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  • Archiv für die Kategorie: ‘Familienserien’

    Der Thron gehört “Game of Thrones”

    Mit einem ordentlichen Rumms startet das Fantasy-Epos “Game of Thrones” in den Monat und in die Ausstrahlung der dritten Staffel bei “HBO” in den USA. Am Ostermontag ging es los und gleich mit Rekordzahlen.

    Eins der bildstarken Poster zur dritten Staffel von “Game of Thrones” – (Copyright: PR/HBO)

    “Deadline.com” und andere Branchenblätter berichten, dass Season 3 mit einem Zuschauerrekord von 4,4 Millionen begann – das waren noch 200.000 Zuschauer mehr als beim dramatischen Staffelende von Season 2.  Dabei ist “HBO” ein Abosender, der seinen User, die den Kampf der Königsfamilien verfolgen wollen, 13 Dollar pro Monat abverlangt. Für die zweite Staffel rechnet “Deadline aus”, habe die durchschnittliche Zuschauerschaft, wenn man TV, on demand und andere Empfangsvarianten zusammenrechnet, bei 11,6 Millionen gelegen. Eine beeindruckende Zahl.

    Und das war nicht der einzige Erfolg: “GoT”, wie es von seinen Fans liebevoll angekürzt wird, ist auch als Raubkopie per Torrent rekordverdächtig beliebt. “TorrentFreak” rechnet, dass alle hochgeladenen Torrents der ersten Folge der dritten Staffel auf mehr als eine Million Downloads innerhalb von 24 Stunden gekommen sind. Auch 2012 führte die Serie bereits die Charts illegaler Seriendownloads an. Den Sender schert das offenbar erstmal nicht. Gegenüber “Entertainment Weekly” sagte der “HBO”-Programmdirektor Michael Lombardo kürzlich: “Ich sollte das vielleicht nicht sagen, aber das ist irgendwie auch ein Kompliment. Die Nachfrage ist da. Und es hat sich sicher nicht negativ auf den DVD-Absatz ausgewirkt.”

    Passend dazu wählte “HBO” diese Woche aus, um zu verkünden, dass man mit “Game of Thrones” natürlich auch in eine vierte Staffel gehen will. Die vierte Staffel wird sich – Achtung, ein bisschen kompliziert – mit der zweiten Hälfte von Buch Drei aus der Buchserie von George R. R. Martin beschäftigen. Und der als Co-Produzent in die Serie involvierte Autor wird wohl, munkelt man, selbst ein kleines Cameo hinlegen. Bei der großen Premierenparty zum Staffelstart von Season 3, die “HBO” diesmal mit rotem Teppich und vielen Gästen erstmals so richtig in Szene setzte, war Martin ebenfalls vor Ort.

    So, und nach all dem Zahlenkram nun schnell nochmal die leidenschaftliche Fanstimme: Seid ihr auch schon so wild darauf, in Staffel Drei einzutauchen? Mehr Drachen! Ich frage an dieser Stelle extra nicht danach, ob ihr dafür auch zu illegalen Mitteln greifen würdet oder ob ihr auf die DVD-Veröffentlichung oder RTL2 wartet. Und wer hat den Aprilscherz über die Umbesetzung der Tyrion-Lannister-Rolle mitbekommen? Hier in  der Redaktion sind wir übrigens mindestens zu zweit als große Peter-Dinklage-Fans. Und eure Lieblingscharaktere? Oder die Schauspieler, die dahinterstecken - wer ist Fan von Sibel Kekilli, Emilia Clarke, Peter Dinklage, Kit Harington, Lena Headey, Maisie Williams, Ciaran Hinds, Nikolaj Coster-Waldau undundund … ?

    Wenn es draußen schneit, sollte man sich drinnen mit “Game of Thrones” verschanzen … (Copyright: PR/HBO)

     (Achtung, liebe Fangemeinde von Sarah: Sarah ist im wohlverdienten Urlaub und deshalb darf ich, Claudia, euch solange Gesellschaft leisten. Ich hoffe, ihr mögt auch mit mir kommentieren und diskutieren … :-)

    gepostet von
    claudia


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    April
    3

    “Rory” heiratet!

    Hochzeitsvorbereitungen in Stars Hollow: “Rory” heiratet endlich!

    Große Aufregung bei uns in der Redaktion heute morgen: “Rory” heiratet! Okay, wenn man es genau nimmt heiratet Alexis Bledel (und zwar ihren “Mad Men”-Kollegen Vincent Kartheiser) – aber nach sechs Jahren “Gilmore Girls”-Entzug ist das fast genauso gut… In der Serie hat “Rory” damals schweren Herzens den Antrag von “Logan” abgelehnt (Tsss…!) und sich für ihre Karriere entschieden. Wir haben uns trotzdem vorgestellt, was jetzt in Stars Hollow los wäre, wenn nicht Alexis sondern “Rory” heiraten würde. In sieben Staffeln “Gilmore Girls” gab es einige Hochzeiten: “Lane” und “Zack”, “Emily” und “Richard” (zum zweiten Mal), “Sookie” und “Jackson”, “Dean” und – wie hieß seine Frau nochmal?… Mit zwei geplatzten Verlobungen und einer Spontan-Hochzeit hat vor allem “Lorelai” alias Lauren Graham (die Alexis übrigens bereits gratulierte) für wichtige Regeln gesorgt:

    1. Wenn man in den Wochen vor der Hochzeit nicht jeden Abend heimlich das Brautkleid anzieht, sollte man die Koffer packen, seine Tochter schnappen und die Hochzeit besser platzen lassen. –> Siehe “Lorelais” Kurzschlussreaktion vor der Hochzeit mit “Max”

    2. Wenn man sich seinem Bräutigam ohne triftigen Grund (Hallo? An dem Kleid gab es nichts zu diskutieren!) schon vor der Hochzeit im Brautkleid zeigt, bringt das Unglück. Vermutlich wird er wie “Luke” feststellen, dass er eine 12-jährige Tochter aus einer anderen Beziehung hat und die Hochzeit platzen lassen…

    3.Wenn die eigene Hochzeit gerade geplatzt ist, sollte man besser nicht nach acht Tequila-Shots auf der Hochzeit der besten Freundin seiner Tochter eine Rede halten:

    Wenn sich “Rory” alias Alexis Bledel an diese einfachen Regeln hält, kann ja nichts mehr schief gehen… Und vielleicht gibt es ja irgendwann doch noch den lang ersehnten “Gilmore Girls”-Film inklusive Hochzeiten, die “Veronica Mars”-Fans haben die Sache ja nun auch selbst in die Hand genommen. Bis dahin: Herzlichen Glückwunsch nach Stars Hollow – äh – New York!

    Welche “Gilmore”-Hochzeit hättet Ihr gerne gesehen? “Rory” und “Logan”? “Lorelai” und “Luke”?

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    sarah


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    März
    21

    “Dallas” steigt ab

    Der “Dallas”-Clan wurde auf Super RTL verlegt. (Quelle: RTL)

    Hallo liebe Serienfans, Claudia hier. Anfang Januar hatte ich ja mal hoffnungsfroh auf den “Dallas”-Neustart geblickt, die Quoten waren gut und das Hochglanzkonzept mit jüngeren und alten Stars hätte seine Zielgruppe finden können. Hat aber nicht geklappt: Die guten Anfangsquoten gingen schnell verloren. Man muss den Menschen von “RTL” zugestehen, dass sie sogar verhältnismäßig langen Atem bewiesen haben, sogar die Ausstrahlung der zweiten Staffel gleich im Anschluss ankündigten. Aber jetzt ist dann doch Schluss für “Dallas” auf dem Sender, der einen zweistelligen Marktanteil einkalkuliert. Die zweite Staffel wird ab 8. April auf den kleinen Schwestersender “Super RTL” verlegt, erhält dafür aber dort den Prime-Time-Sendeplatz um 20.15 Uhr. Ein kleiner Trost für Fans.

    Apropos Fans – erinnert ihr euch noch, dass ich schrieb, vielleicht wäre es ja was für meine Mutter, so aus reiner Nostalgie? Ich sprach gestern erst mit ihr darüber – sie guckt es wirklich noch. Und freute sich, dass sie das auch in Zukunft kann.

    Wer ist “Dallas” auch auf “Super RTL” noch treu?

    gepostet von
    claudia


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    März
    14

    Holt die Cowboy-Stiefel raus

    Wer nicht – wie ich -  schon länger heimlich mit dem Gedanken spielt, sich für einige Zeit als Kellnerin in eine Countrybar nach Nashville abzusetzen, wird wahrscheinlich nicht automatisch zur gleichnamigen ABC-Serie einschalten. Solltet Ihr aber. Ja, “Nashville” ist eine Musikserie und ja, es gibt viel Glitzer und Countrytrash zu sehen. Aber die Serie ist mehr als eine seichte Taylor-Swift-Doku im “Glee”-Format.

    “Nashville”: Hayden Panettiere im obligatorischen Glitzerkleid. Foto: Andrew McPherson/ABC/Lionsgate

    Die erste Überraschung ist Hayden Panettiere. Die On/Off-Freundin von Wladimir Klitschko kennt Ihr bestimmt noch als unverwundbare Cheerleaderin in “Heroes”. In “Nashville” darf sie das millionenschwere Country-Teenie-Idol “Juliette Barnes” spielen – eine zickige, von einer schwierigen Kindheit geschädigte Figur, die Sex als Waffe einsetzt und sich auf Tour in der Einsamkeit ihres Privatjets verliert. Panettiere spielt sie so glaubhaft, dass sie sicherlich keine Probleme haben würde, bald eine echte Tour ausverkauft zu lassen. Denn singen kann die 23-Jährige auch noch!

    Überhaupt die Musik in der Serie: Die Songs sind fast alle speziell für das Format geschrieben worden und gehen sofort ins Ohr. Leichter Countrypop, sicher, – aber gut gemachter. Dass diese Lieder wirklich, wie in der Serie permanent angedeutet,  schwuppdiwupp innerhalb von einer Nacht entstanden, darf bezweifelt werden. Auch Hauptdarstellerin Connie Britton als alternde Country-Legende “Rayna James” gibt im Laufe der ersten Staffel quasi ein ganzes Album zum Besten – wirkt aber gesanglich für mich nicht so überzeugend wie Panettiere. Dafür gefallen mir die Duette von der schüchternen Kellnerin “Scarlett O’Connor” (Clare Bowen) und dem aufstrebenden Musiker “Gunnar Scott” (Briten-Hottie Sam Palladio) gut. Aber hier erst einmal einer von “Juliettes” Countrypop-Ohrwürmern (am Besten, Ihr holt Euch ein Glas Tennessee-Whisky dazu):

    Überraschend ist auch, dass die Frauenfiguren im konservativen Countrymilieu eindeutig stärker und anziehender sind, als die Männerrollen. “Raynas” Bürgermeister-Ehemann wirkt trotz Wahlkampf-Intrigen und einer Affäre blass und langweilig. Der Exfreund von “Scarlett” verfällt blauäugig den Versprechungen der Musikindustrie und der Gitarrist “Deacon Claybourne” scheint auch über ein Jahrzehnt nach der Trennung von Countrykönigin “Rayna” immer noch an ihr zu hängen – und dudelt deshalb im kultigen “Bluebird Cafe” seine Herzschmerzballaden. Gut, dass Hayden Panettiere alias “Juliette” den sehr viel älteren Musiker erst einmal aufmischt.

    Bei uns ist “Nashville” momentan auf dem Bezahl-Sender Fox zu sehen und zwar immer Dienstags um 21:45 Uhr. Ich bin jetzt jedenfalls soweit, die Ted-Mosby-Cowboy-Stiefel rauszuholen. Yeeehaw!

    Habt Ihr Lust auf “Nashville”?

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    sarah


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    März
    5

    Der „Dallas“-Start lief wie geschmiert

    Habt Ihr früher “Dallas” gesehen? Die Neuauflage lief am Dienstag jedenfalls extrem erfolgreich auf RTL an. Auch unsere Chefin vom Dienst, Claudia, hat eingeschaltet und kann uns heute erzählen, wie sich “J.R.” und Co.  über 20 Jahre später im TV machen. Danke, Claudia!

    Ist RTL da etwa auf TV-Gold gestoßen? Die Premiere der neu belebten Ölsoap “Dallas” am späten Dienstagabend brachte den Kölnern jedenfalls beachtliche Quoten: 3,90 Millionen Zuschauer (das sind 20,2 Prozent Marktanteil) schauten dem familieninternen Kampf um Ranch und Ressourcen zu. Im begehrten Zielpublikum der 14- bis 49-Jährigen war sogar jeder vierte Zuschauer vor dem Bildschirm (Marktanteil 25,4 Prozent). Ob das so bleibt, interessiert mich brennend.

     

    Ein ganz normaler Abend unterm Kronleuchter beim “Dallas”-Clan.

    Die alte Serie um die Ölbohrerdynastie der Ewings habe ich nie verfolgt, das war eher ein Thema für meine Eltern. Trotzdem konnte ich mich dem allgemeinen Wirbel um die Neuauflage nicht ganz entziehen – auch ich kenne immerhin den guten “Bobby” und den bösen “J.R.” als Archetypen der Seriengeschichte. Beide Originalschauspieler (Patrick Duffy, Larry Hagman) sind zumindest in der ersten neuen “Dallas”-Staffel noch dabei – und sie sind so ziemlich die einzigen, die hier noch klassisch (schau)spielen und nicht nur in der Gegend rumstehen. Gut gefallen hat mir die Eröffnungsszene, in der der alte Bösewicht “J.R Ewing” depressiv im Pflegeheim sitzt und völlig ignoriert, wie sein Bruder “Bobby” ihm zuspricht und Versöhnung und Familie beschwört. Noch während des Drehs der zweiten Staffel verstarb Larry Hagman, das Vergnügen ihn zu sehen ist also leider ein zeitlich begrenztes. Diesen Artikel weiter lesen »

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    claudia


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    Januar
    30

    Happy Birthday, Dr. Huxtable!

    Bill Cosby ist am 12. Juli 75 Jahre alt geworden. Herzlichen Glückwunsch!

    Bill Cosby ist diese Woche 75 Jahre alt geworden und damit ist auch seine legendäre Rolle als “Dr. Heathcliff Huxtable” wieder etwas gealtert. Denn Cosby ist wohl für uns alle untrennbar mit seiner erfolgreichsten Arbeit verbunden: “The Cosby Show” war eine der ersten Serien, der ich als Kind verfallen bin. Kein Wunder, schließlich hatte Bill Cosby damit den Inbegriff der harmlosen Familienserie geschaffen. Ich konnte einfach nicht genug bekommen von der heilen Welt der Familie Huxtable!

    Was mir damals nicht bewusst war: Cosby hat seiner eigentlich klischeebeladenen Sitcom einen durchaus subversiven Charakter mitgegeben. Als die Serie 1984 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, war es eine kleine Sensation, dass eine afro-amerikanische Familie im Zentrum des Geschehens stand. Es ist heute kaum vorstellbar, dass “The Cosby Show” die erste TV-Sendung war, die Afro-Amerikaner als gebildet und erfolgreich darstellte.

    Die heile Familie Huxtable macht vor allem Kindern Spaß.

    Cosby, der ein großes Mitspracherecht bei der Gestaltung der Serie hatte, zog das konsequent durch. Die Welt der “Huxtables” war fast so etwas wie eine Utopie, echte Probleme wie Rassismus oder Armut wurden nie offen thematisiert. Stattdessen legte Cosby großen Wert darauf, die afro-amerikanische Identität beinahe beiläufig zu stärken und brachte immer wieder Anspielungen auf große afro-amerikanische Musiker, Bürgerrechtler oder Künstler unter.

    Bill Cosby ging also mit Stereotypen gegen Stereotypen vor – und brach damit letztlich ein TV-Tabu auf sehr positive Weise. Den moralischen Zeigefinger, der immer mitschwang – Cosby hat einen Doktortitel in Pädagogik – haben ihm jedoch viele Kritiker übel genommen. Trotzdem: Happy Birthday, Dr. Huxtable! Und das hier ist übrigens mein Lieblings-Vorspann von “The Cosby Show”:

    Habt Ihr früher auch gerne das Leben der “Huxtables” verfolgt? Findet Ihr die Serie im Nachhinein zu idealisiert?

     

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    sarah


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    Juli
    13

    Mutter Beimer hat Urlaub

    Mutter Beimer hat Urlaub. Und das zum ersten Mal in über 26 Jahren! Seit 1985 zeigt die ARD jeden Sonntag zuverlässig eine Folge “Lindenstraße”  und zwar egal, ob es stürmt oder schneit, ob ein Bundeskanzler gewählt wird oder die Nationalelf spielt – die Serie war dem Sender heilig. Bis jetzt: Überraschend teilte die ARD mit, dass am 29. Juli und am 12. August keine neue Folge der “Lindenstraße” über die Bildschirme flimmern wird.

    Oh mein Gott! Die “Lindenstraße” fällt aus!

    Man stelle sich das einmal vor: Ein Sonntag ohne “Lindenstraße”! Das ist, als ob man mir Lindsay Lohan den Gin weggenommen hätte! Was war passiert? Laut ARD werden Klausi Beimer und Co. in eine Pause geschickt, weil die Olympischen Spiele in London dazwischenfunken. Das war aber in der Vergangenheit noch nie Grund für ein Ausfallen der Serie – höchstens für ein Verschieben.

    Deshalb rufe ich laut: Skandal! Die Kollegen von “dwdl.de” sprechen sogar von einem Tabubruch. Denn ja: Unsere “Lindenstraße” hat mittlerweile im Schnitt nur noch 3 Millionen Zuschauer – aber sie ist eine Institution! Was bleibt uns in Deutschland ohne Royal Family denn sonst an Traditionen? Liebe ARD, bitte nehmt uns nicht das letzte Zeichen von Stabilität und holt Mutter Beimer aus dem Urlaub zurück!

    Was werdet Ihr an einem Sonntag ohne “Lindenstraße” machen?

     

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    sarah


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    Juni
    26

    Gilmore Girls, Gaststars – und Brüste

    Meine eigentlich stets seriösen Kollegen von “Serienjunkies.de” haben mich heute morgen mit einer Überschrift zum Schmunzeln gebracht: “Alexis Bledel von den Gilmore Girls zeigt ihre Brüste”. Das Ganze wird dann sogar mit “Brust-Alarm!” eingeleitet aber ich muss zugeben: Es trifft den Kern der Sache! Denn die kleine “Rory” ist mittlerweile 30 und hat sich bei einem Gastauftritt für “Mad Men” ausgezogen (chch!).

    Das Video dafür sorgt bestimmt bei einigen für verwirrte Reaktionen: Bledel sieht immer noch aus wie die Highschool-”Rory”, ist aber im 60er-Jahre-Look gestylt und kommt nur mit einem Mantel bekleidet in “Petes” Büro…

    Was mich besonders irritiert, ist ihre Stimme – Alexis Bledel hat sich einfach nicht verändert, sie wird für mich wohl ewig “Rory” bleiben, egal, was sie jetzt macht. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich gerade wieder angefangen habe, die alten “Gilmore Girls”-Folgen durchzusehen. Dabei ist mir übrigens aufgefallen, dass damals immer wieder zukünftige (Serien-)Stars in Stars Hollow zu Gast waren.

    Jon Hamm als junger Schauspieler bei den “Gilmore Girls” und Billy Burke als Date von “Lorelei” alias Lauren Graham.

    So spielt Jon Hamm einmalig den Love-Interest von “Lorelei” – und sieht in einem schicken Anzug aus wie ein “Don Draper” in jungen Jahren. Bob Clendenin aus “Cougar Town” darf in einer Folge einen schrägen “Edgar Allen Poe”-Imitator mimen und Billy Burke aus der “Twilight”-Saga nimmt “Lorelei” zum Fischen mit.

    Kein Wunder, dass wir immer wieder gerne nach Stars Hollow reisen, oder?

    Könnt Ihr Alexis Bledel eine andere Rolle als “Rory” abnehmen?

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    sarah


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    Juni
    6

    Leo und die rote Badehose

    David Hasselhoff, der Mann, der die Mauer zu Fall brachte, ein sprechendes Auto fuhr und junge Schauspieltalente in aller Welt inspiriert, hat wieder einmal zugeschlagen: Er hat uns verraten, dass die Seriengeschichte beinahe hätte umgeschrieben werden müssen.

    Der kleine Leo hätte noch viele Stunden neben der "Titanic" schwimmen können, wenn er vorher wie Jeremy Jackson bei "Baywatch" trainiert hätte.

    Denn fast hätte kein anderer als Hollywood-Liebling Leonardo DiCaprio sich die “Baywatch”-Badehose angezogen! Offenbar versuchte Leo damals sein Glück beim Casting für die Rolle des “Hobie Buchannon”, der Sohn von Hasselhoffs Figur “Mitch” – und verlor gegen Jeremy Jackson. Das erzählte The Hoff jedenfalls im Gespräch mit “movieline.com”.

    Ich kann mir den schmächtigen Leo von damals nur schwer als späteren Muskelprotz “Hobie” vorstellen – vermutlich wäre er irgendwann sowieso ausgestiegen und hätte statt den zahlreichen Beach-Girls doch wieder “Rose” beim Untergang der “Titanic” aus dem Wasser gezogen. Echtes Talent setzt sich durch, siehe Johnny Depp, der den Sprung von “21 Jump Street” nach Hollywood geschafft hat oder Will Smith, der den “Prinz von Bel Air” hinter sich ließ.

    “The Hoff” sieht das natürlich anders: “Ich habe ihm gesagt, dass das das Beste war, was ihm passieren konnte. Er hätte sonst nie in ‘Titanic’ gespielt und wäre so ein großer Star geworden. Er wäre wie Jeremy Jackson und David Hasselhoff auf Arbeitssuche – ha!”

    Lieber David Hasselhoff: Es liegt nicht an "Baywatch", dass Leo für Oscars nominiert ist und du nicht!

    Ok, David Hasselhoff spricht hier eindeutig von sich selbst in der dritten Person und macht auch sonst oft einen unzurechungsfähigen Eindruck – aber die Selbstironie muss man ihm lassen! Oder wie er selbst sagt: “I just go with the flow. I just get on the Hoff train and ride.”

    Und wenn wir ehrlich sind: Als Kinder sind wir selbst oft genug mit dem “Hoff-Train” gefahren – sei es am Baywatch-Strand oder mit “Michael Knight”. Ich bin jedenfalls froh, dass es Stars wie DiCaprio gibt, die der roten Badehose knapp entkommen sind und Stars wie Hasselhoff, die sie einfach anbehalten.

    Habt Ihr früher auch “Baywatch” und “Knight Rider” gesehen? Oder gar kürzlich mal wieder?

    gepostet von
    sarah


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    Juni
    1

    Die schönsten Weihnachts-Folgen

    Juhu, es weihnachtet sehr! So kurz vor den Feiertagen habe ich mich bei uns in der Redaktion einmal umgehört, welche Serie denn die beste Weihnachtsfolge zu bieten hat. Herausgekommen ist eine bunte Mischung von lustigen, besinnlichen bis traurigen Festtagsepisoden aus der Serienwelt:

    Iris aus dem Mode&Beauty-Ressort hat mich zum Beispiel an einen Klassiker erinnert: Loriots “Weihnachten bei  Hoppenstedts”. Denn natürlich hatten seine Sketche Seriencharakter und vor allem dieses Jahr, so kurz nach Loriots Tod, darf die Folge eigentlich in keinem deutschen Wohnzimmer fehlen. “Früher war mehr Lametta!”

    Unsere Praktikantin Kathrin mag vor allem die Weihnachtsfolgen von “O.C., California”. Kein Wunder: Unter Mistelzweigen wird geknutscht, Julie plant Intrigen und Seth erfindet “Weihnukka”! Wer das vergessen hat, hier nochmal die Erklärung (leider nur als bearbeitetes Material):

    Unser Chefredakteur Gregor dachte sofort an eine “Akte X”-Folge aus der sechsten Staffel (“Sowieso die beste”), die am Abend vor Weihnachten spielt. Großes Geheimnis: Was schenken sich Mulder und Scully wohl am Schluss?!Habt Ihr Ideen?

    Unsere freie Mitarbeiterin Katrin ist ein großer “How I Met your Mother”-Fan (ich auch!) und hat mich an Barneys skurrile Weihnachtssongs über Teds Schwester erinnert:

    Die schönsten Weihnachtsfolgen sind meiner Meinung nach aber bei “Ally McBeal” zu finden: Das Weihnachtsalbum von Vonda Shepard läuft bei mir jedes Jahr und es gab manchmal sogar zwei Weihnachtsfolgen pro Staffel! Hier singt Ally “Santa Baby” in der Bar:

    Calista Flockhart aka Ally McBeal Santa Baby calistaflockhartfan.org
    Get More: Calista Flockhart aka Ally McBeal Santa Baby calistaflockhartfan.org

    Richtig traurig war das Weihnachten, an dem sich Larry (alias Robert Downey Jr) von Ally verabschiedet hat: “River”, schnief…

    Mögt Ihr Weihnachtsfolgen auch so gerne? Was habt Ihr an den Feiertagen vor? Fröhliche Weihnachten Euch allen – genießt die freien Tage mit viel Zeit zum Serien-Schauen!

    gepostet von
    sarah


    Dezember
    21