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    TV-Tipp: “Scandal”

    Obwohl der Präsident (Tony Goldwyn) verheiratet ist, kann Olivia (Kerry Washington) ihm nicht widerstehen.

    Da Sarah den Brückentag genießt, freue ich, Deborah, mich heute an dieser Stelle auf die neue ABC-Hit-Serie “Scandal” im deutschen TV.

    Doch soweit auch schon die guten Nachrichten. Denn die Serie wird ab dem 14. Oktober in Doppelfolgen bei Super RTL ausgestrahlt. Richtig gelesen. Bei Super RTL, dem “kleinen Bruder” von RTL, bislang bekannt für Cartoon-Trash und, ja, ok, “Once Upon A Time”. Mit der drohenden Konkurrenz am Kinder-TV-Horizont (Disney Channel startet Anfang 2014 im Free TV) will sich Super RTL jetzt lieber schnell ein zweites Standbein – nämlich die Zielgruppe Frau – sichern. Doch muss der RTL-Ableger seine Offensive ausgerechnet mit dieser Top-Serie starten?

    Ich fände es zu schade, wenn die Dramaserie zwischen Kinderbespaßung und ultralangen Werbepausen untergehen würde. Ganz zu schweigen davon, dass ich nicht mal ganz genau sagen kann, ob ich den Sender überhaupt in meiner Channel-Liste eingespeichert habe. Ihr etwa? Wenn nicht: Bitte schnell nachschauen. Es lohnt sich! Denn hinter “Scandal” steckt Serienmastermind Shonda Rhimes, die schon TV-Hits wie “Grey’s Anatomy” und “Private Practice” erfand.

    In “Scandal” spielt Kerry Washington die taffe Anwältin “Olivia Pope”.

    In dem TV-Drama geht’s zur Abwechslung aber mal nicht um Ärzte, sondern um Politik. Krisenmanagerin “Olivia Pope” (Kerry Washington) und ihr Team schaffen in Washington, D.C. Probleme aller Art aus dem Weg, von unliebsamen Privatvideos bis hin zu echten Leichen im Keller. Mit viel Verhandlungsgeschick und hier und da auch einer Erpressung Schrägstrich Bestechung retten sie diverse Politiker aus der Krise. Pope ist sehr gut vernetzt, pflegt nicht nur berufliche Beziehungen mit dem US-Präsidenten Fitzgerald Grant (Tony Goldwyn). Was ihr des Öfteren zum Verhängnis wird: Immer wieder gerät sie in einen Gewissenskonflikt. Spannend!

    In den USA hatte “Scandal” übrigens einen erstaunlich schweren Start. Die sieben Episoden kurze erste Staffel hangelte sich im Frühjahr 2012 quotentechnisch gerade so zu einer Verlängerung. Ein Jahr später fegte Staffel zwei mit Zuschauerzahlen von um die acht Millionen geradezu durch die Decke. Zum Einen, weil der Sender ABC auf Twitter eine riesige Marketing-Kampagne fuhr und zum Anderen ihretwegen. Hauptdarstellerin Kerry Washington avancierte in der Zwischenzeit zu einem Megastar.

    Gerade wurde Kerry Washington von “People” zur bestangezogenen Dame gewählt, da unterlief ihr mit dem blaukarierten Kleid, das laut Beobachtern an “Unsere kleine Farm” erinnert, ein Mode-Faux-pas.

    Die 36-Jährige lief als Sklavin “Broomhilda” in Quentin Tarantinos “Django Unchained” über sämtliche Kinoleinwände und entpuppte sich auf den roten Teppichen weltweit als Juwel. Das Magazin “Vanity Fair” erklärte sie jüngst zur bestgekleideten Frau der Welt, das “People Magazine” befand sie immerhin als die bestangezogene Schauspielerin des Jahres. Ok, es geht auch mal schief, wie unser Foto beweist.

    Doch davon mal ganz abgesehen: Washington ist in ihrer Rolle einfach spitze! Ihre Olivia Pope ist hochintelligent, ohne zu überheblich zu sein; einfühlsam, ohne falsche Sentimentalität zu wecken. Und ist immer für eine Überraschung gut. So gut sind wir in letzter Zeit selten im TV unterhalten worden. Und darum: Bitte einschalten, auch wenn’s Super RTL ist. Staffel eins und zwei laufen ab 14. Oktober, montags, 20.15 Uhr, in Doppelfolgen.

    gepostet von
    deborah


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    Oktober
    4

    Emmys 2013: Viel Quote, viel Kritik

    Neil Patrick Harris in Aktion bei den Emmy-Awards 2013.

    Mit über 17 Millionen Zuschauern war die Emmy-Verleihung am Sonntag zwar die quotenmäßig erfolgreichste seit über zehn Jahren, ich war allerdings vom Ergebnis der  Fernsehpreis-Verleihung etwas enttäuscht. Überraschungen gab es in Los Angeles nämlich kaum: “Modern Family” nahm tatsächlich zum vierten Mal den Preis als beste Comedy-Serie entgegen, keiner konnte sich offenbar dem weltweit grassierenden “Breaking Bad”-Fieber entziehen (“Beste Drama-Serie”) und natürlich durfte auch Claire Danes wieder einen Emmy als “Beste Hauptdarstellerin” für “Homeland” mit nach Hause nehmen. Schnarch! Ich hätte mich mehr gefreut, wenn Newcomer wie “Girls”, “Nashville” oder die Online-Serie “House of Cards” zur Abwechslung die wichtigen Emmys bekommen hätten.

    Neben den – bis auf wenige Ausnahmen – vorhersehbaren Gewinnern, beschwerten sich viele Kritiker auch über die unglückliche Dramaturgie der Show. Und das, obwohl mit Neil Patrick Harris eigentlich Hollywoods Moderations-Allzweckwaffe im Einsatz war!  Doch statt als Aufwärmer zu Beginn, gab es beispielsweise erst in der Mitte der Verleihung etwas unvermittelt eine Gesangs-und Tanzeinlage, die noch dazu nicht bei allen gut ankam. “Grey’s Anatomy”-Star Ellen Pompeo nannte die Nummer “peinlich”. “Die Emmys haben sich so veraltet angefühlt. Habt Ihr eine einzige farbige Person bei der Tanznummer gesehen?”, schimpfte sie.

    Hinzu kamen fünf über den Abend verteilte Gedenk-Ansprachen für Schauspieler, die im vergangenen Jahr gestorben waren, so dass keine gute Stimmung aufkommen wollte. Ganz abgesehen davon, dass nicht ganz klar war, nach welchen Kriterien die Emmy-Regie die Verstorbenen ausgesucht hatte, die besonders gewürdigt wurden.

    Trotzdem fand ich es natürlich toll, mal wieder alle Serienhelden auf einem Haufen zu sehen und es gab auch einige lustige Momente, wie zum Beispiel der Auftritt von Will Ferrell, der mit seinen Kindern auf die Bühne kam und angeblich ganz spontan einen Preis überreichte:

    Weiteres Plus: Genau wie bei den Oscars liebe ich es, die Stars vorab auf dem roten Teppich zu sehen und ihre Outfits zu checken. In der Bilderstrecke von meiner Kollegin Tine könnt Ihr Euch selbst ein Bild von den Modesünden (Lena Dunhams Prada-Tischdecke?!?!)  und Highlights (Sofia Vergara super-heiß in Vera Wang) machen.

    Übrigens: Am Tag danach geht es den Promis wohl wie uns auch nach einer durchfeierten Nacht. Sie wollen nur möglichst bequem schnell nach Hause. Die Emmy-Gewinner Heidi Klum (für “Project Runway”) und Julia Louis-Dreyfuss (“Veep”) sah man deshalb so auf dem Heimweg:

    Heidi Klum: Top-gestylt auf dem roten Teppich, im bequemen Camouflage-Jogger am nächsten Tag.

    Julia Louis-Dreyfuß: Strahlend schön am Sonntag, mit Flip-Flops und Pullover am nächsten Tag.

    Seid Ihr zufrieden mit den Emmys?

    gepostet von
    sarah


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    September
    24

    Premiere bei den Emmys 2013

    Welche Serienstars können sich freuen? Aaron Paul und Neil Patrick Harris geben die Emmy-Nominierungen bekannt.

    Am 22. September werden unsere Serienstars wieder bei der Emmy-Verleihung geehrt und seit heute steht fest, wer sich Hoffnungen machen darf. Die Liste der nominierten Serien und ihren Machern präsentierten in New York “Breaking Bad”-Star Aaron Paul und Neil Patrick Harris, der für die kurzfristig verhinderte Kate Mara einsprang. Harris wird auch die Verleihung im September moderieren – so langsam werden Awardshows seine Spezialität, auch für seine “Tony”-Awards-Moderationen bekommt er immer Lob von allen Seiten. Meiner Meinung nach kann es nicht mehr lange dauern, bis er bei den Globes und Oscars angefragt wird…

    Aber zurück zu den Emmys: “American Horror Story” und “Game of Thrones” führen mit 16 bzw. 15 Nominierungen die Listen an. Außerdem gab es eine Premiere: Zum ersten Mal wurde mit “House of Cards” eine Serie gewürdigt, die nicht im TV, sondern nur online über den Dienst “Netflix” zu sehen ist. Der Internet-Hit ist unter anderem als “Bestes Drama” nominiert, seine Hauptdarsteller Kevin Spacey und Robin Wright können auf einen Emmy als “Beste Schauspieler” hoffen.

    Ich hab mich persönlich sehr über die Nominierung von Connie Britton in der Kategorie “Beste Schauspielerin in einem Drama” gefreut! Ich kann es kaum erwaten, bis “Nashville” wieder losgeht und finde sie wirklich großartig als Country-Queen “Rayna Jaymes”. Schade, dass es für ihre Kollegin Hayden Panettiere nicht gereicht hat. Sonst gab es wenig Überraschungen: Wie im vergangenen Jahr sind Claire Danes und Damian Lewis mit “Homeland” nominiert, in der “Comedy”-Kategorie sind Tina Fey (“30 Rock”), Lena Dunham (“Girls”) und Amy Poehler (“Parcs and Recreation” – läuft bei uns übrigens seit dieser Woche auf Comedy Central!) wieder mit dabei. Und wie fast jedes Jahr hat tatsächlich auch Heidi Klum wieder eine Nominierung abstauben können: Sie wurde für ihre Moderation bei “Project Runway” gewürdigt. Immer wieder erstaunlich, wenn man sie nur aus der “GNTM”-Finalshow kennt.

    Die komplette Liste der Nominierten gibt es hier.

    Ich werde außerdem meinen britischen Lieblingen von “Downton Abbey” die Daumen drücken – und wem wünscht Ihr Erfolg?

     

    gepostet von
    sarah


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    Juli
    18

    Frühling, Sommer, Awards und Winter

    In den USA spricht man von der “Awards Season” – der Preisverleihungs-Jahreszeit also -  wenn die Filmindustrie bis zur großen Oscarverleihung im Februar oder März  ihre diversen Trophäen vergibt. Im Serien-Geschäft sind die Preise zwar noch dünn gestreut, die Emmy-Verleihung am kommenden Sonntag (23. September) gilt jedoch als absolutes Muss für jeden Serien-Fan.

    Mann gegen Mann, Baum gegen Mädel: Wer gewinnt beim Deutschen Fernsehpreis?

    Auch dieses Jahr können die Klassiker wie “Mad Men”, “Breaking Bad” oder “Two and a Half Man” auf Preise hoffen. Ich drücke vor allem unserem europäischen Kollegen “Sherlock” die Daumen und würde mich freuen, wenn Lena Dunhams “Girls” abräumen.

    Und auch in Deutschland werden im Herbst Serienschaffende geehrt: Diese Woche wurden die Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis bekannt gegeben! Im Rennen um den Titel “Beste Serie” sind “Der letzte Bulle”, “Borgia” und “Der Tatortreiniger”.

    Die englischsprachige ZDF-Produktion “Borgia” kenne ich persönlich nicht, ich habe nur die amerikanische Version mit Jeremy Irons in der Hauptrolle gesehen. Bei “Der letzte Bulle” und dem “Tatortreiniger” werde ich jedoch hellhörig: Die haben es beide verdient!

    Publikums- (und Redaktions-)Liebling Henning Baum hat schon zum zweiten Mal die Chance auf den Preis: Im vergangenen Jahr musste sich “Der letzte Bulle” der DDR-Serie “Weissensee” geschlagen geben. Baums 80-Jahre-Machopolizist “Mick Brisgau” bietet zwar auch Raum für  – zugegeben sehr lustige – Parodien, an der Popularität des “Bullen” ändert das jedoch nichts. Gerade steht er wieder vor der Kamera, die vierte Staffel wird noch bis März 2013 gedreht. Das Gleiche gilt übrigens für die Anwaltsserie “Danni Lowinski”, die 2010 den Deutschen Fernsehpreis bekam.

    Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Preis an den “Tatortreiniger” geht – oder zumindest an dessen Hauptdarsteller Bjarne Mädel, der in der Schauspielkategorie zusätzlich nominiert ist. Der Überraschungserfolg des NDR konnte dieses Jahr bereits die Jury des Grimme-Preis’ überzeugen, ein weiterer Sieg wäre also nur logisch. Ich seh auch gerne zu, wenn der prollige “Schotty” mit Hingabe bei der “SpuBe” (Spurenbeseitigung) arbeitet!

    Das Duell der TV-Männer lässt noch etwas auf sich warten: Erst am 2. Oktober wissen wir mehr – oder spätestens am 4. Oktober, dann wird die Verleihung nämlich vom ZDF ausgestrahlt und es heißt: Baum gegen Mädel.

    Zum Glück müssen wir uns bei den Emmys nicht mehr lange gedulden. Mit Jimmy Kimmel als Moderator und Stars wie Claire Danes, Melissa McCarthy und Zooey Deschanel als Laudatoren, wird die Verleihung bestimmt gewohnt amerikanisch-glamourös.

    Welche Serie hätte Eurer Meinung nach einen Preis verdient?

    gepostet von
    sarah


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    September
    19

    Emmys 2011: Die Dankesreden

    Wer gestern abend in Deutschland ferngesehen hat, der war vermutlich mit Professor Boerne und Kommissar Thiel auf Verbrecherjagd beim “Tatort” in Münster.  Ich musste vor allem bei einer Szene ziemlich lachen: Als Professor Boerne alias Jan Josef Liefers selbstverliebt eine Dankesrede vorm Spiegel einübt (“Bleibt doch sitzen, Kinders”).  Ob er sich das wohl in den USA abgeschaut hat? Dort gab es gestern abend im Fernsehen nämlich ziemlich viele Dankesreden zu sehen: Die 63. Emmy Awards wurden verliehen!

    Einige meiner Lieblinge haben es dieses Jahr geschafft, sich einen der Fernseh-Oscars abzuholen: zum Beispiel Julianna Margulies für “The Good Wife”  oder wie so oft “Mad Men”! Leider waren die Dankesreden nur halb so amüsant wie die von Professor Boerne… Neben dem üblichen “Oh mein Gott, mir läuft die Zeit weg” und dem Runter-Rattern sämtlicher Beteiligter war nicht viel zu hören. Wenigstens wirkte Kate Winslet überzeugend überwältigt – und leicht hysterisch:

    Die arme Sookie – äh – Melissa McCarthy musste sogar mit Krönchen auftreten und heulte Rotz und Wasser:

    Damit es nicht allzu langweilig wurde, kam zwischendurch wirklich Charlie Sheen auf die Bühne. Seine Entschuldigung wirkte jedoch ziemlich unecht, oder?

    Ich finde, beim nächsten Mal sollten sich die Gewinner bei den Danksagungen mehr Mühe geben! Dafür sind die Star-Namen bei den Emmys mittlerweile fast so groß, wie bei den Oscars: Martin Scorcese hat einen Preis für “Boardwalk Empire” entgegen genommen, Gwyneth Paltrow präsentierte einen Award und Katie Holmes war auch mit von der Partie. Eine Liste mit allen Emmy-Gewinnern findet Ihr übrigens hier!

    Wurden Eure Lieblingsserien bei den Emmys ausreichend bedacht? Und: Habt Ihr nach dem “Tatort” auch versucht, Euch den Pullover männlich/weiblich auszuziehen? ;)

    gepostet von
    sarah


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    September
    19