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  • Archiv für die Kategorie: ‘Familienserien’

    Gilmore Girls, Gaststars – und Brüste

    Meine eigentlich stets seriösen Kollegen von “Serienjunkies.de” haben mich heute morgen mit einer Überschrift zum Schmunzeln gebracht: “Alexis Bledel von den Gilmore Girls zeigt ihre Brüste”. Das Ganze wird dann sogar mit “Brust-Alarm!” eingeleitet aber ich muss zugeben: Es trifft den Kern der Sache! Denn die kleine “Rory” ist mittlerweile 30 und hat sich bei einem Gastauftritt für “Mad Men” ausgezogen (chch!).

    Das Video dafür sorgt bestimmt bei einigen für verwirrte Reaktionen: Bledel sieht immer noch aus wie die Highschool-“Rory”, ist aber im 60er-Jahre-Look gestylt und kommt nur mit einem Mantel bekleidet in “Petes” Büro…

    Was mich besonders irritiert, ist ihre Stimme – Alexis Bledel hat sich einfach nicht verändert, sie wird für mich wohl ewig “Rory” bleiben, egal, was sie jetzt macht. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich gerade wieder angefangen habe, die alten “Gilmore Girls”-Folgen durchzusehen. Dabei ist mir übrigens aufgefallen, dass damals immer wieder zukünftige (Serien-)Stars in Stars Hollow zu Gast waren.

    Jon Hamm als junger Schauspieler bei den “Gilmore Girls” und Billy Burke als Date von “Lorelei” alias Lauren Graham.

    So spielt Jon Hamm einmalig den Love-Interest von “Lorelei” – und sieht in einem schicken Anzug aus wie ein “Don Draper” in jungen Jahren. Bob Clendenin aus “Cougar Town” darf in einer Folge einen schrägen “Edgar Allen Poe”-Imitator mimen und Billy Burke aus der “Twilight”-Saga nimmt “Lorelei” zum Fischen mit.

    Kein Wunder, dass wir immer wieder gerne nach Stars Hollow reisen, oder?

    Könnt Ihr Alexis Bledel eine andere Rolle als “Rory” abnehmen?

    gepostet von
    sarah


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    Juni
    6

    Leo und die rote Badehose

    David Hasselhoff, der Mann, der die Mauer zu Fall brachte, ein sprechendes Auto fuhr und junge Schauspieltalente in aller Welt inspiriert, hat wieder einmal zugeschlagen: Er hat uns verraten, dass die Seriengeschichte beinahe hätte umgeschrieben werden müssen.

    Der kleine Leo hätte noch viele Stunden neben der "Titanic" schwimmen können, wenn er vorher wie Jeremy Jackson bei "Baywatch" trainiert hätte.

    Denn fast hätte kein anderer als Hollywood-Liebling Leonardo DiCaprio sich die “Baywatch”-Badehose angezogen! Offenbar versuchte Leo damals sein Glück beim Casting für die Rolle des “Hobie Buchannon”, der Sohn von Hasselhoffs Figur “Mitch” – und verlor gegen Jeremy Jackson. Das erzählte The Hoff jedenfalls im Gespräch mit “movieline.com”.

    Ich kann mir den schmächtigen Leo von damals nur schwer als späteren Muskelprotz “Hobie” vorstellen – vermutlich wäre er irgendwann sowieso ausgestiegen und hätte statt den zahlreichen Beach-Girls doch wieder “Rose” beim Untergang der “Titanic” aus dem Wasser gezogen. Echtes Talent setzt sich durch, siehe Johnny Depp, der den Sprung von “21 Jump Street” nach Hollywood geschafft hat oder Will Smith, der den “Prinz von Bel Air” hinter sich ließ.

    “The Hoff” sieht das natürlich anders: “Ich habe ihm gesagt, dass das das Beste war, was ihm passieren konnte. Er hätte sonst nie in ‘Titanic’ gespielt und wäre so ein großer Star geworden. Er wäre wie Jeremy Jackson und David Hasselhoff auf Arbeitssuche – ha!”

    Lieber David Hasselhoff: Es liegt nicht an "Baywatch", dass Leo für Oscars nominiert ist und du nicht!

    Ok, David Hasselhoff spricht hier eindeutig von sich selbst in der dritten Person und macht auch sonst oft einen unzurechungsfähigen Eindruck – aber die Selbstironie muss man ihm lassen! Oder wie er selbst sagt: “I just go with the flow. I just get on the Hoff train and ride.”

    Und wenn wir ehrlich sind: Als Kinder sind wir selbst oft genug mit dem “Hoff-Train” gefahren – sei es am Baywatch-Strand oder mit “Michael Knight”. Ich bin jedenfalls froh, dass es Stars wie DiCaprio gibt, die der roten Badehose knapp entkommen sind und Stars wie Hasselhoff, die sie einfach anbehalten.

    Habt Ihr früher auch “Baywatch” und “Knight Rider” gesehen? Oder gar kürzlich mal wieder?

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    sarah


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    Juni
    1

    Die schönsten Weihnachts-Folgen

    Juhu, es weihnachtet sehr! So kurz vor den Feiertagen habe ich mich bei uns in der Redaktion einmal umgehört, welche Serie denn die beste Weihnachtsfolge zu bieten hat. Herausgekommen ist eine bunte Mischung von lustigen, besinnlichen bis traurigen Festtagsepisoden aus der Serienwelt:

    Iris aus dem Mode&Beauty-Ressort hat mich zum Beispiel an einen Klassiker erinnert: Loriots “Weihnachten bei  Hoppenstedts”. Denn natürlich hatten seine Sketche Seriencharakter und vor allem dieses Jahr, so kurz nach Loriots Tod, darf die Folge eigentlich in keinem deutschen Wohnzimmer fehlen. “Früher war mehr Lametta!”

    Unsere Praktikantin Kathrin mag vor allem die Weihnachtsfolgen von “O.C., California”. Kein Wunder: Unter Mistelzweigen wird geknutscht, Julie plant Intrigen und Seth erfindet “Weihnukka”! Wer das vergessen hat, hier nochmal die Erklärung (leider nur als bearbeitetes Material):

    Unser Chefredakteur Gregor dachte sofort an eine “Akte X”-Folge aus der sechsten Staffel (“Sowieso die beste”), die am Abend vor Weihnachten spielt. Großes Geheimnis: Was schenken sich Mulder und Scully wohl am Schluss?!Habt Ihr Ideen?

    Unsere freie Mitarbeiterin Katrin ist ein großer “How I Met your Mother”-Fan (ich auch!) und hat mich an Barneys skurrile Weihnachtssongs über Teds Schwester erinnert:

    Die schönsten Weihnachtsfolgen sind meiner Meinung nach aber bei “Ally McBeal” zu finden: Das Weihnachtsalbum von Vonda Shepard läuft bei mir jedes Jahr und es gab manchmal sogar zwei Weihnachtsfolgen pro Staffel! Hier singt Ally “Santa Baby” in der Bar:

    Calista Flockhart aka Ally McBeal Santa Baby calistaflockhartfan.org
    Get More: Calista Flockhart aka Ally McBeal Santa Baby calistaflockhartfan.org

    Richtig traurig war das Weihnachten, an dem sich Larry (alias Robert Downey Jr) von Ally verabschiedet hat: “River”, schnief…

    Mögt Ihr Weihnachtsfolgen auch so gerne? Was habt Ihr an den Feiertagen vor? Fröhliche Weihnachten Euch allen – genießt die freien Tage mit viel Zeit zum Serien-Schauen!

    gepostet von
    sarah


    Dezember
    21

    Heile Patchwork-Welt

    Hat er oder hat er nicht? Die Gerüchte um Ashton Kutchers außereheliche Affären gehen gerade wieder in eine neue Runde. Wie viel Charlie Sheen in ihm steckt, ist noch nicht raus – eindeutige Beweise gibt es jedenfalls keine und weder er noch Demi Moore haben sich bis jetzt dazu geäußert.

    Zwei Welten prallen aufeinander: Patchwork-Familie Schneider/Öztürk in "Türkisch für Anfänger".

    Ich fände es aber sehr schade, denn die beiden haben das Prinzip Patchwork-Familie perfekt verkörpert – sie waren ja sogar gemeinsam bei der Hochzeit von Demis Ex-Mann Bruce Willis zu Gast und Ashton beweist immer wieder, dass er mit den Töchtern gut kann.

    Auch in Serien sind Patchwork-Familien ein beliebtes Thema, die Konstellationen bieten einfach viel emotionalen Konfliktstoff:  Wer verwandt ist, läuft sich schließlich zwangsläufig immer wieder über den Weg.

    Vor dem Auftauchen von Serien wie „Friends“, wo Freundschaft als adäquater Familienersatz präsentiert wird, haben sich die meisten Serien auf das Familienleben als Schauplatz konzentriert. Neben ganz viel heiler Welt, gab es sogar schon Ende der 60er mit „The Brady Bunch“ (Deutscher Titel: „Drei Jungen und drei Mädchen“) eine TV-Patchwork-Familie – natürlich auch harmonisch dargestellt.

    Und in Deutschland idealisierten Peter Weck und Thekla Carola Wied in den 80ern mit „Ich heirate eine Familie“ das zusammengewürfelte Familienglück.

    Mittlerweile gibt es fast keine Serie mehr, in der nicht neue Partner mit oder ohne Kinder in eine Familie hinzukommen. Meine liebsten Patchwork-Familien in Serien sind die Schneider/Öztürks aus „Türkisch für Anfänger“ – weil keiner so schön streitet wie Lena und Cem – und die Humphrey/Van-der-Woodsens aus „Gossip Girl“ – weil diese beiden Familien wirklich nicht zusammen passen. Das kann doch nicht gut gehen…

    In welche Patchwork-Familie im TV würdet Ihr gerne einheiraten?

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    sarah


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    Oktober
    12

    Neues Serienfutter!

    Letzte Woche war es spannend in den USA: Die großen Sender haben bei den sogenannten “Upfronts” bekannt gegeben, welche Serien in die Verlängerung gehen, welche abgesetzt werden und – das Interessanteste – welche neue Serien hinzukommen. Pech gehabt hat dieses Jahr zum Beispiel Matthew Perry (“Friends”), der schon nach einer Staffel seiner Comedy “Mr. Sunshine” (ABC) wieder gehen muss – und sich gleich mal vorsorglich in die Entzugsklinik begeben hat…

    Dafür bekommen andere alte Serienhelden ihre zweite Chance, ich hab mal die vielversprechendsten Shows rausgesucht: Sarah Michelle Gellar (“Buffy”) übernimmt beispielsweise die Hauptrolle im Mystery-Drama “Ringer” (CW). Sie spielt eine Frau, die auf der Flucht vor der Mafia heimlich die Identität ihrer toten Zwillingsschwester annimmt. Der Trailer lässt erahnen, dass “Ringer” aber weniger Action für Gellar bereithält, als “Buffy” es tat:

    Tim Allen (“Hör mal, wer da hämmert”) darf ebenfalls noch mal ran, bleibt aber auf bekanntem Terrain: “Last Man Standing” (ABC) hört sich nach einer typischen Familiensitcom an – und wirkt deshalb langweilig auf mich. Die Zeiten dieses Genres sind doch eigentlich seit den 90ern vorbei… Auf wen ich aber gespannt bin: Dawson Leery James Van Der Beek kommt zurück! Er spielt zumindest in der Pilotfolge der Sitcom “Apt. 23″ (ABC) sich selbst – das könnte lustig werden.

    Dafür muss sich “Summer” aus “O.C., California” komplett neu orientieren: Rachel Bilson soll in “Hart of Dixie” (CW) eine New Yorker Ärztin verkörpern, die in eine Kleinstadt im Süden der USA zieht. Hier trifft anscheinend “Men in Trees” auf “Gilmore Girls” und “Private Practice”. Ich bin nicht sicher, was ich von “Hart of Dixie” halten soll: Entweder das ländliche Wohlfühlkonzept geht voll auf – oder die Serie ist einfach nur eine laaaaange Version der Romantic Comedy “Sweet Home Alabama”…

    Apropos Film als Vorlage: John Grishams Roman “Die Firma” soll nach dem Hollywoodfilm auch noch eine Serienvariante bekommen. Der Sender NBC will sich daran versuchen, ein Ersatz für Tom Cruise steht noch nicht fest. Auch spannend: Die “Lost”-Autoren haben eine neue Fantasyserie im Gepäck. “Once Upon a Time” (ABC) spielt in einer Märchenwelt mit böser Königin und hat mich spontan an “Prinzessin Fantaghirò” erinnert:

    NBC will außerdem dem “Glee”-Erfolg nacheifern und versucht sich an der Musical-Dramedy “Smash”. Mit dabei ist der Serienstar Debra Messing (“Will & Grace”). Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass sich das Musicalformat auch in einer ernsten Version bewährt. Wie schon gesagt, bei “Grey’s Anatomy” ist die Musikfolge gründlich daneben gegangen… Aber bei “Smash” war immerhin Steven Spielberg der Ideengeber – es könnte also doch klappen.

    Ich freu mich jedenfalls auf das neue Serienfutter! Eine Tabelle mit allen verlängerten, abgesetzten und neuen Serien findet ihr übrigens hier.

    Seht ihr euch die neuen Serien an? Welche hat wohl Potenzial? Oder ist etwa eine eurer Lieblingsserien abgesetzt worden?

    gepostet von
    sarah


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    Mai
    25

    Und jetzt Musik!

    “Once more, with feeling”: Das Plakat zur erfolgreichen Buffy-Musicalfolge.

    Wer Musik in Serien mag, der wird sich vielleicht noch an die 80er-Jahre-Produktion “Full House – Rags to Riches” erinnern: Fünf adoptierte Waisenkinder sangen sich in jeder Folge zu Hits von Aretha Franklin, “The Temptations” etc.  die Seele aus dem Leib. Eigentlich war die Familienserie der Prototyp vom US-Erfolg “Glee” (und sie erscheint diese Woche auf DVD!).

    Das Konzept ist aber auch in anderen Serien aufgegangen: “Ally McBeal” wäre ohne Vonda Shepard am Klavier und gelegentlichen Darbietungen der Darsteller nur halb so atmosphärisch gewesen. Daraus hat sich mittlerweile die Tradition der Musicalfolge entwickelt.

    Halten wir erst einmal fest: Musicalfolgen sind mutig! Sie sind experimentell, sie verschaffen Abwechslung, sie bringen das Team an seine Grenzen. Das Risiko lohnt sich, wenn das Drehbuch gut ist, die Songs passen und die Schauspieler einigermaßen singen können. Denn dann bekommt die Folge oft Kultstatus.

    Ganz oben auf dieser “Gut gemacht”-Liste steht bei mir “Buffy”: Die Musicalepisode “Once more, with feeling” wirkt überraschend natürlich, weil sie erstens einer gewissen Logik in der Handlung folgt (ein Dämon bringt alle zum Singen) und zweitens Songs hat, die in ihren Texten das Singen reflektieren und gleichzeitig auch die Charaktere weiterbringen.

    Großartig zum Beispiel der Titel “Walk through the fire”:

    Bei der Folge “My Musical” von “Scrubs” muss ich auch bei der zehnten Wiederholung noch lachen… Auch hier wurden die Songs speziell dafür geschrieben und in die Handlung integriert (eine Patientin hat eine seltsame Krankheit, die sie ihre Umwelt singend wahrnehmen lässt).

    Ich kann mich kaum entscheiden, aber das herrlich übertriebene Freundschaftsduett “Guy Love” von Zach Braff (J.D.) und Donald Faison (Turk) ist vermutlich mein Lieblingstitel daraus:

    “Grey’s Anatomy” lieferte im März dann leider ein Beispiel dafür, wie man es besser nicht machen sollte: In der Folge “Song beneath a Song” wirkt es unfreiwillig komisch oder bestenfalls einfach irritierend, wenn die Chirurgen am OP-Tisch anfangen, zu singen. Zumal man ihre Lippen dabei durch den Mundschutz häufig nicht sieht und ein logischer Handlungsstrang zwar angerissen, aber nicht durchgezogen wird: Dr. Torres liegt im Sterben und bildet sich die Musik ein, ist aber gar nicht immer anwesend, wenn die Kollegen ein Lied anstimmen…

    Mit rund zehn Sangeseinlagen – allesamt Coversongs – ist es daher nicht verwunderlich, dass die Folge nicht funktioniert. Zum Vergleich: Eine Episode von “Glee” zeigt im Schnitt etwa vier bis sechs Musiknummern. Zwar beeindruckt Sara Ramirez alias Dr. Torres mit einer tollen Singstimme, aber so richtig wollte bei mir der Funken nicht überspringen. Schade! Dabei gibt es viele gute Beispiele, bei denen man sich wünscht, es würde in jeder Folge heißen: Und jetzt Musik!

    Habt ihr die Musicalfolge von “Grey’s Anatomy” schon gesehen? Was haltet ihr von singenden Schauspielern in Serien?

    gepostet von
    sarah


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    Mai
    10