• About
  • Beispiel-Seite
  • Eine Seite
  • Mit “The Good Wife” vors Gericht

    “Alicia” und ihre Jungs – alle in Top-Anzügen versteht sich.

    Neulich erzählte mir eine Freundin, dass sie zur Schöffin berufen wurde. Sofort hab ich sie vor meinem geistigen Auge in einem überfüllten Gerichtssaal gesehen, wo zwei Anwälte in gut sitzenden Anzügen vor einer Runde Geschworener heiß diskutieren… Moment – warum sieht einer aus wie “Logan” von den “Gilmore Girls”?! Richtig: die dritte Staffel von “The Good Wife” ist auf DVD erschienen und ich bin im Anwälte-Fieber. Das war ich schätzungsweise seit “Ally McBeal” nicht mehr, aber “The Good Wife” schafft es jede Staffel wieder, dass ich doch dran bleibe.

    Und das liegt nicht nur an den top-gestylten Anwälten: Was mir besonders gut gefällt ist, dass die Serie mittlerweile echt einen schönen, feinen Humor entwickelt hat. Es sind nicht alle ganz verdreht wie bei “Ally”, aber einige skurrile Charaktere (Michael J. Fox als berechnender Anwalt ‘Louis Canning’, Carrie Preston als Querdenkerin ‘Elsbeth Tascioni’) sind dabei. Außerdem ist “Alicia” sehr viel entspannter geworden, seit sie endlich die Affäre mit ihrem Chef “Will Gardner” hatte und anfängt, ihrem Mann “Peter” zu verzeihen. Und Christine Baranski, die die Kanzleichefin “Diane Lockhart” spielt, hab ich sowieso spätestens seit ihrer urkomischen Rolle in der “Mamma Mia”-Verfilmung ins Herz geschlossen!

    Extra-Plus: Bei “The Good Wife” gibt es immer ein Wiedersehen mit alten Seriengesichtern. Neben Matt Czuchry (“Gilmore Girls”) und “Mr Big” aus “Sex and the City” (Chris Noth) spielt in der dritten Staffel auch “Dr. O’Malley” (T.R: Knight) aus “Grey’s Anatomy” mit, außerdem sind Michael J. Fox und Amanda Peet  in wiederkeherneden Rollen dabei. Lohnt sich!

    Wie gefällt Euch “The Good Wife”?

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , , ,
    APR 2013
    12

    Der Thron gehört “Game of Thrones”

    Mit einem ordentlichen Rumms startet das Fantasy-Epos “Game of Thrones” in den Monat und in die Ausstrahlung der dritten Staffel bei “HBO” in den USA. Am Ostermontag ging es los und gleich mit Rekordzahlen.

    Eins der bildstarken Poster zur dritten Staffel von “Game of Thrones” – (Copyright: PR/HBO)

    “Deadline.com” und andere Branchenblätter berichten, dass Season 3 mit einem Zuschauerrekord von 4,4 Millionen begann – das waren noch 200.000 Zuschauer mehr als beim dramatischen Staffelende von Season 2.  Dabei ist “HBO” ein Abosender, der seinen User, die den Kampf der Königsfamilien verfolgen wollen, 13 Dollar pro Monat abverlangt. Für die zweite Staffel rechnet “Deadline aus”, habe die durchschnittliche Zuschauerschaft, wenn man TV, on demand und andere Empfangsvarianten zusammenrechnet, bei 11,6 Millionen gelegen. Eine beeindruckende Zahl.

    Und das war nicht der einzige Erfolg: “GoT”, wie es von seinen Fans liebevoll angekürzt wird, ist auch als Raubkopie per Torrent rekordverdächtig beliebt. “TorrentFreak” rechnet, dass alle hochgeladenen Torrents der ersten Folge der dritten Staffel auf mehr als eine Million Downloads innerhalb von 24 Stunden gekommen sind. Auch 2012 führte die Serie bereits die Charts illegaler Seriendownloads an. Den Sender schert das offenbar erstmal nicht. Gegenüber “Entertainment Weekly” sagte der “HBO”-Programmdirektor Michael Lombardo kürzlich: “Ich sollte das vielleicht nicht sagen, aber das ist irgendwie auch ein Kompliment. Die Nachfrage ist da. Und es hat sich sicher nicht negativ auf den DVD-Absatz ausgewirkt.”

    Passend dazu wählte “HBO” diese Woche aus, um zu verkünden, dass man mit “Game of Thrones” natürlich auch in eine vierte Staffel gehen will. Die vierte Staffel wird sich – Achtung, ein bisschen kompliziert – mit der zweiten Hälfte von Buch Drei aus der Buchserie von George R. R. Martin beschäftigen. Und der als Co-Produzent in die Serie involvierte Autor wird wohl, munkelt man, selbst ein kleines Cameo hinlegen. Bei der großen Premierenparty zum Staffelstart von Season 3, die “HBO” diesmal mit rotem Teppich und vielen Gästen erstmals so richtig in Szene setzte, war Martin ebenfalls vor Ort.

    So, und nach all dem Zahlenkram nun schnell nochmal die leidenschaftliche Fanstimme: Seid ihr auch schon so wild darauf, in Staffel Drei einzutauchen? Mehr Drachen! Ich frage an dieser Stelle extra nicht danach, ob ihr dafür auch zu illegalen Mitteln greifen würdet oder ob ihr auf die DVD-Veröffentlichung oder RTL2 wartet. Und wer hat den Aprilscherz über die Umbesetzung der Tyrion-Lannister-Rolle mitbekommen? Hier in  der Redaktion sind wir übrigens mindestens zu zweit als große Peter-Dinklage-Fans. Und eure Lieblingscharaktere? Oder die Schauspieler, die dahinterstecken - wer ist Fan von Sibel Kekilli, Emilia Clarke, Peter Dinklage, Kit Harington, Lena Headey, Maisie Williams, Ciaran Hinds, Nikolaj Coster-Waldau undundund … ?

    Wenn es draußen schneit, sollte man sich drinnen mit “Game of Thrones” verschanzen … (Copyright: PR/HBO)

     (Achtung, liebe Fangemeinde von Sarah: Sarah ist im wohlverdienten Urlaub und deshalb darf ich, Claudia, euch solange Gesellschaft leisten. Ich hoffe, ihr mögt auch mit mir kommentieren und diskutieren … :-)

    gepostet von
    claudia


    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , ,
    APR 2013
    3

    Interview mit Alison Brie

    Alison Brie ist jetzt bei uns von Montag bis Donnerstag täglich auf Comedy Central zu sehen.

    Alison Brie kennt ihr bestimmt als brave Ehefrau “Trudy” in “Mad Men”, wo sie sich vom fiesen “Pete Campbell” (ja, “Rorys” Verlobter Vincent Kartheiser!) hintergehen lässt. Mir ist sie aber auch letztes Jahr in der Jason-Segel-Komödie “Fast Verheiratet” aufgefallen,  wo sie die chaotische Schwester von Emily Blunts Hauptrolle gespielt hat. Spätestens danach war klar: Alison kann auch Comedy. Und das stellt sie schon seit einiger Zeit regelmäßig in der Serie “Community” unter Beweis. Ab dem 25. März zeigt Comedy Central alle vier Staffeln der Sitcom immer montags bis donnerstags um 21:40 Uhr auch in Deutschland. Letzte Woche konnte ich deshalb Alison Brie in Los Angeles anrufen, wo sie sich gerade für die Premiere der 6. “Mad Men”-Staffel fertig machte. Sie war so lieb und hat mir ein bisschen etwas über ihre beiden Serienhits erzählt!

    Bei uns in Deutschland werden jetzt erstmals alle vier Staffeln “Community” gezeigt. Hast du dich eigentlich schon Deutsch synchronisiert gesehen?

    Nein, noch nicht aber auf Twitter haben mir Leute Clips von meiner Rolle “Annie” auf Französisch geschickt, die sehr lustig waren. Aber sie waren enttäuscht davon – ich hoffe, die deutschen Stimmen gefallen den Fans! Leider kann ich selbst kein Deutsch, obwohl ich sogar halb Deutsche bin. Meine Mutter ist nämlich zwar in Amerika aufgewachsen aber sie stammt aus Deutschland, ich habe also deutsche Wurzeln. Leider weiß ich nicht genau, woher ihre Familie kommt.

    Kannst du dich noch an deinen ersten Tag am Set von “Community” erinnern?

    Ohja! Ich war die letzte Hauptrolle, die besetzt wurde. Alle anderen kannten sich also schon von den Proben und ich wurde wirklich am Tag vor Drehbeginn angestellt. Sie riefen mich an und sagten: “Du hast den Job! Bis morgen früh um acht am Set!” Die erste, die ich kennenlernte, war Ivette Nicole Brown, die die “Shirley” spielt. Sie kam in die Maske, sah mich da nervös sitzen und fragte: “Bist du unsere Annie?” Dann kam sie gleich rüber und umarmte mich herzlich. Ich wurde so nett in Empfang genommen! Joel McHale hat mir gleich gesagt, dass er “Mad Men” sehr mag und ich habe mich von Anfang mit allen sehr wohl gefühlt.

    Gutes Team: Alison Brie (rechts) mit ihren Kollegen von “Community”.

    Apropos “Mad Men”: Wo fühlst du dich wohler, im Drama oder in der Comedy?

    Ich liebe beides sehr. An der Uni haben wir alles gemacht, sehr viel ernstes Material wie Shakespeare aber auch Komödien von Molière. Bevor ich die Rolle in “Community” bekam, hab ich mich aber eher in den ernsteren Rollen gesehen, weil ich die schon an der Uni häufiger gespielt hatte. Ich selbst bin aber etwas albern und lustig, deshalb fühlt sich “Community” vertrauter an, was meinen eigenen Charakter angeht.

     ”Annie” ist auch eine sehr ehrgeizige Schülerin – warst du auch so zu deiner Schulzeit?

    Ja, ich hatte ein bisschen “Annie” in mir. Schon in der Highschool wollte ich Theater spielen und dafür musste man gute Noten haben, das hat mich motiviert. Immer wenn ich eine Rolle spiele, suche ich nach Gemeinsamkeiten zwischen der Figur und mir. Bei “Annie” habe ich viel über meinen eigenen Ehrgeiz und Ziele erfahren und auch über Mitgefühl. Sie ist ein sehr lieber Mensch, der die Menschen in ihrer Gruppe wichtig sind, weil sie noch nie zuvor enge Freunde hatte. Sie hat mir beigebracht, wie man ein besserer Freund ist.

    Hier weiter lesen!

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , ,
    MRZ 2013
    25

    “Rory” heiratet!

    Hochzeitsvorbereitungen in Stars Hollow: “Rory” heiratet endlich!

    Große Aufregung bei uns in der Redaktion heute morgen: “Rory” heiratet! Okay, wenn man es genau nimmt heiratet Alexis Bledel (und zwar ihren “Mad Men”-Kollegen Vincent Kartheiser) – aber nach sechs Jahren “Gilmore Girls”-Entzug ist das fast genauso gut… In der Serie hat “Rory” damals schweren Herzens den Antrag von “Logan” abgelehnt (Tsss…!) und sich für ihre Karriere entschieden. Wir haben uns trotzdem vorgestellt, was jetzt in Stars Hollow los wäre, wenn nicht Alexis sondern “Rory” heiraten würde. In sieben Staffeln “Gilmore Girls” gab es einige Hochzeiten: “Lane” und “Zack”, “Emily” und “Richard” (zum zweiten Mal), “Sookie” und “Jackson”, “Dean” und – wie hieß seine Frau nochmal?… Mit zwei geplatzten Verlobungen und einer Spontan-Hochzeit hat vor allem “Lorelai” alias Lauren Graham (die Alexis übrigens bereits gratulierte) für wichtige Regeln gesorgt:

    1. Wenn man in den Wochen vor der Hochzeit nicht jeden Abend heimlich das Brautkleid anzieht, sollte man die Koffer packen, seine Tochter schnappen und die Hochzeit besser platzen lassen. –> Siehe “Lorelais” Kurzschlussreaktion vor der Hochzeit mit “Max”

    2. Wenn man sich seinem Bräutigam ohne triftigen Grund (Hallo? An dem Kleid gab es nichts zu diskutieren!) schon vor der Hochzeit im Brautkleid zeigt, bringt das Unglück. Vermutlich wird er wie “Luke” feststellen, dass er eine 12-jährige Tochter aus einer anderen Beziehung hat und die Hochzeit platzen lassen…

    3.Wenn die eigene Hochzeit gerade geplatzt ist, sollte man besser nicht nach acht Tequila-Shots auf der Hochzeit der besten Freundin seiner Tochter eine Rede halten:

    Wenn sich “Rory” alias Alexis Bledel an diese einfachen Regeln hält, kann ja nichts mehr schief gehen… Und vielleicht gibt es ja irgendwann doch noch den lang ersehnten “Gilmore Girls”-Film inklusive Hochzeiten, die “Veronica Mars”-Fans haben die Sache ja nun auch selbst in die Hand genommen. Bis dahin: Herzlichen Glückwunsch nach Stars Hollow – äh – New York!

    Welche “Gilmore”-Hochzeit hättet Ihr gerne gesehen? “Rory” und “Logan”? “Lorelai” und “Luke”?

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , , , , ,
    MRZ 2013
    21

    Mads Mikkelsen als “Hannibal”

    Unheimlich: Mads Mikkelsen als Kannibale “Hannibal Lecter”.

    Habt Ihr schon die ersten Fotos von Mads Mikkelsen als “Hannibal Lecter” gesehen? Ich bin ja ziemlich begeistert von dieser Besetzung, der Däne wirkt auf den Fotos bereits jetzt wahnsinnig unberechenbar und gefährlich… Thriller-Fans haben bestimmt im Sommer mitbekommen, dass der Kultfilm “Das Schweigen der Lämmer” zur Serie wird.  Erzählt wird die Vorgeschichte des berühmten Kannibalen “Hannibal Lecter” – bevor er als Serienmörder hinter Gitter gerät. “Hannibal” steht in der gleichnamigen Serie als Psychiater dem FBI bei der Aufklärung von Mordfällen zur Seite. Wenn die nur halb so gruselig wie im Film sind, könnte das wirklich spannend werden. Vor allem, weil der Zuschauer ja weiß, was aus “Hannibal Lecter” einmal wird…Vielleicht wird es ein bisschen wie “Dexter”?!

    Filmstar Jodie Foster ist jedenfalls nicht mit dabei, dafür werden wir in der zweiten Hauptrolle als FBI-Ermittler den Mann von Claire Danes zu sehen bekommen: Hugh Dancy.  Außerdem werden Gillian Anderson (“Akte X”) und Laurence Fishburne (“CSI”) feste Rollen übernehmen. Im April startet die Serie in den USA auf dem Sender NBC.

    Anthony Hopkins spielte “Hannibal Lecter” im Film, nun ist Mads Mikkelsen dran.

    Wie gefällt Euch Mads Mikkelsen als “Hannibal”?

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , ,
    MRZ 2013
    20

    “Dallas” steigt ab

    Der “Dallas”-Clan wurde auf Super RTL verlegt. (Quelle: RTL)

    Hallo liebe Serienfans, Claudia hier. Anfang Januar hatte ich ja mal hoffnungsfroh auf den “Dallas”-Neustart geblickt, die Quoten waren gut und das Hochglanzkonzept mit jüngeren und alten Stars hätte seine Zielgruppe finden können. Hat aber nicht geklappt: Die guten Anfangsquoten gingen schnell verloren. Man muss den Menschen von “RTL” zugestehen, dass sie sogar verhältnismäßig langen Atem bewiesen haben, sogar die Ausstrahlung der zweiten Staffel gleich im Anschluss ankündigten. Aber jetzt ist dann doch Schluss für “Dallas” auf dem Sender, der einen zweistelligen Marktanteil einkalkuliert. Die zweite Staffel wird ab 8. April auf den kleinen Schwestersender “Super RTL” verlegt, erhält dafür aber dort den Prime-Time-Sendeplatz um 20.15 Uhr. Ein kleiner Trost für Fans.

    Apropos Fans – erinnert ihr euch noch, dass ich schrieb, vielleicht wäre es ja was für meine Mutter, so aus reiner Nostalgie? Ich sprach gestern erst mit ihr darüber – sie guckt es wirklich noch. Und freute sich, dass sie das auch in Zukunft kann.

    Wer ist “Dallas” auch auf “Super RTL” noch treu?

    gepostet von
    claudia


    Tags: , , , , , , ,
    MRZ 2013
    14

    So fanden wir den Schweiger-”Tatort”

    Filmstar im “Tatort”: Til Schweiger ermittelt jetzt in Hamburg. Foto: NDR/Marion von der Mehden

    Peng, Peng, Peng: Til Schweiger hat seinen ersten Fall als Hamburger “Tatort”-Kommissar hinter sich gebracht und mit knapp 13 Millionen Zuschauern hat er es geschafft, die höchste “Tatort”-Quote seit 20 Jahren vorzulegen – Respekt! Natürlich ist auch bei uns in der Redaktion der Krimi von gestern Diskussionthema, es scheiden sich jedoch die Geister: Ich bin begeistert, Andrea genervt und Ines hat sich verliebt…. Los geht es mit unseren sehr unterschiedlichen Top 3!

    Sarah: Drei Gründe, warum Til Schweiger der beste “Tatort”-Kommissar aller Zeiten ist

    1.  Schweiger bringt uns James-Bond-Feeling in den staubigen Sonntagabend: “Kommissar Tschiller” springt auf fahrende Autos auf, schwingt sich locker mit einem Drahtseil durch Fenster in andere Stockwerke hinein und liefert sich ohne Rücksicht auf Verluste wilde Schießereien. “Nick Tschiller” kann Action – das ist nicht so wie bei “Klara Blum” am Bodensee, wo man als Zuschauer jedesmal Angst hat, dass ihr die Waffe gleich aus der Hand fallen könnte…

    2. Schweiger hat genügend Distanz zu sich selbst, um selbstironisch für komische Momente zu sorgen. Er bringt so viel Star-Potenzial mit, dass selbstreferentielle Sprüche wie diese gut funktionieren: “Schiller, wie der Dichter?” – “Nein Tschiller. Ich nuschel ‘n bisschen” oder “Ok, ich geb’s zu: Ich bin schwul!”. Fand ich lustig.

    3. Schweiger bringt seine Leute mit zum “Tatort”. Hätte Wotan Wilke Möhring auch für einen anderen Hamburger “Tatort”-Kollegen einen Gastauftritt hingelegt? Wäre das Studio Hamburg auch auf den oberguten Fahri Yardim als Co-Kommissar “Yalcin Gümer” gekommen? Außerdem hat Schweiger durchgesetzt, dass deutlich mehr Geld als üblich in seinen “Tatort” geflossen ist – was uns Zuschauern unter anderem ein bildgewaltiges Finale auf der Baustelle der Hamburger Elbphilharmonie beschert hat. Top!

    Andrea: Drei Gründe, warum Til Schweiger der nervigste “Tatort”-Kommissar aller Zeiten ist

    1. Til Schweigers Sprachproblem. Ich hätte ihm vor dem “Tatort”-Dreh gerne einen Termin beim Logopäden vereinbart. Denn Schweiger nuschelt sich derart durch die Szenen, dass ich teilweise krampfhaft  auf die Lauter-Taste gedrückte habe, um was zu verstehen – ohne Erfolg übrigens.

    Neuer Star am “Tatort”-Himmel: Der Hamburger Fahri Yardim hat viele Fans. Foto: NDR/Marion von der Mehden

    2. Anscheinend hat sich Herr Kokowääh sowieso eher auf die rasanten Action-Szenen konzentriert. Die brachten mich aber eher zum Schmunzeln. Ein Kommissar, der einen Transporter bei gefühlten 120 km/h einholt, das arme entführte Mädchen rettet und dann fast unversehrt wieder auf der Straße landet. Ernsthaft?!

    3. Seine Klüngelei. “Natürlich habe ich einige Schauspieler mit ins Boot geholt, mit denen ich schon häufiger zusammengespielt habe. Was soll daran falsch sein?”, fragte Til Schweiger zwei Wochen vor der Ausstrahlung des Krimis im Spiegel-Gespräch. Fast sympathisch, dass er so offen zu seiner Einfallslosigkeit steht. Mich nerven die immer gleichen Gesichter trotzdem. Vor allem im Zusammenspiel mit Tochter Luna, die im Tatort – Überraschung – seine Tochter spielt, musste ich immer wieder überlegen: Hat die ARD vielleicht doch aus Versehen die “Schutzengel”-DVD aus dem Regal geholt?

    Ines: Drei Gründe, warum Fahri Yardim der einzig wahre “Tatort”-Kommissar ist

    1. Nachthemd, Krücken und Pfefferspray – das sind die Utensilien eines wahrhaft genialen Kommissars. Neben der ganzen Schweiger-Action ist sich Fahri Yardim nicht zu cool, seinen ersten Fall angeschossen aus dem Krankenhausbett zu lösen. Ist klar, das steht alles so im Drehbuch, aber er verkörpert den witzigen Sidekick auf zurückhaltend großartige Weise und wird dadurch für mich zum Star des “Tatorts”. Das sehen offenbar auch viele andere Zuschauer so. Seine Fananzahl auf Facebook hat sich offenbar in den vergangenen Stunden verdoppelt.

    2. Fahri Yardim ist ein echter Hamburger Jung und versprüht im viel gescholtenen Hamburger “Tatort” tausendmal mehr Lokalkolorit als es (die betont Hochdeutsch sprechenden) Simone Thomalla in Leipzig oder Richy Müller in Stuttgart jemals könnten. Dem nimmt man die Rolle einfach ab.

    3. Fahri Yardim? Es ist Liebe!

    Was sagt Ihr: War Til Schweiger besser/schlechter als erwartet? Wie hat Euch der neue Hamburger “Tatort” gefallen?

     

    gepostet von
    sarah


    Tags: , ,
    MRZ 2013
    11

    Holt die Cowboy-Stiefel raus

    Wer nicht – wie ich -  schon länger heimlich mit dem Gedanken spielt, sich für einige Zeit als Kellnerin in eine Countrybar nach Nashville abzusetzen, wird wahrscheinlich nicht automatisch zur gleichnamigen ABC-Serie einschalten. Solltet Ihr aber. Ja, “Nashville” ist eine Musikserie und ja, es gibt viel Glitzer und Countrytrash zu sehen. Aber die Serie ist mehr als eine seichte Taylor-Swift-Doku im “Glee”-Format.

    “Nashville”: Hayden Panettiere im obligatorischen Glitzerkleid. Foto: Andrew McPherson/ABC/Lionsgate

    Die erste Überraschung ist Hayden Panettiere. Die On/Off-Freundin von Wladimir Klitschko kennt Ihr bestimmt noch als unverwundbare Cheerleaderin in “Heroes”. In “Nashville” darf sie das millionenschwere Country-Teenie-Idol “Juliette Barnes” spielen – eine zickige, von einer schwierigen Kindheit geschädigte Figur, die Sex als Waffe einsetzt und sich auf Tour in der Einsamkeit ihres Privatjets verliert. Panettiere spielt sie so glaubhaft, dass sie sicherlich keine Probleme haben würde, bald eine echte Tour ausverkauft zu lassen. Denn singen kann die 23-Jährige auch noch!

    Überhaupt die Musik in der Serie: Die Songs sind fast alle speziell für das Format geschrieben worden und gehen sofort ins Ohr. Leichter Countrypop, sicher, – aber gut gemachter. Dass diese Lieder wirklich, wie in der Serie permanent angedeutet,  schwuppdiwupp innerhalb von einer Nacht entstanden, darf bezweifelt werden. Auch Hauptdarstellerin Connie Britton als alternde Country-Legende “Rayna James” gibt im Laufe der ersten Staffel quasi ein ganzes Album zum Besten – wirkt aber gesanglich für mich nicht so überzeugend wie Panettiere. Dafür gefallen mir die Duette von der schüchternen Kellnerin “Scarlett O’Connor” (Clare Bowen) und dem aufstrebenden Musiker “Gunnar Scott” (Briten-Hottie Sam Palladio) gut. Aber hier erst einmal einer von “Juliettes” Countrypop-Ohrwürmern (am Besten, Ihr holt Euch ein Glas Tennessee-Whisky dazu):

    Überraschend ist auch, dass die Frauenfiguren im konservativen Countrymilieu eindeutig stärker und anziehender sind, als die Männerrollen. “Raynas” Bürgermeister-Ehemann wirkt trotz Wahlkampf-Intrigen und einer Affäre blass und langweilig. Der Exfreund von “Scarlett” verfällt blauäugig den Versprechungen der Musikindustrie und der Gitarrist “Deacon Claybourne” scheint auch über ein Jahrzehnt nach der Trennung von Countrykönigin “Rayna” immer noch an ihr zu hängen – und dudelt deshalb im kultigen “Bluebird Cafe” seine Herzschmerzballaden. Gut, dass Hayden Panettiere alias “Juliette” den sehr viel älteren Musiker erst einmal aufmischt.

    Bei uns ist “Nashville” momentan auf dem Bezahl-Sender Fox zu sehen und zwar immer Dienstags um 21:45 Uhr. Ich bin jetzt jedenfalls soweit, die Ted-Mosby-Cowboy-Stiefel rauszuholen. Yeeehaw!

    Habt Ihr Lust auf “Nashville”?

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , ,
    MRZ 2013
    5

    Was wurde eigentlich aus… “Berlin, Berlin”

    Rhea Harder, Matthias Klimsa, Felicitas Woll und Jan Sosniok zu “Berlin, Berlin”-Zeiten.

    Die Comic-Animationen! Die Dachterrasse! Und dieser Pony… “Berlin, Berlin” war eine der wenigen deutschen Serien, die wirklich breiten Zuspruch bekam, sogar einen Emmy hat sie abgestaubt. Sie lief von 2002 bis 2005 und auch ich war damals total von “Lolles” Welt begeistert und hatte – wie wohl halb Deutschland – vor allem die super-sympathische Felicitas Woll ins Herz geschlossen. Mit der gab es jetzt endlich ein Wiedersehen: Am Montag ermittelte sie in der Roman-Verfilmung “Schneewittchen muss sterben” zum ersten Mal als Kommissarin im Taunus-Gebiet.

    Felicitas Woll heute: Die 33-Jährige ermittelt jetzt als Kommissarin.

    Ich hab mich gefreut, denn nach dem großen Erfolg von “Berlin, Berlin” war es relativ ruhig um Woll geworden. Ein Jahr nach dem Ende der Serie brachte sie ihre Tochter Taisha zur Welt und zog sich aufs Land zurück. Als alleinerziehende Mutter lebt sie in einem Dorf in Hessen in der Nähe ihrer Familie und dem Vater des Kindes. Sie war zwar immer wieder mal in Fernsehfilmen zu sehen oder spielte in wenigen Kinoproduktionen, wie zum Beispiel 2011 in “Kein Sex ist auch keine Lösung” -  richtig im Gedächtnis geblieben ist davon aber nichts. Das könnte sich nun wieder ändern: Die Kommissarin “Pia Kirchhoff” ermittelt in der gesamten Krimireihe von Autorin Nele Neuhaus, mindestens ein weiteres Buch ist bereits für das ZDF verfilmt worden.

    Und die restliche “Berlin, Berlin”-Truppe? Jan Sosniok, alias “Sven”, wird dieses Jahr zum ersten Mal zum “Winnetou”: Er löst bei den traditionellen “Karl-May-Spielen” in Bad Segeberg Erol Sander in der Hauptrolle ab. Außerdem ist er bei “Danni Lowinski” regelmäßig als “Dr. Oliver Schmidt” zu sehen. Sosniok hat zwei Kinder und lebt in Berlin. Matthias Klimsa, der in der Serie den liebenswürdigen “Hart” spielte, ist mittlerweile auch im Krimimilieu angelangt und spielt in der ARD-Serie “Hauptstadtrevier” den Betrugsdezernatleiter “Johannes Sonntag”. Außerdem ist er die deutsche Stimme von Hollywoodstar Vince Vaughn. Fehlt noch Rhea Harder alias “Sarah”, die wie Sosniok ebenfalls mit “GZSZ” startete. Sie ist in der ZDF-Serie “Notruf Hafenkante” als Polizistin unterwegs.

    Habt Ihr gestern “Lolle” als Kommissarin gesehen? Was hat Euch an “Berlin, Berlin” gefallen?

    gepostet von
    sarah


    FEB 2013
    26

    Grimmt das?

    Wer hat gestern Abend den Auftakt der neuen Crime-Mystery-Serie “Grimm” auf “Vox” verfolgt? Es können nicht so wenige gewesen sein – denn “Grimm” konnte sich gestern über die Plätze Eins und Zwei in den deutschen Abendquoten in der Zielgruppe der 14-49-Jährigen freuen. Die umfangreiche Werbekampagne für den Neustart war aber auch zu verlockend: “Ende gut. Alle tot” und ähnlich  hießen die wortwitzigen Claims. Nachdem der Crime-Freitag schwächelt, dürfte man bei “Vox” kurzzeitig aufatmen, mehr als 16 Prozent Marktanteil und über zwei Millionen Zuschauer lassen auf eine märchenhafte Zukunft hoffen.

    Neue Mysterieserie seit dem 18. Februar: “Grimm” (Quelle: Vox)

    Gar nicht so märchenhaft findet übrigens die Hauptfigur, “Nick Burkhardt” (gespielt von David Giuntoli), die Erweiterung seiner Lebensaufgabe zum Auftakt der Serie. Der brave Detective im Morddezernat der Polizei von Portland plant seiner Verlobung und sicher keine nächtlichen Jagden durch Wälder und Begegnungen mit Gestaltwandlern, die ihm von nun an nur deswegen drohen, weil er ein Nachfahre der Grimmschen Märchenschreiber ist und weil seine Tante, gejagt von Gruselgestalten und niedergerungen vom Krebs, im Sterben liegt. Eine sympathische Hauptfigur haben die Macher der Serie da aufgetrieben, und auch ihre Sidekicks – der Polizeikollege “Hank Griffin” (Russell Hornsby) und der geläuterte  Blutbader “Eddie Monroe” (Silas Weir Mitchell)  - jetzt Vegetarier – sind zum Knuddeln. Hier hat die Serie – die so an sich nicht die Neuerfindung des Übernatürliche-Wesen-Modefernsehens ist – zum Beispiel einen klaren Vorteil gegenüber den nervigen Hauptdarstellerbrüdern aus zumindest den ersten Staffeln von “Supernatural” und den etwas dusseligen Heldenkumpels, die bei “Reaper” immer den Baumarkt unsicher machten. Die Idee zur Serie stimmt übrigens von den zwei Männern, die früher schon hinter “Buffy” und seinem unsäglichen Spin-off “Angel” steckten.
    Diesen Artikel weiter lesen »

    gepostet von
    claudia


    Tags: , , , , , , , ,
    FEB 2013
    19