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    Gemischte Gefühle bei “Grey’s Anatomy”

    Heute überlegt Deborah, ob ein Wiedersehen mit alten Bekannten immer Freude macht…

    Versteht mich nicht falsch, Leute. Ich liebe Wiedersehen mit alten Serien- und Filmhelden und schaue mir auch die 1000-ste Wiederholung alter “Friends”- “Sex and the City”- und “Gilmore Girls”-Folgen an. Die News, dass Isaiah Washington alias “Dr. Preston Burke” bald wieder bei “Grey’s Anatomy” auftauchen wird, hat mich aber ein bisschen zum Nachdenken gebracht. Denn was ist, wenn dieses Wiedersehen negative Gefühle heraufbeschwört?

    Darsteller Isaiah Washington gibt bei “Grey’s Anatomy” noch einmal den brillanten Chirurgen “Preston Burke” – 2008 war der Schauspieler aus der Serie geflogen.

    In der Serie selbst wird ein Auftritt von “Burke” jedenfalls für einigen Tumult sorgen, schließlich sind “Burke” und “Yang” im Streit auseinander gegangen. Übrigens ist “Yang”, beziehungsweise ihre Darstellerin Sandra Oh, auch der Grund für das Wiedersehen: Die 42-Jährige wird nach Staffel 10 (die letzte Folge mit ihr läuft im Mai 2014 im US-TV) “Grey’s Anatomy” den Rücken kehren. Serienerfinderin Shonda Rhimes wollte “Yangs” Geschichte aber zuende erzählen – mit “Preston Burke”, der allerdings nur einen kurzen Auftritt haben wird. “Burke” sei für “Yangs” Weg elementar, “er gibt der Figur einen Moment der Abgeschlossenheit, den wir brauchen, um uns ordentlich von ‘Cristina  Yang’ zu verabschieden, sagte Rhimes laut “The Hollywood Reporter”.

    Recht hat sie wohl – zu einer so durchdachten Serie wie “Grey’s Anatomy” würde auch nichts anderes passen. Und doch… ein ungutes Gefühl bleibt.

    Ich verfolge “Grey’s Anatomy” seit Folge Eins. “Dr. Preston Burke” fand ich toll – so schlau, so cool und dieser Waschbrettbauch… Aber “George O’Malley”, dargestellt von T. R. Knight, war mir eben doch immer ein ganzes Stück sympathischer: ein bisschen tollpatschig, nie wirklich erfolgreich, aber immer zuckersüß zu “meinen” Mädels, “Meredith”, “Izzy”und “Yang”. Und das hat sich total auf meine Einstellung zu den beiden Schauspielern übertragen. Ich war richtig wütend, als ich gehört habe, dass Isaiah Washington seinen Kollegen T. R. Knight wegen dessen Homosexualität beschimpft und ihn sogar gegenüber anderen Kollegen gegen dessen Willen geoutet hat. Niemand tut ungestraft meinem “Georgie” was!

    Das sah man beim produzierenden Sender ABC ganz ähnlich: Washington wurde nach Staffel drei gefeuert. Inzwischen ist wohl aber Gras über die ganze Sache gewachsen. Der Schauspieler soll sich in der Zwischenzeit einer Therapie unterzogen haben und setzt sich heute für die Rechte von Homosexuellen ein. Sogar der Interessenverband “GAAD” (Gay & Lesbian Alliance Against Defamation) begrüßte das Comeback des Schauspielers.

    Ob die Rückkehr von “Preston Burke” den weiblichen Hauptfiguren “Meredith Grey” (Ellen Pompeo) und “Cristina Yang” (Sandra Oh) gefallen wird?

    Isaiah Washington blieb aber auch nicht viel übrig, als sich mit Produzenten und Kollegen gut zu stellen – denn nach seinem Serienaus durchlebte der 50-Jährige einen regelrechten Karriereknick. Er ergatterte zwar immer wieder TV- und Kinorollen, der internationale Erfolg blieb jedoch aus. Ich hoffe nur, dass er aus dem Konflikt gelernt – und gemeinsam mit seinen Kollegen “Cristina Yang”/Sandra Oh einen würdigen Abgang ermöglicht hat.

    Ob es nach deren Ende überhaupt mit der Serie weitergeht und wir uns auf ein Wiedersehen mit den anderen Stars   nach der üblichen Sommerpause freuen können, ist noch nicht bekannt.

    Fest steht aber schonmal, dass ich mich sehr freuen würde, wenn irgendwann einmal “Cristina Yang”/Sandra Oh ein Comeback bei “Grey’s Anatomy” feiern würde…

    Was sagt ihr: Freut ihr euch auf “Preston Burke” – oder seid ihr auch noch skeptisch?

     

     

    gepostet von
    deborah


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    März
    7

    Gute Nachrichten für “Grey’s Anatomy”

    Als bekennender Fan von Krankenhausserien (“In aller Freundschaft” zählt da übrigens NICHT mit) freut sich Deborah heute über eine gute Nachricht aus dem “Grey Sloan Memorial Hospital”.

    Seit Folge Eins können “Derek Shepherd” (Partick Dempsey) und “Meredith Grey” (Ellen Pompeo) nicht voneinander lassen.

     

    Fans von “Grey’s Anatomy” können aufatmen – naja, fast. Ellen Pompeo und Partick Dempsey haben beide jeweils einen Vertrag für zwei weitere Staffeln der Krankenhausserie unterschrieben. Das dürfte die Verhandlungen, die derzeit zwischen den Produzenten – unter anderem Serienmastermind Shonda Rhimes – und dem US-Sender ABC laufen, einen deutlichen Schritt nach vorne bringen. Ganz sicher ist eine Verlängerung der Serie aber noch nicht, wie die Zeitschrift “The Hollywood Reporter” zu bedenken gibt.

    Denn obwohl die Zukunft der Hauptfiguren “Derek Shepherd” und “Meredith Grey” gesichert ist, geht jetzt das große Geschachere erst richtig los: Im Mai 2014, zum Ende der aktuellen zehnten Staffel der Serie, laufen die Verträge sämtlicher Cast-Mitglieder aus!

    Eine Personalentscheidung wurde bereits getroffen: Sandra Oh wird ihre Rolle als “Cristina Yang” definitiv nach Staffel Zehn aufgeben.

     

    Wer von dem bewährten Cast noch in Staffel Elf und Zwöf antritt, ist noch nicht raus. Sandra Oh (l.) als “Cristina Yang” wird nicht mehr mitspielen.

     

    Das finde ich persönlich ja total schade, denn “Dr. Yang” ist mit Abstand mein Lieblingscharakter bei “Grey’s Anatomy”. Trotzdem: Ich könnte mir gut vorstellen, weiter dranzubleiben, auch wenn sie mir stark fehlen würde. Denn der Flugzeugabsturz und seine Folgen am Ende von Staffel Acht haben gezeigt, dass es manchmal ganz gut sein kann, die Besetzung noch einmal neu zu überdenken.

    Wenn ich ehrlich bin, hatte ich in den Staffeln Fünf bis Acht immer wieder kleine “Grey’s”-Durchhänger – mir war manchmal einfach zu wenig los.

     

    Seit Staffel Neun sind die neuen Interns dabei.

    Seitdem die neunte Staffel läuft, bin ich aber wieder voll dabei: Die neuen Interns bringen ziemlich viel Trubel ins Krankenhaus – auf eine gute Art. Dass durch diverse Abgänge die Personenkonstellationen zusätzlich  ganz neu gemischt wurden, hat der Serie auch sehr gut getan, wie ich finde. Und: Was da zwischen  “Avery” (Jesse Williams)  und “Kepner” (Sarah Dew) läuft, bietet wohl auch genügend Drama für mindestens noch zwei weitere Staffeln …

    Zwischen “Jackson Avery” (Jesse Williams) und “April Kepner” (Sarah Dew) kommt es zu reichlich Auseinandersetzungen.

     

    In Deutschland läuft im Moment Staffel Neun, ab dem 12. Februar zeigt ProSieben dann auch die vorerst letzte zehnte Staffel.

    Ich werde auf jeden Fall dranbleiben, auch in den möglichen Staffel Elf und Zwölf. Wie sieht es bei Euch aus – haltet Ihr dem Team vom “Grey Sloan Memorial Hospital” ebenfalls die Stange?

     

     

     

    gepostet von
    deborah


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    Januar
    24

    Wieviele Staffeln sind genug?

    Schluss mit Lustig: “Dr. Yang” wird das “Seattle Grace” verlassen. Wie genau, ist noch nicht bekannt.

    Nach zehn Jahren hat Sandra Oh genug: Sie steigt bei “Grey’s Anatomy” aus und in Zukunft wird “Dr. Meredith Grey” also ohne ihre beste Freundin “Christina Yang” auskommen müssen. Für Fans sicher ein Schock, immerhin gehört sie zur Original-Besetzung und macht schon seit neun Staffeln unzählige Not-OPs, Amokläufe, Verkehrsunfälle und Liebes-Eskapaden im berühmten “Seattle Grace”-Krankenhaus mit. Ich muss zugeben, dass ich persönlich irgendwann nach dem gefühlt zehnten Flugzeugabsturz aufgehört habe, die Serie weiter zu verfolgen. Da halfen selbst McDreamy, McSexy und wie sie alle heißen nichts – ich hatte keine Lust, mich auf noch mehr neue Assistenzärzte, Halbschwestern oder andere verschollene Familienmitglieder einzulassen.

    Umso erstaunter war ich, als ich jetzt las, dass ABC und Shonda Rhimes (die “Grey’s”-Erfinderin) die Serie auch nach der zehnten Staffel noch verlängern  wollen – und zwar so lange wie möglich. Mittlerweile sind nur noch Ellen Pompeo (Meredith), Patrick Dempsey (Derek), Chandra Wilson (Bailey), Justin Chambers (Alex) und James Pickens Jr. (Webber) von der ersten Staffel an dabei. Wäre es jetzt nicht an der Zeit, die Serie zu einem Ende zu bringen?

    Flugzeugabsturz, Amoklauf, Naturkatastrophe: Bei “Grey’s” wurde in den vergangenen neun Staffeln nichts ausgelassen.

    Es ist doch ganz selten so, dass jemand die letzte Staffel einer Serie am besten findet, viele Shows hatten ihren Höhepunkt viel früher und finden fast schon zu spät ein Ende.

    Mit zehn Staffeln liegt “Grey’s Anatomy”  ohnehin im oberen Bereich der Staffelanzahl, den “Sopranos” waren sechs vergönnt, “Breaking Bad” endet momentan mit der fünften Staffel, “Lost” hatte sechs, ebenso “Sex and the City” und “O. C., California” hatte sogar nur vier. Gut, “Emergency Room” hat es 15 Staffeln lang in der Notaufnahme ausgehalten und auch “Friends” lief stolze zehn Staffeln lang. Aber gefühlt würde ich sagen, dass mir bei den meisten Serien die dritte oder vierte Staffel am besten gefällt. Vielleicht ist das auch eher im Nachhinein so: Die Darsteller haben sich dann in ihren Rollen gefunden, die Autoren hatten Zeit, die schönsten Handlungsstränge auszuarbeiten.

    Bei Soaps und Telenovelas ist das noch einmal etwas anderes: Die sollen ja per Definition im Grunde unendlich weitergehen. Die amerikanische Soap “Springfield Story” hält da den Rekord mit 57 Jahren Laufzeit und stolzen 15.762 (!) Folgen. Aber 57 Jahre mit den OP-Kitteln im “Seattle Grace”? Das kann doch wirklich keiner wollen.

    Und dann gibt es natürlich auch den umgekehrten Fall: Serien, die viel zu früh zu Ende gehen. Ich bin zum Beispiel immer noch traurig, dass “Willkommen im Leben” mit Claire Danes nie eine zweite Staffel bekommen hat – die Serie hätte es verdient gehabt …

    Was glaubt Ihr: Wann hat eine Serie ihren Höhepunkt erreicht? Welches ist Eure Lieblingsstaffel bei Eurer Lieblingserie?

    gepostet von
    sarah


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    August
    14

    Stars machen Serie

    Teamwork: Kate Walsh und ihr Freund Chris Case haben ein gemeinsames Serienprojekt.

    Für Kate Walsh waren Serien ein Glücksgriff: Nach ihrem Erfolg als “Dr. Addison Montgomery” bekam die Ex von McDreamy mit “Private Practice” gleich eine eigene Arzt-Serie zur Verfügung gestellt. Ich hab mich damals gewundert, dass das sofort so gut funktionierte. Zugegebenermaßen bin ich dann auch gelegentlich in der noblen Privatpraxis hängen geblieben – an “Grey’s Anatomy” kam das Spin-Off für mich aber nie ran.

    Jetzt ist nach der sechsten Staffel Schluss, aber Kate Walsh weiß sich zu helfen: Die Schauspielerin will dem Serien-Business auf eine neue Art und Weise treu bleiben. Gemeinsam mit ihrem Freund – einem Drehbuchautor -  hat sie eine Sitcom geschrieben und dem Sender NBC verkauft. Das Projekt basiere lose auf ihrem Leben:  Im Mittelpunkt stehen die Problematiken einer Patchworkfamilie, wenn ein Partner Kinder in eine Beziehung mitbringt. Walsh selbst ist kinderlos, während ihr Freund bereits Nachwuchs hat.

    Auch Zach Braff hat ein eigenes Serienprojekt in Planung.

    Fans von “Addison Montgomery” werden aber enttäuscht sein, dass sie für die neue Sitcom nicht vor der Kamera stehen wird, sondern als Produzentin arbeiten will.

    Sie ist übrigens nicht die einzige, die den Arztkittel ablegt und sich die Produzenten-Mütze aufsetzt: “Scrubs”-Arzt Zach Braff hat ebenfalls eine eigene Serie am Start. Bei ABC soll bald “Garage Bar” zu sehen sein – und auch hier könnte Braff aus seinem eigenen Leben geschöpft haben: Es geht um eine Gruppe von Freunden, von denen einer plötzlich zum Popstar aufsteigt. Zach Braff ist gleichzeitig als Produzent, Regisseur und Autor für das Projekt verantwortlich. Ich freu mich sehr darauf, weil ich seinen Kinofilm “Garden State” damals schon ganz toll fand.

    Bis es etwas von den neuen Serien zu sehen gibt, müssen wir uns aber noch gedulden: Erst müssen die Pilotfolgen gedreht werden, dann heißt es abwarten, ob die Sender die neuen Projekte auch wirklich aufgreifen.

    Seid Ihr traurig über das Ende von “Private Practice”? Und wollt Ihr die neuen Projekte von Zach und Kate sehen?

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    sarah


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    November
    9

    McSteamy will gehen

    Bei “Grey’s Anatomy” bahnt sich der nächste Abschied an – und dieses Mal hat er ein “Mc” davor: Eric Dane alias “McSteamy” wird die Serie in der neunten Staffel verlassen. Mit ihm legt einer der beliebtesten “Grey’s”-Ärzte den OP-Kittel ab. Danes “Dr. Mark Sloan” hat die Fans seit seinem ersten Auftritt – nur mit einem Handtuch bekleidet – sechs Staffeln lang bestens unterhalten.

    “McSteamy” wird bei “Grey’s Anatomy” aussteigen- schluchz!

    Es heißt, Dane geht auf eigenen Wunsch – und das hoffe ich auch für ihn. Privat hat er nämlich im vergangenen Jahr Schlagzeilen gemacht, als er sich freiwillig in eine Entzugsklinik einweisen ließ. Offenbar musste er eine Medikamentenabhängigkeit bekämpfen, Gerüchte über Alkoholprobleme machten die Runde. Doch die Statements von der “Grey’s Anatomy”-Chefin Shonda Rhimes und ihm selbst wirken sehr freundschaftlich – da wurde wohl niemand gefeuert. Vielleicht will sich Dane einfach stärker auf seine Filmkarriere konzentrieren, wie es seine Kollegin Katherine Heigl bereits vorgemacht hat.

    Nach dem dramatischen Finale der achten Staffel wird “Dr. Sloan” nur noch für einige Folgen in der neunten Staffel zu sehen sein, dann ist endgültig Schluss. Im Mai erst wurde bekannt, dass sämtliche Hauptdarsteller, die von Anfang an dabei waren, für zwei weitere Jahre unterschrieben haben – es könnte also insgesamt zehn Staffeln geben. Eric Dane gehörte jedoch nicht zu den alten Hasen. Seinen sexy “McSteamy”-Auftritt hatte er erst in der zweiten Staffel aber danach war den Machern klar: “Dr. Sloan” muss bleiben! Schade, dass nun der Abschied naht.

    Werdet Ihr “McSteamy” auch vermissen?

    gepostet von
    sarah


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    Juli
    27

    Nachschlag von McDreamy

    Happy End für Meredith und Derek? Na, hoffentlich!

    Was haben wir für Ängste ausstehen müssen, als Patrick Dempsey letztes Jahr verkündete, er werde bald bei “Grey’s Anatomy” aussteigen. Zwar wurde alles schnell relativiert, doch so richtig sicher konnte man sich nicht sein, dass “McDreamy” nochmal in den OP-Kittel schlüpft.

    Nun ist es offiziell: Sowohl Patrick Dempsey als auch Ellen Pompeo, Sandra Oh, Justin Chambers, James Pickens Jr. und Chandra Wilson haben für zwei weitere Staffeln unterschrieben. Wurde auch Zeit,  schließlich haben die verbleibenden Original-Hauptdarsteller schon seit über einem Jahr ihre Verträge verhandelt.

    Justin Chambers alias "Alex Karev" könnte doch ein Wiedersehen mit "Izzie Stevens" bekommen!

    Die Macher hätten auch nach all dem Drama der vergangenen acht Staffeln unmöglich “Meredith” und “Derek” durch Unfall/Krankheit/Eifersuchtsstreit/Wasauchimmer trennen können. Ein bisschen Happy-End muss doch selbst bei “Grey’s Anatomy” möglich sein, bitte!

    Mein Lieblingscharakter ist mittlerweile übrigens “Dr. Alex Karev”, der könnte mal wieder eine schöne Story bekommen. So wie mit Izzie damals. Apropos: Ich würde mich über einen Gastauftritt von Katherine Heigl freuen – und Ihr?

    Aber nach zehn Staffeln darf dann von mir aus auch Schluss sein. Ich bin zwischendurch komplett ausgestiegen, weil es einfach unerträglich dicht an Dramen und Schicksalsschlägen wurde…

    Freut Ihr Euch über die zwei weiteren Staffeln “Grey’s Aanatomy”?

    gepostet von
    sarah


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    Mai
    11

    Und jetzt Musik!

    “Once more, with feeling”: Das Plakat zur erfolgreichen Buffy-Musicalfolge.

    Wer Musik in Serien mag, der wird sich vielleicht noch an die 80er-Jahre-Produktion “Full House – Rags to Riches” erinnern: Fünf adoptierte Waisenkinder sangen sich in jeder Folge zu Hits von Aretha Franklin, “The Temptations” etc.  die Seele aus dem Leib. Eigentlich war die Familienserie der Prototyp vom US-Erfolg “Glee” (und sie erscheint diese Woche auf DVD!).

    Das Konzept ist aber auch in anderen Serien aufgegangen: “Ally McBeal” wäre ohne Vonda Shepard am Klavier und gelegentlichen Darbietungen der Darsteller nur halb so atmosphärisch gewesen. Daraus hat sich mittlerweile die Tradition der Musicalfolge entwickelt.

    Halten wir erst einmal fest: Musicalfolgen sind mutig! Sie sind experimentell, sie verschaffen Abwechslung, sie bringen das Team an seine Grenzen. Das Risiko lohnt sich, wenn das Drehbuch gut ist, die Songs passen und die Schauspieler einigermaßen singen können. Denn dann bekommt die Folge oft Kultstatus.

    Ganz oben auf dieser “Gut gemacht”-Liste steht bei mir “Buffy”: Die Musicalepisode “Once more, with feeling” wirkt überraschend natürlich, weil sie erstens einer gewissen Logik in der Handlung folgt (ein Dämon bringt alle zum Singen) und zweitens Songs hat, die in ihren Texten das Singen reflektieren und gleichzeitig auch die Charaktere weiterbringen.

    Großartig zum Beispiel der Titel “Walk through the fire”:

    Bei der Folge “My Musical” von “Scrubs” muss ich auch bei der zehnten Wiederholung noch lachen… Auch hier wurden die Songs speziell dafür geschrieben und in die Handlung integriert (eine Patientin hat eine seltsame Krankheit, die sie ihre Umwelt singend wahrnehmen lässt).

    Ich kann mich kaum entscheiden, aber das herrlich übertriebene Freundschaftsduett “Guy Love” von Zach Braff (J.D.) und Donald Faison (Turk) ist vermutlich mein Lieblingstitel daraus:

    “Grey’s Anatomy” lieferte im März dann leider ein Beispiel dafür, wie man es besser nicht machen sollte: In der Folge “Song beneath a Song” wirkt es unfreiwillig komisch oder bestenfalls einfach irritierend, wenn die Chirurgen am OP-Tisch anfangen, zu singen. Zumal man ihre Lippen dabei durch den Mundschutz häufig nicht sieht und ein logischer Handlungsstrang zwar angerissen, aber nicht durchgezogen wird: Dr. Torres liegt im Sterben und bildet sich die Musik ein, ist aber gar nicht immer anwesend, wenn die Kollegen ein Lied anstimmen…

    Mit rund zehn Sangeseinlagen – allesamt Coversongs – ist es daher nicht verwunderlich, dass die Folge nicht funktioniert. Zum Vergleich: Eine Episode von “Glee” zeigt im Schnitt etwa vier bis sechs Musiknummern. Zwar beeindruckt Sara Ramirez alias Dr. Torres mit einer tollen Singstimme, aber so richtig wollte bei mir der Funken nicht überspringen. Schade! Dabei gibt es viele gute Beispiele, bei denen man sich wünscht, es würde in jeder Folge heißen: Und jetzt Musik!

    Habt ihr die Musicalfolge von “Grey’s Anatomy” schon gesehen? Was haltet ihr von singenden Schauspielern in Serien?

    gepostet von
    sarah


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    Mai
    10

    Hurra – die Hochzeit platzt!

    Was kann am Freitag bei der königlichen Hochzeit nicht alles passieren! Die Braut könnte in der Westminster Abbey über ihre Schleppe stolpern, die uneingeladene Fergie könnte sich lallend der Kutsche in den Weg werfen oder Charles könnte mit einem Niesanfall das Jawort übertönen! An Kate Middletons Stelle würde ich kein Auge mehr zu tun, Hochzeiten sind nichts für schwache Nerven.

    Und genau deshalb lieben Serienautoren das Fest auch so: Eine Telenovela muss einfach mit der obligatorischen Hochzeitsfolge enden. Bei Serien wie “Friends” wäre ohne die zahlreichen Hochzeiten so manche Staffel ohne dramaturgischen Höhepunkt geblieben. Aber am Schönsten wird es immer dann, wenn eine Hochzeit platzt! Hurra, endlich Drama und Emotionen! So etwas kommt schließlich auch im wahren Leben vor: Man denke nur an die arme Madeleine von Schweden, die ihre Verlobung lösen musste oder an – nunja, hier ist der Mitleidsfaktor gering – Sandy Meyer-Wölden und Boris Becker.

    Sie standen schon vorm Traualtar, dann flog der Bräutigam aus dem Fenster: Deniz und Sandra aus "GZSZ".

    Meine liebste geplatzte Serienhochzeit ist die von Sandra und Deniz bei “Gute Zeiten, Schlechte Zeiten”. Die Folge war an Holzhammer-Dramatik kaum zu überbieten: Der Bräutigam wurde kurz vor dem Jawort schlicht aus dem Fenster des Standesamts geworfen! Der Bruder von Deniz’ Exfreundin wollte sich rächen, weil seine Schwester lesbisch wurde – aha. Deniz starb noch an seinem Hochzeitstag einen tragischen Serientod. Ein paar hundert Folgen später stand Sandra übrigens wieder vor dem Traualtar und ließ – Hurra!- die Hochzeit platzen…

    Geplatzte Hochzeiten bieten sich auch für kurzfristige Serienausstiege an. Als der Schauspieler Isaiah Washington wegen homophober Kommentare bei “Grey’s Anatomy” gefeuert wurde, dichtete man seiner Rolle Preston Burke eine Eheschließung mit Christina Yang an. Das diese nie stattfinden würde, war also zu erwarten. War auch nicht weiter tragisch, viel trauriger fand ich die beendeten Verlobungen von Lorelei Gilmore mit Max beziehungsweise Luke. Zwar wurde bei den “Gilmore Girls” niemand vor dem Traualtar versetzt – die Brautkleider waren trotzdem schon gekauft!

    Dr. Burke allein vorm Traualtar: Er geht jetzt mal schnell mit der Braut Schluß machen.

    In den USA läuft übrigens momentan eine neue Serie, die sich einzig und allein um eine geplatzte Hochzeit und ihre Folgen dreht. “Happy Endings” beschäftigt sich mit den Schwierigkeiten, die nach einem dramatischen Trauungsabbruch auf die Ex-Verlobten und ihre Freunde zukommen. Das Hochzeitsfieber bleibt also ungebrochen. Nach der Zeremonie in London dürfte jedoch trotzdem erst einmal etwas Ruhe einkehren. Es sei denn, die Hochzeit platzt…

    Welche geplatzte Serienhochzeit ist Euch im Gedächtnis geblieben? Und welche hätte besser platzen sollen?

    gepostet von
    sarah


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    April
    28

    Schlechte Medizin, liebe Sender

    “Und was jetzt?” – Am 5. April 2011 brachte RTL die gleichnamige erste Folge der siebten “Dr. House”-Staffel auf den Bildschirm. Ein Format, das den Kölnern lange Zeit Superquoten bescherte und den Dienstag für andere Sender zu trübem Terrain machte. Im Dreierpack mit “CSI Miami” und Spätserien wie “Monk” und “Psych” war der Dienstag ein Fest für Serienfans.

    Nun kam endlich eine neue Staffel um den fiesen Mediziner aus dem “Princeton Plainsboro” – doch so richtig schlug sie beim Zuschauer nicht mehr ein. Die Mediennewsletter melden zwar 2,55 Millionen Zuschauer und einen ordentlichen Marktanteil von 19,5 Prozent bei den Werberelevanten zwischen 14 und 49 Jahren. Mehr als für “CSI Miami” und Werte so zwischen der ersten und zweiten Champions-League-Halbzeit, die parallel bei Sat1 lief. Doch mit den einstigen Glanzzeiten der Serie kann der Wert dennoch nicht mithalten, sogar Staffel sechs lag noch bei rund 22 Prozent.

    Und woran liegt’s? Haben die Staffelstarts der Vorwochen, die Arzt+Romantik-Dramen wie “Private Practice” (23. März) und “Grey’s Anatomy” (30. März) sowie der Ärztesoap-Versuch des ZDF, “Herzflimmern – Die Klinik am See ” (4. April) den Weißkittel-Bedarf schon gedeckt? Wohl kaum – “House”-Fans und die anderen Ärztedramen-Anhänger dürften nicht unbedingt deckungsgleich sein. Ist nach sechs Staffeln die Spannung raus aus dem Format? Ein bisschen Wahres mag da dran sein, zumindest den ewigen Paarungstanz von House (Hugh Laurie) und Cuddy (Lisa Edelstein) kann man kaum noch variieren. Das grundsätzliche Überraschungspotential des so gar nicht politisch korrekten Mediziners pflegen die Drehbuchautoren, Schauspieler und die Regie jedoch weiterhin nach Kräften.

    Was Dr. House jedoch wirklich behandlungsbedürftig macht, ist die Tatsache, dass RTL ihn zwischendrin ausbluten lässt – durch eine völlig willkürlich wirkende Aneinanderreihung von Neuepisoden und Wiederholungen. Wer bei House auf dem Laufenden bleiben will, bespielt am besten den Festplattenrekorder in Dauerschleife, genießt die Wiederholungen oder drückt bei Wiedererkennen schnell den Löschknopf. Oder informiert sich über Staffelstarts und schreibt sich Termine in den Kalender. Schon bei Staffel sechs gabs eine großzügige Sommerpause. Schon bei Staffel sechs wurde der Werbetrailer für die neuen Folgen mit all seinem Wiedererkennungswert fröhlich für die Wiederholungsfolgen mitverwendet – unterscheidbar nur durch das Wörtchen “neu” im Einsprecher.

    In Staffel sieben werden nun neun Folgen ausgestrahlt, danach verabschiedet RTL den Mediziner in die Sommerpause. Um ihn später im Herbst wieder hervorzuholen. So zeigen sich neue und alte Folgen in stetem Wechsel und die Erfolgsserie wird zum Ganzjahreskonzept. Nur leider nicht mehr so erfolgreich, weil genervte Fans sich nicht nur durch die unsäglich blöden Gewinnspielfragen am Rande der Werbepausen quälen müssen, sondern dann auch noch wochenlang im Dunkeln gelassen werden, wie es weitergeht. Da guckt man doch – trotz ausnahmsweise gelungener Synchronisation – nach Möglichkeit lieber gleich das Original (die USA ist momentan schon bei Folge 7.18).

    Die völlig willkürliche Behandlung von zueinandergehörigen Serienfolgen ist übrigens kein reines RTL-Ärgernis. Auch wenn ProSieben seine US-Highlights zumindest nicht durch endlose Wiederholungen zur Primetime zerfleddert, so ist die Respektlosigkeit gegenüber einer fortlaufenden Geschichte (und den Fans, und dem Überblick, und dem einstmals eingekauften Produkt) auch dort spürbar. Die Serie “Reaper” beispielsweise kappte man 2009 genau zwei Folgen vor Staffelende, weil die am gleichen Abend terminierte Mysterieserie “Fringe” leider schon am Ende angekommen war. Zwei Jahre später, ab 16. April 2011, soll nun nachgelegt werden – mit den zwei fehlenden Folgen plus der abschließenden Staffel zwei. Gelobt sei der geduldige Fan, der die Serie jetzt nicht schon anderweitig zu Ende geguckt hat.

    Auch die skurrile Wissenschaftscomedy “Eureka” machte beim Münchner Sender zwei unfreiwillige Pausen in der dritten Staffel – eine in der Mitte, die andere übrigens ebenfalls zwei Folgen vor Staffelende. Weil man spontan mal was Neues zeigen wollte. Am 11. April 2011 soll “Eureka” nun mit zunächst zehn der zwanzig Folgen der vierten Staffel an den Montagabendplatz zurückkehren. Der Verbleib der anderen zehn Folgen: bleibt mysteriös.

    Welche eurer Lieblingsserien hat die deutsche TV-Landschaft ebenfalls schon zerfleddert? Und macht ihr die Sucherei mit dem Episodenguide noch mit oder weicht ihr lieber gleich auf DVDs oder Internet aus?

    gepostet von
    claudia


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    April
    6

    Das Spin-off

    Wenn eine Serie ein sogenanntes Spin-off bekommt, also einen Ableger mit einem oder mehreren der Charaktere, bin ich meist skeptisch. Denn es gibt zahlreiche gescheiterte Spin-offs von Erfolgsserien, man denke beispielsweise an “Joey” oder “Golden Palace”, den Ablegern von “Friends” und “Golden Girls”. Bei Serien-Fortsetzungen kann leider viel schief gehen.

    Für “Joey” war die Wahl der Serienfigur entscheidend: Die “Friends”-Fans wären einem Spin-off um das Zusammenleben der Serienlieblinge Ross und Rachel (“We were on a break!”) sicher länger treu geblieben, als den Geschichten um den dümmlichen Frauenschwarm Joey. Die Prämisse der Serie (Weiberheld wohnt mit jungem Neffen zusammen, arbeitet im Showbusiness) war außerdem nicht neu, siehe “Two and a half Men”. Und als die bissige Dorothy bei den “Golden Girls” ausstieg, verlor die Alte-Damen-Konstellation viel an Witz und Chemie. Da half auch das neue Setting des “Golden Palace” mit einem edlen Hotel in Florida nichts mehr.

    Ein Beispiel für ein erfolgreiches Spin-off  ist ab heute wieder auf Pro7 zu sehen: “Private Practice” startet dort um 22:15 Uhr und zwar bereits in die vierte Staffel. Hier war es eine gute Wahl,  ausgerechnet die Figur “Dr. Addison Montgomery”  aus “Grey’s Anatomy” abzuziehen. Die Exfrau von “McDreamy” hatte dort einen interessanten Handlungsstrang und war sympathisch, sie war jedoch für das Fortbestehen der Mutterserie keine absolut notwendige Figur. In der Privatklinik im sonnigen Kalifornien kann die Kinderchirurgin eine lockere, unbeschwerte Seite von sich zeigen und sich entwickeln. Kein Wunder, schließlich steht sie hier nicht ständig mit ihrem Exmann am OP-Tisch. Was den Reiz von “Private Practice” zusätzlich ausmacht: Die Serie läuft parallel mit “Grey’s Anatomy” weiter und beide erlangen genau dann ihre Bestform, wenn Figuren aus der einen Serienwelt die andere besuchen. Spin-Offs, die nicht das Ende einer Mutterserie bedeuten, sind in der Regel deshalb auch erfolgreicher.

    Trotzdem: Wenn ich mir Spin-offs wünschen könnte, dann würde ich gerne diverse Serienfiguren reanimieren. Logan von den “Gilmore Girls” zum Beispiel. Der hat sich schließlich so viel Mühe gegeben und war am Ende weniger schnöselig als Hauptfigur Rory – ich würde gerne wissen, wie es mit ihm weiterging.

    Vielleicht ist er ja zurück nach London, um wieder für seinen Vater zu arbeiten. Spannend zu beobachten wäre auch die Entwicklung von Meadow Soprano. Die Tochter von Mafia-Boss Tony Soprano scheint zwar am Ende der Serie den “Beruf” ihres Vater akzeptiert zu haben. Wenn ich an ihre früheren rebellischen Anflüge denke, gibt es da aber noch genügend Konfliktpotenzial.

    Welche Serienfiguren würdet ihr gerne in einem Spin-off sehen? Und: Schaltet ihr zu “Private Practice” ein?

    gepostet von
    sarah


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    März
    23