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    “Rory” heiratet!

    Hochzeitsvorbereitungen in Stars Hollow: “Rory” heiratet endlich!

    Große Aufregung bei uns in der Redaktion heute morgen: “Rory” heiratet! Okay, wenn man es genau nimmt heiratet Alexis Bledel (und zwar ihren “Mad Men”-Kollegen Vincent Kartheiser) – aber nach sechs Jahren “Gilmore Girls”-Entzug ist das fast genauso gut… In der Serie hat “Rory” damals schweren Herzens den Antrag von “Logan” abgelehnt (Tsss…!) und sich für ihre Karriere entschieden. Wir haben uns trotzdem vorgestellt, was jetzt in Stars Hollow los wäre, wenn nicht Alexis sondern “Rory” heiraten würde. In sieben Staffeln “Gilmore Girls” gab es einige Hochzeiten: “Lane” und “Zack”, “Emily” und “Richard” (zum zweiten Mal), “Sookie” und “Jackson”, “Dean” und – wie hieß seine Frau nochmal?… Mit zwei geplatzten Verlobungen und einer Spontan-Hochzeit hat vor allem “Lorelai” alias Lauren Graham (die Alexis übrigens bereits gratulierte) für wichtige Regeln gesorgt:

    1. Wenn man in den Wochen vor der Hochzeit nicht jeden Abend heimlich das Brautkleid anzieht, sollte man die Koffer packen, seine Tochter schnappen und die Hochzeit besser platzen lassen. –> Siehe “Lorelais” Kurzschlussreaktion vor der Hochzeit mit “Max”

    2. Wenn man sich seinem Bräutigam ohne triftigen Grund (Hallo? An dem Kleid gab es nichts zu diskutieren!) schon vor der Hochzeit im Brautkleid zeigt, bringt das Unglück. Vermutlich wird er wie “Luke” feststellen, dass er eine 12-jährige Tochter aus einer anderen Beziehung hat und die Hochzeit platzen lassen…

    3.Wenn die eigene Hochzeit gerade geplatzt ist, sollte man besser nicht nach acht Tequila-Shots auf der Hochzeit der besten Freundin seiner Tochter eine Rede halten:

    Wenn sich “Rory” alias Alexis Bledel an diese einfachen Regeln hält, kann ja nichts mehr schief gehen… Und vielleicht gibt es ja irgendwann doch noch den lang ersehnten “Gilmore Girls”-Film inklusive Hochzeiten, die “Veronica Mars”-Fans haben die Sache ja nun auch selbst in die Hand genommen. Bis dahin: Herzlichen Glückwunsch nach Stars Hollow – äh – New York!

    Welche “Gilmore”-Hochzeit hättet Ihr gerne gesehen? “Rory” und “Logan”? “Lorelai” und “Luke”?

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    sarah


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    März
    21

    Gilmore Girls, Gaststars – und Brüste

    Meine eigentlich stets seriösen Kollegen von “Serienjunkies.de” haben mich heute morgen mit einer Überschrift zum Schmunzeln gebracht: “Alexis Bledel von den Gilmore Girls zeigt ihre Brüste”. Das Ganze wird dann sogar mit “Brust-Alarm!” eingeleitet aber ich muss zugeben: Es trifft den Kern der Sache! Denn die kleine “Rory” ist mittlerweile 30 und hat sich bei einem Gastauftritt für “Mad Men” ausgezogen (chch!).

    Das Video dafür sorgt bestimmt bei einigen für verwirrte Reaktionen: Bledel sieht immer noch aus wie die Highschool-”Rory”, ist aber im 60er-Jahre-Look gestylt und kommt nur mit einem Mantel bekleidet in “Petes” Büro…

    Was mich besonders irritiert, ist ihre Stimme – Alexis Bledel hat sich einfach nicht verändert, sie wird für mich wohl ewig “Rory” bleiben, egal, was sie jetzt macht. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich gerade wieder angefangen habe, die alten “Gilmore Girls”-Folgen durchzusehen. Dabei ist mir übrigens aufgefallen, dass damals immer wieder zukünftige (Serien-)Stars in Stars Hollow zu Gast waren.

    Jon Hamm als junger Schauspieler bei den “Gilmore Girls” und Billy Burke als Date von “Lorelei” alias Lauren Graham.

    So spielt Jon Hamm einmalig den Love-Interest von “Lorelei” – und sieht in einem schicken Anzug aus wie ein “Don Draper” in jungen Jahren. Bob Clendenin aus “Cougar Town” darf in einer Folge einen schrägen “Edgar Allen Poe”-Imitator mimen und Billy Burke aus der “Twilight”-Saga nimmt “Lorelei” zum Fischen mit.

    Kein Wunder, dass wir immer wieder gerne nach Stars Hollow reisen, oder?

    Könnt Ihr Alexis Bledel eine andere Rolle als “Rory” abnehmen?

    gepostet von
    sarah


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    Juni
    6

    Serien-Alarm bei den Oscars

    Gute Neuigkeiten für die Serienwelt: Dieses Jahr haben sich bei den Oscar-Nominierungen wieder erfolgreich Serienstars unter das Filmvolk mischen können!

    Und dann gleich auch noch so tolle: Jason Segel, Marshall aus “How I Met Your Mother”, hat sich mit seinem Muppet-Song “Man or Muppet” in die Kategorie “Bester Filmsong” gesungen.

    Plötzlich im Oscar-Rennen: "Flight of the Conchords"-Star Bret McKenzie.

    Das Lied stammt ausgerechnet vom Neuseeländer Bret McKenzie – einer meiner liebsten Serienhelden! Erinnert ihr Euch noch an “Flight of the Conchords”? Das Muppet-Lied ist genau in diesem Stil und auch sehr lustig:

    Besonders toll daran: Dieses Jahr haben es überhaupt nur zwei Lieder geschafft, für den Oscar in Frage zu kommen. Das Muppet-Duett tritt gegen “Real in Rio” aus dem Animationsfilm “Rio” an. Aber eigentlich hätte Bret McKenzie schon mit diesem “Flight of the Conchords”-Klassiker einen Oscar verdient:

    Was mich echt überrascht hat: Melissa McCarthy hat für ihre Rolle in “Brautalarm” die Chance auf einen Oscar bekommen. Ehrlich gesagt verstehe ich den Hype um diesen Film nicht. Als “Sookie” bei den “Gilmore Girls” fand ich McCarthy wirklich toll, aber “Brautalarm” hat mich echt kaum zum Lachen gebracht. Meiner Meinung nach wird die Komödie extrem überschätzt. Trotzdem drück ich ihr am 26. Februar fest die Daumen!

    Findet Ihr die Auszeichnungen verdient? Welche Serienstars sollten Eurer Meinung nach eine Oscar-Nominierung bekommen?

    gepostet von
    sarah


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    Januar
    25

    Hello stranger!

    Da ich diese Woche meine Kolleginnen Andrea und Steph auf der Berliner Fashion Week unterstütze, können wir uns über einen Blogeintrag von unserer Chefin vom Dienst, Shila, freuen.  Mit einem tollen Thema: Sie hat sich für uns auf die oft übersehenen Sidekicks im Serien-Kosmos gestürzt. Danke, Shila!

    Kommt Euch dieser Herr bekannt vor? Sein Name: Michael Boatman.

    Ich bin ja bei weitem kein Serienjunkie wie meine Kollegin Sarah. Ausgewählt schaue ich dann aber doch mal in einige Folgen – und komme dann immer wieder mit komischen Fragen zu unserer Expertin. So auch mit dieser hier: Wie kommt es, dass es so viele Schauspieler gibt, die statt einer großen in ganz, ganz vielen mittleren Rollen zu sehen sind? Letzteres spricht doch dafür, dass sie eigentlich ganz gut sind, ersteres natürlich total dagegen.

    Aufgefallen ist mir das zuletzt bei Michael Boatman. Michael – wer?, fragt ihr euch jetzt sicher. Tja, es hat auch ziemlich gedauert, bis ich seinen Namen herausgefunden habe. Sein Gesicht aber kommt euch allen sicher bekannt vor.

    In „The Good Wife“ spielt er „Julius Cain“, einen Partner bei der Kanzlei Lockheart & Gardner. Bei „Gossip Girl“ gab er in Staffel drei den reichen Rächer/Chucks Gegenspieler/Nates potentiellen Schwiegervater “Russel Thorpe”. Und – kuckuck! – bei „Law & Order“ machte er als “Dave Seaver” mal für ein paar Folgen mit. Ab diesem Jahr ist er in “Bad Parents” zu sehen – und dieses Mal sogar mit auf dem Cover der DVD!

    Immerhin: Sarah versicherte mir, dass es für Michael Boatman eine Hoffnung gibt. Und die heißt Melissa McCarthy: Früher der Side-Kick bei „Gilmore Girls“, heute erfolgreiche Einzelgängerin.

    Der Nachbar in, die beste Freundin von – habt ihr auch unbekannte Serienlieblinge?

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    admin


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    Januar
    19

    Was wurde eigentlich aus…”Gilmore Girls”

    Was machen eigentlich Rory, Dean, Sookie und Co. heute? Vier Jahre ist es schon her, seit die “Gilmore Girls” ihre letzte Staffel abgschlossen haben. Und während Andrea immer noch nach einer würdigen Nachfolge-Serie sucht, ist es um die meisten  Stars aus Stars Hollow still geworden – Grund genug, um sich auf die Suche nach ihnen zu begeben! Denn vielleicht haben sie ja doch Zeit, für eine weitere Staffel “Gilmore Girls”…

    Witzigerweise ist es tatsächlich  “Sookie” alias Melissa McCarthy die seit dem Ende der “Gilmore Girls” am erfolgreichsten ist. 2011 war ihr Jahr: Sie durfte bei den Emmys den Preis als beste Hauptdarstellerin für ihre neue Comedyserie  “Mike & Molly” mitnehmen. Und mit “Brautalarm” hatte McCarthy sogar noch auf der Kinoleinwand Erfolg. Privat läuft alles bestens: Letztes Jahr haben sie und ihr Mann Ben Falcone ihre zweite Tochter bekommen.

    Auch der arme “Dean”, bei “Rory” immer nur zweite Wahl, hat seit seinem Ausstieg aus “Gilmore Girls” einen Karrieresprung hingelegt. In der Serie “Supernatural” spielt Jared Padelcki seit sechs Jahren die Hauptrolle und privat ist er mit seiner Kollegin Genevieve Cortese verheiratet. Vor kurzem hat er angekündigt, dass er nächstes Jahr zum ersten Mal Vater wird.

    Jared Padelcki und seine Frau Genevieve Cortese werden nächstes Jahr Eltern.

    Von unserer “Rory” gibt es wenig News: Alexis Bledel verhält sich seit dem Serienende besonders zurückhaltend. Im letzten Jahr stand sie jedoch für den Robert-Redford-Film “Die Lincoln Verschwörung” vor der Kamera. Ab Januar wird sie in den USA für das Theaterstück “Liebe, Leid und welches Kleid” auf der Bühne stehen.

    Dafür hat mich Liza Weil überrascht: “Paris” ist im wahren Leben mittlerweile verheiratet – und zwar mit Paul Adelstein, “Cooper” aus “Private Practice”! Im April 2010 haben die beiden Serienstars ihr erstes Kind bekommen. Auch beruflich geht es gerade bergauf: Weil soll in der neuen Serie “Scandal” eine größere Rolle bekommen haben.

    Lauren Graham (“Lorelei”) spielt gerade regelmäßig in der Serie “Parenthood”  mit und ist im wahren Leben mit ihrem dortigen Serienbruder Peter Krause  liiert. Doch “Luke” alias Scott Patterson ist nur noch in Gastrollen wie etwa bei “90210″ gelegentlich zu sehen.

    Und alle “Logan”-Fans wissen sicherlich schon längst, dass Matt Czuchry bei “The Good Wife” dabei ist – eine tolle Serie übrigens. Bleibt noch Milo Ventimiglia (“Jess”), der immerhin in “Heroes” gleich eine weitere Hauptrolle bekam und ganz nebenbei nach Alexis Bledel kurzzeitig mit seiner neuen Serienkollegin Hayden Panettiere anbandelte. Mittlerweile hat er sich auf die Arbeit hinter der Kamera konzentriert und produzierte unter anderem gemeinsam mit einem Freund eine Web-Serie.

    Ihr seht: Eigentlich sind die “Gilmore Girls”-Stars gar nicht so beschäftigt – eine kleine Reunion wäre also drin, oder?

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    sarah


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    Dezember
    15

    Traumserie für’s Leben gesucht!

    Normalerweise beschäftige ich mich auf dem Styleblog ja eher mit Mode– und Beautythemen rund um Stars. Heute werde ich aber einen kleinen Ausflug in die Serienwelt wagen – und meine Kollegin Sarah in dieser Woche hoffentlich würdig ersetzen.

    Der Anlass für meinen Blogeintrag ist wirklich tragisch – zumindest für mich: Seit einer gefühlten Ewigkeit bin ich auf der Suche nach der einen, vollkommenen Serie. Gefunden habe ich sie bis jetzt noch nicht. Und so muss ich mich mit flüchtigen Bekanntschaften der „Gossip Girls“, kurzen Ausflügen nach „Tree Hill“ und absurden Begegnungen mit den „Scrubs“ zufriedengeben. Denn so unterhaltsam und lustig diese Serien auch sind – so richtig konnte ich mein Herz bisher noch für keine erwärmen.

    Gossip Girl

    Hat mich bisher noch nicht vollends überzeugt: die US-Serie "Gossip Girl".

    Dabei sah das mal ganz anders aus: Es gab tatsächlich eine Zeit, in der ich in der TV-Welt glücklich liiert war. Die Serie meines Herzens war ein wenig verrückt, herrlich fernab von fiesen Skandalen und bösen Intrigen und ihre Darsteller zogen mich spätestens nachdem ich den eigenbrötlerischen Kirk, die etwas hochnäsige aber liebenswürdige Emily und die stets aufgedrehte Sooki kennenlernen durfte, in ihren Bann. Denn richtig geraten: Es waren die „Gilmore Girls“ und ihre heile “Stars Hollow”-Welt, die mich an den Fernseher fesselten.

    Obwohl auch diese Serie keine Liebe auf den ersten Blick war: Ich erinnere mich noch genau, dass mich die ersten auf Vox ausgestrahlten Folgen eher langweilten. Spätestens als ich die erste Staffel der „Gilmore Girls” auf DVD in den Händen hielt, konnte ich aber nicht mehr ohne die kleinen, immer ein wenig abgedrehten Geschichten rund um “Stars Hollow” und seine Bewohner. Tag für Tag besuchte ich Lorelai und ihre Tochter Rory in dem fiktiven Örtchen und irgendwann fühlte ich mich dort richtig heimisch.

    Gilmore Girls

    Die Seriencharaktere Rory und Lorelai von den "Gilmore Girls".

    Mit dem – übrigens ganz schön enttäuschenden – Ende der siebten Staffel musste auch ich mich irgendwann auf die Suche nach einer neuen Bleibe machen. Und auch wenn ich den “Gilmore Girls” vor lauter Sehnsucht manchmal noch für ein paar alte Folgen einen Besuch abstatte, brauche ich etwas Neues.

    Ein wenig überdreht sollte sie sein, nicht allzu dramatisch, ohne Lacher vom Band und mit viel Witz. Jung, ledig, Nichtraucherin sucht nämlich noch immer die Serie fürs Leben – oder zumindest die nächsten ein bis vier Jahre!

    Vielleicht wird es nicht die große Liebe, aber wenigstens eine heiße Affäre: Welche Serie könnte die “Gilmore Girls” ersetzen? Habt ihr auch eine Serie, die ihr schmerzlich vermisst?

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    admin


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    November
    17

    Spiel’s noch mal, Rufus!

    Momentan bin ich abends wieder regelmäßig in einer sehr noblen Gegend unterwegs: Der New Yorker Upper East Side. Dort gibt es Drinks mit Frau Van der Woodsen, Klatsch von Frau Waldorf und vor allem Dates mit den Herren Archibald, Humphrey und Bass. Schließlich muss ich vor dem Start der 5. Staffel “Gossip Girl” (26. September!) noch auf den neuesten Stand gebracht werden!

    Taylor Momsen und Jessica Szohr sind bekanntlich nicht mehr dabei und Little J. hat jetzt sogar angekündigt, dass sie nie wieder schauspielern will und sich verstärkt ihrer Band “The Pretty Reckless” widmet. Der Alternativ-Rock war wohl eine Spur zu hart für die “Gossip Girl”-Macher, jedenfalls hat man in der Serie nie ein Stück von ihnen gehört. Dafür klimpert Rufus Humphrey ja immer wieder mal seinen Song für Lily von seiner 90er-Jahre-Band “Lincoln Hawk”, wie hier zum Beispiel:

    Okay, “Gossip Girl” hat sonst bei weitem einen besseren Soundtrack zu bieten als das – aber fiktive Bands in Serien sind trotzdem toll. Bei YouTube bin ich auf ein paar schöne Beispiele gestoßen: Kennt Ihr die “Frozen Embryos” aus “Willkommen im Leben” noch? Überhaupt: Die ganze Serie so toll, dass sie eigentlich einen eigenen Blogeintrag verdient hätte. Hier gibt’s Jared Leto beim Schmachten von “Red” – Angela denkt, es ginge um sie, dabei besingt er sein Auto …

    Großartig ist auch das auf 80er-Jahre getrimmte Video von Robin aus “How I Met Your Mother”. Let’s go to the Mall!

    Lanes Band “Hep Alien” aus “Gilmore Girls” hatte Verstärkung von Sebastian Bach und war eine der wenigen Serien-Bands, die wirklich konsequent als solche eingebunden wurden:

    Zum Schluss hab ich noch einen kleinen Knaller: Erinnert Ihr Euch an Uncle Jesse aus “Full House”? Ich kann den Clip vor lauter Fremdscham kaum ansehen: Die Kerzen! Die Babys! Die Haare! Und auf das Outfit war damals sicher selbst Jon Bon Jovi neidisch …

    Ich hör mir jetzt noch mal den Rufus an der Gitarre an. Mittlerweile geht mir das richtig ins Ohr … xoxo ;)

    Welche Serien-Bands mögt ihr gerne?

    gepostet von
    sarah


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    August
    18

    Neues Serienfutter!

    Letzte Woche war es spannend in den USA: Die großen Sender haben bei den sogenannten “Upfronts” bekannt gegeben, welche Serien in die Verlängerung gehen, welche abgesetzt werden und – das Interessanteste – welche neue Serien hinzukommen. Pech gehabt hat dieses Jahr zum Beispiel Matthew Perry (“Friends”), der schon nach einer Staffel seiner Comedy “Mr. Sunshine” (ABC) wieder gehen muss – und sich gleich mal vorsorglich in die Entzugsklinik begeben hat…

    Dafür bekommen andere alte Serienhelden ihre zweite Chance, ich hab mal die vielversprechendsten Shows rausgesucht: Sarah Michelle Gellar (“Buffy”) übernimmt beispielsweise die Hauptrolle im Mystery-Drama “Ringer” (CW). Sie spielt eine Frau, die auf der Flucht vor der Mafia heimlich die Identität ihrer toten Zwillingsschwester annimmt. Der Trailer lässt erahnen, dass “Ringer” aber weniger Action für Gellar bereithält, als “Buffy” es tat:

    Tim Allen (“Hör mal, wer da hämmert”) darf ebenfalls noch mal ran, bleibt aber auf bekanntem Terrain: “Last Man Standing” (ABC) hört sich nach einer typischen Familiensitcom an – und wirkt deshalb langweilig auf mich. Die Zeiten dieses Genres sind doch eigentlich seit den 90ern vorbei… Auf wen ich aber gespannt bin: Dawson Leery James Van Der Beek kommt zurück! Er spielt zumindest in der Pilotfolge der Sitcom “Apt. 23″ (ABC) sich selbst – das könnte lustig werden.

    Dafür muss sich “Summer” aus “O.C., California” komplett neu orientieren: Rachel Bilson soll in “Hart of Dixie” (CW) eine New Yorker Ärztin verkörpern, die in eine Kleinstadt im Süden der USA zieht. Hier trifft anscheinend “Men in Trees” auf “Gilmore Girls” und “Private Practice”. Ich bin nicht sicher, was ich von “Hart of Dixie” halten soll: Entweder das ländliche Wohlfühlkonzept geht voll auf – oder die Serie ist einfach nur eine laaaaange Version der Romantic Comedy “Sweet Home Alabama”…

    Apropos Film als Vorlage: John Grishams Roman “Die Firma” soll nach dem Hollywoodfilm auch noch eine Serienvariante bekommen. Der Sender NBC will sich daran versuchen, ein Ersatz für Tom Cruise steht noch nicht fest. Auch spannend: Die “Lost”-Autoren haben eine neue Fantasyserie im Gepäck. “Once Upon a Time” (ABC) spielt in einer Märchenwelt mit böser Königin und hat mich spontan an “Prinzessin Fantaghirò” erinnert:

    NBC will außerdem dem “Glee”-Erfolg nacheifern und versucht sich an der Musical-Dramedy “Smash”. Mit dabei ist der Serienstar Debra Messing (“Will & Grace”). Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass sich das Musicalformat auch in einer ernsten Version bewährt. Wie schon gesagt, bei “Grey’s Anatomy” ist die Musikfolge gründlich daneben gegangen… Aber bei “Smash” war immerhin Steven Spielberg der Ideengeber – es könnte also doch klappen.

    Ich freu mich jedenfalls auf das neue Serienfutter! Eine Tabelle mit allen verlängerten, abgesetzten und neuen Serien findet ihr übrigens hier.

    Seht ihr euch die neuen Serien an? Welche hat wohl Potenzial? Oder ist etwa eine eurer Lieblingsserien abgesetzt worden?

    gepostet von
    sarah


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    Mai
    25

    Hurra – die Hochzeit platzt!

    Was kann am Freitag bei der königlichen Hochzeit nicht alles passieren! Die Braut könnte in der Westminster Abbey über ihre Schleppe stolpern, die uneingeladene Fergie könnte sich lallend der Kutsche in den Weg werfen oder Charles könnte mit einem Niesanfall das Jawort übertönen! An Kate Middletons Stelle würde ich kein Auge mehr zu tun, Hochzeiten sind nichts für schwache Nerven.

    Und genau deshalb lieben Serienautoren das Fest auch so: Eine Telenovela muss einfach mit der obligatorischen Hochzeitsfolge enden. Bei Serien wie “Friends” wäre ohne die zahlreichen Hochzeiten so manche Staffel ohne dramaturgischen Höhepunkt geblieben. Aber am Schönsten wird es immer dann, wenn eine Hochzeit platzt! Hurra, endlich Drama und Emotionen! So etwas kommt schließlich auch im wahren Leben vor: Man denke nur an die arme Madeleine von Schweden, die ihre Verlobung lösen musste oder an – nunja, hier ist der Mitleidsfaktor gering – Sandy Meyer-Wölden und Boris Becker.

    Sie standen schon vorm Traualtar, dann flog der Bräutigam aus dem Fenster: Deniz und Sandra aus "GZSZ".

    Meine liebste geplatzte Serienhochzeit ist die von Sandra und Deniz bei “Gute Zeiten, Schlechte Zeiten”. Die Folge war an Holzhammer-Dramatik kaum zu überbieten: Der Bräutigam wurde kurz vor dem Jawort schlicht aus dem Fenster des Standesamts geworfen! Der Bruder von Deniz’ Exfreundin wollte sich rächen, weil seine Schwester lesbisch wurde – aha. Deniz starb noch an seinem Hochzeitstag einen tragischen Serientod. Ein paar hundert Folgen später stand Sandra übrigens wieder vor dem Traualtar und ließ – Hurra!- die Hochzeit platzen…

    Geplatzte Hochzeiten bieten sich auch für kurzfristige Serienausstiege an. Als der Schauspieler Isaiah Washington wegen homophober Kommentare bei “Grey’s Anatomy” gefeuert wurde, dichtete man seiner Rolle Preston Burke eine Eheschließung mit Christina Yang an. Das diese nie stattfinden würde, war also zu erwarten. War auch nicht weiter tragisch, viel trauriger fand ich die beendeten Verlobungen von Lorelei Gilmore mit Max beziehungsweise Luke. Zwar wurde bei den “Gilmore Girls” niemand vor dem Traualtar versetzt – die Brautkleider waren trotzdem schon gekauft!

    Dr. Burke allein vorm Traualtar: Er geht jetzt mal schnell mit der Braut Schluß machen.

    In den USA läuft übrigens momentan eine neue Serie, die sich einzig und allein um eine geplatzte Hochzeit und ihre Folgen dreht. “Happy Endings” beschäftigt sich mit den Schwierigkeiten, die nach einem dramatischen Trauungsabbruch auf die Ex-Verlobten und ihre Freunde zukommen. Das Hochzeitsfieber bleibt also ungebrochen. Nach der Zeremonie in London dürfte jedoch trotzdem erst einmal etwas Ruhe einkehren. Es sei denn, die Hochzeit platzt…

    Welche geplatzte Serienhochzeit ist Euch im Gedächtnis geblieben? Und welche hätte besser platzen sollen?

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    sarah


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    April
    28

    Das Spin-off

    Wenn eine Serie ein sogenanntes Spin-off bekommt, also einen Ableger mit einem oder mehreren der Charaktere, bin ich meist skeptisch. Denn es gibt zahlreiche gescheiterte Spin-offs von Erfolgsserien, man denke beispielsweise an “Joey” oder “Golden Palace”, den Ablegern von “Friends” und “Golden Girls”. Bei Serien-Fortsetzungen kann leider viel schief gehen.

    Für “Joey” war die Wahl der Serienfigur entscheidend: Die “Friends”-Fans wären einem Spin-off um das Zusammenleben der Serienlieblinge Ross und Rachel (“We were on a break!”) sicher länger treu geblieben, als den Geschichten um den dümmlichen Frauenschwarm Joey. Die Prämisse der Serie (Weiberheld wohnt mit jungem Neffen zusammen, arbeitet im Showbusiness) war außerdem nicht neu, siehe “Two and a half Men”. Und als die bissige Dorothy bei den “Golden Girls” ausstieg, verlor die Alte-Damen-Konstellation viel an Witz und Chemie. Da half auch das neue Setting des “Golden Palace” mit einem edlen Hotel in Florida nichts mehr.

    Ein Beispiel für ein erfolgreiches Spin-off  ist ab heute wieder auf Pro7 zu sehen: “Private Practice” startet dort um 22:15 Uhr und zwar bereits in die vierte Staffel. Hier war es eine gute Wahl,  ausgerechnet die Figur “Dr. Addison Montgomery”  aus “Grey’s Anatomy” abzuziehen. Die Exfrau von “McDreamy” hatte dort einen interessanten Handlungsstrang und war sympathisch, sie war jedoch für das Fortbestehen der Mutterserie keine absolut notwendige Figur. In der Privatklinik im sonnigen Kalifornien kann die Kinderchirurgin eine lockere, unbeschwerte Seite von sich zeigen und sich entwickeln. Kein Wunder, schließlich steht sie hier nicht ständig mit ihrem Exmann am OP-Tisch. Was den Reiz von “Private Practice” zusätzlich ausmacht: Die Serie läuft parallel mit “Grey’s Anatomy” weiter und beide erlangen genau dann ihre Bestform, wenn Figuren aus der einen Serienwelt die andere besuchen. Spin-Offs, die nicht das Ende einer Mutterserie bedeuten, sind in der Regel deshalb auch erfolgreicher.

    Trotzdem: Wenn ich mir Spin-offs wünschen könnte, dann würde ich gerne diverse Serienfiguren reanimieren. Logan von den “Gilmore Girls” zum Beispiel. Der hat sich schließlich so viel Mühe gegeben und war am Ende weniger schnöselig als Hauptfigur Rory – ich würde gerne wissen, wie es mit ihm weiterging.

    Vielleicht ist er ja zurück nach London, um wieder für seinen Vater zu arbeiten. Spannend zu beobachten wäre auch die Entwicklung von Meadow Soprano. Die Tochter von Mafia-Boss Tony Soprano scheint zwar am Ende der Serie den “Beruf” ihres Vater akzeptiert zu haben. Wenn ich an ihre früheren rebellischen Anflüge denke, gibt es da aber noch genügend Konfliktpotenzial.

    Welche Serienfiguren würdet ihr gerne in einem Spin-off sehen? Und: Schaltet ihr zu “Private Practice” ein?

    gepostet von
    sarah


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    März
    23