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    Was wurde aus … Carries Männern

    Sechs Staffeln, vier Männer: “Carrie” mit ihren besseren Hälften. Fotos: Action Press

    Als ich kürzlich über einen Artikel stolperte, der sich damit beschäftigte, warum die einst für großartig befundene Serie “Sex And The City” ihren guten Ruf verloren hat, war meine spontane Antwort: Na klar, wegen der Filme! Denn während ich auch fast zehn Jahre nach der letzten Folge immer noch in regelmäßigen Abständen meine Staffel-DVDs aus dem Schrank hole, hab ich es tatsächlich jeweils nur ein einziges Mal geschafft, die schrecklich platten Kino-Versionen der Show zu sehen.

    Um fair zu bleiben: Das Problem bei den Filmen war auch, dass sie eben ein Ende haben mussten und sich – wohl der riesigen Fan-Gemeinde zuliebe – für ein klassisches Happy-End samt Hochzeit und begehbarem Kleiderschrank entschieden. Dabei hatten wir doch eigentlich sechs Staffeln lang gelernt, dass “Mr. Big” unserer Heldin “Carrie” gar nicht gut tut. Ja, eigentlich war das Schöne an “Sex And The City” eben genau die Abwesenheit eines Happy-Ends. Selbst als “Carrie” die Chance auf das typische Ideal der romantischen Liebe in Form des verlässlichen “Aidan” vor sich hat, entscheidet sie sich bewusst dagegen. Überhaupt hatte sie nie wirklich langfristig stabile Männer-Beziehungen, dafür immer wieder Typen an ihrer Seite, die für endlos viel Gesprächsstoff sorgten.

    Für immer “Mr. Big”: Chris Noth damals und heute. Fotos: Getty Images/Action Press

    Was mich zu der Frage bringt: Was wurde eigentlich aus “Carries” Männern?!

    “Mr. Big” alias Chris Noth ist immer noch dick im Seriengeschäft tätig: Schon wie für seine Paraderolle bei “Sex and the City”, wurde er auch für seine Leistung in seiner aktuellen Serie “The Good Wife” für einen Golden Globe nominiert. Noth mag zwar für die meisten untrennbar mit “Mr Big” verbunden sein, in seiner Rolle als untreuer Politiker “Peter Florrick” ist er jedoch seinem Image treu geblieben – nur ein paar mehr graue Haare sind dazu gekommen.

    Kaum verändert: Ron Livingston spielte “Berger”. Fotos: Getty Images/Action Press.

    Und erinnert Ihr Euch noch an “Berger”, den neidischen Schriftsteller ohne Selbstvertrauen? Ron Livingston sieht immer noch fast genauso aus wie damals, als er mit Sarah Jessica Parker vor der Kamera stand. Er hat gerade eine feste Rolle in der nächsten Staffel “Boardwalk Empire” bekommen und konzentriert sich ansonsten auf Kinofilme. Unter anderem kommt jetzt die Komödie “Drinking Buddies” mit ihm, Olivia Wilde und Anna Kendrick in die Kinos.

    John Corbett alias “Aidan” sah schon in der Serie immer wieder anders aus.Fotos: Getty Images/ Action Press

    “Aidan” alias John Corbett ist im wahren Leben übrigens weit von seinem Image entfernt. Er ist zwar seit längerem mit der Schauspielerin Bo Derek liiert, Kinder kommen für ihn aber nicht in Frage. Neben der Schauspielerei hat er außerdem noch eine Karriere als Countrysänger und ging sogar schon auf Tour mit seiner Musik.

    Gealtert: Mikhail Baryshnikov war “Aleksandr Petrosvky”. Fotos: Getty Images/Action Press

    Bleibt noch Mikhail Baryshnikov alias “Aleksandr Petrovsky” – wohl mit Abstand die unbeliebteste Paarung in sämtlichen “Sex And The City”-Staffeln. Irgendwie war der Künstler doch immer zu alt und eigensinnig für die Spaß-liebende “Carrie”. Baryshnikov selbst hatte im Grunde schon vor seiner Gastrolle in der HBO-Serie alles erreicht: Er war ein berühmter Balletttänzer und Choreograph und hatte als Schauspieler 1977 sogar eine Oscarnominierung für seine Leistung im Film “Am Wendepunkt” erhalten. 2005 hat er sein eigenes Kunst-Zentrum in Manhattan eröffnet. Im “Baryshnikov Arts Center” werden Tänzer, Musiker, Filmemacher und Designer unterstützt.

    Wer hat Euch am besten an Carries Seite gefallen?

     

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    sarah


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    August
    27

    Deutsche Stars in US-Serien

    In Deutschland ist es ruhig um Franka Potente geworden, umso mehr habe ich mich gefreut, diese Woche aus den USA von ihr zu hören: Die deutsche Schauspielerin wird in der zweiten Staffel von “American Horror Story” eine kleine Gastrolle übernehmen.

    Franka Potente mit ihrem Kollegen Tom Weston-Jones am 1. August in Kalifornien. Bald läuft ihre Serie “Copper” in den USA an.

    Ich hab Franka Potente noch als rennende, rothaarige “Lola” im Kopf, den Amis ist sie jedoch vor allem wegen der “Bourne”-Filme mit Matt Damon in Erinnerung geblieben. Gratulation jedenfalls zu ihrem Job in “American Horror Story”, denn den Sprung über den großen Teich schaffen nicht viele deutsche Stars.

    Deutsche Stars in US-Serien: Diane Kruger in “Fringe”, Sibel Kekelli in “Game of Thrones”.

    Eine der wenigen Deutschen, die sogar mit Brad Pitt und Quentin Tarantino arbeiten durfte, ist zum Beispiel Diane Kruger. Sie hatte bereits ein Serien-Gastspiel und besuchte ihren Freund Joshua Jackson (ja, der “Pacey” aus “Dawson’s Creek!) am Set von “Fringe – Grenzfälle des FBI”.

    Und natürlich durfte unser bekanntester deutscher Star-Export Heidi Klum auch schon in diversen Serien mitmischen: Bei “Sex and the City” plauderte sie mit Sarah Jessica Parker, bei den “Desperate Housewives” war das Model neben Eva Longoria zu sehen.

    Spontan fällt mir jetzt auch Sibel Kekilli ein: Die “Tatort”-Kommissarin darf in der großartigen Fantasy-Serie “Game of Thrones” eine betörende Konkubine mimen – und kommt offenbar gut an bei den Amerikanern.

    Für Franka Potente ist es übrigens nicht die erste TV-Rolle in den USA: 2007 spielte sie mehrere Folgen in der US-Serie “The Shield” mit,  2009 war sie in einer Folge “Dr. House” zu sehen. Im August läuft in den USA außerdem die Serie “Copper” an, in der Franka sogar eine Hauptrolle übernommen hat. Die Dramaserie spielt kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg in New York, gerade wirbt sie dafür in Kalifornien mit ihren Kollegen. Ich bin gespannt!

    Heidi Klum ist wohl die bekannteste Deutsche in den USA: Hier hat sie einen Gastauftritt bei den “Desperate Housewives”.

    Fallen Euch noch mehr deutsche Stars in US-Serien ein?

     

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    sarah


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    August
    2

    “Girls” kommt nach Deutschland

    Wenn das HBO-Zeichen über den Bildschirm flackert, höre ich immer noch automatisch die Titelmelodie von “Sex and the City” in meinem Kopf. Jetzt hat der US-Sender wieder eine Serie über vier Frauen in New York produziert – doch in “Girls” kommt eine ganz andere “Carrie Bradshaw” zum Zug: Lena Dunham, Tochter von Künstlereltern, 26 Jahre alt und aus New York, hat mit “Girls” eine Serie geschaffen, die sich dem Leben junger Großstädterinnen erfrischend realistisch nähert.

    Die “Girls”-Crew: Zosia Mamet, Jemima Kirke, Lena Dunham und Allison Williams (von links) sind auf Erfolgskurs.

    Dunham hat die Serie im Alleingang geschrieben, produziert sie mit, führt Regie und schlüpft zudem äußerst glaubwürdig in die Hauptrolle der “Hannah”. Beeindruckend, oder? Finden auch die Kritiker: Bei den Emmy-Nominierungen wurde heute bekannt, dass Lena Dunham unter anderem die Chance auf die Trophäe als “Beste Hauptdarstellerin” hat und “Girls” sogar im Rennen um den Titel “Beste Comedy-Serie” ist.

    Kein typisches Seriengesicht: Lena Dunham spielt in ihrer eigenen Serie die Hauptrolle.

    Was die Serie so gut macht, ist der Mut zur Authentizität und der selbstironische Humor, der immer mitschwingt. Dunham beschreibt die Welt junger Mädchen Anfang 20, die nach ihrem Studium Mühe haben, einen Job und ihren Platz im Leben zu finden. Sie spielt ihre “Hannah” herrlich uncool, scheut sich nicht vor deutlichen Sexszenen – die übrigens nichts mit der durchchoreographierten “SATC”- Akrobatik von “Samantha” gemein haben – und hat den Mut, ihrer Rolle Fehler zu verleihen.

    Theatralisch wirft sich “Hannah” beispielsweise in der ersten Folge auf den Boden, als ihre Eltern dem verwöhnten Töchterchen zwei Jahre nach dem Studium endlich den Geldhahn abdrehen. Beim Vorsprechen für Jobs versagt sie, weil sie einfach nicht weiß, wie man sich in der Arbeitswelt verhält. Dabei will “Hannah” doch Schriftstellerin werden und arbeitete bisher als unbezahlte Praktikantin. Ihren Freundinnen “Marnie”, “Jessa” und “Shoshanna” haben ähnlich viele Baustellen im Leben…

    Bei uns wird “Girls” ab dem 17. Oktober beim Pay-TV-Sender Glitz laufen, bis dahin werden wir auch wissen, ob und wieviele Emmys Lena Dunham für ihre Serie abgestaubt hat. Eine zweite Staffel ist jedenfalls schon in Arbeit.

    Habt Ihr von “Girls” schon gehört?

    gepostet von
    sarah


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    Juli
    19

    Die mit den Episodentiteln

    Alle kreativen Köpfe aufgepasst: Für Super RTL dürfen sich jetzt die “Glee”-Fans ins Zeug legen und die Episodentitel der dritten Staffel möglichst treffend übersetzen. Eine tolle Aktion,  denn schon oft haben mir die Original-Titel besser gefallen, als die deutsche Variante.

    Ich mag zum Beispiel die abgewandelten Filmtitel bei “Gossip Girl” sehr (mein Liebling war “The Blair Bitch Project”!) oder Running Gags wie bei “HIMYM” etwa die Folge “Slapsgiving 2: Revenge of the Slap”.  Schön atmosphärisch ist auch der Titel der Pilotfolge von “Mad Men”:  “Smoke Gets in Your Eyes”.

    Die dritte Staffel von "Glee" sucht schöne Episodentitel!

    Früher habe ich eigentlich kaum auf die Episodentitel geachtet – bei “Friends” habe ich erst beim (damals noch…) Video-Schauen das “The One with…”-Konzept bemerkt. Aber jetzt, wo die meisten von uns ihre Seriensucht via DVD und Internet stillen, sind die Namen der Folgen verstärkt in den Fokus gerückt.

    Buffys  “Once more with feeling” fand ich super für eine Musical-Folge und bei “Sex and the City” muss ich über Titel wie “Bay of Married Pigs” oder “They Shoot Single People, Don’t They?” lachen.

    Die ersten beiden “Glee”-Folgen heißen übrigens “The Purple Piano Project” und “I am Unicorn”. Na, habt ihr schon Ideen?!

    Was sind Eure Lieblings-Episodentitel?

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    sarah


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    April
    18

    Die doppelte Carrie

    Jetzt steht sie endlich fest, die neue Carrie Bradshaw: AnnaSophia Robb wird im Prequel “The Carrie Diaries” die Rolle der jungen “Sex and the City”-Kolumnistin übernehmen. Kennt Ihr sie? Also mir war der Name neu, die 18-Jährige hat aber schon in einigen Filmen mitgespielt unter anderem in “Soul Surfer” und “Charlie und die Schokoladenfabrik”.

    Und jetzt wird sie also die Nachfolgerin von Sarah Jessica Parker – ziemlich große Fußstapfen, immerhin hat Parkers “Carrie”  vier Golden Globes und einen Emmy bekommen.

    Neu und alt: AnnaSophia Robb übernimmt Sarah Jessica Parkers Paraderolle "Carrie Bradshaw".

    Ich muss ja zugeben, dass ich den “Carrie Diaries” bisher wenig enthusiastisch gegenüberstand. “Sex and the City” war toll, ja – aber doch hauptsächlich wegen der vier Darstellerinnen.

    Ohne Samantha, Charlotte und Miranda kann ich mir Carrie gar nicht vorstellen – geschweige denn ohne Mr. Big.

    Deshalb will ich versuchen, relativ losgelöst von “Sex and The City” an die Serie ran zugehen,  denn sie könnte aus diversen Gründen trotzdem gut werden:

    1. Sie spielt in New York. Hey: Die Stadt war bei “SATC” mindestens so wichtig wie die Outfits und Affären!Und wie singt Alicia Keys ganz richtig: “These streets will make you feel brand new, big lights will inspire you, let’s hear it for New Yoooork…” Die Stadt kann was.

    2. Sie spielt in den 80ern. “The Carrie Diaries”  könnte ein bisschen wie “Mad Men” für ein anderes Jahrzehnt sein. Wenn die Ausstattung genauso sorgfältig auf Details achtet und Neonfarben, Popmusik und Mom-Jeans gut in Szene gesetzt werden, dann könnte das cool werden. Oder schrecklich unästhetisch und unfreiwillig komisch, wie “Beverly Hills, 90210″ aus heutiger Sicht…

    3. Die Serie basiert auf einem Buch der “SATC”-Schöpferin Candace Bushnell und wird von Amy Harris geschrieben, die sonst an “Gossip Girl” arbeitet. Die beiden Damen verstehen etwas von ihrem Handwerk, an Qualität wird es nicht mangeln. Und wer könnte sich besser in die junge Carrie reinversetzen, als ihre Schöpferin persönlich?!

    Freut Ihr Euch auf “The Carrie Diaries”? Und seid Ihr mit AnnaSophia Robb als Carrie zufrieden?

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    sarah


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    Februar
    29

    Die schönsten Serienwohnungen

    Kennt Ihr das? Viele Serien haben so eine liebevolle Ausstattung, dass man am liebsten sofort in die Kulisse einziehen würde. Nachdem es letzte Woche um abschreckende Serien-Einrichtungen ging, kommen heute meine Lieblings-Wohnungen (Die Bilder werden übrigens groß, wenn Ihr sie anklickt!)!

    Viel Farbe an Wänden und Möbeln: Die "Friends"-WG ist berühmt für ihre Einrichtung.

    1. Ich wage es zu behaupten, dass Wohnzimmer und Küche der “Friends”-Wohnung die bekanntesten Serienkulissen überhaupt sind! Bei meiner Schwester in der WG strahlen die Wände noch heute im “Friends”-Lila und ich stolpere überall auf der Welt immer wieder mal über den obligatorischen Bilderrahmen an Eingangstüren. Seit der Erstausstrahlung sind tatsächlich schon rund 17 (!) Jahre vergangen – trotzdem wirkt die Wohnung samt der türkisfarbenen Küchenregale auf mich immer noch gemütlich. Einziehen!

    Stylish aber gemütlich: So wohnt Carrie Bradshaw in "Sex and the City".

    2. In Carrie Bradshaws “Sex and the City”-Apartment an der Upper East Side hab ich mich damals sofort verliebt: Nicht zu durchgestylt, viele Flohmarktstücke aber edle Wandfarben und tolle Accessoires. Und vor allem: ein begehbarer Kleiderschrank! Wie sie das in New York mit einer wöchentlichen Kolumne finanziert, bleibt natürlich das ewige Rätsel…

    Das Loft der Humphreys in Brooklyn. Foto: http://www.christinatonkininteriors.com/blog/

    3. Das Brooklyn-Loft der Humphreys aus  “Gossip Girl” ist eine meiner liebsten Serienwohnung: Die Klinker-Wände und die Garagentor-artige Eingangstür und Trennwand geben den Zimmern ungewöhnlichen Charme und Charakter. Im Wohnzimmer gefallen mir außerdem das hellblaue Sofa und die Sessel. Hier würde ich ohne zu Zögern einziehen!

    In welche Serienwohnung würdet Ihr gerne einziehen? Habt Ihr Euch auch schon einmal Einrichtungsinspirationen aus Serien geholt?

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    sarah


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    November
    1

    Steve Jobs in der Serienwelt

    Carrie fühlt sich ohne ihr MacBook sehr verloren.

    Ich bin zwar kein absoluter Apple-Anhänger, wie viele andere – aber Steve Jobs hinterlässt ohne Zweifel ein beeindruckendes Lebenswerk. Sein unverwechselbares Apfel-Logo taucht so oft wie kaum ein anderes Markenkennzeichen in der Popkultur auf und wird weltweit von Künstlern und Designern regelrecht verehrt. Kein Wunder also, dass auch in der TV-Branche die Apple-Produkte allgegenwärtig sind:

    Carrie Bradshaw tippte in “Sex and the City” regelmäßig auf einem MacBook ihre berühmte Kolumne – ein anderer Laptop war an ihrer Seite kaum vorstellbar. In den Filmen wurde sie dann plötzlich von einer anderen Marke gesponsert – doch die Fans wissen: Carries wahre Abenteuer befinden sich auf ihrem alten “Apple”-Rechner.

    Dr. House mit seinem Apple-Laptop.

    Auch bei “Gossip Girl” werden regelmäßig iPhones gezückt, um die neuesten Gerüchte in der New Yorker Upper East Side zu streuen.  Dr. House ermittelt für seine schwierigsten Fälle natürlich mit einem Computer mit Apfel-Bild und bei “O.C., California” skatet Seth mit iPod im Ohr durch das sonnige Kalifornien. Apple hat stets betont, für die Platzierungen nicht zu bezahlen – hip wurden Steve Jobs Erfindungen trotzdem. Damit war er eigentlich schon zu Lebzeiten unsterblich – und jetzt erst recht.

    Seid Ihr Apple-Fans wie Carrie und co.?

    gepostet von
    sarah


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    Oktober
    6