• Beispiel-Seite
  • Eine Seite
  • Posts Tagged ‘baywatch’

    Leo und die rote Badehose

    David Hasselhoff, der Mann, der die Mauer zu Fall brachte, ein sprechendes Auto fuhr und junge Schauspieltalente in aller Welt inspiriert, hat wieder einmal zugeschlagen: Er hat uns verraten, dass die Seriengeschichte beinahe hätte umgeschrieben werden müssen.

    Der kleine Leo hätte noch viele Stunden neben der "Titanic" schwimmen können, wenn er vorher wie Jeremy Jackson bei "Baywatch" trainiert hätte.

    Denn fast hätte kein anderer als Hollywood-Liebling Leonardo DiCaprio sich die “Baywatch”-Badehose angezogen! Offenbar versuchte Leo damals sein Glück beim Casting für die Rolle des “Hobie Buchannon”, der Sohn von Hasselhoffs Figur “Mitch” – und verlor gegen Jeremy Jackson. Das erzählte The Hoff jedenfalls im Gespräch mit “movieline.com”.

    Ich kann mir den schmächtigen Leo von damals nur schwer als späteren Muskelprotz “Hobie” vorstellen – vermutlich wäre er irgendwann sowieso ausgestiegen und hätte statt den zahlreichen Beach-Girls doch wieder “Rose” beim Untergang der “Titanic” aus dem Wasser gezogen. Echtes Talent setzt sich durch, siehe Johnny Depp, der den Sprung von “21 Jump Street” nach Hollywood geschafft hat oder Will Smith, der den “Prinz von Bel Air” hinter sich ließ.

    “The Hoff” sieht das natürlich anders: “Ich habe ihm gesagt, dass das das Beste war, was ihm passieren konnte. Er hätte sonst nie in ‘Titanic’ gespielt und wäre so ein großer Star geworden. Er wäre wie Jeremy Jackson und David Hasselhoff auf Arbeitssuche – ha!”

    Lieber David Hasselhoff: Es liegt nicht an "Baywatch", dass Leo für Oscars nominiert ist und du nicht!

    Ok, David Hasselhoff spricht hier eindeutig von sich selbst in der dritten Person und macht auch sonst oft einen unzurechungsfähigen Eindruck – aber die Selbstironie muss man ihm lassen! Oder wie er selbst sagt: “I just go with the flow. I just get on the Hoff train and ride.”

    Und wenn wir ehrlich sind: Als Kinder sind wir selbst oft genug mit dem “Hoff-Train” gefahren – sei es am Baywatch-Strand oder mit “Michael Knight”. Ich bin jedenfalls froh, dass es Stars wie DiCaprio gibt, die der roten Badehose knapp entkommen sind und Stars wie Hasselhoff, die sie einfach anbehalten.

    Habt Ihr früher auch “Baywatch” und “Knight Rider” gesehen? Oder gar kürzlich mal wieder?

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , ,
    Juni
    1

    Starauflauf in Springfield

    Homer, setz dein Pokerface auf: Lady GaGa kommt nach Springfield! Die Sängerin durfte für eine Folge ihr gelbes Ebenbild synchronisieren und wird in der 23. Staffel der “Simpsons” – D’oh! – mit Marge knutschen…

    Lady Gaga beim Einsprechen ihrer "Simpsons"-Figur.

    In den USA wird die Episode mit dem Titel “Lisa goes Gaga” im Frühling 2012 ausgestrahlt. Kleiner Trost für uns hier in Deutschland: Pro7 zeigt ab nächster Woche die 22. Staffel (Dienstags um 20:15 Uhr). Ich seh die “Simpsons” zwar nicht so konsequent und staffelweise, wie ich vielleicht andere Serien konsumiere – aber dafür begleitet mich die gelbe Familie schon seit Kindertagen. Keine Frage: Die Simpsons sind ein altersübergreifendes Phänomen.

    Als Kind kann man über Barts Streiche und Homers Dummheit lachen, als Erwachsener freut man sich über die zahlreichen gesellschaftskritischen Anspielungen und Zitate aus der Popkultur. Spontan fallen mir das Musikvideo zu “Seven Nation Army” der “White Stripes” und Filmklassiker wie “The Shining” oder “The Graduate” ein – es gibt kaum etwas, was in den “Simpsons” nicht zitiert, parodiert oder anderweitig in die bunte Springfield-Welt transportiert werden kann (hier gibt’s eine tolle Gegenüberstellung in Bildern!)

    Russell Brand, Halle Berry und Ricky Gervais zu Gast bei den Simpsons.

    Und welche Serie hat es sonst schon geschafft, nach über 20 Jahren immer noch Besuch von Promis zu bekommen? Elton John, Russell Brand, Ringo Starr, Neil Patrick Harris, Meryl Streep, Ben Stiller, Reese Witherspoon – die Liste der Stars ist endlos. Nicht jeder von ihnen durfte wie Lady GaGa persönlich in Erscheinung treten, viele liehen den Springfield-Figuren einfach nur ihre prominente Stimme.

    Es gibt noch viele Stars, die ich mir hervorragend als gelbe Zeichentrickfigur vorstellen könnte: Jennifer Aniston mit ihrem “Rachel”-Haarschnitt zum Beispiel und David Hasselhoff in “Baywatch”-Shorts oder Angelina Jolie mitsamt der sechs Kinder! Und natürlich: Camilla, Herzogin von Cornwall – von mir aus auch an der Seite von Charles und Co. (gab es die alle wirklich noch nicht?!?). Und wenn wir schon dabei sind: Wie wäre es mit deutschen Gaststars? Guido Westerwelle als “Mr. Burns”-Verschnitt oder Veronica Ferres mit blauen Haaren …

    Hoffentlich gibt es die “Simpsons” noch weitere 20 Jahre – dann bleibt noch genügend Zeit dafür.

    Welchen Star würdet ihr gerne einmal als Simpsons-Figur sehen?

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , ,
    August
    24

    Als Serienheld nach Hollywood

    Eigentlich gelten Serien als tödlich für eine Hollywoodkarriere – ja, es ist schon als Erfolg zu werten, wenn jemand wie David Hasselhoff es schafft, neben “Knight Rider” auch noch als “Baywatch“-Bademeister durchzugehen. Viele Serienstars sind fest mit einer Rolle verbunden und bleiben das auch. Umso bemerkenswerter ist es, wenn sie den Sprung auf die Kinoleinwand schaffen.

    Der "Fresh Prince from Bel Air" vor seiner Zeit als Hollywood-Star.

    Bestes Beispiel: Will Smith. Der 42-Jährige hat sich vom rappenden “Prinz von Bel Air” zum oscarnominierten Schauspieler gewandelt. Sechs Jahre lang mischte er als Ghetto-Junge seine versnobte Verwandtschaft in Los Angeles auf (die komplette sechste Staffel erscheint übrigens am 6. Mai auf DVD!).

    Dann kam 1996 “Independence Day”, ein Jahr später “Men in Black” – Smith hatte es geschafft. Seine Sprösslinge müssen sich im Gegensatz dazu wenig anstrengen, um Erfolg zu haben. Sohn Jaden spielt einfach an der Seite des berühmten Papas und Tochter Willow darf dank ihm in schrillen Outfits ihre Zöpfe in jede Kamera halten – ohne sich zuvor einen Namen in einer Serie gemacht zu haben.

    Ähnlich wie Will Smith konnten auch Jennifer Aniston, (“Friends”), George Clooney (“Emergency Room”), Michelle Williams (“Dawson’s Creek”)  und Johnny Depp (“21 Jump Street”) ihre Serienrollen hinter sich lassen und sich auf die Kinoleinwände spielen. Andere Schauspieler starten ihre Hollywoodkarriere einfach neben ihrer Serienrolle. Ashton Kutcher spielte beispielsweise von 1998 bis 2006 in “Die wilden Siebziger” mit und drehte parallel dazu zahlreiche Filme von “Ey Mann, wo is’ mein Auto” bis zu “Butterfly Effect”.

    Claire Danes mit ihrem Co-Star Jared Leto in "Willkomen im Leben". Auch Leto wurde mit der Serie bekannt.

    Und wieder andere sind so gut, dass nach der ersten Serienhauptrolle sofort Hollywood anklopft, wie etwa bei Claire Danes. Für die Rolle der “Angela” in “Willkommen im Leben” war die damals 13-Jährige eigentlich noch viel zu jung. Doch beim Casting für das sensible Teenie-Drama überzeugte sie durch ihre Glaubwürdigkeit, die ihr später auch den “Golden Globe” einbrachte. Leider wurde “Willkommen im Leben” nach nur einer Staffel abgesetzt – Claire standen danach jedoch alle Türen offen.

    In Deutschland scheint die Lage schwieriger zu sein, hier werden Seriendarsteller höchstens von einer Serie zur nächsten durchgereicht. Doch als triumphierender Stern am deutschen Starhimmel blickt Til Schweiger auf alle herab: Von der “Lindenstraße” zum Tarantino-Helden – das kann ihm selbst ein Will Smith nicht nachmachen!

    Der junge Til Schweiger 1991. Damals spielte er noch den "Jo Zenker" in der "Lindenstraße".

    Was meint ihr? Haben Will Smith und co.  sich den Erfolg in Hollywood verdient? Und welcher Serienstar sollte bald auf der großen Leinwand zu sehen sein?

    gepostet von
    sarah


    Tags: , , , , , , ,
    Mai
    5

    Was wurde eigentlich aus …?

    Bud Bundy, Brian Tanner, Winnie Cooper oder Steve Urkle: Wer erinnert sich nicht an die Kinderstars aus unseren Lieblingsserien der 80er und 90er Jahre? Seitdem sind jedoch einige Jahre vergangen und auch die „Kleinen“ sind mittlerweile groß geworden. Doch nur bei wenigen jungen Darstellern konnte man die Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen in der Serie mitverfolgen. Entweder stiegen sie vorher aus oder die Serie wurde abgesetzt. Eine Ausnahme bildet da der deutsche Schauspieler Moritz A. Sachs, der derzeit in der RTL-Show „Let’s Dance“ das Tanzbein schwingt. Der mittlerweile 32-Jährige stand bereits im Alter von sieben Jahren das erste Mal als Klausi Beimer für die „Lindenstraße“ vor der Kamera und ist auch heute noch – 25 Jahre später – Bestandteil der ARD-Vorabendserie. Doch was machen die einstigen US-Kinderstars heute?

    Um das schon einmal vorweg zu nehmen: Nicht alle sind im Showbusiness groß geworden, einige haben Hollywood den Rücken gekehrt, andere konnten auch nach ihrer Zeit als Kinderstar Erfolge in Film und TV feiern. Und wieder andere machten eher mit Peinlichkeiten oder Negativschlagzeilen von sich reden. So zum Beispiel Jeremy Jackson, der als Sohn von David Hasselhoff in der Serie „Baywatch“ bekannt wurde. Im Alter von 17 und 18 Jahren wurde der heute 30-Jährige angeblich wegen Drogenbesitzes verhaftet. Und 2008 soll ein selbstgedrehtes Sex-Video, das Jackson mit seiner ehemaligen Porno-Freundin zeigt, an die Öffentlichkeit gekommen sein. Dass er in den 90er Jahren drei Alben herausgebracht hat, die ausgerechnet von seinem Serienvater David Hasselhoff produziert wurden, macht das Ganze auch nicht besser. Weder als Musiker noch als Schauspieler konnte Jackson große Erfolge einfahren. Der Versuch, nach den zwischenzeitigen Drogen- und Sexskandalen mit Sport wieder auf den richtigen Weg zu kommen, scheiterte offenbar: Nun soll er süchtig nach Wachstumshormonen und Testosteron sein. Es heißt, dass er in diesem Jahr an der Reality-Serie „Celebrity Rehab“ teilnehmen wird, die abhängige Promis vor laufender Kamera beim Entzug begleitet.

    Auch David Faustino, der von 1987 bis 1997 Bud Bundy in „Eine schrecklich nette Familie“ spielte, machte Bekanntschaft mit der Polizei. Im Mai 2007 soll er wegen Trunkenheit am Steuer und Drogenkonsums kurzzeitig festgenommen worden sein. Trotzdem konnte  Faustino auch nach dem großen Erfolg von „Eine schrecklich nette Familie“ immer mal wieder Film- oder Serienrollen („Auf schlimmer und ewig“, „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“ oder „Going to California“) ergattern. 2009 nahm der 37-Jährige in der Online-Serie „Star-ving“ sich und sein Leben aufs Korn und mimte einen armen, erfolglosen und chronisch betrunkenen Typen. Immerhin konnte er damit seine Portokasse füllen.

    Mackenzie Rosman, die Darstellerin der Ruthie Camden aus „Eine himmlische Familie“, sorgte vor wenigen Jahren mit erotischen Bildern im Internet für Aufregung. Diese zeigten die heute 21-Jährige lasziv posend nur in Unterwäsche bekleidet oder knutschend mit einer anderen Frau. Als Karrierekick haben ihr diese Aufnahmen nicht gedient. Als Schauspielerin sah man sie seit „Eine himmlische Familie“ nur noch selten. Einem, dem es ebenfalls schwer fiel, nach seiner Zeit als Kinderstar neue Rollenangebote zu erhalten, ist Jaleel White alias Steve Urkel aus „Alle unter einem Dach. Der mittlerweile 34-Jährige wurde als Nachbarssohn der Familie Winslow in den Jahren 1989 bis 1998 mit seinen viel zu kurzen Hosen, der dicken Hornbrille, seinem tollpatschigen Verhalten und der seltsamen Lache zur Kultfigur der Serie. Nach seiner Zeit als Urkel blieben große Film- oder Serienerfolge allerdings aus. Mit „Did You Get My Text“ soll in diesem Jahr aber angeblich ein von ihm geschriebener Film in die Kinos kommen.

    Während sich die eben erwähnten vermutlich eher unfreiwillig aus dem Showbusiness verabschiedet haben, gibt es ehemalige Kinderstars, die bewusst einen anderen Weg gegangen sind. So wie Danica Mae McKellar, die von 1988 bis 1993 als Musterschülerin Winnie Cooper in „Wunderbare Jahre“ zu sehen war. Sie kümmerte sich neben der Schauspielerei (unter anderem hatte sie Gastauftritte in „How I met your mother oder „Navy CIS“) liebend gern um Gleichungen, Wahrscheinlichkeiten und Symmetrien. Im Klartext: Sie studierte Mathematik und hat ihr Studium 1998 mit Auszeichnung abgeschlossen. Nach ihr wurde sogar das „Chayes-McKellar-Winn-Theorem“, ein mathematischer Lehrsatz, benannt. Bis heute hält die 36-Jährige Vorträge an Universitäten und arbeitet als Gastdozentin. Zudem ist sie Autorin des Buches “Math Doesn’t Suck: How to Survive Middle School Math Without Losing Your Mind or Breaking a Nail“, Ehefrau und Mutter. Auch Benji Gregory hat sich nach seinem Serienerfolg für ein Studium (Filmproduktion) entschieden. Nach dem Serienende von „Alf“, wo der heute 32-Jährige von 1986 bis 1990 Brian, den rothaarigen Sohn der Familie Tanner spielte, hieß es für ihn: Hollywood – nein Danke! Die Schauspielerei soll er endgültig an den Nagel gehängt haben. Heute lebt er mit seiner Frau in Arizona.

    Doch es gibt auch diejenigen, die nach ihrer Zeit als Kinderstar nicht in der Versenkung verschwunden und dem Showbusiness treu geblieben sind – so wie „How I met your mother“-Star Neil Patrick Harris. Wisst ihr auf Anhieb, in welcher Serie er bereits als Teenager zu sehen war? Nein? Hier die Lösung: Von 1989 bis 1993 spielte er in der Serie „Doogie Howser“ das hochbegabte Wunderkind Dr. Douglas „Doogie“ Howser, das schon im Alter von 14 Jahren als Assistenzarzt arbeitete. Bevor er dann 2005 in die Rolle des Dauer-Singles Barney Stinson in „How I met your mother“ schlüpfte, war er unter anderem in Filmen wie  „Jeanne d’Arc – Die Frau des Jahrtausends“, „Wunsch & Wirklichkeit“ „Starship Troopers“ oder „Ein Freund zum Verlieben“ zu sehen. Zwischenzeitlich wirkte der mittlerweile 37-Jährige auch in einigen Theatermusicals mit. Privat ist Neil Patrick Harris seit 2004 glücklich mit Schauspielkollege David Burtka. Im Oktober 2010 wurde das homosexuelle Paar Eltern von Zwillingen. Auch Sara Gilbert, die als vorlaute Darlene Conner in der Serie „Roseanne“ bekannt wurde, lebt heute im wahren Leben in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung. Mit ihrer Partnerin, der Produzentin und Autorin, Allison Adler hat sie zwei Kinder. Nach ihrer Zeit als Serienstar soll sie 1997 ein Studium der künstlerischen Fotografie mit Auszeichnung abgeschlossen haben. Als bekennende Vegetarierin engagiert sich die heute 36-Jährige für die Tierschutzorganisation PETA. Dem Showbusiness blieb sie aber dennoch erhalten. Conner spielte unter anderem in den Komödien „Desert Blue“ und „High Fidelity“ mit. Zudem gehörte sie von 2004 bis 2007 als Jane Figler zum Cast von „Emergency Room“. Weitere Serienauftritte hatte Sara Gilbert in „The Big Bang Theory“, „Private Practice“, „Law & Order – New York“ und „Grey’s Anatomy“. Seit Oktober 2010 moderiert sie im US-amerikanischen Fernsehen die Talkshow „The Talk“.

    Es zeigt sich also, dass die Wege der einstigen Kinderstars, die alle ähnlich angefangen haben, dennoch ganz unterschiedlich verlaufen können. Die wenigsten werden dabei, wie unser Klausi Beimer, in seiner Erfolgsserie erwachsen.

    Wer waren eure kleinen Serienlieblinge?

    gepostet von
    admin


    Tags: , , , , , , ,
    März
    30