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  • Archiv für die Kategorie: ‘Krimis’

    Endlich wieder Sherlock!

    Wieder da: “John Watson” (Martin Freeman) und “Sherlock Holmes” (Benedict Cumberbatch)

    Die Cumberbitches unter Euch werden sich diesen Termin schon längst ins Gedächtnis gebrannt haben. Für alle anderen: “Sherlock” ist zurück! – Ein Jahr Eine gefühlte Ewigkeit nach der Ausstrahlung der zweiten Staffel gibt’s in der ARD endlich die drei Folgen der dritten Staffel der Krimireihe mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman zu sehen. Anfang des Jahres liefen die im Original bei der BBC. Da ich es mal wieder nicht aushalten konnte, habe ich mir die natürlich schon reingezogen. Und ich muss sagen: Es wird besser und besser und besser …

    Achtung, SPOILER!

    In der ersten Folge, “Der leere Sarg”, wird erst einmal ein Cliffhänger aus der zweiten Staffel (danke, liebe BBC, dass du uns darauf ein Jahr lang hast warten lassen …) aufgelöst: “Sherlock” (Benedict Cumberbatch) lebt! Sein Bruder “Mycroft” (Mark Gatiss) spürt ihn in Serbien auf, von “Sherlock” versucht, das Imperium seines Erzfeindes “Moriarty” zu zerstören.

    “Sherlocks” Gefährte “John Watson” (Martin Freeman) dagegen trauert in London um seinen Kumpanen und Mentor – hat sich aber von “Mary Morstan” (Amanda Abbington, übrigens im “echten” Leben die Frau von Martin Freeman) in den zwei Jahren seit dessen spektakulärem Sprung vom Dach trösten lassen.

    “Sherlock” kehrt nach London zurück, um “Watson” zu treffen. Seine überraschende Wiederkehr kommt bei dem aber gar nicht gut an. “Watson” fühlt sich betrogen, ewas im weiteren Verlauf der Staffel immer wieder zu Spannungen zwischen den beiden Hobby-Ermittlern führt.

    Wieder vereint haben es “Sherlock” und “Watson” mit einem Terrornetzwerk sowie zahlreichen ungelösten Fällen zu tun, die gerade den übereingebildeten “Sherlock” schwer beschäftigen. Auf der Hochzeit von “Watson” und “Mary” fügt sich alles wie ein Puzzle zusammen – so eine spannende Familienfeier hat man selten gesehen!

    Schräger, schräger, Hochzeit á la “Sherlock”. Übrigens: Amanda Abbington ist auch im echten Leben mit “Watson”/Martin Freeman liiert.

     

     

    Warum sich das Einschalten lohnt:

    Wo fang ich da bloß an? Als Benedict-Cumberbatch-Fan (dieser Mann ist einfach grandios!) bin ich im vergangenen Jahr bei Watchever über die Serie gestolpert. In einem Anflug von Krimisucht habe ich als Teenie sämtliche “Sherlock Holmes”-Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle – auf denen die Serie ja, zugegebenermaßen etwas lose, basiert – gelesen, deshalb blieb ich hängen. Und muss sagen: Keine Krimiserie hat mich bisher so gefesselt wie diese. Wahrscheinlich, weil sie viel mehr als nur eine Krimiserie ist.

    Mit offenem Mund (allerdings nur innerlich!)  sehe ich dem genialen “Sherlock” zu, wie er kombiniert und die Leute um sich herum manipuliert  – davon kann sich der “Mentalist” Simon Baker noch ‘ne Scheibe abschneiden. Dazu ist er so herrlich besserwisserisch und sympathisch-soziophob, damit kommt er fast an Jim Parsons’ “Dr. Sheldon Cooper” ran. Was mir noch so an der Figur gefällt: “Sherlock” setzt sich immer für das Richtige ein. Und auch wenn es scheint, als ob ihm seine Mitmenschen egal wären – in ihm steckt doch ein riesiges Herz!

    Ein weiterer Punkt, warum man auch die dritte Staffel unbedingt einschalten sollte: Weil es einfach sauviel Spaß macht, Benedict Cumberbatch und Martin Freeman beim Streiten zuzusehen! Man merkt, dass sie auch privat befreundet sind, die Chemie stimmt. Kein Wunder, dass Regisseur Peter Jackson das Duo für seine “Der Hobbit”-Trilogie engagierte (Martin Freeman spielt den “Hobbit”, Benedict Cumberbatch den Drachen Smaug).

    Kaum eine Serie zelebriert den britischen Lifestyle so wie “Sherlock”. Im Bild: “Mycroft Holmes” (Mark Gatiss), der Bruder von “Sherlock”.

    Neben den guten Storys und den starken Darstellern gefällt mir an “Sherlock” auch, dass es so herrlich britisch ist. “Sherlocks” Bruder, der etwas biedere “Mycroft”, ist quasi ein Abziehbild des Klischee-Gentlemans. Die Eltern von “Sherlock”, dargestellt von Benedict Cumberbatchs richtigen Eltern, erinnern noch dazu an eine Mischung aus den “Weasleys” aus der “Harry Potter”-Reihe und den Eltern von “Bridget Jones” – sehr chaotisch, ein bisschen betulich und irgendwie very britisch…

    Gibt’s jetzt noch einen von Euch, den ich nicht überzeugt habe?

    Na eben. Das Erste strahlt die Folgen am Donnerstag, 29. Mai, am Sonntag, 8. Juni, und am Sonntag, 9. Juni, jeweils um 21.45 Uhr aus.

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    deborah


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    Mai
    28

    Kein Sonntag ohne “Tatort”

    Ulmen und Tschirner haben mit einem humorvollen “Tatort” überzeugt. Foto: MDR/Andreas Wünschirs

    Bei mir daheim gilt wie in vielen deutschen Haushalten: Kein Sonntag ohne “Tatort”. Ja, das kann manchmal weh tun. Aber zum Glück sind die ARD und die produzierenden Sender mit ihrem Flaggschiff gerade wirklich auf gutem Kurs. Ich hab mich jedenfalls in den vergangenen Wochen bestens unterhalten gefühlt und bin begeistert von der großen Bandbreite, die die Krimireihe da gewuppt hat. Los ging es über die Feiertage: Christian Ulmen und Nora Tschirner haben bei ihrem ersten Einsatz in Weimar tatsächlich einen humorvollen, unprätentiösen Krimi abgeliefert. Dabei war ich skeptisch, als ich von der Besetzung hörte  – die Berliner Hipster hätten als Ermittler auch ziemlich nervig werden können. “Die fette Hoppe” hat mir aber echt Spaß gemacht, die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach und die Quoten waren natürlich mit über acht Millionen Zuschauern mehr als solide.

    Noch beachtlicher ist jedoch der Quotenerfolg von letztem Sonntag: Die Kölner “Tatort”-Folge “Franziska” musste aus Jugendschutzgründen erstmals um 22 Uhr ausgestrahlt werden – und lockte trotzdem über sieben Millionen vor den Fernseher.

    Großartige Abschiedsvorstellung: Tessa Mittelstaedt in “Franziska”. Foto: WDR/Martin Valentin Menke

    Mag sein, dass der in vielen Bundesländern anschließende Feiertag da geholfen hat, aber die Episode war herausragend. Ich hab immer noch Gänsehaut, wenn ich an die Hauptdarstellerin Tessa Mittelstaedt denke. Es war zwar  bekannt, dass sie nach 13 Jahren das “Tatort”-Team verlassen will, trotzdem habe ich bis zum Schluss noch gehofft, dass “Franziska” die quälende Geiselnahme im Gefängnis überlebt. Die beklemmende Folge hat natürlich auf ganz andere Art unterhalten, als es Tschirner und Ulmen taten. Umso schöner, dass der “Tatort” sich so unterschiedlich auf gleichbleibend hohem Niveau präsentiert.

    Mein persönlicher Favorit aus den vergangenen Wochen war aber der Kieler “Tatort” kurz vor Silvester: So herrlich absurd aber trotzdem funktionierend und einfach wunderbar stilisiert war schon lange keine Folge mehr. Lavinia Wilson durfte neben Axel Milberg als “Kommissar Borowski” eine facettenreiche Psychopathin geben und Leslie Malton wurde am Kieler Hafen ermordet – ohne, dass je jemand davon erfahren wird.  Als heimliche Cat Lady hat mir natürlich auch der Gastauftritt des schwarzen Katers gut gefallen!

    Nur der schwache Leipziger “Tatort” zum Jahresanfang hat mich nach den großartigen Folgen aus Weimar und Kiel tatsächlich umschalten lassen – ausgerechnet zum “Traumschiff”, wo Sascha Hehn sich erstmals die Kapitänsmütze aufsetzte… Gerade wirft der nächste “Tatort” aus Hamburg seine Schatten voraus: Til Schweiger hat der “Bild”-Zeitung erzählt, dass die Folge im März sehr blutig werden wird. Mir hat schon der erste Action-“Tatort” mit Schweiger im Gegensatz zu vielen anderen Zuschauern super gefallen. Ich freue mich eben immer, wenn es Sonntagabend Abwechslung gibt!

    Welcher “Tatort” hat Euch in den letzten Wochen gut gefallen?

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    sarah


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    Januar
    8

    Junge Gesichter beim “Tatort” Erfurt

    Junges Team für Erfurt: Friedrick Mücke, Alina Levshin und Benjamin Kram.

    Am Sonntag startet der neue Erfurter “Tatort” mit dem jüngsten Ermittlerteam aller Zeiten. Unsere Jüngste im Bunde, Praktikantin Corinna, hat die neuen Spürnasen zum Interview getroffen. Danke, Corinna!

    Tatort: Hamburg; Tatzeit: viel zu früh. Das lässt zumindest die noch leicht verschlafene Miene von Friedrich Mücke vermuten. Nach einem Schluck aus seiner Tasse schaut er mit Milchbart in die Runde. Seine Kollegin Alina Levshin muss schmunzeln und auch Benjamin Kramme kann sich ein Lächeln nicht verkneifen. Genau auf diese junge, ungezwungene Art der drei Nachwuchs-Talente setzt auch der neue Erfurter “Tatort”.

    Von den vielen Fällen der legendären Krimireihe konnten mich bis dato nur wenige überzeugen. Polizeibeamte mittleren Alters, die in verschiedenen deutschen Städten stets nach dem gleichen Muster auf Verbrecherjagd gehen? Nein, danke! Doch die drei Jungschauspieler haben mich neugierig gemacht und wenn sie am 3. November als Kriminalhauptkommissar “Henry Funck”, Kriminaloberkommissar “Maik Schaffert”  und als angehende Staatsanwältin “Johanna Grewel” in Thüringens Landeshauptstadt Fälle lösen, werde auch ich ausnahmsweise den “Tatort” einschalten.

    Während sich Friedrich Mücke zu seinem nächsten Einsatz verabschiedet (er steht aktuell noch für ein weiteres Filmprojekt vor der Kamera), möchte ich mehr über die beiden verbleibenden “Tatort”-Neulinge wissen und plaudere bei Salami-Brötchen und Kaffee entspannt mit Alina Levshin und Benjamin Kram.

    Frühstücks-Treffen: Unsere Praktikantin Corinna (Mitte) mit Benjamin Kramme und Alina Levshin in Hamburg.

    Als bisher jüngstes Tatort-Ermittlerteam sind Sie in die Fußstapfen großer Ermittler getreten. Waren die Rollen deshalb eine besondere Herausforderung für Sie?

    Levshin: Ich persönlich war ziemlich gespannt darauf, wie es sich wohl anfühlt und besonders vor dem ersten Drehtag sehr aufgeregt. Es ist aber auch einfach eine tolle Sache, der man natürlich gerecht werden möchte.

    Kramme: Dadurch, dass der Tatort schon eine so lange Geschichte mit so vielen tollen Ermittlern und Ermittler-Teams hat, ist es schon etwas Besonderes, wenn man das Ganze dann selber macht und natürlich somit auch eine Herausforderung.

    Als der erste Tatort 1970 im Fernsehen lief, waren sie alle noch gar nicht geboren. Gibt es trotzdem eine persönliche Verbindung zu der legendären Krimireihe?

     Kramme: Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der relativ wenig Fernsehen geschaut wurde, deshalb bin ich erst während meiner Studienzeit so richtig mit dem “Tatort” in Berührung gekommen. Als es auf der Schauspielschule um den “Tatort” ging, habe ich mir vermehrt auch ältere Folgen aus den 70ern angesehen. Da gibt es eine lange Tradition, die wirklich sehr interessant ist.

    Levshin: Ich bin auch nicht direkt mit der Sendung aufgewachsen, sondern habe den “Tatort” erst als Studentin für mich entdeckt. Spätestens auf der Schauspielschule wusste man aber dann, dass der “Tatort” was Besonderes ist.

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    sarah


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    Oktober
    30

    Abschied von “Tony Soprano”

    James Gandolfini als “Tony Soprano”.

    “Tony Soprano” ist tot – und dieses Mal können wir uns leider sicher sein. Der Schauspieler James Gandolfini ist am Mittwoch in Rom gestorben, er wurde nur 51 Jahre alt. Für mich wird er – wie wohl für die meisten-  immer als Mafia-Boss “Tony Soprano” in Erinnerung bleiben, obwohl das offene Ende der Serie schon sechs Jahre her ist. Doch James Gandolfini ist praktisch eins mit dieser unglaublich widersprüchlichen Rolle des depressiven Kriminellen geworden.

    “Sopranos” hat 1999 als einer der ersten Serien überhaupt die enorme Erzählgewalt von TV-Reihen aufgezeigt und dabei die Sehgewohnheiten der Zuschauer herausgefordert. Sie zählt immer noch zu einer meiner Lieblingsserien und das liegt vor allem an Gandolfinis grandioser Schauspielleistung: Dieser amerikano-italienische Familiensinn, die Wutausbrüche, diese Enten im Pool, die Skrupellosigkeit, die Therapiegespräche – James Gandolfini hat es geschafft, einen Killer menschlich zu machen.

    Unvergessen zum Beispiel diese flammende Verteidigungsrede, in der “Tony” uns erklärt, warum er es als Mafiosi nicht verdient hat, in die Hölle zu kommen: “We’re Soldiers”

    Ich fand außerdem seine Szenen mit Edie Falco alias “Carmela Soprano” immer großartig. Falco hat sich bereits zum überraschenden Tod ihres ehemaligen Kollegen und TV-Ehemanns geäußert. “Die Liebe zwischen Tony und Carmela war eine der größten, die ich je sah.”

    James Gandolfini hinterlässt seine Frau, seine acht Monate alte Tochter und einen Sohn im Teenageralter. Und unzählige “Sopranos”-Fans, die ihn schmerzlich vermissen werden.

    Welcher Satz von “Tony Soprano” ist Euch in Erinnerung geblieben?

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    sarah


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    Juni
    20

    Viel besser als ermittelmäßig

    Ganz ehrlich: Zu Beginn haben mich Werbung und Pressetext der Serie abgeschreckt, fast wäre sie mir durch die Lappen gegangen. Eine „Krimiserie mit ‘Sex and the City’-Elementen“, zitierte der TV-Sender damals eine der beiden Hauptdarstellerinnen, Sasha Alexander. Ich fand „SATC“ sexistisch, konsumgeil und – das war das schlimmste – schnarchlangweilig. Und die einzige Frau auf Stöckelschuhen, der ich einen ordentlichen Spurt hinter einem Verdächtigen her zutraute, war Stephanie Zimbalist als „Laura Holt“ (wisst ihr noch?). Keine Serie für mich, dachte ich.

     

    Jane Rizzoli (Angie Harmon) und Maura Isles (Sasha Alexander) ermitteln auf “Vox”. (Quelle: TNT)

    Zum Glück habe ich doch eingeschaltet – „Rizzoli & Isles“, eines der Mittwochabend-Krimiformate von Vox, ist nämlich ganz großer Serienspaß. Ich bin sofort zum Fan geworden. Die beiden Hauptfiguren – die extrem kluge, aber auch etwas besserwisserische und tussige Gerichtsmedizinerin Maura Isles (Sasha Alexander) und die tatkräftige, temperamentvolle und von ihrer italienischstämmigen Familie umzingelte Mordermittlerin Jane Rizzoli (Angie Harmon) sind so sympathisch, dass man mit ihnen sofort ein Bier trinken gehen möchte. Obwohl Dr. Isles natürlich lieber Rotwein bestellen würde. Die Chemie der Freundinnen stimmt und die Gesichter der Hauptdarstellerinnen sind angenehm frisch, obwohl sie schon in thematisch ähnlichen Serien wie „Law & Order“ und „NCIS“ mitgespielt haben. Eine leichte homoerotische Note in der Beziehung der beiden attraktiven Freundinnen, welche ab und zu schon mal einfloss, fand sicher unter den Zuschauern auch ihre Anhänger.

    Mein Lieblingsaspekt an der Serie sind die Dialoge zwischen den beiden Freundinnen. Sowas wie „Mein Gott, du flirtest über eine Leiche hinweg.“ – „Wann soll ich es denn sonst tun?“ Oder „Ich hab noch nie verstanden, warum Menschen in brennende Gebäude rennen“ – „Aber du jagst Mörder“. „Ja, aber nicht, wenn sie brennen.“  Oder (Blick auf ein Butterbrot) „Ist das aus dem guten Kühlschrank oder aus dem Tote-Leute-Kühlschrank?“ – „Kalte Luft ist kalte Luft“. Oder „War sie tot, bevor sie rausgeworfen wurde?“ – „Ich müsste raten.“ – „Ich verrat es nicht.“ Okay, ich höre auf, man muss es selber hören. Diesen Artikel weiter lesen »

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    claudia


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    Mai
    8

    Mads Mikkelsen als “Hannibal”

    Unheimlich: Mads Mikkelsen als Kannibale “Hannibal Lecter”.

    Habt Ihr schon die ersten Fotos von Mads Mikkelsen als “Hannibal Lecter” gesehen? Ich bin ja ziemlich begeistert von dieser Besetzung, der Däne wirkt auf den Fotos bereits jetzt wahnsinnig unberechenbar und gefährlich… Thriller-Fans haben bestimmt im Sommer mitbekommen, dass der Kultfilm “Das Schweigen der Lämmer” zur Serie wird.  Erzählt wird die Vorgeschichte des berühmten Kannibalen “Hannibal Lecter” – bevor er als Serienmörder hinter Gitter gerät. “Hannibal” steht in der gleichnamigen Serie als Psychiater dem FBI bei der Aufklärung von Mordfällen zur Seite. Wenn die nur halb so gruselig wie im Film sind, könnte das wirklich spannend werden. Vor allem, weil der Zuschauer ja weiß, was aus “Hannibal Lecter” einmal wird…Vielleicht wird es ein bisschen wie “Dexter”?!

    Filmstar Jodie Foster ist jedenfalls nicht mit dabei, dafür werden wir in der zweiten Hauptrolle als FBI-Ermittler den Mann von Claire Danes zu sehen bekommen: Hugh Dancy.  Außerdem werden Gillian Anderson (“Akte X”) und Laurence Fishburne (“CSI”) feste Rollen übernehmen. Im April startet die Serie in den USA auf dem Sender NBC.

    Anthony Hopkins spielte “Hannibal Lecter” im Film, nun ist Mads Mikkelsen dran.

    Wie gefällt Euch Mads Mikkelsen als “Hannibal”?

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    sarah


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    März
    20

    So fanden wir den Schweiger-“Tatort”

    Filmstar im “Tatort”: Til Schweiger ermittelt jetzt in Hamburg. Foto: NDR/Marion von der Mehden

    Peng, Peng, Peng: Til Schweiger hat seinen ersten Fall als Hamburger “Tatort”-Kommissar hinter sich gebracht und mit knapp 13 Millionen Zuschauern hat er es geschafft, die höchste “Tatort”-Quote seit 20 Jahren vorzulegen – Respekt! Natürlich ist auch bei uns in der Redaktion der Krimi von gestern Diskussionthema, es scheiden sich jedoch die Geister: Ich bin begeistert, Andrea genervt und Ines hat sich verliebt…. Los geht es mit unseren sehr unterschiedlichen Top 3!

    Sarah: Drei Gründe, warum Til Schweiger der beste “Tatort”-Kommissar aller Zeiten ist

    1.  Schweiger bringt uns James-Bond-Feeling in den staubigen Sonntagabend: “Kommissar Tschiller” springt auf fahrende Autos auf, schwingt sich locker mit einem Drahtseil durch Fenster in andere Stockwerke hinein und liefert sich ohne Rücksicht auf Verluste wilde Schießereien. “Nick Tschiller” kann Action – das ist nicht so wie bei “Klara Blum” am Bodensee, wo man als Zuschauer jedesmal Angst hat, dass ihr die Waffe gleich aus der Hand fallen könnte…

    2. Schweiger hat genügend Distanz zu sich selbst, um selbstironisch für komische Momente zu sorgen. Er bringt so viel Star-Potenzial mit, dass selbstreferentielle Sprüche wie diese gut funktionieren: “Schiller, wie der Dichter?” – “Nein Tschiller. Ich nuschel ‘n bisschen” oder “Ok, ich geb’s zu: Ich bin schwul!”. Fand ich lustig.

    3. Schweiger bringt seine Leute mit zum “Tatort”. Hätte Wotan Wilke Möhring auch für einen anderen Hamburger “Tatort”-Kollegen einen Gastauftritt hingelegt? Wäre das Studio Hamburg auch auf den oberguten Fahri Yardim als Co-Kommissar “Yalcin Gümer” gekommen? Außerdem hat Schweiger durchgesetzt, dass deutlich mehr Geld als üblich in seinen “Tatort” geflossen ist – was uns Zuschauern unter anderem ein bildgewaltiges Finale auf der Baustelle der Hamburger Elbphilharmonie beschert hat. Top!

    Andrea: Drei Gründe, warum Til Schweiger der nervigste “Tatort”-Kommissar aller Zeiten ist

    1. Til Schweigers Sprachproblem. Ich hätte ihm vor dem “Tatort”-Dreh gerne einen Termin beim Logopäden vereinbart. Denn Schweiger nuschelt sich derart durch die Szenen, dass ich teilweise krampfhaft  auf die Lauter-Taste gedrückte habe, um was zu verstehen – ohne Erfolg übrigens.

    Neuer Star am “Tatort”-Himmel: Der Hamburger Fahri Yardim hat viele Fans. Foto: NDR/Marion von der Mehden

    2. Anscheinend hat sich Herr Kokowääh sowieso eher auf die rasanten Action-Szenen konzentriert. Die brachten mich aber eher zum Schmunzeln. Ein Kommissar, der einen Transporter bei gefühlten 120 km/h einholt, das arme entführte Mädchen rettet und dann fast unversehrt wieder auf der Straße landet. Ernsthaft?!

    3. Seine Klüngelei. “Natürlich habe ich einige Schauspieler mit ins Boot geholt, mit denen ich schon häufiger zusammengespielt habe. Was soll daran falsch sein?”, fragte Til Schweiger zwei Wochen vor der Ausstrahlung des Krimis im Spiegel-Gespräch. Fast sympathisch, dass er so offen zu seiner Einfallslosigkeit steht. Mich nerven die immer gleichen Gesichter trotzdem. Vor allem im Zusammenspiel mit Tochter Luna, die im Tatort – Überraschung – seine Tochter spielt, musste ich immer wieder überlegen: Hat die ARD vielleicht doch aus Versehen die “Schutzengel”-DVD aus dem Regal geholt?

    Ines: Drei Gründe, warum Fahri Yardim der einzig wahre “Tatort”-Kommissar ist

    1. Nachthemd, Krücken und Pfefferspray – das sind die Utensilien eines wahrhaft genialen Kommissars. Neben der ganzen Schweiger-Action ist sich Fahri Yardim nicht zu cool, seinen ersten Fall angeschossen aus dem Krankenhausbett zu lösen. Ist klar, das steht alles so im Drehbuch, aber er verkörpert den witzigen Sidekick auf zurückhaltend großartige Weise und wird dadurch für mich zum Star des “Tatorts”. Das sehen offenbar auch viele andere Zuschauer so. Seine Fananzahl auf Facebook hat sich offenbar in den vergangenen Stunden verdoppelt.

    2. Fahri Yardim ist ein echter Hamburger Jung und versprüht im viel gescholtenen Hamburger “Tatort” tausendmal mehr Lokalkolorit als es (die betont Hochdeutsch sprechenden) Simone Thomalla in Leipzig oder Richy Müller in Stuttgart jemals könnten. Dem nimmt man die Rolle einfach ab.

    3. Fahri Yardim? Es ist Liebe!

    Was sagt Ihr: War Til Schweiger besser/schlechter als erwartet? Wie hat Euch der neue Hamburger “Tatort” gefallen?

     

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    sarah


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    März
    11

    Grimmt das?

    Wer hat gestern Abend den Auftakt der neuen Crime-Mystery-Serie “Grimm” auf “Vox” verfolgt? Es können nicht so wenige gewesen sein – denn “Grimm” konnte sich gestern über die Plätze Eins und Zwei in den deutschen Abendquoten in der Zielgruppe der 14-49-Jährigen freuen. Die umfangreiche Werbekampagne für den Neustart war aber auch zu verlockend: “Ende gut. Alle tot” und ähnlich  hießen die wortwitzigen Claims. Nachdem der Crime-Freitag schwächelt, dürfte man bei “Vox” kurzzeitig aufatmen, mehr als 16 Prozent Marktanteil und über zwei Millionen Zuschauer lassen auf eine märchenhafte Zukunft hoffen.

    Neue Mysterieserie seit dem 18. Februar: “Grimm” (Quelle: Vox)

    Gar nicht so märchenhaft findet übrigens die Hauptfigur, “Nick Burkhardt” (gespielt von David Giuntoli), die Erweiterung seiner Lebensaufgabe zum Auftakt der Serie. Der brave Detective im Morddezernat der Polizei von Portland plant seiner Verlobung und sicher keine nächtlichen Jagden durch Wälder und Begegnungen mit Gestaltwandlern, die ihm von nun an nur deswegen drohen, weil er ein Nachfahre der Grimmschen Märchenschreiber ist und weil seine Tante, gejagt von Gruselgestalten und niedergerungen vom Krebs, im Sterben liegt. Eine sympathische Hauptfigur haben die Macher der Serie da aufgetrieben, und auch ihre Sidekicks – der Polizeikollege “Hank Griffin” (Russell Hornsby) und der geläuterte  Blutbader “Eddie Monroe” (Silas Weir Mitchell)  – jetzt Vegetarier – sind zum Knuddeln. Hier hat die Serie – die so an sich nicht die Neuerfindung des Übernatürliche-Wesen-Modefernsehens ist – zum Beispiel einen klaren Vorteil gegenüber den nervigen Hauptdarstellerbrüdern aus zumindest den ersten Staffeln von “Supernatural” und den etwas dusseligen Heldenkumpels, die bei “Reaper” immer den Baumarkt unsicher machten. Die Idee zur Serie stimmt übrigens von den zwei Männern, die früher schon hinter “Buffy” und seinem unsäglichen Spin-off “Angel” steckten.
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    claudia


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    Februar
    19

    Vier Gründe, an “Homeland” dranzubleiben

    Claire Danes als “Carrie Mathison”. Quelle: Facebook.

    Gut gemacht: Die preisgekrönte CIA-Serie  “Homeland” hat gestern auf Sat 1 einen tollen Start (2,35 Millionen Zuschauer!) hingelegt. Bei uns in der Redaktion hat die Story um Claire Danes als bipolare CIA-Agentin bereits glühende Fans, ich bin selbst sofort nach der ersten Folge hängen geblieben. Ob es den deutschen TV-Zuschauern auch so geht, wird sich nächste Woche zeigen, dann sendet Sat1 “Homeland” nämlich immer erst um 23:15 Uhr – mal wieder ziemlich spät.

    Dabei gibt es gute Gründe, “Homeland” unbedingt weiter zu sehen. Hier die vier Wichtigsten:

    1. Claire Danes. Ja, der Hype um sie ist absolut berechtigt. Ihre “Carrie Mathison” ist unglaublich vielschichtig:  verletzlich, verbissen, weinerlich einserseits, intelligent, abgebrüht und zielstrebig andererseits. Durch ihre schauspielerische Leistung erreicht “Homeland” erst Recht Kino-Niveau.

    2. Die Spannung. Es ist quasi unmöglich, die Geschehenisse der Handlung vorauszusagen, so geschickt ist das Drehbuch geschrieben. Um bei den vielen Wendungen und angefangenen Handlungssträngen mitzukommen, gibt es zum Glück jedesmal eine kurze Zusammenfassung nach dem Vorspann. Überhaupt der Vorspann: Allein von der Musik der Jazz-Trompete dort wird mir schon ganz mulmig zu Mute … Hier erklärt der Komponist den Song:

    3. Die Aktualität. “Homeland” ist in aller Munde und profitiert hier sicherlich auch gerade von dem Oscar-nominierten und viel kritisierten Film “Zero Dark Thirty” über die Jagd auf Osama Bin Laden – und umgekehrt. Egal wie, die unmittelbare Verarbeitung von relativ frischen historischen Ereignissen scheint einen Nerv getroffen zu haben. “Homeland” spielt nicht wie “Mad Men” oder “Downtown Abbey” in einer hochstilisierten früheren Zeit, sondern bleibt vertraut. Die Anschläge vom 11. September sind jedenfalls den meisten Zuschauern noch so sehr im Gedächtnis, dass sie sich mit der Thematik identifizieren können.

    4. Die Love-Story. Denn ja, selbst in einem Umfeld von Gewalt, Spionage und Terror werden in “Homeland” menschliche Seiten beleuchtet. Wie geht ein Ehepaar mit den traumatischen Kriegserlebnissen des einen um? Wie können leidenschaftliche CIA-Agenten neben ihrem Beruf noch private Beziehungen unterhalten? Wer kann wem vertrauen?

    Habt Ihr “Homeland” gesehen? Seid Ihr auch so begeistert?

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    sarah


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    Februar
    4

    “Homeland” kommt zu uns

    Claire Danes und Damian Lewis bewegen sich in “Homeland” auf gefährlichem Terrain. Foto: Action Press.

    Ich bin endlich auf den “Homeland”-Zug aufgesprungen! Gefühlt reden ALLE schon seit Ewigkeiten über die Serie mit Claire Danes in der Hauptrolle, sie räumt ständig sämtliche Preise ab und lag gestern bei den Nominierungen für die “Golden Globes” wieder ganz vorne. Jetzt weiß ich auch, warum: Die Spannung und Ungewissheit machen den Zuschauer wahnsinnig! Ist Claire Danes verrückt oder sind es die anderen? Ist der tot geglaubte Soldat wirklich ein Schläfer oder schlicht ein schwer traumatisierter Mensch? Wo fängt Paranoia eigentlich an? Wer schützt wen aus welchem Grund?

    Es geht in “Homeland” – sehr amerikanisch – um den nach den Anschlägen vom 11. September ausgerufenen “War on Terror” und seine Folgen. Claire Danes verkörpert die CIA-Agentin “Carrie Mathison”, die ihre psychischen Erkrankungen verheimlicht. Als nach acht Jahren Gefangenschaft unter Al-Qaida der Soldat “Nicholas Brody” (gespielt von Damian Lewis) aus dem Irak heimkehrt, verdächtigt sie ihn, mittlerweile ein Terrorist zu sein. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln und den Kriegs-Helden zu bespitzeln. Wer auf der “guten” und wer auf der “bösen” Seite ist, wird dabei – wenig amerikanisch – immer unklarer.

    Es ist kein Wunder, dass Claire Danes immer wieder Schauspielpreise abräumt, ihr steht Serie wirklich gut. Sie schafft es scheinbar mühelos, eine Rolle über einen langen Zeitraum spannend und vielschichtig zu gestalten. Ich habe sie seit ihrer Zeit als unglaublich echte “Angela” in “Willkommen im Leben” ins Herz geschlossen – und dass nicht nur, wegen ihrer berühmten natürlich wirkenden Heulanfälle.

    Ab Februar kommt “Homeland” nun auch nach Deutschland: Sat1 zeigt dann die erste Staffel immer sonntagabends. Ich werde auf jeden Fall weitergucken müssen – schon nach der ersten Folge hat mich die Story so beschäftigt, dass ich sie nicht mehr aus dem Kopf gekriegt habe!

    Habt Ihr schon in “Homeland” reingeschaut?

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    sarah


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    Dezember
    14