• About
  • Beispiel-Seite
  • Eine Seite
  • Archiv für die Kategorie: ‘Drama’

    TV-Tipp: “Scandal”

    Obwohl der Präsident (Tony Goldwyn) verheiratet ist, kann Olivia (Kerry Washington) ihm nicht widerstehen.

    Da Sarah den Brückentag genießt, freue ich, Deborah, mich heute an dieser Stelle auf die neue ABC-Hit-Serie “Scandal” im deutschen TV.

    Doch soweit auch schon die guten Nachrichten. Denn die Serie wird ab dem 14. Oktober in Doppelfolgen bei Super RTL ausgestrahlt. Richtig gelesen. Bei Super RTL, dem “kleinen Bruder” von RTL, bislang bekannt für Cartoon-Trash und, ja, ok, “Once Upon A Time”. Mit der drohenden Konkurrenz am Kinder-TV-Horizont (Disney Channel startet Anfang 2014 im Free TV) will sich Super RTL jetzt lieber schnell ein zweites Standbein – nämlich die Zielgruppe Frau – sichern. Doch muss der RTL-Ableger seine Offensive ausgerechnet mit dieser Top-Serie starten?

    Ich fände es zu schade, wenn die Dramaserie zwischen Kinderbespaßung und ultralangen Werbepausen untergehen würde. Ganz zu schweigen davon, dass ich nicht mal ganz genau sagen kann, ob ich den Sender überhaupt in meiner Channel-Liste eingespeichert habe. Ihr etwa? Wenn nicht: Bitte schnell nachschauen. Es lohnt sich! Denn hinter “Scandal” steckt Serienmastermind Shonda Rhimes, die schon TV-Hits wie “Grey’s Anatomy” und “Private Practice” erfand.

    In “Scandal” spielt Kerry Washington die taffe Anwältin “Olivia Pope”.

    In dem TV-Drama geht’s zur Abwechslung aber mal nicht um Ärzte, sondern um Politik. Krisenmanagerin “Olivia Pope” (Kerry Washington) und ihr Team schaffen in Washington, D.C. Probleme aller Art aus dem Weg, von unliebsamen Privatvideos bis hin zu echten Leichen im Keller. Mit viel Verhandlungsgeschick und hier und da auch einer Erpressung Schrägstrich Bestechung retten sie diverse Politiker aus der Krise. Pope ist sehr gut vernetzt, pflegt nicht nur berufliche Beziehungen mit dem US-Präsidenten Fitzgerald Grant (Tony Goldwyn). Was ihr des Öfteren zum Verhängnis wird: Immer wieder gerät sie in einen Gewissenskonflikt. Spannend!

    In den USA hatte “Scandal” übrigens einen erstaunlich schweren Start. Die sieben Episoden kurze erste Staffel hangelte sich im Frühjahr 2012 quotentechnisch gerade so zu einer Verlängerung. Ein Jahr später fegte Staffel zwei mit Zuschauerzahlen von um die acht Millionen geradezu durch die Decke. Zum Einen, weil der Sender ABC auf Twitter eine riesige Marketing-Kampagne fuhr und zum Anderen ihretwegen. Hauptdarstellerin Kerry Washington avancierte in der Zwischenzeit zu einem Megastar.

    Gerade wurde Kerry Washington von “People” zur bestangezogenen Dame gewählt, da unterlief ihr mit dem blaukarierten Kleid, das laut Beobachtern an “Unsere kleine Farm” erinnert, ein Mode-Faux-pas.

    Die 36-Jährige lief als Sklavin “Broomhilda” in Quentin Tarantinos “Django Unchained” über sämtliche Kinoleinwände und entpuppte sich auf den roten Teppichen weltweit als Juwel. Das Magazin “Vanity Fair” erklärte sie jüngst zur bestgekleideten Frau der Welt, das “People Magazine” befand sie immerhin als die bestangezogene Schauspielerin des Jahres. Ok, es geht auch mal schief, wie unser Foto beweist.

    Doch davon mal ganz abgesehen: Washington ist in ihrer Rolle einfach spitze! Ihre Olivia Pope ist hochintelligent, ohne zu überheblich zu sein; einfühlsam, ohne falsche Sentimentalität zu wecken. Und ist immer für eine Überraschung gut. So gut sind wir in letzter Zeit selten im TV unterhalten worden. Und darum: Bitte einschalten, auch wenn’s Super RTL ist. Staffel eins und zwei laufen ab 14. Oktober, montags, 20.15 Uhr, in Doppelfolgen.

    gepostet von
    deborah


    Tags: , , , , , ,
    Oktober
    4

    Drama, mehr Drama, “Weissensee”

    Florian Lukas und Hannah Herzsprung in der zweiten Staffel “Weissensee”. Foto: ARD/Julia Terjung

    Sie haben uns wirklich lange auf die Folter gespannt: Drei Jahre nach dem Ende der ersten Staffel “Weissensee” kommt nun die Fortsetzung ins TV. Für ganz Neugierige gab es die DVD schon seit März zu kaufen, wer sich die deutsche Serie um gefährliche Liebe und zerrüttete Familien in der DDR lieber in der ARD angucken möchte, kann das ab dem 17. September jeden Dienstag um 19:30 Uhr tun. Aber ich warne Euch: Ihr müsst Euch auf krasse Entscheidungen gefasst machen…Fans können sich aber freuen, denn auch eine dritte Staffel ist in Planung. Es geht langsam, aber es geht!

    Zur Einstimmung hab ich heute ein kleines Interview für Euch: Kürzlich hab ich den sympathischen – und übrigens total bescheidenen – Hauptdarsteller Florian Lukas in Hamburg getroffen und mit ihm über “Weissensee” und seinen Hollywood-Dreh mit Wes Anderson (!) geplaudert.

    Freust du dich, dass “Weissensee” jetzt endlich wieder im TV läuft oder spürst du einen Erfolgsdruck?

    Erfolgsdruck spüre ich nicht, durch die DVD-Veröffentlichung wissen wir schon, wie es angekommen ist und viele finden die zweite Staffel sogar noch besser als die erste. Ich freue mich für die Leute, die jahrelang darauf gewartet haben. Ich persönlich finde das auch zu lang – umso schöner, dass es jetzt endlich kommt. Trotzdem sind die Abstände zwischen den einzelnen Staffeln auch gar nicht schlecht, weil in der Serie zwischen den einzelnen Staffeln sogar noch mehr Jahre liegen.

    Hast du gezögert, bei der zweiten Staffel dabei zu sein?

    Sarah mit Florian Lukas in Hamburg.

    Nein, auf keinen Fall. Ich wollte das unbedingt machen und es ist toll, dass es geklappt hat. Es waren insgesamt die besten Dreharbeiten, die ich je hatte. Das war eine perfekte Kombination aus allem. Auch die Schauspieler verstehen sich alle hervorragend, wir lieben uns echt.

    Hast du durch den Dreh Lust auf mehr Serien bekommen?

    Ich finde Serien wie “Weissensee” oder “Tatortreiniger” sehr innovativ, da ist Fernsehen wirklich großartig. Wenn es so ist, dann habe ich auf jeden Fall Lust auf Serien. Aber ich schaue eigentlich fast nur amerikanische Serien – zum Beispiel “Arrested Development” – wie die meisten Leute. “Weissensee” scheint wohl ne Ausnahme zu sein. Und mit nur sechs Folgen und den jahrelangen Abständen brauchen die Leute da auch echt viel Geduld.

    Wie war es für dich als Ost-Berliner, das Thema DDR in der Serie zu behandeln?

    Für mich war es interessant, sich mal wieder damit zu beschäftigen, weil es Jahrzehnte her ist. Und ich weiß ja nicht, wie es sich als Erwachsener angefühlt hat. Es gibt Momente, wo einem klar wird, was man für ein Glück hatte. Wir haben zum Beispiel in der ehemaligen Stasizentrale in Berlin gedreht. Und es war beruhigend, einfach da zu sein und nur einen Film zu drehen. Zu wissen, dass all diese Leute verschwunden sind, sie offenbar nicht mehr so viel Macht und Einfluss haben wie einst. Dass die Räume leer sind und zum Museum wurden, dass darin niemand mehr gequält und unter Druck gesetzt wird. Da wird einem bewusst, wie sehr es sich zum Guten geändert hat. Es ist ein Gefühl von Dankbarkeit, das ich vom Drehen mitgenommen habe.

    Den Artikel ganz lesen

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , ,
    September
    12

    Was wurde aus… “O.C., California”

    Californiaaaa, here we coooome!

    Diese Woche ist es in den USA genau zehn Jahre her, dass die erste Folge “O.C., California” ausgestrahlt wurde. Bei uns ging es ein Jahr später los und natürlich hing auch ich damals jeden Mittwoch “Californiaaaa” schmetternd mit meinen Mitbewohnerinnen vorm TV, um das Schicksal von Seth, Ryan, Marissa, Summer und Co. zu verfolgen. Mütter sahen aus wie ihre Töchter, Teenies wurden von Erwachsenen gespielt, es ging um Drogen/Liebe/Geld, dabei schien immer die Sonne und der Soundtrack war so Indie wie möglich und so eingängig wie nötig – kurz: Es war herrlich, dieses O.C.!

    Hinzu kamen die heißen Hauptdarsteller, so dass wir uns alle kaum zwischen Ryan, dem Bad-Boy mit dem Herz am rechten Fleck oder Seth, dem charmant-verkorksten Nerd, entscheiden konnten (Team Seth!!!). Ich hatte sogar Freundinnen, die Peter Gallagher als freigeistigen Familienvater Sandy anschmachteten…. Nunja.

    “O.C. California” hielt sich nur vier Staffeln lang (was auch sonst, wenn man die Hauptdarstellerin knallhart tötet… Ich hab dich gewarnt, “Downton Abbey”!) aber ist vielen noch gut in Erinnerung. Was wurde aber aus den Stars von damals?

    Das wichtigste “O.C.”-Paar: Seth Cohen und Summer Roberts.

    Fangen wir mit meinem Lieblingspaar Seth und Summer an: Rachel Bilson und Adam Brody waren auch im wahren Leben zusammen, trennten sich jedoch noch vor dem Ende der letzten Staffel. Mittlerweile ist Bilson mit Hayden Christensen verlobt und spielt seit 2011 die Hauptrolle in “Hart of Dixie” – eine Serie, die übrigens ebenfalls von “O.C.”-Erfinder Josh Schwartz stammt und die bald ein deutsches Remake bekommt.

    Adam Brody hat sich eigentlich seit dem Ende der Serie auf Filmrollen konzentriert (u.a. “Scream 4″, “Jennifers Body”, “Lovelace”), gab aber erst kürzlich bekannt, dass er sich verstärkt seiner Musikkarriere widmen will. Er spielt gelegentlich Schlagzeug in der Band “Big Japan”. Außerdem ist er momentan wieder mit einer Serienheldin liiert – er datet “Gossip Girl”-Star Leighton Meester.
    Den Artikel ganz lesen

    gepostet von
    sarah


    Tags: ,
    August
    8

    Blaues Blut für “Downton Abbey”

    Highlight bei “Donwton Abbey”: Maggie Smith als “Violet Crawley”.

    Diese Woche erzählt uns meine Kollegin Karen, was uns bei “Downton Abbey” in Zukunft erwartet – nämlich tatsächlich echter britischer Adel! Wer noch kein Fan ist, muss sich heute überzeugen lassen, ich persönlich kann die neue Staffel kaum abwarten!

    Nachdem “Downton Abbey” bei den Emmys wieder 12 Nominierungen eingeheimst hat, sickern nun die ersten Details zur nächsten Staffel durch, die ab September in Großbritannien laufen wird. Hierzulande wird man wohl noch länger darauf warten müssen, denn im Free-TV, bei ZDF und ZDF Neo, liefen bisher nur die Folgen der ersten Staffel.

    Wer noch nicht weiß, was “Downton Abbey” ist, dem sei verraten, dass die “Wikipedia”-Kategorisierung als “britische Kostümdramaserie” sehr viel verstaubter und spröder klingt, als es in Wirklichkeit ist. Aber man muss schon britische Filme wie “Gosford Park” und “Was vom Tage übrig blieb” mögen, um auf seine Kosten zu kommen.

    Die Serie begleitet die Bewohner des englischen Landsitzes “Downton Abbey”, die Familie “Crawley” und ihre Bediensteten. Und die haben einige Probleme: Das Familienoberhaupt “Lord Grantham” (Hugh Bonneville) hat zwar drei Töchter im heiratsfähigen Alter, aber keinen männlichen Erben. Unter den Bediensteten gibt Stammpersonal und Neuzugänge, die zwischen dem Servieren des Dinners und dem Bügeln der Zeitung hübsche Intrigen spinnen. So erleben die “Downton Abbey”-Bewohner Anfang des 20. Jahrhunderts (un)glückliche Liebesbeziehungen, den Untergang der Titanic, politische Umbrüche, den 1. Weltkrieg, Hochzeiten, Beinahe-Pleiten, Seuchen, Geburten, Todesfälle … Das klingt zugegebenermaßen ein bisschen nach einer englischen Kostüm-Version des “Denver Clans”, ist aber exzellent gemacht, wunderbar gefilmt und kann noch dazu auf fabelhafte Schauspieler setzen. Drehort ist übrigens ein reales Schloss, das Highclere Castle in Hampshire.

    Eine meiner Lieblingsfiguren ist die alte Gräfinnen-Witwe “Violet Crawley”, die grandios von Maggie Smith verkörpert wird. Dafür gab es für die aus den Harry-Potter-Filmen bekannte Darstellerin 2011 und 2012 den Emmy. Sie darf (und hierfür lohnt sich die Englische-Version, die auf den DVDs ist!) mit spitzer Zunge ganz unaristokartische Seitenhiebe verteilen, gegen alles und jeden. Besonders schön sind die Folgen, in denen sie auf Shirley MacLaine trifft, die als Mutter von “Cora Crawley” eine Gastrolle übernommen hat.

    Flora Ogilvy bei der “Trooping the Color”-Parade 2011 auf dem Balkon des Buckingham Palace neben Prinz Charles und Herzogin Camilla. Sie wird in der vierten Staffel eine Rolle in “Downton Abbey” übernehmen.

    Und apropos Gastrollen: In der vierten Saison treffen die fiktiven “Crawleys” auf die ganz realen Royals. Denn Flora Ogilvy, die Nummer 46 der britischen Thronfolge und Enkelin der Queen-Cousine Alexandra von Kent, wird einen Gastauftritt haben. Und noch eine Parallele gibt es zwischen der “Downton Abbey”-Welt der vierten Staffel und den Windsors (Achtung, Spoiler!): Denn der heiß ersehnte Erbe für Titel und Anwesen soll den Namen “George” bekommen. Damit liegt “Downton Abbey”-Erfinder Julian Fellowes ja voll im royalen Trend! Prinz William und Ehefrau Catherine sind sogar, das vermelden britische Zeitungen, erklärte Fans der Serie.

    Was erwartet die Fans noch in der vierten Staffel? Es taucht unter anderem ein schwarzer Jazz-Sänger auf, ein Jugendfreund von “Lady Mary” und zweites Mitglied der amerikanischen Verwandtschaft. Das klingt alles nach einer vielversprechenden neuen Staffel “Downton Abbey”!

    Karen Diehn

    Seid Ihr schon “Downton Abbey”-Fans?

    gepostet von
    sarah


    Tags:
    August
    1

    Star-Paare: Liebe in Serie

    Diese Woche unterhält Euch meine Kollegin Ines hier mit gaaaanz viel Gefühl!

    Vor Kurzem startete die neue Thriller-Serie “Revenge” bei Vox (Doppelfolgen, immer mittwochs ab 20.15 Uhr). Der Plot funktioniert so: Emily Thorne (gespielt von Emily VanCamp) will Rache üben an den Leuten, die ihren Vater unrechtmäßig ins Gefängnis gebracht haben. Weswegen sie de facto als Waise aufwachsen musste. Das Setting ist die wohlhabende Nachbarschaft der Hamptons, wo sich zwischen den Villen eine Intrige nach der nächsten versteckt.

    Emily VanCamp und Joshua Bowman lernten sich bereits 2011 am Set von “Revenge” kennen und lieben.

    Ich habe mir bisher eine Folge angeschaut (ja, das ist wenig) und weiß ehrlich gesagt noch nicht so richtig, wie ich die Serie finden soll und ob ich überhaupt dranbleibe. Mir ist allerdings aufgefallen – Fans der Serie, die seit 2011 in den USA ausgestrahlt wird, werden es wissen -, dass die beiden Hauptdarsteller Emily VanCamp und Josh Bowman (er spielt ihren reichen, künftigen Ehemann) auch im wahren Leben ein Paar sind. Das hat dann wiederum sofort mein Interesse geweckt.

    Liebe am Set kommt immer wieder vor, deshalb habe ich mal überlegt, welche Schauspieler sich bei Dreharbeiten gefunden haben und auch in der Serie eine Beziehung führen.

    Als erstes fallen mir Nina Dobrev und Ian Somerhalder ein, die in der Serie “Vampire Diaries” als Vampirmädchen “Elena” und Blutsauger “Damon” nach langem Hin und Her endlich zusammenkommen. Im echten Leben verliebten sich die beiden Schauspieler ebenfalls. Nach drei Jahren war allerdings im Mai 2013 Schluss. Somerhalder und die 24-Jährige scheinen sich allerdings hervorragend zu verstehen. Auf der Comic-Con in diesem Jahr gaben sie gemeinsam Autogramme und konnten schon wieder lächeln.

    Liebesglück dank gemeinsamer Serie, oder doch nicht? Nina Dobrev und Ian Somerhalder, 34, sind keine Paar mehr.

    Beim genaueren Hinsehen scheint es um Paare, die sich in der Serie und hinter den Kulissen lieben, gar nicht so gut bestellt zu sein. Denn auch das nächste Beispiel ist bereits Geschichte.

    Da hatten sie noch gute Zeiten: So innig zeigen sich Sila Sahin und Jörn Schlönvoigt schon lange nicht mehr.

    Sila Sahin und Jörn Schlönvoigt galten zweieinhalb Jahre als das Traumpaar der Daily Soap “Gute Zeiten, schlechte Zeiten”. Im Februar 2013 trennten sich die beiden. Während Sila Sahin bereits mit dem Fußball-Star Ilkay Gündogan wieder neu liiert ist, lenkt sich der 26-Jährige durch Sport ab. Laut “Bild” hat er sich bereits einen gehörigen Sixpack antrainiert. Dann klappt’s vielleicht auch mit der nächsten Serienpartnerin. Obwohl: In der Serie sind “Philip” und “Ayla” immer noch ein Paar und mittlerweile sogar Pflegeeltern.

     

    Kaley Cuoco und Johnny Galecki zeigen sich auch heute noch innig auf roten Teppichen.

    Dass diese beiden überhaupt zusammen gewesen sind, erfuhr die Öffentlichkeit erst, als schon alles wieder vorbei war: Die “Big Bang Theory”-Stars Kaley Cuoco und Johnny Galecki hielten ihre Beziehung vor der Öffentlichkeit geheim.

    Während sich in der Serie ihre Charaktere “Penny” und “Leonard” annäherten, erzählten die beiden Schauspieler fünf Monate lang nicht einmal der Crew von ihrem privaten Glück. Auch wenn sie eigentlich nie einen Co-Star daten wollte, sagte Cuoco in einer Talkshow: “Wir konnten nicht anders. Wir waren einfach total verknallt”. Nach der Trennung 2009 nach zwei Jahren Beziehung blieben die beiden Freunde.

    Sie waren vier Jahre lang ein Paar: Milo Ventimiglia und Alexis Bledel

    Anderthalb bis drei Jahre scheint die Halbwertszeit für Serienlieben, die ins wahre Leben versetzt wurden zu sein. Danach geht’s offenbar bergab. Vielleicht sind Emily VanCamp und Joashua Bowman ja eine Ausnahme. So wie Alexis Bledel und Milo Ventimiglia. Sie durchlebten in der Serie “Gilmore Girls” als “Rory” und “Jess” einige Liebeskrisen – erst wollte sie nicht, dann zeigte er ihr die kalte Schulter – im  Privatleben verlief ihre Beziehung dafür umso harmonischer: Immerhin vier Jahre waren die beiden ein Paar. Nach der Trennung im Jahr 2006 hat sich Bledel nun wieder in einem Serienkollegen verliebt und ist mit dem “Mad Men” Schauspieler Vincent Kartheiser verlobt.

    Fallen Euch noch mehr Paare ein, die sich als Serienliebespaar kennengelernt haben?

    gepostet von
    ines


    Tags: , , , , , , ,
    Juli
    26

    Viel besser als ermittelmäßig

    Ganz ehrlich: Zu Beginn haben mich Werbung und Pressetext der Serie abgeschreckt, fast wäre sie mir durch die Lappen gegangen. Eine „Krimiserie mit ‘Sex and the City’-Elementen“, zitierte der TV-Sender damals eine der beiden Hauptdarstellerinnen, Sasha Alexander. Ich fand „SATC“ sexistisch, konsumgeil und – das war das schlimmste – schnarchlangweilig. Und die einzige Frau auf Stöckelschuhen, der ich einen ordentlichen Spurt hinter einem Verdächtigen her zutraute, war Stephanie Zimbalist als „Laura Holt“ (wisst ihr noch?). Keine Serie für mich, dachte ich.

     

    Jane Rizzoli (Angie Harmon) und Maura Isles (Sasha Alexander) ermitteln auf “Vox”. (Quelle: TNT)

    Zum Glück habe ich doch eingeschaltet – „Rizzoli & Isles“, eines der Mittwochabend-Krimiformate von Vox, ist nämlich ganz großer Serienspaß. Ich bin sofort zum Fan geworden. Die beiden Hauptfiguren – die extrem kluge, aber auch etwas besserwisserische und tussige Gerichtsmedizinerin Maura Isles (Sasha Alexander) und die tatkräftige, temperamentvolle und von ihrer italienischstämmigen Familie umzingelte Mordermittlerin Jane Rizzoli (Angie Harmon) sind so sympathisch, dass man mit ihnen sofort ein Bier trinken gehen möchte. Obwohl Dr. Isles natürlich lieber Rotwein bestellen würde. Die Chemie der Freundinnen stimmt und die Gesichter der Hauptdarstellerinnen sind angenehm frisch, obwohl sie schon in thematisch ähnlichen Serien wie „Law & Order“ und „NCIS“ mitgespielt haben. Eine leichte homoerotische Note in der Beziehung der beiden attraktiven Freundinnen, welche ab und zu schon mal einfloss, fand sicher unter den Zuschauern auch ihre Anhänger.

    Mein Lieblingsaspekt an der Serie sind die Dialoge zwischen den beiden Freundinnen. Sowas wie „Mein Gott, du flirtest über eine Leiche hinweg.“ – „Wann soll ich es denn sonst tun?“ Oder „Ich hab noch nie verstanden, warum Menschen in brennende Gebäude rennen“ – „Aber du jagst Mörder“. „Ja, aber nicht, wenn sie brennen.“  Oder (Blick auf ein Butterbrot) „Ist das aus dem guten Kühlschrank oder aus dem Tote-Leute-Kühlschrank?“ – „Kalte Luft ist kalte Luft“. Oder „War sie tot, bevor sie rausgeworfen wurde?“ – „Ich müsste raten.“ – „Ich verrat es nicht.“ Okay, ich höre auf, man muss es selber hören. Diesen Artikel weiter lesen »

    gepostet von
    claudia


    Tags: , , , , , , , , ,
    Mai
    8

    “Breaking Bad” als Videospiel-Parodie

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es die Figur des krebskranken Chemielehrers “Walter ‘Walt’ White”, der zum Drogenbaron wird und sich Rohrbomben bauend in seinem Meth-Labor verschanzt, niemals ins Sortiment der Firma Lego schaffen wird – neben den ganzen Superhelden, Harry Potters und Ponyhöfen. Dennoch habe ich mich sehr über das Video amüsiert, das Brian Anderson, ein Fan der US-Serie “Breaking Bad”, kürzlich bei Youtube hochgeladen hat.

    Bryan Cranston als “Walter” und Aaron Paul als “Jesse” in “Breaking Bad” und als Lego-Figuren im Videospielfilmchen.

    Ab August sollen in den USA endlich die letzten acht Episoden der fünften Staffel der Serie ausgestrahlt werden. Die ersten acht wurden bereits vergangenes Jahr im Sommer gezeigt.

    Die Zeit hat sich zumindest Fan Anderson nicht lang werden lassen und eine viereinhalbminütige Lego-Videospiel-Parodie auf die Serie mit Bryan Cranston in der Hauptrolle angefertigt.

    Darin wird als Spieler zunächst “Walt” ausgewählt, der sich in einem Jump-And-Run-Abenteuer durch die Vorstadt kämpft und auf Gangster trifft, vor denen er seinen Sidekick “Jesse” retten will. Um wieder Meth kochen zu können, müssen die beiden dann noch ihren Wohnwagen samt Drogenküche wieder zusammensetzen.

    Aber bevor ich hier zuviel erzähle, seht doch selbst:

    Die Reaktionen auf das Video sind übrigens fast durchweg positiv und die Zuschauer verlangen schon nach mehr Serien im Lego-Videospiel-Format, unter anderem “Game Of Thrones” und “The Walking Dead” werden da vorgeschlagen.

    Wartet Ihr auch schon gespannt auf die letzten Folgen “Breaking Bad”? Oder seid Ihr traurig, dass die Serie bald zu Ende ist?

    gepostet von
    ines


    Tags: ,
    Mai
    3

    Mit “The Good Wife” vors Gericht

    “Alicia” und ihre Jungs – alle in Top-Anzügen versteht sich.

    Neulich erzählte mir eine Freundin, dass sie zur Schöffin berufen wurde. Sofort hab ich sie vor meinem geistigen Auge in einem überfüllten Gerichtssaal gesehen, wo zwei Anwälte in gut sitzenden Anzügen vor einer Runde Geschworener heiß diskutieren… Moment – warum sieht einer aus wie “Logan” von den “Gilmore Girls”?! Richtig: die dritte Staffel von “The Good Wife” ist auf DVD erschienen und ich bin im Anwälte-Fieber. Das war ich schätzungsweise seit “Ally McBeal” nicht mehr, aber “The Good Wife” schafft es jede Staffel wieder, dass ich doch dran bleibe.

    Und das liegt nicht nur an den top-gestylten Anwälten: Was mir besonders gut gefällt ist, dass die Serie mittlerweile echt einen schönen, feinen Humor entwickelt hat. Es sind nicht alle ganz verdreht wie bei “Ally”, aber einige skurrile Charaktere (Michael J. Fox als berechnender Anwalt ‘Louis Canning’, Carrie Preston als Querdenkerin ‘Elsbeth Tascioni’) sind dabei. Außerdem ist “Alicia” sehr viel entspannter geworden, seit sie endlich die Affäre mit ihrem Chef “Will Gardner” hatte und anfängt, ihrem Mann “Peter” zu verzeihen. Und Christine Baranski, die die Kanzleichefin “Diane Lockhart” spielt, hab ich sowieso spätestens seit ihrer urkomischen Rolle in der “Mamma Mia”-Verfilmung ins Herz geschlossen!

    Extra-Plus: Bei “The Good Wife” gibt es immer ein Wiedersehen mit alten Seriengesichtern. Neben Matt Czuchry (“Gilmore Girls”) und “Mr Big” aus “Sex and the City” (Chris Noth) spielt in der dritten Staffel auch “Dr. O’Malley” (T.R: Knight) aus “Grey’s Anatomy” mit, außerdem sind Michael J. Fox und Amanda Peet  in wiederkeherneden Rollen dabei. Lohnt sich!

    Wie gefällt Euch “The Good Wife”?

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , , ,
    April
    12

    Holt die Cowboy-Stiefel raus

    Wer nicht – wie ich -  schon länger heimlich mit dem Gedanken spielt, sich für einige Zeit als Kellnerin in eine Countrybar nach Nashville abzusetzen, wird wahrscheinlich nicht automatisch zur gleichnamigen ABC-Serie einschalten. Solltet Ihr aber. Ja, “Nashville” ist eine Musikserie und ja, es gibt viel Glitzer und Countrytrash zu sehen. Aber die Serie ist mehr als eine seichte Taylor-Swift-Doku im “Glee”-Format.

    “Nashville”: Hayden Panettiere im obligatorischen Glitzerkleid. Foto: Andrew McPherson/ABC/Lionsgate

    Die erste Überraschung ist Hayden Panettiere. Die On/Off-Freundin von Wladimir Klitschko kennt Ihr bestimmt noch als unverwundbare Cheerleaderin in “Heroes”. In “Nashville” darf sie das millionenschwere Country-Teenie-Idol “Juliette Barnes” spielen – eine zickige, von einer schwierigen Kindheit geschädigte Figur, die Sex als Waffe einsetzt und sich auf Tour in der Einsamkeit ihres Privatjets verliert. Panettiere spielt sie so glaubhaft, dass sie sicherlich keine Probleme haben würde, bald eine echte Tour ausverkauft zu lassen. Denn singen kann die 23-Jährige auch noch!

    Überhaupt die Musik in der Serie: Die Songs sind fast alle speziell für das Format geschrieben worden und gehen sofort ins Ohr. Leichter Countrypop, sicher, – aber gut gemachter. Dass diese Lieder wirklich, wie in der Serie permanent angedeutet,  schwuppdiwupp innerhalb von einer Nacht entstanden, darf bezweifelt werden. Auch Hauptdarstellerin Connie Britton als alternde Country-Legende “Rayna James” gibt im Laufe der ersten Staffel quasi ein ganzes Album zum Besten – wirkt aber gesanglich für mich nicht so überzeugend wie Panettiere. Dafür gefallen mir die Duette von der schüchternen Kellnerin “Scarlett O’Connor” (Clare Bowen) und dem aufstrebenden Musiker “Gunnar Scott” (Briten-Hottie Sam Palladio) gut. Aber hier erst einmal einer von “Juliettes” Countrypop-Ohrwürmern (am Besten, Ihr holt Euch ein Glas Tennessee-Whisky dazu):

    Überraschend ist auch, dass die Frauenfiguren im konservativen Countrymilieu eindeutig stärker und anziehender sind, als die Männerrollen. “Raynas” Bürgermeister-Ehemann wirkt trotz Wahlkampf-Intrigen und einer Affäre blass und langweilig. Der Exfreund von “Scarlett” verfällt blauäugig den Versprechungen der Musikindustrie und der Gitarrist “Deacon Claybourne” scheint auch über ein Jahrzehnt nach der Trennung von Countrykönigin “Rayna” immer noch an ihr zu hängen – und dudelt deshalb im kultigen “Bluebird Cafe” seine Herzschmerzballaden. Gut, dass Hayden Panettiere alias “Juliette” den sehr viel älteren Musiker erst einmal aufmischt.

    Bei uns ist “Nashville” momentan auf dem Bezahl-Sender Fox zu sehen und zwar immer Dienstags um 21:45 Uhr. Ich bin jetzt jedenfalls soweit, die Ted-Mosby-Cowboy-Stiefel rauszuholen. Yeeehaw!

    Habt Ihr Lust auf “Nashville”?

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , ,
    März
    5

    Vier Gründe, an “Homeland” dranzubleiben

    Claire Danes als “Carrie Mathison”. Quelle: Facebook.

    Gut gemacht: Die preisgekrönte CIA-Serie  “Homeland” hat gestern auf Sat 1 einen tollen Start (2,35 Millionen Zuschauer!) hingelegt. Bei uns in der Redaktion hat die Story um Claire Danes als bipolare CIA-Agentin bereits glühende Fans, ich bin selbst sofort nach der ersten Folge hängen geblieben. Ob es den deutschen TV-Zuschauern auch so geht, wird sich nächste Woche zeigen, dann sendet Sat1 “Homeland” nämlich immer erst um 23:15 Uhr – mal wieder ziemlich spät.

    Dabei gibt es gute Gründe, “Homeland” unbedingt weiter zu sehen. Hier die vier Wichtigsten:

    1. Claire Danes. Ja, der Hype um sie ist absolut berechtigt. Ihre “Carrie Mathison” ist unglaublich vielschichtig:  verletzlich, verbissen, weinerlich einserseits, intelligent, abgebrüht und zielstrebig andererseits. Durch ihre schauspielerische Leistung erreicht “Homeland” erst Recht Kino-Niveau.

    2. Die Spannung. Es ist quasi unmöglich, die Geschehenisse der Handlung vorauszusagen, so geschickt ist das Drehbuch geschrieben. Um bei den vielen Wendungen und angefangenen Handlungssträngen mitzukommen, gibt es zum Glück jedesmal eine kurze Zusammenfassung nach dem Vorspann. Überhaupt der Vorspann: Allein von der Musik der Jazz-Trompete dort wird mir schon ganz mulmig zu Mute … Hier erklärt der Komponist den Song:

    3. Die Aktualität. “Homeland” ist in aller Munde und profitiert hier sicherlich auch gerade von dem Oscar-nominierten und viel kritisierten Film “Zero Dark Thirty” über die Jagd auf Osama Bin Laden – und umgekehrt. Egal wie, die unmittelbare Verarbeitung von relativ frischen historischen Ereignissen scheint einen Nerv getroffen zu haben. “Homeland” spielt nicht wie “Mad Men” oder “Downtown Abbey” in einer hochstilisierten früheren Zeit, sondern bleibt vertraut. Die Anschläge vom 11. September sind jedenfalls den meisten Zuschauern noch so sehr im Gedächtnis, dass sie sich mit der Thematik identifizieren können.

    4. Die Love-Story. Denn ja, selbst in einem Umfeld von Gewalt, Spionage und Terror werden in “Homeland” menschliche Seiten beleuchtet. Wie geht ein Ehepaar mit den traumatischen Kriegserlebnissen des einen um? Wie können leidenschaftliche CIA-Agenten neben ihrem Beruf noch private Beziehungen unterhalten? Wer kann wem vertrauen?

    Habt Ihr “Homeland” gesehen? Seid Ihr auch so begeistert?

    gepostet von
    sarah


    Tags: ,
    Februar
    4