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    Deutsche Stars in US-Serien

    In Deutschland ist es ruhig um Franka Potente geworden, umso mehr habe ich mich gefreut, diese Woche aus den USA von ihr zu hören: Die deutsche Schauspielerin wird in der zweiten Staffel von “American Horror Story” eine kleine Gastrolle übernehmen.

    Franka Potente mit ihrem Kollegen Tom Weston-Jones am 1. August in Kalifornien. Bald läuft ihre Serie “Copper” in den USA an.

    Ich hab Franka Potente noch als rennende, rothaarige “Lola” im Kopf, den Amis ist sie jedoch vor allem wegen der “Bourne”-Filme mit Matt Damon in Erinnerung geblieben. Gratulation jedenfalls zu ihrem Job in “American Horror Story”, denn den Sprung über den großen Teich schaffen nicht viele deutsche Stars.

    Deutsche Stars in US-Serien: Diane Kruger in “Fringe”, Sibel Kekelli in “Game of Thrones”.

    Eine der wenigen Deutschen, die sogar mit Brad Pitt und Quentin Tarantino arbeiten durfte, ist zum Beispiel Diane Kruger. Sie hatte bereits ein Serien-Gastspiel und besuchte ihren Freund Joshua Jackson (ja, der “Pacey” aus “Dawson’s Creek!) am Set von “Fringe – Grenzfälle des FBI”.

    Und natürlich durfte unser bekanntester deutscher Star-Export Heidi Klum auch schon in diversen Serien mitmischen: Bei “Sex and the City” plauderte sie mit Sarah Jessica Parker, bei den “Desperate Housewives” war das Model neben Eva Longoria zu sehen.

    Spontan fällt mir jetzt auch Sibel Kekilli ein: Die “Tatort”-Kommissarin darf in der großartigen Fantasy-Serie “Game of Thrones” eine betörende Konkubine mimen – und kommt offenbar gut an bei den Amerikanern.

    Für Franka Potente ist es übrigens nicht die erste TV-Rolle in den USA: 2007 spielte sie mehrere Folgen in der US-Serie “The Shield” mit,  2009 war sie in einer Folge “Dr. House” zu sehen. Im August läuft in den USA außerdem die Serie “Copper” an, in der Franka sogar eine Hauptrolle übernommen hat. Die Dramaserie spielt kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg in New York, gerade wirbt sie dafür in Kalifornien mit ihren Kollegen. Ich bin gespannt!

    Heidi Klum ist wohl die bekannteste Deutsche in den USA: Hier hat sie einen Gastauftritt bei den “Desperate Housewives”.

    Fallen Euch noch mehr deutsche Stars in US-Serien ein?

     

    gepostet von
    sarah


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    August
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    Steve Jobs in der Serienwelt

    Carrie fühlt sich ohne ihr MacBook sehr verloren.

    Ich bin zwar kein absoluter Apple-Anhänger, wie viele andere – aber Steve Jobs hinterlässt ohne Zweifel ein beeindruckendes Lebenswerk. Sein unverwechselbares Apfel-Logo taucht so oft wie kaum ein anderes Markenkennzeichen in der Popkultur auf und wird weltweit von Künstlern und Designern regelrecht verehrt. Kein Wunder also, dass auch in der TV-Branche die Apple-Produkte allgegenwärtig sind:

    Carrie Bradshaw tippte in “Sex and the City” regelmäßig auf einem MacBook ihre berühmte Kolumne – ein anderer Laptop war an ihrer Seite kaum vorstellbar. In den Filmen wurde sie dann plötzlich von einer anderen Marke gesponsert – doch die Fans wissen: Carries wahre Abenteuer befinden sich auf ihrem alten “Apple”-Rechner.

    Dr. House mit seinem Apple-Laptop.

    Auch bei “Gossip Girl” werden regelmäßig iPhones gezückt, um die neuesten Gerüchte in der New Yorker Upper East Side zu streuen.  Dr. House ermittelt für seine schwierigsten Fälle natürlich mit einem Computer mit Apfel-Bild und bei “O.C., California” skatet Seth mit iPod im Ohr durch das sonnige Kalifornien. Apple hat stets betont, für die Platzierungen nicht zu bezahlen – hip wurden Steve Jobs Erfindungen trotzdem. Damit war er eigentlich schon zu Lebzeiten unsterblich – und jetzt erst recht.

    Seid Ihr Apple-Fans wie Carrie und co.?

    gepostet von
    sarah


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    Oktober
    6

    Schlechte Medizin, liebe Sender

    “Und was jetzt?” – Am 5. April 2011 brachte RTL die gleichnamige erste Folge der siebten “Dr. House”-Staffel auf den Bildschirm. Ein Format, das den Kölnern lange Zeit Superquoten bescherte und den Dienstag für andere Sender zu trübem Terrain machte. Im Dreierpack mit “CSI Miami” und Spätserien wie “Monk” und “Psych” war der Dienstag ein Fest für Serienfans.

    Nun kam endlich eine neue Staffel um den fiesen Mediziner aus dem “Princeton Plainsboro” – doch so richtig schlug sie beim Zuschauer nicht mehr ein. Die Mediennewsletter melden zwar 2,55 Millionen Zuschauer und einen ordentlichen Marktanteil von 19,5 Prozent bei den Werberelevanten zwischen 14 und 49 Jahren. Mehr als für “CSI Miami” und Werte so zwischen der ersten und zweiten Champions-League-Halbzeit, die parallel bei Sat1 lief. Doch mit den einstigen Glanzzeiten der Serie kann der Wert dennoch nicht mithalten, sogar Staffel sechs lag noch bei rund 22 Prozent.

    Und woran liegt’s? Haben die Staffelstarts der Vorwochen, die Arzt+Romantik-Dramen wie “Private Practice” (23. März) und “Grey’s Anatomy” (30. März) sowie der Ärztesoap-Versuch des ZDF, “Herzflimmern – Die Klinik am See ” (4. April) den Weißkittel-Bedarf schon gedeckt? Wohl kaum – “House”-Fans und die anderen Ärztedramen-Anhänger dürften nicht unbedingt deckungsgleich sein. Ist nach sechs Staffeln die Spannung raus aus dem Format? Ein bisschen Wahres mag da dran sein, zumindest den ewigen Paarungstanz von House (Hugh Laurie) und Cuddy (Lisa Edelstein) kann man kaum noch variieren. Das grundsätzliche Überraschungspotential des so gar nicht politisch korrekten Mediziners pflegen die Drehbuchautoren, Schauspieler und die Regie jedoch weiterhin nach Kräften.

    Was Dr. House jedoch wirklich behandlungsbedürftig macht, ist die Tatsache, dass RTL ihn zwischendrin ausbluten lässt – durch eine völlig willkürlich wirkende Aneinanderreihung von Neuepisoden und Wiederholungen. Wer bei House auf dem Laufenden bleiben will, bespielt am besten den Festplattenrekorder in Dauerschleife, genießt die Wiederholungen oder drückt bei Wiedererkennen schnell den Löschknopf. Oder informiert sich über Staffelstarts und schreibt sich Termine in den Kalender. Schon bei Staffel sechs gabs eine großzügige Sommerpause. Schon bei Staffel sechs wurde der Werbetrailer für die neuen Folgen mit all seinem Wiedererkennungswert fröhlich für die Wiederholungsfolgen mitverwendet – unterscheidbar nur durch das Wörtchen “neu” im Einsprecher.

    In Staffel sieben werden nun neun Folgen ausgestrahlt, danach verabschiedet RTL den Mediziner in die Sommerpause. Um ihn später im Herbst wieder hervorzuholen. So zeigen sich neue und alte Folgen in stetem Wechsel und die Erfolgsserie wird zum Ganzjahreskonzept. Nur leider nicht mehr so erfolgreich, weil genervte Fans sich nicht nur durch die unsäglich blöden Gewinnspielfragen am Rande der Werbepausen quälen müssen, sondern dann auch noch wochenlang im Dunkeln gelassen werden, wie es weitergeht. Da guckt man doch – trotz ausnahmsweise gelungener Synchronisation – nach Möglichkeit lieber gleich das Original (die USA ist momentan schon bei Folge 7.18).

    Die völlig willkürliche Behandlung von zueinandergehörigen Serienfolgen ist übrigens kein reines RTL-Ärgernis. Auch wenn ProSieben seine US-Highlights zumindest nicht durch endlose Wiederholungen zur Primetime zerfleddert, so ist die Respektlosigkeit gegenüber einer fortlaufenden Geschichte (und den Fans, und dem Überblick, und dem einstmals eingekauften Produkt) auch dort spürbar. Die Serie “Reaper” beispielsweise kappte man 2009 genau zwei Folgen vor Staffelende, weil die am gleichen Abend terminierte Mysterieserie “Fringe” leider schon am Ende angekommen war. Zwei Jahre später, ab 16. April 2011, soll nun nachgelegt werden – mit den zwei fehlenden Folgen plus der abschließenden Staffel zwei. Gelobt sei der geduldige Fan, der die Serie jetzt nicht schon anderweitig zu Ende geguckt hat.

    Auch die skurrile Wissenschaftscomedy “Eureka” machte beim Münchner Sender zwei unfreiwillige Pausen in der dritten Staffel – eine in der Mitte, die andere übrigens ebenfalls zwei Folgen vor Staffelende. Weil man spontan mal was Neues zeigen wollte. Am 11. April 2011 soll “Eureka” nun mit zunächst zehn der zwanzig Folgen der vierten Staffel an den Montagabendplatz zurückkehren. Der Verbleib der anderen zehn Folgen: bleibt mysteriös.

    Welche eurer Lieblingsserien hat die deutsche TV-Landschaft ebenfalls schon zerfleddert? Und macht ihr die Sucherei mit dem Episodenguide noch mit oder weicht ihr lieber gleich auf DVDs oder Internet aus?

    gepostet von
    claudia


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    April
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