rolle der “Olivia Pope” war Judy Smith, eine reale “Fixerin” von politischen Skandalen. Zu ihren Klienten zählte beispielsweise die Clinton-Praktikantin Monica Lewinsky. In “Scandal” steuert man auf eine Art “Lewinskygate” zu, als ein brisantes Sex-Tape auftaucht. In der ersten Staffel gibt es außerdem zwei Leichen, eine (politisch fatale) Schwangerschaft, jede Menge Beziehungsdramen, Verschwörungen und natürlich Klienten, die Probleme gefixt haben wollen.

    “Olivia Pope” und “McDreamy” haben übrigens doch etwas gemeinsam: Beide stammen aus der Feder von Super-Serien-Macherin Shonda Rhimes, die Erfinderin von “Private Practice” und “Grey’s Anatomy”. Als ich im Vorspann las “created by Shonda Rhimes” war ich zugegeben skeptisch, ob das geht. Kann Shonda Rhimes mehr als Weißkittel-Herzschmerz im OP-Ambiente? Yes, she can!

    Und der Abschied von “Grey’s Anatomy” wird einem bei “Scandal” nicht allzu schwer gemacht. Denn es gibt ein Wiedersehen mit zwei Schauspielern aus dem “Grey’s”-Universum: Jeff Perry und Kate Burton spielten bisher den leicht schluffigen “Thatcher Grey” und die Über-Chirurgin “Ellis Grey” Jetzt gehören die beiden als Stabschef und Vize-Präsidentin (!) zum Cast von “Scandal”.

    Die erste (leider kurze) Staffel gibt es bereits auf DVD zu kaufen. Die zweite Staffel läuft aktuell in den USA. Man kann nur hoffen, dass sich ein deutscher Sender erbarmt und “Scandal” ins Programm nimmt. “West Wing” bekam zwar haufenweise Golden Globes und Emmys, aber nur einen Sendeplatz im deutschen Pay-TV. Wer auf den Geschmack gekommen ist: “Political Animals” ist eine großartige Mini-Serie mit Sigourney Weaver als US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin – Hillary Clinton lässt grüßen.

    Karen Diehn

    Mögt Ihr Serien, die in der Politik spielen?

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    sarah


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    Januar
    24

    Heimliche Liebe: Musicals

    Holt Eure Haarbürsten raus, es kann losgehen: RTL 2 zeigt ab dem 3. Januar die erste Staffel “Smash”.

    Ok, ich gebe es zu: Meine Kolleginnen und ich waren im neuen “Rocky”-Musical – und fanden es großartig. Tatsächlich waren wir alle hinterher so begeistert, dass wir am liebsten nochmal reingegangen wären. Im Nachhinein frage ich mich schon, wie wir bei Songtiteln wie “Die Nase hält noch” ernst bleiben konnten aber offensichtlich hat uns das Musical-Fieber erwischt.

    Ich komme mir zwar ziemlich uncool vor, aber ich hatte schon immer ein Herz für Musicals. Möchtet ihr nicht auch als Löwe verkleidet auf einer Bühne laut “Caaaaan you feel the loooove tonight” schmettern?! Nein? Ok… Spätestens seit den Musical-Folgen von “Buffy” oder “Scrubs” freue ich mich aber – natürlich möglichst diskret – wenn Serien sich an Gesang wagen.

    Wenn es euch auch so geht, habt ihr ab dem 3. Januar die Chance, eure heimliche Liebe auszuleben: RTL 2 zeigt bis zum 6. Januar die erste Staffel der Musical-Serie “Smash”. Das Ganze kann man sich als Marathon reinziehen: Ab 20:15 Uhr laufen täglich jeweils vier Folgen. “Smash” ist ein bisschen wie “Glee” für Erwachsene, nur spielen sich hier die Dramen in der knallharten Welt des Showgeschäfts ab. Es geht um die Entstehung eines neuen Broadway-Musicals über das Leben von Marylin Monroe – Intrigen, Herzschmerz und natürlich viel Musik lassen nicht lange auf sich warten. Die Idee stammt übrigens von Steven Spielberg, der es geschafft hat, einige bekannte Gesichter zu verpflichten.

    Debra Messing aus “Will & Grace” spielt zum Beispiel eine preisgekrönte Broadway-Autorin, Jack Davenport aus “Coupling” einen fiesen Choreographen und die Oscargewinnerin Angelica Huston tritt als Musikproduzentin auf. Schon allein deshalb lohnt es sich sicher, einzuschalten. In den USA läuft im Februar übrigens die zweite Staffel an, mit Gaststars wie Jennifer Hudson.

    Habt Ihr “Smash” gesehen? Wisst Ihr auch nicht genau, für welche “Marilyn” Ihr sein sollt?

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    sarah


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    Januar
    3

    XOXO: Und das Gossip Girl ist …

    … Nein, das werde ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten! In den USA wurde gestern jedoch wirklich das Geheimnis um die Identität von “Gossip Girl” gelüftet. Nach sechs Staffeln ist nun Schluss mit den Intrigen und Gerüchten rund um die Upper East Siders Blair Waldorf, Serena van der Woodsen und Co..

    Happy End für “Chuck” und “Blair”! Oder doch nicht?

    Wurde auch Zeit, viel weiter hätte sich das Pärchenkarussell auch nicht mehr drehen können. Für das große Finale haben sich die Macher entschlossen, den Zuschauern alles zu geben: Rückblicke, Zukunftssequenzen, Hochzeiten und die Enthüllung von “Gossip Girl” fanden alle Platz in der letzten Folge.

    Die Drehbuchautoren haben verraten, dass sie die wahre Identität von “Gossip Girl” immer im Hinterkopf hatten – es jedoch nie sicher war, dass die Wahrheit irgendwann ans Licht kommen würde. Die Spannung hielt jedenfalls bis zum Schluss an, auch die Schauspieler sollen überrascht gewesen sein!

    “Gossip Girl” war vor allem durch den konsequenten Einsatz von neuen Medien als wichtige Drehpunkte im Handlungsbogen originell und brachte außerdem stylishe Stars wie Blake Livey oder Chace Crawford hervor. Die fantastischen Wohnungen und aufwändigen Partys werde ich jedenfalls vermissen und auf einen Chuck Bass will doch in der Serienwelt wirklich niemand mehr verzichten!

    Deshalb von mir ein “Auf Wiedersehen, Upper Eastsiders” und ein von Herzen kommendes “XOXO”. Und na gut, wer es jetzt doch wissen will:  Hier geht es zu den Enthüllungen im großen Finale!

    Schaut Ihr noch “Gossip Girl”? Habt Ihr die letzte Folge gesehen?

    PS: Falls noch jemand Last-Minute-Geschenkideen sucht: Hier geht es zum Serien-Geschenkeguide vom letzten Jahr!

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    sarah


    Dezember
    18

    “Homeland” kommt zu uns

    Claire Danes und Damian Lewis bewegen sich in “Homeland” auf gefährlichem Terrain. Foto: Action Press.

    Ich bin endlich auf den “Homeland”-Zug aufgesprungen! Gefühlt reden ALLE schon seit Ewigkeiten über die Serie mit Claire Danes in der Hauptrolle, sie räumt ständig sämtliche Preise ab und lag gestern bei den Nominierungen für die “Golden Globes” wieder ganz vorne. Jetzt weiß ich auch, warum: Die Spannung und Ungewissheit machen den Zuschauer wahnsinnig! Ist Claire Danes verrückt oder sind es die anderen? Ist der tot geglaubte Soldat wirklich ein Schläfer oder schlicht ein schwer traumatisierter Mensch? Wo fängt Paranoia eigentlich an? Wer schützt wen aus welchem Grund?

    Es geht in “Homeland” – sehr amerikanisch – um den nach den Anschlägen vom 11. September ausgerufenen “War on Terror” und seine Folgen. Claire Danes verkörpert die CIA-Agentin “Carrie Mathison”, die ihre psychischen Erkrankungen verheimlicht. Als nach acht Jahren Gefangenschaft unter Al-Qaida der Soldat “Nicholas Brody” (gespielt von Damian Lewis) aus dem Irak heimkehrt, verdächtigt sie ihn, mittlerweile ein Terrorist zu sein. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln und den Kriegs-Helden zu bespitzeln. Wer auf der “guten” und wer auf der “bösen” Seite ist, wird dabei – wenig amerikanisch – immer unklarer.

    Es ist kein Wunder, dass Claire Danes immer wieder Schauspielpreise abräumt, ihr steht Serie wirklich gut. Sie schafft es scheinbar mühelos, eine Rolle über einen langen Zeitraum spannend und vielschichtig zu gestalten. Ich habe sie seit ihrer Zeit als unglaublich echte “Angela” in “Willkommen im Leben” ins Herz geschlossen – und dass nicht nur, wegen ihrer berühmten natürlich wirkenden Heulanfälle.

    Ab Februar kommt “Homeland” nun auch nach Deutschland: Sat1 zeigt dann die erste Staffel immer sonntagabends. Ich werde auf jeden Fall weitergucken müssen – schon nach der ersten Folge hat mich die Story so beschäftigt, dass ich sie nicht mehr aus dem Kopf gekriegt habe!

    Habt Ihr schon in “Homeland” reingeschaut?

    gepostet von
    sarah


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    Dezember
    14

    “Girls” kommt nach Deutschland

    Wenn das HBO-Zeichen über den Bildschirm flackert, höre ich immer noch automatisch die Titelmelodie von “Sex and the City” in meinem Kopf. Jetzt hat der US-Sender wieder eine Serie über vier Frauen in New York produziert – doch in “Girls” kommt eine ganz andere “Carrie Bradshaw” zum Zug: Lena Dunham, Tochter von Künstlereltern, 26 Jahre alt und aus New York, hat mit “Girls” eine Serie geschaffen, die sich dem Leben junger Großstädterinnen erfrischend realistisch nähert.

    Die “Girls”-Crew: Zosia Mamet, Jemima Kirke, Lena Dunham und Allison Williams (von links) sind auf Erfolgskurs.

    Dunham hat die Serie im Alleingang geschrieben, produziert sie mit, führt Regie und schlüpft zudem äußerst glaubwürdig in die Hauptrolle der “Hannah”. Beeindruckend, oder? Finden auch die Kritiker: Bei den Emmy-Nominierungen wurde heute bekannt, dass Lena Dunham unter anderem die Chance auf die Trophäe als “Beste Hauptdarstellerin” hat und “Girls” sogar im Rennen um den Titel “Beste Comedy-Serie” ist.

    Kein typisches Seriengesicht: Lena Dunham spielt in ihrer eigenen Serie die Hauptrolle.

    Was die Serie so gut macht, ist der Mut zur Authentizität und der selbstironische Humor, der immer mitschwingt. Dunham beschreibt die Welt junger Mädchen Anfang 20, die nach ihrem Studium Mühe haben, einen Job und ihren Platz im Leben zu finden. Sie spielt ihre “Hannah” herrlich uncool, scheut sich nicht vor deutlichen Sexszenen – die übrigens nichts mit der durchchoreographierten “SATC”- Akrobatik von “Samantha” gemein haben – und hat den Mut, ihrer Rolle Fehler zu verleihen.

    Theatralisch wirft sich “Hannah” beispielsweise in der ersten Folge auf den Boden, als ihre Eltern dem verwöhnten Töchterchen zwei Jahre nach dem Studium endlich den Geldhahn abdrehen. Beim Vorsprechen für Jobs versagt sie, weil sie einfach nicht weiß, wie man sich in der Arbeitswelt verhält. Dabei will “Hannah” doch Schriftstellerin werden und arbeitete bisher als unbezahlte Praktikantin. Ihren Freundinnen “Marnie”, “Jessa” und “Shoshanna” haben ähnlich viele Baustellen im Leben…

    Bei uns wird “Girls” ab dem 17. Oktober beim Pay-TV-Sender Glitz laufen, bis dahin werden wir auch wissen, ob und wieviele Emmys Lena Dunham für ihre Serie abgestaubt hat. Eine zweite Staffel ist jedenfalls schon in Arbeit.

    Habt Ihr von “Girls” schon gehört?

    gepostet von
    sarah


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    Juli
    19