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    Michael J. Fox kommt zurück

    Michael J. Fox spielt sich in der neuen Serie selbst.

    Über diese Nachricht habe ich mich sehr gefreut: Michael J. Fox wird auf die Bildschirme zurückkehren – und zwar in einer Hauptrolle! Offenbar geht es dem Schauspieler gerade so gut, dass er mit rund 22 Folgen einer neuen Serie zurückkommt.

    Vor zwölf Jahren musste er sich wegen seiner Parkinson-Erkrankung noch aus der Sitcom “Chaos City” verabschieden, nun scheint er in besserer Verfassung zu sein. Wie der US-Sender NBC am Montag mitteilte, wird Michael J. Fox in einer Sitcom quasi sich selbst spielen: Die Serie soll sich um einen Vater drehen, der mit Parkinson und alltäglichen Problemen im Familienleben zu kämpfen hat.

    Es heißt, die US-Sender hätten sich fast um die Serie geprügelt. Michael J. Fox gilt eben seit seinen Erfolgen mit den “Zurück in die Zukunft”-Filmen in den 80ern als Sympathieträger.

    Und obwohl er nach dem Bekanntwerden seiner Krankheit eigentlich seinen Rückzug aus dem Film- und TV-Geschäft angekündigt hatte, sah man ihn doch immer wieder mal. Zuletzt zum Beispiel bei “The Good Wife” und “Curb your Enthusiasm” aber auch bei “Scrubs”.

    Ich hoffe für ihn, dass die neue Serie ein Erfolg wird und ihm der schwierige Drahtseilakt gelingt, seine Krankheit mit entsprechender Authentizität aber auch mit genügend Abstand portraitieren zu können. Dass man menschliche Schicksale sehr komisch und trotzdem sehr respektvoll darstellen kann, haben in letzter Zeit ja bereits Filme wie “Ziemlich Beste Freunde” oder Serien wie “Monk” und “Breaking Bad” gezeigt.

    Was glaubt Ihr: Wird es lustig oder eher schwierig, wenn Michael J. Fox sich selbst spielt?

    gepostet von
    sarah


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    August
    22

    Der Nächste, bitte!

    Bei “Two and a Half Men” ist Ende letzter Woche endlich das Besetzungskarussell zum Stillstand gekommen: Ashton Kutcher wird für Skandalnudel Charlie Sheen einspringen. Doch keine Angst, Kutcher soll immerhin seine eigene Rolle bekommen und nicht etwa als verjüngter “Charlie Harper” auftreten… Wäre ja keine Seltenheit im Seriengeschäft, man denke nur an die zahlreichen Soap-Figuren, die immer wieder von neuen Darstellern verkörpert werden (Henning von Anstetten wurde bei “Verbotene Liebe” gefühlt bestimmt zehn Mal ausgetauscht…).

    Charlie Sheen wird ersetzt: Der smarte Ashton Kutcher soll neuen Schwung in "Two and a Half Men" bringen.

    Aber: Muss das wirklich sein? Wieso kein klarer Schlussstrich, anstatt ewig ein halbherziges: “Der Nächste, bitte!”? Im Fall von “Two and a Half Men” glaube ich sogar, dass Ashton Kutcher eigentlich keine schlechte Wahl ist: Er ist beliebt (6 Millionen Twitter-Follower), hat Serien-Erfahrung (“Die wilden 70er”) und kennt sich aus mit Humorsendungen (“Punk’d”).

    Trotzdem ist es ein undankbarer Job: Charlie Sheen hat “Two and a Half Men” immerhin acht Jahre lang geprägt –  hätte Ashton Kutcher nicht eine eigene Serie verdient? Zu so einem späten Zeitpunkt sollte eigentlich ein würdiger Abschluss drin sein. Vielleicht wird es “Two and a Half Men” wie “Scrubs” ergehen: Auch hier wollten die Produzenten unbedingt eine neunte Staffel mit neuen Darstellern dranhängen. Der Versuch scheiterte trotz Gastauftritte der Stamm-Darsteller kläglich.

    Das sind die "Scrubs"-Originale und das soll auch bitte so bleiben!

    Drücken wir Ashton also die Daumen, dass er mehr Glück hat. Denn es gibt immer wieder Überraschungen: Ich hätte zum Beispiel “Charmed” nach dem Ausstieg von Shannon Doherty (“Prue Halliwell”) keine Chance mehr eingeräumt. Mit Rose McGowan und dem neuen Charakter “Paige Matthews” lief die Fantasy-Serie aber noch fünf Staffeln lang erfolgreich weiter.

    Übrigens: Charlie Sheen konnte es natürlich nicht lassen, und stichelte gleich gegen die Neuauflage seiner Erfolgsserie. Denn er weiß aus eigener Erfahrung, dass man es als Neuzugang schwer hat: Nachdem Sheen im Jahr 2000 Michael J. Fox in “Chaos City” abgelöst hatte, lief die Sitcom nur noch zwei Staffeln weiter. Tja, so schließt sich der Kreis.

    Was haltet ihr von neuen Hauptdarstellern? Sollte die Serien dann nicht besser abgesetzt werden? Und: Wird Kutcher es schaffen, “Two and a Half Men” seinen Stempel aufzudrücken?

    gepostet von
    sarah


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    Mai
    16