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  • Archiv für die Kategorie: ‘Krankenhausserien’

    Gemischte Gefühle bei “Grey’s Anatomy”

    Heute überlegt Deborah, ob ein Wiedersehen mit alten Bekannten immer Freude macht…

    Versteht mich nicht falsch, Leute. Ich liebe Wiedersehen mit alten Serien- und Filmhelden und schaue mir auch die 1000-ste Wiederholung alter “Friends”- “Sex and the City”- und “Gilmore Girls”-Folgen an. Die News, dass Isaiah Washington alias “Dr. Preston Burke” bald wieder bei “Grey’s Anatomy” auftauchen wird, hat mich aber ein bisschen zum Nachdenken gebracht. Denn was ist, wenn dieses Wiedersehen negative Gefühle heraufbeschwört?

    Darsteller Isaiah Washington gibt bei “Grey’s Anatomy” noch einmal den brillanten Chirurgen “Preston Burke” – 2008 war der Schauspieler aus der Serie geflogen.

    In der Serie selbst wird ein Auftritt von “Burke” jedenfalls für einigen Tumult sorgen, schließlich sind “Burke” und “Yang” im Streit auseinander gegangen. Übrigens ist “Yang”, beziehungsweise ihre Darstellerin Sandra Oh, auch der Grund für das Wiedersehen: Die 42-Jährige wird nach Staffel 10 (die letzte Folge mit ihr läuft im Mai 2014 im US-TV) “Grey’s Anatomy” den Rücken kehren. Serienerfinderin Shonda Rhimes wollte “Yangs” Geschichte aber zuende erzählen – mit “Preston Burke”, der allerdings nur einen kurzen Auftritt haben wird. “Burke” sei für “Yangs” Weg elementar, “er gibt der Figur einen Moment der Abgeschlossenheit, den wir brauchen, um uns ordentlich von ‘Cristina  Yang’ zu verabschieden, sagte Rhimes laut “The Hollywood Reporter”.

    Recht hat sie wohl – zu einer so durchdachten Serie wie “Grey’s Anatomy” würde auch nichts anderes passen. Und doch… ein ungutes Gefühl bleibt.

    Ich verfolge “Grey’s Anatomy” seit Folge Eins. “Dr. Preston Burke” fand ich toll – so schlau, so cool und dieser Waschbrettbauch… Aber “George O’Malley”, dargestellt von T. R. Knight, war mir eben doch immer ein ganzes Stück sympathischer: ein bisschen tollpatschig, nie wirklich erfolgreich, aber immer zuckersüß zu “meinen” Mädels, “Meredith”, “Izzy”und “Yang”. Und das hat sich total auf meine Einstellung zu den beiden Schauspielern übertragen. Ich war richtig wütend, als ich gehört habe, dass Isaiah Washington seinen Kollegen T. R. Knight wegen dessen Homosexualität beschimpft und ihn sogar gegenüber anderen Kollegen gegen dessen Willen geoutet hat. Niemand tut ungestraft meinem “Georgie” was!

    Das sah man beim produzierenden Sender ABC ganz ähnlich: Washington wurde nach Staffel drei gefeuert. Inzwischen ist wohl aber Gras über die ganze Sache gewachsen. Der Schauspieler soll sich in der Zwischenzeit einer Therapie unterzogen haben und setzt sich heute für die Rechte von Homosexuellen ein. Sogar der Interessenverband “GAAD” (Gay & Lesbian Alliance Against Defamation) begrüßte das Comeback des Schauspielers.

    Ob die Rückkehr von “Preston Burke” den weiblichen Hauptfiguren “Meredith Grey” (Ellen Pompeo) und “Cristina Yang” (Sandra Oh) gefallen wird?

    Isaiah Washington blieb aber auch nicht viel übrig, als sich mit Produzenten und Kollegen gut zu stellen – denn nach seinem Serienaus durchlebte der 50-Jährige einen regelrechten Karriereknick. Er ergatterte zwar immer wieder TV- und Kinorollen, der internationale Erfolg blieb jedoch aus. Ich hoffe nur, dass er aus dem Konflikt gelernt – und gemeinsam mit seinen Kollegen “Cristina Yang”/Sandra Oh einen würdigen Abgang ermöglicht hat.

    Ob es nach deren Ende überhaupt mit der Serie weitergeht und wir uns auf ein Wiedersehen mit den anderen Stars   nach der üblichen Sommerpause freuen können, ist noch nicht bekannt.

    Fest steht aber schonmal, dass ich mich sehr freuen würde, wenn irgendwann einmal “Cristina Yang”/Sandra Oh ein Comeback bei “Grey’s Anatomy” feiern würde…

    Was sagt ihr: Freut ihr euch auf “Preston Burke” – oder seid ihr auch noch skeptisch?

     

     

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    deborah


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    März
    7

    Gute Nachrichten für “Grey’s Anatomy”

    Als bekennender Fan von Krankenhausserien (“In aller Freundschaft” zählt da übrigens NICHT mit) freut sich Deborah heute über eine gute Nachricht aus dem “Grey Sloan Memorial Hospital”.

    Seit Folge Eins können “Derek Shepherd” (Partick Dempsey) und “Meredith Grey” (Ellen Pompeo) nicht voneinander lassen.

     

    Fans von “Grey’s Anatomy” können aufatmen – naja, fast. Ellen Pompeo und Partick Dempsey haben beide jeweils einen Vertrag für zwei weitere Staffeln der Krankenhausserie unterschrieben. Das dürfte die Verhandlungen, die derzeit zwischen den Produzenten – unter anderem Serienmastermind Shonda Rhimes – und dem US-Sender ABC laufen, einen deutlichen Schritt nach vorne bringen. Ganz sicher ist eine Verlängerung der Serie aber noch nicht, wie die Zeitschrift “The Hollywood Reporter” zu bedenken gibt.

    Denn obwohl die Zukunft der Hauptfiguren “Derek Shepherd” und “Meredith Grey” gesichert ist, geht jetzt das große Geschachere erst richtig los: Im Mai 2014, zum Ende der aktuellen zehnten Staffel der Serie, laufen die Verträge sämtlicher Cast-Mitglieder aus!

    Eine Personalentscheidung wurde bereits getroffen: Sandra Oh wird ihre Rolle als “Cristina Yang” definitiv nach Staffel Zehn aufgeben.

     

    Wer von dem bewährten Cast noch in Staffel Elf und Zwöf antritt, ist noch nicht raus. Sandra Oh (l.) als “Cristina Yang” wird nicht mehr mitspielen.

     

    Das finde ich persönlich ja total schade, denn “Dr. Yang” ist mit Abstand mein Lieblingscharakter bei “Grey’s Anatomy”. Trotzdem: Ich könnte mir gut vorstellen, weiter dranzubleiben, auch wenn sie mir stark fehlen würde. Denn der Flugzeugabsturz und seine Folgen am Ende von Staffel Acht haben gezeigt, dass es manchmal ganz gut sein kann, die Besetzung noch einmal neu zu überdenken.

    Wenn ich ehrlich bin, hatte ich in den Staffeln Fünf bis Acht immer wieder kleine “Grey’s”-Durchhänger – mir war manchmal einfach zu wenig los.

     

    Seit Staffel Neun sind die neuen Interns dabei.

    Seitdem die neunte Staffel läuft, bin ich aber wieder voll dabei: Die neuen Interns bringen ziemlich viel Trubel ins Krankenhaus – auf eine gute Art. Dass durch diverse Abgänge die Personenkonstellationen zusätzlich  ganz neu gemischt wurden, hat der Serie auch sehr gut getan, wie ich finde. Und: Was da zwischen  “Avery” (Jesse Williams)  und “Kepner” (Sarah Dew) läuft, bietet wohl auch genügend Drama für mindestens noch zwei weitere Staffeln …

    Zwischen “Jackson Avery” (Jesse Williams) und “April Kepner” (Sarah Dew) kommt es zu reichlich Auseinandersetzungen.

     

    In Deutschland läuft im Moment Staffel Neun, ab dem 12. Februar zeigt ProSieben dann auch die vorerst letzte zehnte Staffel.

    Ich werde auf jeden Fall dranbleiben, auch in den möglichen Staffel Elf und Zwölf. Wie sieht es bei Euch aus – haltet Ihr dem Team vom “Grey Sloan Memorial Hospital” ebenfalls die Stange?

     

     

     

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    deborah


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    Januar
    24

    Neu im TV: “Doc Meets Dorf”

    Kein Empfang im Kuhstall: Dr. Fritzi Frühling muss sich an das Landleben gewöhnen.

    Diese Woche geht es los: Bei RTL starten am Donnerstagabend drei neue deutsche Serien! Ich hab mir schon einmal die erste Folge von “Doc Meets Dorf” mit der “Verbotene Liebe”-Darstellerin Inez Bjørg David in der Hauptrolle angeguckt. Der Titel ist zwar etwas nervig und hat hier in der Redaktion schon zu verwirrten Nachfragen geführt (“Ist das eine Hundeserie?” “DOC, nicht Dog!”), trotzdem hat mich das Konzept angesprochen. Was RTL aber immer an den Anglizismen findet (siehe “Doctor’s Diary”!), bleibt weiter schleierhaft…

    Wer trotzdem einschaltet, stößt auf folgende Prämisse: Die gutaussehende Herzchirurgin Dr. Fritzi Frühling (“Gretchen Haase” lässt grüßen) verliert an einem Tag Job und Mann und muss auch noch den Bauernhof ihrer verstorbenen Tante in einem Kaff in Brandenburg verkaufen. Skeptisch kommt die ehrgeizige Städterin in dem Dörfchen Kanada an und muss sich dort gleich mit angefahrenen Schafen, Kuhmist und eigensinnigen Dorfbewohnern umherschlagen. Natürlich fehlen auch ein gutaussehender Landbursche, sowie ein Tierarzt-Exfreund nicht. Und so bleibt Fritzi Frühling länger als gedacht auf dem Land…

    Vielversprechendes Schauspieler-Trio: Bert Tischendorf, Inez Bjørg David und Steve Windolf.

    “Aha, eine Adaption von ‘Hart of Dixie‘ also”, dachte ich mir sofort, wie sicherlich viele von Euch auch. Die Parallelen zu der amerikanischen Serie mit “O.C, California”-Star Rachel Bilson in der Hauptrolle sind schließlich allzu deutlich: Statt Alabama geht’s hier zwar für die hübsche Herzchirurgin nach Brandenburg, ansonsten gleicht sich die erste Folge aber stark. Auch hier wird der Protagonistin prompt von einem gutaussehenden Kerl angeboten, sie im Auto mitzunehmen, weil sie auf High-Heels durch die Pampa stolpert, auch hier entdeckt die Ärztin eine heimliche Schwangerschaft bei einer korpulenten Dorfbewohnerin und muss Geburtshilfe leisten.

    Sogar wortwörtlich und deshalb schlecht übersetzt wird amerikanisches Voice-Over  ins Deutsche mitgenommen und aus Dr. Harts “I had it all” wird bei Dr. Frühling ein holpriges “Fritzi Frühling hatte es alles”.  Trotzdem will die Serienerfinderin und Produzentin Steffi Ackermann, erst viel später von “Hart of Dixie” gehört haben. Und das, obwohl die amerikanische Serie schon seit 2011 auf Sendung ist. Bei RTL mag man ja manchmal verschlafen sein, so viel Unkenntnis erscheint jedoch für jemanden im Seriengeschäft ziemlich unglaubwürdig oder zumindest etwas peinlich…

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    sarah


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    August
    22

    Stars machen Serie

    Teamwork: Kate Walsh und ihr Freund Chris Case haben ein gemeinsames Serienprojekt.

    Für Kate Walsh waren Serien ein Glücksgriff: Nach ihrem Erfolg als “Dr. Addison Montgomery” bekam die Ex von McDreamy mit “Private Practice” gleich eine eigene Arzt-Serie zur Verfügung gestellt. Ich hab mich damals gewundert, dass das sofort so gut funktionierte. Zugegebenermaßen bin ich dann auch gelegentlich in der noblen Privatpraxis hängen geblieben – an “Grey’s Anatomy” kam das Spin-Off für mich aber nie ran.

    Jetzt ist nach der sechsten Staffel Schluss, aber Kate Walsh weiß sich zu helfen: Die Schauspielerin will dem Serien-Business auf eine neue Art und Weise treu bleiben. Gemeinsam mit ihrem Freund – einem Drehbuchautor –  hat sie eine Sitcom geschrieben und dem Sender NBC verkauft. Das Projekt basiere lose auf ihrem Leben:  Im Mittelpunkt stehen die Problematiken einer Patchworkfamilie, wenn ein Partner Kinder in eine Beziehung mitbringt. Walsh selbst ist kinderlos, während ihr Freund bereits Nachwuchs hat.

    Auch Zach Braff hat ein eigenes Serienprojekt in Planung.

    Fans von “Addison Montgomery” werden aber enttäuscht sein, dass sie für die neue Sitcom nicht vor der Kamera stehen wird, sondern als Produzentin arbeiten will.

    Sie ist übrigens nicht die einzige, die den Arztkittel ablegt und sich die Produzenten-Mütze aufsetzt: “Scrubs”-Arzt Zach Braff hat ebenfalls eine eigene Serie am Start. Bei ABC soll bald “Garage Bar” zu sehen sein – und auch hier könnte Braff aus seinem eigenen Leben geschöpft haben: Es geht um eine Gruppe von Freunden, von denen einer plötzlich zum Popstar aufsteigt. Zach Braff ist gleichzeitig als Produzent, Regisseur und Autor für das Projekt verantwortlich. Ich freu mich sehr darauf, weil ich seinen Kinofilm “Garden State” damals schon ganz toll fand.

    Bis es etwas von den neuen Serien zu sehen gibt, müssen wir uns aber noch gedulden: Erst müssen die Pilotfolgen gedreht werden, dann heißt es abwarten, ob die Sender die neuen Projekte auch wirklich aufgreifen.

    Seid Ihr traurig über das Ende von “Private Practice”? Und wollt Ihr die neuen Projekte von Zach und Kate sehen?

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    sarah


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    November
    9

    McSteamy will gehen

    Bei “Grey’s Anatomy” bahnt sich der nächste Abschied an – und dieses Mal hat er ein “Mc” davor: Eric Dane alias “McSteamy” wird die Serie in der neunten Staffel verlassen. Mit ihm legt einer der beliebtesten “Grey’s”-Ärzte den OP-Kittel ab. Danes “Dr. Mark Sloan” hat die Fans seit seinem ersten Auftritt – nur mit einem Handtuch bekleidet – sechs Staffeln lang bestens unterhalten.

    “McSteamy” wird bei “Grey’s Anatomy” aussteigen- schluchz!

    Es heißt, Dane geht auf eigenen Wunsch – und das hoffe ich auch für ihn. Privat hat er nämlich im vergangenen Jahr Schlagzeilen gemacht, als er sich freiwillig in eine Entzugsklinik einweisen ließ. Offenbar musste er eine Medikamentenabhängigkeit bekämpfen, Gerüchte über Alkoholprobleme machten die Runde. Doch die Statements von der “Grey’s Anatomy”-Chefin Shonda Rhimes und ihm selbst wirken sehr freundschaftlich – da wurde wohl niemand gefeuert. Vielleicht will sich Dane einfach stärker auf seine Filmkarriere konzentrieren, wie es seine Kollegin Katherine Heigl bereits vorgemacht hat.

    Nach dem dramatischen Finale der achten Staffel wird “Dr. Sloan” nur noch für einige Folgen in der neunten Staffel zu sehen sein, dann ist endgültig Schluss. Im Mai erst wurde bekannt, dass sämtliche Hauptdarsteller, die von Anfang an dabei waren, für zwei weitere Jahre unterschrieben haben – es könnte also insgesamt zehn Staffeln geben. Eric Dane gehörte jedoch nicht zu den alten Hasen. Seinen sexy “McSteamy”-Auftritt hatte er erst in der zweiten Staffel aber danach war den Machern klar: “Dr. Sloan” muss bleiben! Schade, dass nun der Abschied naht.

    Werdet Ihr “McSteamy” auch vermissen?

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    sarah


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    Juli
    27

    Nachschlag von McDreamy

    Happy End für Meredith und Derek? Na, hoffentlich!

    Was haben wir für Ängste ausstehen müssen, als Patrick Dempsey letztes Jahr verkündete, er werde bald bei “Grey’s Anatomy” aussteigen. Zwar wurde alles schnell relativiert, doch so richtig sicher konnte man sich nicht sein, dass “McDreamy” nochmal in den OP-Kittel schlüpft.

    Nun ist es offiziell: Sowohl Patrick Dempsey als auch Ellen Pompeo, Sandra Oh, Justin Chambers, James Pickens Jr. und Chandra Wilson haben für zwei weitere Staffeln unterschrieben. Wurde auch Zeit,  schließlich haben die verbleibenden Original-Hauptdarsteller schon seit über einem Jahr ihre Verträge verhandelt.

    Justin Chambers alias "Alex Karev" könnte doch ein Wiedersehen mit "Izzie Stevens" bekommen!

    Die Macher hätten auch nach all dem Drama der vergangenen acht Staffeln unmöglich “Meredith” und “Derek” durch Unfall/Krankheit/Eifersuchtsstreit/Wasauchimmer trennen können. Ein bisschen Happy-End muss doch selbst bei “Grey’s Anatomy” möglich sein, bitte!

    Mein Lieblingscharakter ist mittlerweile übrigens “Dr. Alex Karev”, der könnte mal wieder eine schöne Story bekommen. So wie mit Izzie damals. Apropos: Ich würde mich über einen Gastauftritt von Katherine Heigl freuen – und Ihr?

    Aber nach zehn Staffeln darf dann von mir aus auch Schluss sein. Ich bin zwischendurch komplett ausgestiegen, weil es einfach unerträglich dicht an Dramen und Schicksalsschlägen wurde…

    Freut Ihr Euch über die zwei weiteren Staffeln “Grey’s Aanatomy”?

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    sarah


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    Mai
    11

    Bye-Bye, Gretchen Haase!

    Seit gestern ist es offiziell – “Doctor’s Diary” kommt nicht mehr zurück! Die Begründung ist ironisch: Die Serie war schlicht zu erfolgreich, die Macher und vor allem die Stars wie Florian David Fitz oder Diana Amft haben sich dadurch andere Projekte sichern können. Auch wenn ich ein großer Fan von Dr. Meier und Co. bin,  finde ich die Entscheidung richtig. Das Finale der dritten Staffel hatte bereits ein eindeutiges Happy End – wo hätte man da noch ansetzen wollen? Und auch wenn die dritte Staffel rein von den Quoten her auch die erfolgreichste war – ich persönlich fand, dass sie etwas an Fahrt verloren hatte. Vor allem die Quarantäne-Story der ersten Folge war mir eine Spur zu überdreht und insgesamt wurde der Spannungsbogen mit zu vielen Handlungssträngen überladen.

    Doctors Diary

    Trotzdem: Es ist toll, dass “Doctor’s Diary” der deutschen Serienlandschaft Figuren wie die herrlich verschüchterte Schwester Sabine, den Wiener-Schmäh-ausschüttenden Dr. Knechteldorfer oder die Arztroman-Autorin Elke Fisher geschenkt hat. Und wer sich nochmal verabschieden will, der kann das jetzt bei RTL tun: Hier gibt es die letzte Folge kostenlos im Netz.

    Werdet ihr “Doctor’s Diary” vermissen? Hättet Ihr auch noch eine vierte Staffel angeschaut?

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    sarah


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    Oktober
    20

    Juhu: Die Ärzte kommen!

    Diese Woche will ich mich endlich meinem liebsten Seriengenre widmen: den Arzt- bzw. Krankenhausserien. Ich kann zwar überhaupt kein Blut sehen, trotzdem freu ich mich immer, wenn die Ärzte kommen (meinen absoluten Lieblinge sind “Scrubs” und “Doctor’s Diary”)! Ich will euch heute zwei sehr unterschiedliche Exemplare vorstellen: “Hart of Dixie” und “Nurse Jackie”.

    “Nurse Jackie” läuft bis jetzt nur in Österreich aber am 30. September erscheint die erste Staffel in Deutschland auf DVD, “Hart of Dixie” ist gerade in den USA auf dem Sender “CW” angelaufen. Ich mag beide, deshalb hier meine kleine Einschätzung:

    Nurse Jackie

    “Robin-Hood”-ähnliche Krankenschwester lässt im Krankenhaus ihre Art von Gerechtigkeit walten und bekämpft den Alltag mit außerehelichen Affären und seeeehr vielen kleinen Pillen.

    Weg mit dem Ohr: Nurse Jackie macht, was ihr gefällt.

    Blutfaktor:

    Zwischendurch recht hoch: Schreiende Patienten, blutüberströmte Unfallopfer, eklige Krankenfälle – “Nurse Jackie” ist nichts für die ganz zart Besaiteten. Ich finde es aber aushaltbar, bei “Grey’s Anatomy” muss man ja auch manchmal die Augen schließen – ich zumindest!

    Für Fans von:

    “Six Feet Under” (makaber, aber tolle Bildästhetik), “Scrubs” (viel skurriler Humor und Jackie erinnert gelegentlich an den resoluten Dr. Cox), “Sopranos” (alleine schon wegen Edie Falco, aber auch wegen der düsteren Grundstimmung), “Grey’s Anatomy” (auch hier gibt es Sex in der Besenkammer)

    Stars:

    Schon bei den “Sopranos” hat Edie Falco meine Lieblingsrolle gespielt und für “Nurse Jackie” hat sie 2010 den Emmy bekommen – die Frau ist einfach sehenswert! Peter Facinelli kenn ich persönlich sowieso nur als Arzt: Wie schon bei “Twilight” steht ihm auch hier der Doktorkittel ganz gut!

    Fazit:

    “Nurse Jackie” ist faszinierend makaber, macht Spaß und bringt Suchtpotential mit sich. Und ist endlich mal wieder eine Krankenhausserie, die auch Männern gefallen könnte!

    Hart of Dixie

    Junge ehrgeizige Ärztin aus New York zieht aufs Land nach Alabama und muss sich dort mit den Tücken der Dorfbewohner und der Liebe herumschlagen

    Dr. Zoe Hart wagt den Umzug aufs Land.

    Blutfaktor:

    Ziemlich gering: In der ersten Folge näht Dr. Hart eine Wunde an einer Hand und lässt einen alten Mann einen Augentest machen. Wenig Drama in Alabama…

    Für Fans von:

    Voice-Over-Erzählung (ist wirklich auffallend viel…), “Dawson’s Creek” (idyllische Landschaften), “The O.C.” (Rachel Bilson!),  “Gilmore Girls” (Die Bewohner von Bluebell haben Ähnlichkeit mit der Stars-Hollow-Gemeinde)

    Stars:

    Ich hatte Rachel Bilson natürlich noch als “Summer” aus “O.C., California” in Erinnerung und konnte sie mir kaum als junge Ärztin vorstellen. Bilson passt aber erstaunlich gut zur Rolle der Dr. Zoe Hart: Sie bringt genügend Coolness mit, um als New Yorkerin durchzugehen und ist gleichzeitig aber sympathisch genug, um in der Landidylle nicht fehlplaziert zu wirken.

    Fazit:

    “Hart of Dixie” könnte sich zu einer Frauen-Lieblingsserie entwickeln, die man gerne mit der besten Freundin schaut. Und mit Scott Porter ist auch ein gutaussehender Love-Interest für die Heldin vorhanden.

    Welche Arztserien schaut Ihr am liebsten? Mögt Ihr “Nurse Jackie” und “Hart of Dixie”?

    gepostet von
    sarah


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    September
    29

    Und jetzt Musik!

    “Once more, with feeling”: Das Plakat zur erfolgreichen Buffy-Musicalfolge.

    Wer Musik in Serien mag, der wird sich vielleicht noch an die 80er-Jahre-Produktion “Full House – Rags to Riches” erinnern: Fünf adoptierte Waisenkinder sangen sich in jeder Folge zu Hits von Aretha Franklin, “The Temptations” etc.  die Seele aus dem Leib. Eigentlich war die Familienserie der Prototyp vom US-Erfolg “Glee” (und sie erscheint diese Woche auf DVD!).

    Das Konzept ist aber auch in anderen Serien aufgegangen: “Ally McBeal” wäre ohne Vonda Shepard am Klavier und gelegentlichen Darbietungen der Darsteller nur halb so atmosphärisch gewesen. Daraus hat sich mittlerweile die Tradition der Musicalfolge entwickelt.

    Halten wir erst einmal fest: Musicalfolgen sind mutig! Sie sind experimentell, sie verschaffen Abwechslung, sie bringen das Team an seine Grenzen. Das Risiko lohnt sich, wenn das Drehbuch gut ist, die Songs passen und die Schauspieler einigermaßen singen können. Denn dann bekommt die Folge oft Kultstatus.

    Ganz oben auf dieser “Gut gemacht”-Liste steht bei mir “Buffy”: Die Musicalepisode “Once more, with feeling” wirkt überraschend natürlich, weil sie erstens einer gewissen Logik in der Handlung folgt (ein Dämon bringt alle zum Singen) und zweitens Songs hat, die in ihren Texten das Singen reflektieren und gleichzeitig auch die Charaktere weiterbringen.

    Großartig zum Beispiel der Titel “Walk through the fire”:

    Bei der Folge “My Musical” von “Scrubs” muss ich auch bei der zehnten Wiederholung noch lachen… Auch hier wurden die Songs speziell dafür geschrieben und in die Handlung integriert (eine Patientin hat eine seltsame Krankheit, die sie ihre Umwelt singend wahrnehmen lässt).

    Ich kann mich kaum entscheiden, aber das herrlich übertriebene Freundschaftsduett “Guy Love” von Zach Braff (J.D.) und Donald Faison (Turk) ist vermutlich mein Lieblingstitel daraus:

    “Grey’s Anatomy” lieferte im März dann leider ein Beispiel dafür, wie man es besser nicht machen sollte: In der Folge “Song beneath a Song” wirkt es unfreiwillig komisch oder bestenfalls einfach irritierend, wenn die Chirurgen am OP-Tisch anfangen, zu singen. Zumal man ihre Lippen dabei durch den Mundschutz häufig nicht sieht und ein logischer Handlungsstrang zwar angerissen, aber nicht durchgezogen wird: Dr. Torres liegt im Sterben und bildet sich die Musik ein, ist aber gar nicht immer anwesend, wenn die Kollegen ein Lied anstimmen…

    Mit rund zehn Sangeseinlagen – allesamt Coversongs – ist es daher nicht verwunderlich, dass die Folge nicht funktioniert. Zum Vergleich: Eine Episode von “Glee” zeigt im Schnitt etwa vier bis sechs Musiknummern. Zwar beeindruckt Sara Ramirez alias Dr. Torres mit einer tollen Singstimme, aber so richtig wollte bei mir der Funken nicht überspringen. Schade! Dabei gibt es viele gute Beispiele, bei denen man sich wünscht, es würde in jeder Folge heißen: Und jetzt Musik!

    Habt ihr die Musicalfolge von “Grey’s Anatomy” schon gesehen? Was haltet ihr von singenden Schauspielern in Serien?

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    sarah


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    Mai
    10

    Hurra – die Hochzeit platzt!

    Was kann am Freitag bei der königlichen Hochzeit nicht alles passieren! Die Braut könnte in der Westminster Abbey über ihre Schleppe stolpern, die uneingeladene Fergie könnte sich lallend der Kutsche in den Weg werfen oder Charles könnte mit einem Niesanfall das Jawort übertönen! An Kate Middletons Stelle würde ich kein Auge mehr zu tun, Hochzeiten sind nichts für schwache Nerven.

    Und genau deshalb lieben Serienautoren das Fest auch so: Eine Telenovela muss einfach mit der obligatorischen Hochzeitsfolge enden. Bei Serien wie “Friends” wäre ohne die zahlreichen Hochzeiten so manche Staffel ohne dramaturgischen Höhepunkt geblieben. Aber am Schönsten wird es immer dann, wenn eine Hochzeit platzt! Hurra, endlich Drama und Emotionen! So etwas kommt schließlich auch im wahren Leben vor: Man denke nur an die arme Madeleine von Schweden, die ihre Verlobung lösen musste oder an – nunja, hier ist der Mitleidsfaktor gering – Sandy Meyer-Wölden und Boris Becker.

    Sie standen schon vorm Traualtar, dann flog der Bräutigam aus dem Fenster: Deniz und Sandra aus "GZSZ".

    Meine liebste geplatzte Serienhochzeit ist die von Sandra und Deniz bei “Gute Zeiten, Schlechte Zeiten”. Die Folge war an Holzhammer-Dramatik kaum zu überbieten: Der Bräutigam wurde kurz vor dem Jawort schlicht aus dem Fenster des Standesamts geworfen! Der Bruder von Deniz’ Exfreundin wollte sich rächen, weil seine Schwester lesbisch wurde – aha. Deniz starb noch an seinem Hochzeitstag einen tragischen Serientod. Ein paar hundert Folgen später stand Sandra übrigens wieder vor dem Traualtar und ließ – Hurra!- die Hochzeit platzen…

    Geplatzte Hochzeiten bieten sich auch für kurzfristige Serienausstiege an. Als der Schauspieler Isaiah Washington wegen homophober Kommentare bei “Grey’s Anatomy” gefeuert wurde, dichtete man seiner Rolle Preston Burke eine Eheschließung mit Christina Yang an. Das diese nie stattfinden würde, war also zu erwarten. War auch nicht weiter tragisch, viel trauriger fand ich die beendeten Verlobungen von Lorelei Gilmore mit Max beziehungsweise Luke. Zwar wurde bei den “Gilmore Girls” niemand vor dem Traualtar versetzt – die Brautkleider waren trotzdem schon gekauft!

    Dr. Burke allein vorm Traualtar: Er geht jetzt mal schnell mit der Braut Schluß machen.

    In den USA läuft übrigens momentan eine neue Serie, die sich einzig und allein um eine geplatzte Hochzeit und ihre Folgen dreht. “Happy Endings” beschäftigt sich mit den Schwierigkeiten, die nach einem dramatischen Trauungsabbruch auf die Ex-Verlobten und ihre Freunde zukommen. Das Hochzeitsfieber bleibt also ungebrochen. Nach der Zeremonie in London dürfte jedoch trotzdem erst einmal etwas Ruhe einkehren. Es sei denn, die Hochzeit platzt…

    Welche geplatzte Serienhochzeit ist Euch im Gedächtnis geblieben? Und welche hätte besser platzen sollen?

    gepostet von
    sarah


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    April
    28