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    Der Papa macht das gut

    Einmal bitte recht freundlich: Milena Dreißig, Diana Staehly, Christoph Maria Herbst, Bjarne Mädel und Regisseur Arne Feldhusen beim Besuch im Cinemaxx Hamburg.

    Einmal bitte recht freundlich: Milena Dreißig, Diana Staehly, Christoph Maria Herbst, Bjarne Mädel und Regisseur Arne Feldhusen beim Besuch in Hamburg.

    Unsere Kollegin Kathrin freut sich über die Rückkehr des schrecklichsten Chefs der Welt: Bernd Stromberg.

    Was soll ich sagen – ich liebe Bernd Stromberg! Ja, er ist beleidigend, ja, er ist politisch absolut unkorrekt, sexistisch und arrogant. Aber vor allem ist er eines: zum Schreien komisch! Schon die Premiere der finalen fünften Staffel habe ich live im Kino miterlebt und zwei der begehrten Tickets für die Kinotour ergattert. Umso größer war dann meine Freude, als auch zum Start von “Stromberg – Der Film” eine weitere Kinotour mit Besuchen der Hauptdarsteller angekündigt wurde. Am Dienstag (25. Februar) war es endlich so weit – ich durfte “den Papa” und meinen persönlichen Liebling “Ernie” treffen.

    Vom Inhalt des Filmes will ich nur so viel verraten: Es wird revolutionär! Die Schließung der Capitol-Niederlassung droht, und in seiner ganz eigenen Manier versucht Bernd Stromberg, Leiter der Schadensregulierung, die drohenden Massenkündigungen abzuwenden. Alle Mitarbeiter reisen dafür im klapprigen Bus mit Sack, Pack, Schnaps und einem Pflegesohn mit Hang zu Phallus-Symbolen auf’s platte Land, genauer gesagt nach Botzendorf,  wo die Capitol ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Wie Stromberg dort versucht, die lahme Veranstaltung in Gang zu bringen und Jennifer “Schirmchen” Schirrmanns Herz zurückzugewinnen, darf sich kein Fan der Serie entgehen lassen. Alte Bekannte wie “die Tuberkel” und “Herr Turçulu” fehlen dabei ebensowenig wie der gewohnt derbe Humor des Ekel-Chefs, dessen unermüdlicher Einsatz letzten Endes doch noch irgendwie belohnt wird.

    Den knapp 1000 Gästen im Cinemaxx Hamburg-Dammtor wurde der Film durch die Anwesenheit von Christoph Maria Herbst (Bernd Stromberg), Bjarne Mädel (Berthold “Ernie” Heisterkamp), Diana Staehly (Tanja Steinke), Milena Dreißig (Jennifer Schirrmann) und Regisseur Arne Feldhusen zusätzlich versüßt. In absoluter Hochform kommentierten sie ihr Projekt auf der Bühne, ließen sich zu Recht vom Publikum feiern und stimmten gleich noch den passenden Song zum Film – “Lass das mal den Papa machen” – an. Lauter Jubel, “Lurchi, Lurchi”-Rufe und minutenlanges Blitzlichtgewitter begleiteten den Auftritt. Bjarne Mädel nutzte die Gunst der Stunde, um seiner anwesenden Mutter den Film zu widmen.

    Im Interview verriet mir der “Ernie”-Darsteller, dass er modisch so gar nicht mit seiner Rolle auf einer Wellenlänge liegt. Zwar habe man als Schauspieler die Möglichkeit, Filmrequisiten günstig abzukaufen, doch wollte er “absolut nichts” von Ernies Klamotten haben – nicht einmal eine Krawatte. Respekt zollt er seiner Figur aber “für seine menschliche Größe und die Unkaputtbarkeit, die er so lange Zeit an den Tag gelegt hat”. Sichtlich stolz spricht Mädel über das Crowdfunding-Projekt, bei dem Stromberg-Fans knapp eine Million Euro investierten, um ihren Liebling auf die Kinoleinwand zu bringen. “Christoph Maria Herbst sagt ja immer, dass jeder den Fan bekommt, den er verdient. Und damit hat ‘Stromberg’ eindeutig die geilsten Fans”, so Mädel.

    Unsere Kollegin Kathrin hat ihren "Ernie" getroffen: Im Interview schwärmte Schauspieler Bjarne Mädel von den Dreharbeiten - und lästerte über die Garderobe seiner Rolle.

    Unsere Kollegin Kathrin hat ihren “Ernie” getroffen: Im Interview schwärmte Schauspieler Bjarne Mädel von den Dreharbeiten – und lästerte über die Garderobe seiner Rolle.

    Besagter Herr Herbst scheint seine Paraderolle auch auf der Kinotour noch nicht ganz abgelegt zu haben. Seine Sprüche konnten mit denen von Bernd Stromberg locker mithalten – und das, obwohl sich der Schauspieler nach eigener Aussage selbst manchmal ein bisschen schämte. “Also ganz ehrlich, teilweise habe ich abends schon mal zehn Minuten länger geduscht und mir gedacht: ‘Sag mal, was zur Hölle machen wir hier?'”, erzählte Christoph Maria Herbst.

    Meine Top-3-Lieblingssprüche aus dem neuen Film:

    Platz 3: “Sie sind die Krone der Erschöpfung!”

    Platz 2: “Warum? Weil Sie so hell sind wie ein Tunnel, deshalb!”

    Platz 1: “Richtige Helden sind immer alleine. So wie Tarzan. Der macht auch nicht erst ‘nen Arbeitskreis und greift dann an die Liane.”

    Wer sich den ultimativen Stromberg-Spaß nicht entgehen lassen will, kann auf der offiziellen Homepage des Films die Termine der Kinotour checken. Und weil’s einfach so schön war, hier nochmal der offizielle Song für euch:

    Welches ist euer absoluter Lieblingsspruch aus “Stromberg”? Habt ihr den Kinofilm schon gesehen?

    gepostet von
    admin


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    Februar
    26

    Frühling, Sommer, Awards und Winter

    In den USA spricht man von der “Awards Season” – der Preisverleihungs-Jahreszeit also –  wenn die Filmindustrie bis zur großen Oscarverleihung im Februar oder März  ihre diversen Trophäen vergibt. Im Serien-Geschäft sind die Preise zwar noch dünn gestreut, die Emmy-Verleihung am kommenden Sonntag (23. September) gilt jedoch als absolutes Muss für jeden Serien-Fan.

    Mann gegen Mann, Baum gegen Mädel: Wer gewinnt beim Deutschen Fernsehpreis?

    Auch dieses Jahr können die Klassiker wie “Mad Men”, “Breaking Bad” oder “Two and a Half Man” auf Preise hoffen. Ich drücke vor allem unserem europäischen Kollegen “Sherlock” die Daumen und würde mich freuen, wenn Lena Dunhams “Girls” abräumen.

    Und auch in Deutschland werden im Herbst Serienschaffende geehrt: Diese Woche wurden die Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis bekannt gegeben! Im Rennen um den Titel “Beste Serie” sind “Der letzte Bulle”, “Borgia” und “Der Tatortreiniger”.

    Die englischsprachige ZDF-Produktion “Borgia” kenne ich persönlich nicht, ich habe nur die amerikanische Version mit Jeremy Irons in der Hauptrolle gesehen. Bei “Der letzte Bulle” und dem “Tatortreiniger” werde ich jedoch hellhörig: Die haben es beide verdient!

    Publikums- (und Redaktions-)Liebling Henning Baum hat schon zum zweiten Mal die Chance auf den Preis: Im vergangenen Jahr musste sich “Der letzte Bulle” der DDR-Serie “Weissensee” geschlagen geben. Baums 80-Jahre-Machopolizist “Mick Brisgau” bietet zwar auch Raum für  – zugegeben sehr lustige – Parodien, an der Popularität des “Bullen” ändert das jedoch nichts. Gerade steht er wieder vor der Kamera, die vierte Staffel wird noch bis März 2013 gedreht. Das Gleiche gilt übrigens für die Anwaltsserie “Danni Lowinski”, die 2010 den Deutschen Fernsehpreis bekam.

    Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Preis an den “Tatortreiniger” geht – oder zumindest an dessen Hauptdarsteller Bjarne Mädel, der in der Schauspielkategorie zusätzlich nominiert ist. Der Überraschungserfolg des NDR konnte dieses Jahr bereits die Jury des Grimme-Preis’ überzeugen, ein weiterer Sieg wäre also nur logisch. Ich seh auch gerne zu, wenn der prollige “Schotty” mit Hingabe bei der “SpuBe” (Spurenbeseitigung) arbeitet!

    Das Duell der TV-Männer lässt noch etwas auf sich warten: Erst am 2. Oktober wissen wir mehr – oder spätestens am 4. Oktober, dann wird die Verleihung nämlich vom ZDF ausgestrahlt und es heißt: Baum gegen Mädel.

    Zum Glück müssen wir uns bei den Emmys nicht mehr lange gedulden. Mit Jimmy Kimmel als Moderator und Stars wie Claire Danes, Melissa McCarthy und Zooey Deschanel als Laudatoren, wird die Verleihung bestimmt gewohnt amerikanisch-glamourös.

    Welche Serie hätte Eurer Meinung nach einen Preis verdient?

    gepostet von
    sarah


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    September
    19