• About
  • Beispiel-Seite
  • Eine Seite
  • Archiv für die Kategorie: ‘Familienserien’

    Unverschämt gut geht’s weiter

    Heute freut sich Deborah über gute Nachrichten bei “Shameless”.

    Hurra: “Shameless” geht in Staffel fünf! Hauptdarstellerin Emmy Rossum hat im Urlaub erst einmal die Korken knallen lassen – und ich hätte am liebsten direkt mit ihr angestoßen.

    Denn ich muss gestehen: Ich bin total süchtig nach den “Gallaghers”. “Shameless” ist einfach unverschämt gut! Die Serie ist mal absurd witzig, mal hochgradig dramatisch und kommt durch die vielen Charaktere mit ihren ganz unterschiedlichen Problemen immer wieder mit etwas ganz Neuem um die Ecke. Und: Ich habe das Gefühl, “Shameless” wird von Staffel zu Staffel besser – was man leider von den wenigsten Serien behaupten kann.

    Seit Mitte Januar strahlt der US-Sender “Showtime” endlich Staffel vier aus und ich finde, die neuen Folgen können richtig was! Was mir besonders gut gefällt? Es gibt nicht, wie bei vielen anderen Serien, DIE zwei Hauptpersonen, um die sich dann alle Geschichten ranken. Vielmehr bekommt bei “Shameless” jede Figur seine Chance, zu glänzen – in Staffel vier noch mehr als vorher.

    Besonders überrascht haben mich in der aktuellen Staffel “Debbie” (Emma Kennedy)  und “Carl” (Ethan Cutkosky), die beide ein ganzes Stück größer geworden sind und sich noch dazu zu sehr interessanten Personen entwickeln, wie ich finde.

    “Debbie” (Emmy Kennedy) hat sich zu einem richtigen Teenie entwickelt.

    “Debbie” ist zu einem richtigen Teenager mutiert – die erste große Liebe plus tägliche Dosis Zickerei inklusive. “Carl” kann endlich zeigen, dass in ihm mehr steckt als der unheimliche, Kleintiere tötende kleine Bruder. Wie er sich um seinen Vater “Frank” (William H. Macy) kümmert, ist manchmal wirklich rührend. Und ok, auch verstörend.

    Natürlich gibts auch bei den anderen Figuren viel Neues: “Fiona” (Emmy Rossum) hat einen richtigen, ernsthaften Job (und vielleicht sogar einen richtigen, ernsthaften Freund…?); beides darf sie auf keinen Fall vermasseln.  “Lip” (Jeremy Allen White) versucht sein Glück an der Uni, was ihm schwerer fällt als gedacht. Für “Kevin” (Steve Howey) und “Victoria” (Shanola Hampton) stehen große Überraschungen an -  sowohl im “Alibi Room” als auch in punkto Familienplanung. Und “Sheila” (Joan Cusack) – eine meiner Lieblingsfiguren – begibt sich auf einen Trip, um ihre indianischen Wurzeln zu suchen. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.

    Eins kann ich aber versichern: So wie sich Staffel vier (die erst am 16. Februar abgedreht wurde) bislang entwickelt, hat auch die angekündigte fünfte Staffel großes Potenzial!

    Der US-Sender “Showtime” hat die neuen Fologen für Anfang 2015 versprochen. Wann die aktuelle und dann die nächste Staffel von “Shameless” auf Deutsch im Fernsehen läuft, ist noch nicht bekannt. Erfahrungsgemäß strahlt der Pay-TV-Sender “FOX” die neuen Folgen aber im Frühjahr aus, Staffel vier sollte also nicht mehr lang auf sich warten lassen…

    Wie findet ihr denn “Shameless” bisher? Welche Story welcher Figur würdet ihr in  Staffel fünf am liebsten erzählt sehen?

    gepostet von
    deborah


    Tags: ,
    Februar
    19

    “Gilmore Girls” lässt grüßen

    Kelly Bishop hat eine neue “Lorelai”: Sutton Foster spielt die Hauptrolle in “New in Paradise”.

    Hallelujah: “Lorelai Gilmore” ist zurück! Allerdings unter falschem Namen. Wenn am Freitag der neue Disney-Channel bei uns im Free-TV startet kommt mit “New in Paradise” nämlich die neue Serie von “Gilmore Girls”-Erfinderin Amy Sherman-Palladino nach Deutschland. Wir alle warten zwar schon seit Ewigkeiten auf einen würdigen “Gilmore”-Nachfolger, dass die Serie aber so sehr ihrer berühmten Vorgängerin ähnelt, hatte ich nicht erwartet.

    Die neue “Lorelai” heißt “Michelle”, ist genauso groß, dunkelhaarig und Fast-Food-verliebt wie das Original und spricht ebenso schnell, witzig und gespickt mit Zitaten aus der Popkultur. Selbst die Körperhaltung von Darstellerin Sutton Foster erinnert stark an Lauren Grahams Vorlage und so richtig erwachsen will die Tänzerin “Michelle” auch nicht sein.

    Als wir sie kennenlernen, hat sie gerade spontan einen viel älteren Verehrer geheiratet und ist mit ihm von Las Vegas nach “Paradise” gezogen.  In diesem verschlafenen Dörfchen lebt ihr Mann mit seiner Mutter, einer Tanzlehrerin. Und diese wird den “Gilmore Girls”-Fans auch bekannt vorkommen: Kelly Bishop, die großartige “Emily Gilmore”, hat die Rolle übernommen. Ihre “Madame Fanny” sieht zwar so aus, als hätte sie sich am Kleiderschrank von “Miss Patty” bedient, versprüht ansonsten aber ebenso viel Witz und Dominanz, wie ihr früheres Alter Ego.

    Die neuen “Chilton”-Girls tragen Ballett-Outfits!

    Zur bekannten “Gilmore Girls”-Gitarrenmusik samt “Lalala”-Gesang lässt Amy Sherman-Palladino also die Protagonistin “Michelle” durch quasi-”Stars Hollow” spazieren und stellt nebenbei die liebenswürdig-verschrobenen Dorfbewohner vor.

    Im Englischen würde man Sherman-Palladino ein “One Trick Pony” nennen: Ein Zirkuspferd, dass nur ein einziges Kunststück beherrscht und darüber hinaus nichts anderes versucht. Denn ganz offensichtlich kopiert sie sich  in “New in Paradise” selbst. Deshalb hab ich mich anfangs schwer getan, die Serie zu mögen. Ich war auch etwas enttäuscht, dass die Show, die im Original immerhin “Bunheads” heißt, nicht mehr Tanzszenen zeigt. “New in Paradise” ist sicherlich kein “Glee” oder “Smash”, die Ballettchoreographien stehen nie im Mittelpunkt.

    Aber schon bald ertappte ich mich beim Lachen über die typischen Screwball-artigen Dialogen zwischen “Michelle” und “Fanny” oder beim Mitfiebern mit den Teenager-Problemen der Ballettschülerinnen.  Kurz: Der “Gilmore”-Zauber hatte wieder zugeschlagen und ich bin nun tatsächlich etwas traurig darüber, dass die Serie in den USA nach nur einer Staffel abgesetzt wurde. Die 18 vorhandenen Folgen lindern den Schmerz aller “Gilmore Girls”-Fans hoffentlich ein wenig!

    Die erste Folge “New in Paradise” läuft am Sonntag, 19. Januar, um 20:15 Uhr auf dem Disney Channel, danach immer dienstags zur gleichen Zeit.

    Stört Euch die Ähnlichkeit mit “Gilmore Girls” oder habt Ihr Lust auf “New in Paradise”?

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , , ,
    Januar
    16

    Wach bleiben mit Christina Applegate

    “Up All Night” kommt jetzt auch in Deutschland: Immer Freitags, 22:05 Uhr auf Comedy Central.

    Letzte Woche ging es hier im Serienblog um deutsche Sitcoms, diese Woche startet bei uns eine neue amerikanische Comedy-Serie: Ab dem 5. Juli  zeigt Comedy Central die erste Staffel “Up All Night” mit Christina Applegate, Will Arnett und Maya Rudolph in den Hauptrollen – immer freitags um 22:05 Uhr. Die Prämisse ist nicht neu: Frisch-gebackenes Elternpaar muss sich in seiner neuen Rolle zurechtfinden und bekommt Alltag und Kind nicht unter einen Hut. Die gängigen Baby-Klischees kommen in fast jeder Serie von “Friends” bis “Sex And The City” irgendwann mal vor  und eigentlich sind ungeschickte Eltern spätestens seit “Noch drei Männer, noch ein Baby”  (1987!) ziemlich ausgelutscht.

    So gesehen ist es für “Up All Night” nicht leicht, sich originell zu geben. In den USA ist die Serie gerade nach zwei Staffeln eingestellt worden – auch, weil Christina Applegate wegen Unstimmigkeiten am Set hingeschmissen hat. Ich hab mir die ersten beiden Folgen angesehen und tatsächlich geht es wie im Titel angedeutet sofort darum, dass Eltern nie genug Schlaf bekommen – gähn. Was mich dann doch zum Schmunzeln brachte und auf lange Sicht den Reiz der Serie ausmachen könnte, ist die Beziehung von Applegates und Arnetts Ehepaar. Wie sie beispielsweise beide versuchen, ihre Facebook-Profile cooler zu machen, nur, um den neuen Nachbarn zu gefallen, hat definitiv Charme.

    Bald “Up All Night”: Unsere Kollegin Rachel hat sich in den Mutterschutz verabschiedet.

    Die dritte Hauptperson Maya Rudolph mag ich seit ihrer Zeit bei “Saturday Night Live” eigentlich gerne, hier spielt sie aber die typische “Dummchen”-Figur, die so in vielen Sitcoms vorkommt. Ich denke da an “Joey” in “Friends”, den Hausmeister bei “Scrubs”, “Bobby” in “Cougar Town” oder auch “Schmidt” bei “New Girl”. Trotzdem hat Rudolph viel komisches Talent und das blitzt auch in den ersten Folgen immer wieder durch, wenn sie beispielsweise beim Karaoke-Singen das Mikro übernimmt.

    Fazit: Nach den ersten beiden Folgen bin ich zwar nicht total angefixt, habe aber Lust, “Up All Night” noch ein bisschen zu beobachten. Manche Serien brauchen schließlich Zeit – mich hat zum Beispiel “Downton Abbey” erst nach der Hälfte der ersten Staffel gepackt.

    Bei uns in der Redaktion wird eine Kolllegin übrigens auch bald kein Auge mehr schließen können: Unsere Rachel hat heute ihren letzten Tag und wurde mit einem Mädchen-Schreibtisch ganz in Rosa in den Mutterschutz verabschiedet. Wir drücken die Daumen für genügend Schlaf und freuen uns jetzt schon auf ihre Rückkehr!

    Habt Ihr Lust auf “Up All Night”? Gibt es vielleicht noch Applegate-Fans aus “Al Bundy”-Zeiten unter Euch?

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , , ,
    Juli
    4

    Der Thron gehört “Game of Thrones”

    Mit einem ordentlichen Rumms startet das Fantasy-Epos “Game of Thrones” in den Monat und in die Ausstrahlung der dritten Staffel bei “HBO” in den USA. Am Ostermontag ging es los und gleich mit Rekordzahlen.

    Eins der bildstarken Poster zur dritten Staffel von “Game of Thrones” – (Copyright: PR/HBO)

    “Deadline.com” und andere Branchenblätter berichten, dass Season 3 mit einem Zuschauerrekord von 4,4 Millionen begann – das waren noch 200.000 Zuschauer mehr als beim dramatischen Staffelende von Season 2.  Dabei ist “HBO” ein Abosender, der seinen User, die den Kampf der Königsfamilien verfolgen wollen, 13 Dollar pro Monat abverlangt. Für die zweite Staffel rechnet “Deadline aus”, habe die durchschnittliche Zuschauerschaft, wenn man TV, on demand und andere Empfangsvarianten zusammenrechnet, bei 11,6 Millionen gelegen. Eine beeindruckende Zahl.

    Und das war nicht der einzige Erfolg: “GoT”, wie es von seinen Fans liebevoll angekürzt wird, ist auch als Raubkopie per Torrent rekordverdächtig beliebt. “TorrentFreak” rechnet, dass alle hochgeladenen Torrents der ersten Folge der dritten Staffel auf mehr als eine Million Downloads innerhalb von 24 Stunden gekommen sind. Auch 2012 führte die Serie bereits die Charts illegaler Seriendownloads an. Den Sender schert das offenbar erstmal nicht. Gegenüber “Entertainment Weekly” sagte der “HBO”-Programmdirektor Michael Lombardo kürzlich: “Ich sollte das vielleicht nicht sagen, aber das ist irgendwie auch ein Kompliment. Die Nachfrage ist da. Und es hat sich sicher nicht negativ auf den DVD-Absatz ausgewirkt.”

    Passend dazu wählte “HBO” diese Woche aus, um zu verkünden, dass man mit “Game of Thrones” natürlich auch in eine vierte Staffel gehen will. Die vierte Staffel wird sich – Achtung, ein bisschen kompliziert – mit der zweiten Hälfte von Buch Drei aus der Buchserie von George R. R. Martin beschäftigen. Und der als Co-Produzent in die Serie involvierte Autor wird wohl, munkelt man, selbst ein kleines Cameo hinlegen. Bei der großen Premierenparty zum Staffelstart von Season 3, die “HBO” diesmal mit rotem Teppich und vielen Gästen erstmals so richtig in Szene setzte, war Martin ebenfalls vor Ort.

    So, und nach all dem Zahlenkram nun schnell nochmal die leidenschaftliche Fanstimme: Seid ihr auch schon so wild darauf, in Staffel Drei einzutauchen? Mehr Drachen! Ich frage an dieser Stelle extra nicht danach, ob ihr dafür auch zu illegalen Mitteln greifen würdet oder ob ihr auf die DVD-Veröffentlichung oder RTL2 wartet. Und wer hat den Aprilscherz über die Umbesetzung der Tyrion-Lannister-Rolle mitbekommen? Hier in  der Redaktion sind wir übrigens mindestens zu zweit als große Peter-Dinklage-Fans. Und eure Lieblingscharaktere? Oder die Schauspieler, die dahinterstecken - wer ist Fan von Sibel Kekilli, Emilia Clarke, Peter Dinklage, Kit Harington, Lena Headey, Maisie Williams, Ciaran Hinds, Nikolaj Coster-Waldau undundund … ?

    Wenn es draußen schneit, sollte man sich drinnen mit “Game of Thrones” verschanzen … (Copyright: PR/HBO)

     (Achtung, liebe Fangemeinde von Sarah: Sarah ist im wohlverdienten Urlaub und deshalb darf ich, Claudia, euch solange Gesellschaft leisten. Ich hoffe, ihr mögt auch mit mir kommentieren und diskutieren … :-)

    gepostet von
    claudia


    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , ,
    April
    3

    “Rory” heiratet!

    Hochzeitsvorbereitungen in Stars Hollow: “Rory” heiratet endlich!

    Große Aufregung bei uns in der Redaktion heute morgen: “Rory” heiratet! Okay, wenn man es genau nimmt heiratet Alexis Bledel (und zwar ihren “Mad Men”-Kollegen Vincent Kartheiser) – aber nach sechs Jahren “Gilmore Girls”-Entzug ist das fast genauso gut… In der Serie hat “Rory” damals schweren Herzens den Antrag von “Logan” abgelehnt (Tsss…!) und sich für ihre Karriere entschieden. Wir haben uns trotzdem vorgestellt, was jetzt in Stars Hollow los wäre, wenn nicht Alexis sondern “Rory” heiraten würde. In sieben Staffeln “Gilmore Girls” gab es einige Hochzeiten: “Lane” und “Zack”, “Emily” und “Richard” (zum zweiten Mal), “Sookie” und “Jackson”, “Dean” und – wie hieß seine Frau nochmal?… Mit zwei geplatzten Verlobungen und einer Spontan-Hochzeit hat vor allem “Lorelai” alias Lauren Graham (die Alexis übrigens bereits gratulierte) für wichtige Regeln gesorgt:

    1. Wenn man in den Wochen vor der Hochzeit nicht jeden Abend heimlich das Brautkleid anzieht, sollte man die Koffer packen, seine Tochter schnappen und die Hochzeit besser platzen lassen. –> Siehe “Lorelais” Kurzschlussreaktion vor der Hochzeit mit “Max”

    2. Wenn man sich seinem Bräutigam ohne triftigen Grund (Hallo? An dem Kleid gab es nichts zu diskutieren!) schon vor der Hochzeit im Brautkleid zeigt, bringt das Unglück. Vermutlich wird er wie “Luke” feststellen, dass er eine 12-jährige Tochter aus einer anderen Beziehung hat und die Hochzeit platzen lassen…

    3.Wenn die eigene Hochzeit gerade geplatzt ist, sollte man besser nicht nach acht Tequila-Shots auf der Hochzeit der besten Freundin seiner Tochter eine Rede halten:

    Wenn sich “Rory” alias Alexis Bledel an diese einfachen Regeln hält, kann ja nichts mehr schief gehen… Und vielleicht gibt es ja irgendwann doch noch den lang ersehnten “Gilmore Girls”-Film inklusive Hochzeiten, die “Veronica Mars”-Fans haben die Sache ja nun auch selbst in die Hand genommen. Bis dahin: Herzlichen Glückwunsch nach Stars Hollow – äh – New York!

    Welche “Gilmore”-Hochzeit hättet Ihr gerne gesehen? “Rory” und “Logan”? “Lorelai” und “Luke”?

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , , , , ,
    März
    21

    “Dallas” steigt ab

    Der “Dallas”-Clan wurde auf Super RTL verlegt. (Quelle: RTL)

    Hallo liebe Serienfans, Claudia hier. Anfang Januar hatte ich ja mal hoffnungsfroh auf den “Dallas”-Neustart geblickt, die Quoten waren gut und das Hochglanzkonzept mit jüngeren und alten Stars hätte seine Zielgruppe finden können. Hat aber nicht geklappt: Die guten Anfangsquoten gingen schnell verloren. Man muss den Menschen von “RTL” zugestehen, dass sie sogar verhältnismäßig langen Atem bewiesen haben, sogar die Ausstrahlung der zweiten Staffel gleich im Anschluss ankündigten. Aber jetzt ist dann doch Schluss für “Dallas” auf dem Sender, der einen zweistelligen Marktanteil einkalkuliert. Die zweite Staffel wird ab 8. April auf den kleinen Schwestersender “Super RTL” verlegt, erhält dafür aber dort den Prime-Time-Sendeplatz um 20.15 Uhr. Ein kleiner Trost für Fans.

    Apropos Fans – erinnert ihr euch noch, dass ich schrieb, vielleicht wäre es ja was für meine Mutter, so aus reiner Nostalgie? Ich sprach gestern erst mit ihr darüber – sie guckt es wirklich noch. Und freute sich, dass sie das auch in Zukunft kann.

    Wer ist “Dallas” auch auf “Super RTL” noch treu?

    gepostet von
    claudia


    Tags: , , , , , , ,
    März
    14

    Holt die Cowboy-Stiefel raus

    Wer nicht – wie ich -  schon länger heimlich mit dem Gedanken spielt, sich für einige Zeit als Kellnerin in eine Countrybar nach Nashville abzusetzen, wird wahrscheinlich nicht automatisch zur gleichnamigen ABC-Serie einschalten. Solltet Ihr aber. Ja, “Nashville” ist eine Musikserie und ja, es gibt viel Glitzer und Countrytrash zu sehen. Aber die Serie ist mehr als eine seichte Taylor-Swift-Doku im “Glee”-Format.

    “Nashville”: Hayden Panettiere im obligatorischen Glitzerkleid. Foto: Andrew McPherson/ABC/Lionsgate

    Die erste Überraschung ist Hayden Panettiere. Die On/Off-Freundin von Wladimir Klitschko kennt Ihr bestimmt noch als unverwundbare Cheerleaderin in “Heroes”. In “Nashville” darf sie das millionenschwere Country-Teenie-Idol “Juliette Barnes” spielen – eine zickige, von einer schwierigen Kindheit geschädigte Figur, die Sex als Waffe einsetzt und sich auf Tour in der Einsamkeit ihres Privatjets verliert. Panettiere spielt sie so glaubhaft, dass sie sicherlich keine Probleme haben würde, bald eine echte Tour ausverkauft zu lassen. Denn singen kann die 23-Jährige auch noch!

    Überhaupt die Musik in der Serie: Die Songs sind fast alle speziell für das Format geschrieben worden und gehen sofort ins Ohr. Leichter Countrypop, sicher, – aber gut gemachter. Dass diese Lieder wirklich, wie in der Serie permanent angedeutet,  schwuppdiwupp innerhalb von einer Nacht entstanden, darf bezweifelt werden. Auch Hauptdarstellerin Connie Britton als alternde Country-Legende “Rayna James” gibt im Laufe der ersten Staffel quasi ein ganzes Album zum Besten – wirkt aber gesanglich für mich nicht so überzeugend wie Panettiere. Dafür gefallen mir die Duette von der schüchternen Kellnerin “Scarlett O’Connor” (Clare Bowen) und dem aufstrebenden Musiker “Gunnar Scott” (Briten-Hottie Sam Palladio) gut. Aber hier erst einmal einer von “Juliettes” Countrypop-Ohrwürmern (am Besten, Ihr holt Euch ein Glas Tennessee-Whisky dazu):

    Überraschend ist auch, dass die Frauenfiguren im konservativen Countrymilieu eindeutig stärker und anziehender sind, als die Männerrollen. “Raynas” Bürgermeister-Ehemann wirkt trotz Wahlkampf-Intrigen und einer Affäre blass und langweilig. Der Exfreund von “Scarlett” verfällt blauäugig den Versprechungen der Musikindustrie und der Gitarrist “Deacon Claybourne” scheint auch über ein Jahrzehnt nach der Trennung von Countrykönigin “Rayna” immer noch an ihr zu hängen – und dudelt deshalb im kultigen “Bluebird Cafe” seine Herzschmerzballaden. Gut, dass Hayden Panettiere alias “Juliette” den sehr viel älteren Musiker erst einmal aufmischt.

    Bei uns ist “Nashville” momentan auf dem Bezahl-Sender Fox zu sehen und zwar immer Dienstags um 21:45 Uhr. Ich bin jetzt jedenfalls soweit, die Ted-Mosby-Cowboy-Stiefel rauszuholen. Yeeehaw!

    Habt Ihr Lust auf “Nashville”?

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , ,
    März
    5

    Der „Dallas“-Start lief wie geschmiert

    Habt Ihr früher “Dallas” gesehen? Die Neuauflage lief am Dienstag jedenfalls extrem erfolgreich auf RTL an. Auch unsere Chefin vom Dienst, Claudia, hat eingeschaltet und kann uns heute erzählen, wie sich “J.R.” und Co.  über 20 Jahre später im TV machen. Danke, Claudia!

    Ist RTL da etwa auf TV-Gold gestoßen? Die Premiere der neu belebten Ölsoap “Dallas” am späten Dienstagabend brachte den Kölnern jedenfalls beachtliche Quoten: 3,90 Millionen Zuschauer (das sind 20,2 Prozent Marktanteil) schauten dem familieninternen Kampf um Ranch und Ressourcen zu. Im begehrten Zielpublikum der 14- bis 49-Jährigen war sogar jeder vierte Zuschauer vor dem Bildschirm (Marktanteil 25,4 Prozent). Ob das so bleibt, interessiert mich brennend.

     

    Ein ganz normaler Abend unterm Kronleuchter beim “Dallas”-Clan.

    Die alte Serie um die Ölbohrerdynastie der Ewings habe ich nie verfolgt, das war eher ein Thema für meine Eltern. Trotzdem konnte ich mich dem allgemeinen Wirbel um die Neuauflage nicht ganz entziehen – auch ich kenne immerhin den guten “Bobby” und den bösen “J.R.” als Archetypen der Seriengeschichte. Beide Originalschauspieler (Patrick Duffy, Larry Hagman) sind zumindest in der ersten neuen “Dallas”-Staffel noch dabei – und sie sind so ziemlich die einzigen, die hier noch klassisch (schau)spielen und nicht nur in der Gegend rumstehen. Gut gefallen hat mir die Eröffnungsszene, in der der alte Bösewicht “J.R Ewing” depressiv im Pflegeheim sitzt und völlig ignoriert, wie sein Bruder “Bobby” ihm zuspricht und Versöhnung und Familie beschwört. Noch während des Drehs der zweiten Staffel verstarb Larry Hagman, das Vergnügen ihn zu sehen ist also leider ein zeitlich begrenztes. Diesen Artikel weiter lesen »

    gepostet von
    claudia


    Tags: , , , , , , ,
    Januar
    30

    Happy Birthday, Dr. Huxtable!

    Bill Cosby ist am 12. Juli 75 Jahre alt geworden. Herzlichen Glückwunsch!

    Bill Cosby ist diese Woche 75 Jahre alt geworden und damit ist auch seine legendäre Rolle als “Dr. Heathcliff Huxtable” wieder etwas gealtert. Denn Cosby ist wohl für uns alle untrennbar mit seiner erfolgreichsten Arbeit verbunden: “The Cosby Show” war eine der ersten Serien, der ich als Kind verfallen bin. Kein Wunder, schließlich hatte Bill Cosby damit den Inbegriff der harmlosen Familienserie geschaffen. Ich konnte einfach nicht genug bekommen von der heilen Welt der Familie Huxtable!

    Was mir damals nicht bewusst war: Cosby hat seiner eigentlich klischeebeladenen Sitcom einen durchaus subversiven Charakter mitgegeben. Als die Serie 1984 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, war es eine kleine Sensation, dass eine afro-amerikanische Familie im Zentrum des Geschehens stand. Es ist heute kaum vorstellbar, dass “The Cosby Show” die erste TV-Sendung war, die Afro-Amerikaner als gebildet und erfolgreich darstellte.

    Die heile Familie Huxtable macht vor allem Kindern Spaß.

    Cosby, der ein großes Mitspracherecht bei der Gestaltung der Serie hatte, zog das konsequent durch. Die Welt der “Huxtables” war fast so etwas wie eine Utopie, echte Probleme wie Rassismus oder Armut wurden nie offen thematisiert. Stattdessen legte Cosby großen Wert darauf, die afro-amerikanische Identität beinahe beiläufig zu stärken und brachte immer wieder Anspielungen auf große afro-amerikanische Musiker, Bürgerrechtler oder Künstler unter.

    Bill Cosby ging also mit Stereotypen gegen Stereotypen vor – und brach damit letztlich ein TV-Tabu auf sehr positive Weise. Den moralischen Zeigefinger, der immer mitschwang – Cosby hat einen Doktortitel in Pädagogik – haben ihm jedoch viele Kritiker übel genommen. Trotzdem: Happy Birthday, Dr. Huxtable! Und das hier ist übrigens mein Lieblings-Vorspann von “The Cosby Show”:

    Habt Ihr früher auch gerne das Leben der “Huxtables” verfolgt? Findet Ihr die Serie im Nachhinein zu idealisiert?

     

    gepostet von
    sarah


    Tags: , ,
    Juli
    13

    Mutter Beimer hat Urlaub

    Mutter Beimer hat Urlaub. Und das zum ersten Mal in über 26 Jahren! Seit 1985 zeigt die ARD jeden Sonntag zuverlässig eine Folge “Lindenstraße”  und zwar egal, ob es stürmt oder schneit, ob ein Bundeskanzler gewählt wird oder die Nationalelf spielt – die Serie war dem Sender heilig. Bis jetzt: Überraschend teilte die ARD mit, dass am 29. Juli und am 12. August keine neue Folge der “Lindenstraße” über die Bildschirme flimmern wird.

    Oh mein Gott! Die “Lindenstraße” fällt aus!

    Man stelle sich das einmal vor: Ein Sonntag ohne “Lindenstraße”! Das ist, als ob man mir Lindsay Lohan den Gin weggenommen hätte! Was war passiert? Laut ARD werden Klausi Beimer und Co. in eine Pause geschickt, weil die Olympischen Spiele in London dazwischenfunken. Das war aber in der Vergangenheit noch nie Grund für ein Ausfallen der Serie – höchstens für ein Verschieben.

    Deshalb rufe ich laut: Skandal! Die Kollegen von “dwdl.de” sprechen sogar von einem Tabubruch. Denn ja: Unsere “Lindenstraße” hat mittlerweile im Schnitt nur noch 3 Millionen Zuschauer – aber sie ist eine Institution! Was bleibt uns in Deutschland ohne Royal Family denn sonst an Traditionen? Liebe ARD, bitte nehmt uns nicht das letzte Zeichen von Stabilität und holt Mutter Beimer aus dem Urlaub zurück!

    Was werdet Ihr an einem Sonntag ohne “Lindenstraße” machen?

     

    gepostet von
    sarah


    Tags:
    Juni
    26