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    Neue Chance für Kate Walsh

    Kate Walsh als “Richterin Rebecca Wright”.

    So hat man Kate Walsh garantiert noch nie gesehen: Als Richterin “Rebecca Wright” macht sie in der neuen Comedyserie “Bad Judge” alles, was so gar nichts mit dem Klischee der Paragraphen zitierenden Spaßbremse zu tun hat. Sie trinkt und feiert gern, spielt Schlagzeug in einer Rockband und nutzt ihr Richterzimmer für Techtelmechtel mit diversen Affären.

    Für Kate Walsh ist ihr neues Serienengagement ein echter Neustart: Vor etwa einem Jahr lief im US-Fernsehen die letzte Folge ihrer Serie “Private Practice”. Seitdem hing die Schauspielerin in der Luft. Jetzt greift sie umso härter an – in “Bad Judge” spielt sie nicht nur die Hauptrolle, sie schraubt auch als ausführende Produzentin fleißig mit daran herum. Unterstützung bekommt sie dabei von Anne Heche (bekannt aus “Men In Trees”) und den Comedy-Größen Adam Mckay (schrieb u.a. “Anchorman”) und Will Ferrell.

    In ihrer Freizeit spielt “Richterin Wright” (Kate Walsh) Schlagzeug in einer Band.

    Wer sich den Trailer anschaut, den der produzierende Sender NBC jetzt veröffentlicht hat, erkennt bei “Bad Judge” eindeutige Parallelen zu dem Film “Bad Teacher” (2011) mit Cameron Diaz. Macht aber nichts. Kate Walsh in dieser Rolle der herrlich unperfekten Person, die das Herz am rechten Fleck hat, zu sehen, macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Wer die Serie sehen will, braucht auf jeden Fall noch ein bisschen Geduld: Der US-Start ist erst für diesen Herbst angesetzt – wann und ob die Serie dann in Deutschland startet, ist noch nicht bekannt.

    Ich freue mich aber auf jeden Fall mit Kate Walsh für deren neue Chance. Übrigens ist sie nicht der einzige Ex-“Grey’s Anatomy”-Star, der es zu einer neuen, “eigenen” Serie gebracht hat: Erst in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Katherine Heigl (“Izzie Stevens”) – ebenfalls von NBC – für die CIA-Serie “State of Affairs” verpflichtet wurde.

    Und was ist mit Euch: Freut Ihr Euch über die Rückkehr der Serienladays?

    gepostet von
    deborah


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    Mai
    13

    Stars machen Serie

    Teamwork: Kate Walsh und ihr Freund Chris Case haben ein gemeinsames Serienprojekt.

    Für Kate Walsh waren Serien ein Glücksgriff: Nach ihrem Erfolg als “Dr. Addison Montgomery” bekam die Ex von McDreamy mit “Private Practice” gleich eine eigene Arzt-Serie zur Verfügung gestellt. Ich hab mich damals gewundert, dass das sofort so gut funktionierte. Zugegebenermaßen bin ich dann auch gelegentlich in der noblen Privatpraxis hängen geblieben – an “Grey’s Anatomy” kam das Spin-Off für mich aber nie ran.

    Jetzt ist nach der sechsten Staffel Schluss, aber Kate Walsh weiß sich zu helfen: Die Schauspielerin will dem Serien-Business auf eine neue Art und Weise treu bleiben. Gemeinsam mit ihrem Freund – einem Drehbuchautor –  hat sie eine Sitcom geschrieben und dem Sender NBC verkauft. Das Projekt basiere lose auf ihrem Leben:  Im Mittelpunkt stehen die Problematiken einer Patchworkfamilie, wenn ein Partner Kinder in eine Beziehung mitbringt. Walsh selbst ist kinderlos, während ihr Freund bereits Nachwuchs hat.

    Auch Zach Braff hat ein eigenes Serienprojekt in Planung.

    Fans von “Addison Montgomery” werden aber enttäuscht sein, dass sie für die neue Sitcom nicht vor der Kamera stehen wird, sondern als Produzentin arbeiten will.

    Sie ist übrigens nicht die einzige, die den Arztkittel ablegt und sich die Produzenten-Mütze aufsetzt: “Scrubs”-Arzt Zach Braff hat ebenfalls eine eigene Serie am Start. Bei ABC soll bald “Garage Bar” zu sehen sein – und auch hier könnte Braff aus seinem eigenen Leben geschöpft haben: Es geht um eine Gruppe von Freunden, von denen einer plötzlich zum Popstar aufsteigt. Zach Braff ist gleichzeitig als Produzent, Regisseur und Autor für das Projekt verantwortlich. Ich freu mich sehr darauf, weil ich seinen Kinofilm “Garden State” damals schon ganz toll fand.

    Bis es etwas von den neuen Serien zu sehen gibt, müssen wir uns aber noch gedulden: Erst müssen die Pilotfolgen gedreht werden, dann heißt es abwarten, ob die Sender die neuen Projekte auch wirklich aufgreifen.

    Seid Ihr traurig über das Ende von “Private Practice”? Und wollt Ihr die neuen Projekte von Zach und Kate sehen?

    gepostet von
    sarah


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    November
    9

    Was wurde eigentlich aus…”Gilmore Girls”

    Was machen eigentlich Rory, Dean, Sookie und Co. heute? Vier Jahre ist es schon her, seit die “Gilmore Girls” ihre letzte Staffel abgschlossen haben. Und während Andrea immer noch nach einer würdigen Nachfolge-Serie sucht, ist es um die meisten  Stars aus Stars Hollow still geworden – Grund genug, um sich auf die Suche nach ihnen zu begeben! Denn vielleicht haben sie ja doch Zeit, für eine weitere Staffel “Gilmore Girls”…

    Witzigerweise ist es tatsächlich  “Sookie” alias Melissa McCarthy die seit dem Ende der “Gilmore Girls” am erfolgreichsten ist. 2011 war ihr Jahr: Sie durfte bei den Emmys den Preis als beste Hauptdarstellerin für ihre neue Comedyserie  “Mike & Molly” mitnehmen. Und mit “Brautalarm” hatte McCarthy sogar noch auf der Kinoleinwand Erfolg. Privat läuft alles bestens: Letztes Jahr haben sie und ihr Mann Ben Falcone ihre zweite Tochter bekommen.

    Auch der arme “Dean”, bei “Rory” immer nur zweite Wahl, hat seit seinem Ausstieg aus “Gilmore Girls” einen Karrieresprung hingelegt. In der Serie “Supernatural” spielt Jared Padelcki seit sechs Jahren die Hauptrolle und privat ist er mit seiner Kollegin Genevieve Cortese verheiratet. Vor kurzem hat er angekündigt, dass er nächstes Jahr zum ersten Mal Vater wird.

    Jared Padelcki und seine Frau Genevieve Cortese werden nächstes Jahr Eltern.

    Von unserer “Rory” gibt es wenig News: Alexis Bledel verhält sich seit dem Serienende besonders zurückhaltend. Im letzten Jahr stand sie jedoch für den Robert-Redford-Film “Die Lincoln Verschwörung” vor der Kamera. Ab Januar wird sie in den USA für das Theaterstück “Liebe, Leid und welches Kleid” auf der Bühne stehen.

    Dafür hat mich Liza Weil überrascht: “Paris” ist im wahren Leben mittlerweile verheiratet – und zwar mit Paul Adelstein, “Cooper” aus “Private Practice”! Im April 2010 haben die beiden Serienstars ihr erstes Kind bekommen. Auch beruflich geht es gerade bergauf: Weil soll in der neuen Serie “Scandal” eine größere Rolle bekommen haben.

    Lauren Graham (“Lorelei”) spielt gerade regelmäßig in der Serie “Parenthood”  mit und ist im wahren Leben mit ihrem dortigen Serienbruder Peter Krause  liiert. Doch “Luke” alias Scott Patterson ist nur noch in Gastrollen wie etwa bei “90210” gelegentlich zu sehen.

    Und alle “Logan”-Fans wissen sicherlich schon längst, dass Matt Czuchry bei “The Good Wife” dabei ist – eine tolle Serie übrigens. Bleibt noch Milo Ventimiglia (“Jess”), der immerhin in “Heroes” gleich eine weitere Hauptrolle bekam und ganz nebenbei nach Alexis Bledel kurzzeitig mit seiner neuen Serienkollegin Hayden Panettiere anbandelte. Mittlerweile hat er sich auf die Arbeit hinter der Kamera konzentriert und produzierte unter anderem gemeinsam mit einem Freund eine Web-Serie.

    Ihr seht: Eigentlich sind die “Gilmore Girls”-Stars gar nicht so beschäftigt – eine kleine Reunion wäre also drin, oder?

    gepostet von
    sarah


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    Dezember
    15

    Schlechte Medizin, liebe Sender

    “Und was jetzt?” – Am 5. April 2011 brachte RTL die gleichnamige erste Folge der siebten “Dr. House”-Staffel auf den Bildschirm. Ein Format, das den Kölnern lange Zeit Superquoten bescherte und den Dienstag für andere Sender zu trübem Terrain machte. Im Dreierpack mit “CSI Miami” und Spätserien wie “Monk” und “Psych” war der Dienstag ein Fest für Serienfans.

    Nun kam endlich eine neue Staffel um den fiesen Mediziner aus dem “Princeton Plainsboro” – doch so richtig schlug sie beim Zuschauer nicht mehr ein. Die Mediennewsletter melden zwar 2,55 Millionen Zuschauer und einen ordentlichen Marktanteil von 19,5 Prozent bei den Werberelevanten zwischen 14 und 49 Jahren. Mehr als für “CSI Miami” und Werte so zwischen der ersten und zweiten Champions-League-Halbzeit, die parallel bei Sat1 lief. Doch mit den einstigen Glanzzeiten der Serie kann der Wert dennoch nicht mithalten, sogar Staffel sechs lag noch bei rund 22 Prozent.

    Und woran liegt’s? Haben die Staffelstarts der Vorwochen, die Arzt+Romantik-Dramen wie “Private Practice” (23. März) und “Grey’s Anatomy” (30. März) sowie der Ärztesoap-Versuch des ZDF, “Herzflimmern – Die Klinik am See ” (4. April) den Weißkittel-Bedarf schon gedeckt? Wohl kaum – “House”-Fans und die anderen Ärztedramen-Anhänger dürften nicht unbedingt deckungsgleich sein. Ist nach sechs Staffeln die Spannung raus aus dem Format? Ein bisschen Wahres mag da dran sein, zumindest den ewigen Paarungstanz von House (Hugh Laurie) und Cuddy (Lisa Edelstein) kann man kaum noch variieren. Das grundsätzliche Überraschungspotential des so gar nicht politisch korrekten Mediziners pflegen die Drehbuchautoren, Schauspieler und die Regie jedoch weiterhin nach Kräften.

    Was Dr. House jedoch wirklich behandlungsbedürftig macht, ist die Tatsache, dass RTL ihn zwischendrin ausbluten lässt – durch eine völlig willkürlich wirkende Aneinanderreihung von Neuepisoden und Wiederholungen. Wer bei House auf dem Laufenden bleiben will, bespielt am besten den Festplattenrekorder in Dauerschleife, genießt die Wiederholungen oder drückt bei Wiedererkennen schnell den Löschknopf. Oder informiert sich über Staffelstarts und schreibt sich Termine in den Kalender. Schon bei Staffel sechs gabs eine großzügige Sommerpause. Schon bei Staffel sechs wurde der Werbetrailer für die neuen Folgen mit all seinem Wiedererkennungswert fröhlich für die Wiederholungsfolgen mitverwendet – unterscheidbar nur durch das Wörtchen “neu” im Einsprecher.

    In Staffel sieben werden nun neun Folgen ausgestrahlt, danach verabschiedet RTL den Mediziner in die Sommerpause. Um ihn später im Herbst wieder hervorzuholen. So zeigen sich neue und alte Folgen in stetem Wechsel und die Erfolgsserie wird zum Ganzjahreskonzept. Nur leider nicht mehr so erfolgreich, weil genervte Fans sich nicht nur durch die unsäglich blöden Gewinnspielfragen am Rande der Werbepausen quälen müssen, sondern dann auch noch wochenlang im Dunkeln gelassen werden, wie es weitergeht. Da guckt man doch – trotz ausnahmsweise gelungener Synchronisation – nach Möglichkeit lieber gleich das Original (die USA ist momentan schon bei Folge 7.18).

    Die völlig willkürliche Behandlung von zueinandergehörigen Serienfolgen ist übrigens kein reines RTL-Ärgernis. Auch wenn ProSieben seine US-Highlights zumindest nicht durch endlose Wiederholungen zur Primetime zerfleddert, so ist die Respektlosigkeit gegenüber einer fortlaufenden Geschichte (und den Fans, und dem Überblick, und dem einstmals eingekauften Produkt) auch dort spürbar. Die Serie “Reaper” beispielsweise kappte man 2009 genau zwei Folgen vor Staffelende, weil die am gleichen Abend terminierte Mysterieserie “Fringe” leider schon am Ende angekommen war. Zwei Jahre später, ab 16. April 2011, soll nun nachgelegt werden – mit den zwei fehlenden Folgen plus der abschließenden Staffel zwei. Gelobt sei der geduldige Fan, der die Serie jetzt nicht schon anderweitig zu Ende geguckt hat.

    Auch die skurrile Wissenschaftscomedy “Eureka” machte beim Münchner Sender zwei unfreiwillige Pausen in der dritten Staffel – eine in der Mitte, die andere übrigens ebenfalls zwei Folgen vor Staffelende. Weil man spontan mal was Neues zeigen wollte. Am 11. April 2011 soll “Eureka” nun mit zunächst zehn der zwanzig Folgen der vierten Staffel an den Montagabendplatz zurückkehren. Der Verbleib der anderen zehn Folgen: bleibt mysteriös.

    Welche eurer Lieblingsserien hat die deutsche TV-Landschaft ebenfalls schon zerfleddert? Und macht ihr die Sucherei mit dem Episodenguide noch mit oder weicht ihr lieber gleich auf DVDs oder Internet aus?

    gepostet von
    claudia


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    April
    6

    Das Spin-off

    Wenn eine Serie ein sogenanntes Spin-off bekommt, also einen Ableger mit einem oder mehreren der Charaktere, bin ich meist skeptisch. Denn es gibt zahlreiche gescheiterte Spin-offs von Erfolgsserien, man denke beispielsweise an “Joey” oder “Golden Palace”, den Ablegern von “Friends” und “Golden Girls”. Bei Serien-Fortsetzungen kann leider viel schief gehen.

    Für “Joey” war die Wahl der Serienfigur entscheidend: Die “Friends”-Fans wären einem Spin-off um das Zusammenleben der Serienlieblinge Ross und Rachel (“We were on a break!”) sicher länger treu geblieben, als den Geschichten um den dümmlichen Frauenschwarm Joey. Die Prämisse der Serie (Weiberheld wohnt mit jungem Neffen zusammen, arbeitet im Showbusiness) war außerdem nicht neu, siehe “Two and a half Men”. Und als die bissige Dorothy bei den “Golden Girls” ausstieg, verlor die Alte-Damen-Konstellation viel an Witz und Chemie. Da half auch das neue Setting des “Golden Palace” mit einem edlen Hotel in Florida nichts mehr.

    Ein Beispiel für ein erfolgreiches Spin-off  ist ab heute wieder auf Pro7 zu sehen: “Private Practice” startet dort um 22:15 Uhr und zwar bereits in die vierte Staffel. Hier war es eine gute Wahl,  ausgerechnet die Figur “Dr. Addison Montgomery”  aus “Grey’s Anatomy” abzuziehen. Die Exfrau von “McDreamy” hatte dort einen interessanten Handlungsstrang und war sympathisch, sie war jedoch für das Fortbestehen der Mutterserie keine absolut notwendige Figur. In der Privatklinik im sonnigen Kalifornien kann die Kinderchirurgin eine lockere, unbeschwerte Seite von sich zeigen und sich entwickeln. Kein Wunder, schließlich steht sie hier nicht ständig mit ihrem Exmann am OP-Tisch. Was den Reiz von “Private Practice” zusätzlich ausmacht: Die Serie läuft parallel mit “Grey’s Anatomy” weiter und beide erlangen genau dann ihre Bestform, wenn Figuren aus der einen Serienwelt die andere besuchen. Spin-Offs, die nicht das Ende einer Mutterserie bedeuten, sind in der Regel deshalb auch erfolgreicher.

    Trotzdem: Wenn ich mir Spin-offs wünschen könnte, dann würde ich gerne diverse Serienfiguren reanimieren. Logan von den “Gilmore Girls” zum Beispiel. Der hat sich schließlich so viel Mühe gegeben und war am Ende weniger schnöselig als Hauptfigur Rory – ich würde gerne wissen, wie es mit ihm weiterging.

    Vielleicht ist er ja zurück nach London, um wieder für seinen Vater zu arbeiten. Spannend zu beobachten wäre auch die Entwicklung von Meadow Soprano. Die Tochter von Mafia-Boss Tony Soprano scheint zwar am Ende der Serie den “Beruf” ihres Vater akzeptiert zu haben. Wenn ich an ihre früheren rebellischen Anflüge denke, gibt es da aber noch genügend Konfliktpotenzial.

    Welche Serienfiguren würdet ihr gerne in einem Spin-off sehen? Und: Schaltet ihr zu “Private Practice” ein?

    gepostet von
    sarah


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    März
    23