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    So fanden wir den Schweiger-“Tatort”

    Filmstar im “Tatort”: Til Schweiger ermittelt jetzt in Hamburg. Foto: NDR/Marion von der Mehden

    Peng, Peng, Peng: Til Schweiger hat seinen ersten Fall als Hamburger “Tatort”-Kommissar hinter sich gebracht und mit knapp 13 Millionen Zuschauern hat er es geschafft, die höchste “Tatort”-Quote seit 20 Jahren vorzulegen – Respekt! Natürlich ist auch bei uns in der Redaktion der Krimi von gestern Diskussionthema, es scheiden sich jedoch die Geister: Ich bin begeistert, Andrea genervt und Ines hat sich verliebt…. Los geht es mit unseren sehr unterschiedlichen Top 3!

    Sarah: Drei Gründe, warum Til Schweiger der beste “Tatort”-Kommissar aller Zeiten ist

    1.  Schweiger bringt uns James-Bond-Feeling in den staubigen Sonntagabend: “Kommissar Tschiller” springt auf fahrende Autos auf, schwingt sich locker mit einem Drahtseil durch Fenster in andere Stockwerke hinein und liefert sich ohne Rücksicht auf Verluste wilde Schießereien. “Nick Tschiller” kann Action – das ist nicht so wie bei “Klara Blum” am Bodensee, wo man als Zuschauer jedesmal Angst hat, dass ihr die Waffe gleich aus der Hand fallen könnte…

    2. Schweiger hat genügend Distanz zu sich selbst, um selbstironisch für komische Momente zu sorgen. Er bringt so viel Star-Potenzial mit, dass selbstreferentielle Sprüche wie diese gut funktionieren: “Schiller, wie der Dichter?” – “Nein Tschiller. Ich nuschel ‘n bisschen” oder “Ok, ich geb’s zu: Ich bin schwul!”. Fand ich lustig.

    3. Schweiger bringt seine Leute mit zum “Tatort”. Hätte Wotan Wilke Möhring auch für einen anderen Hamburger “Tatort”-Kollegen einen Gastauftritt hingelegt? Wäre das Studio Hamburg auch auf den oberguten Fahri Yardim als Co-Kommissar “Yalcin Gümer” gekommen? Außerdem hat Schweiger durchgesetzt, dass deutlich mehr Geld als üblich in seinen “Tatort” geflossen ist – was uns Zuschauern unter anderem ein bildgewaltiges Finale auf der Baustelle der Hamburger Elbphilharmonie beschert hat. Top!

    Andrea: Drei Gründe, warum Til Schweiger der nervigste “Tatort”-Kommissar aller Zeiten ist

    1. Til Schweigers Sprachproblem. Ich hätte ihm vor dem “Tatort”-Dreh gerne einen Termin beim Logopäden vereinbart. Denn Schweiger nuschelt sich derart durch die Szenen, dass ich teilweise krampfhaft  auf die Lauter-Taste gedrückte habe, um was zu verstehen – ohne Erfolg übrigens.

    Neuer Star am “Tatort”-Himmel: Der Hamburger Fahri Yardim hat viele Fans. Foto: NDR/Marion von der Mehden

    2. Anscheinend hat sich Herr Kokowääh sowieso eher auf die rasanten Action-Szenen konzentriert. Die brachten mich aber eher zum Schmunzeln. Ein Kommissar, der einen Transporter bei gefühlten 120 km/h einholt, das arme entführte Mädchen rettet und dann fast unversehrt wieder auf der Straße landet. Ernsthaft?!

    3. Seine Klüngelei. “Natürlich habe ich einige Schauspieler mit ins Boot geholt, mit denen ich schon häufiger zusammengespielt habe. Was soll daran falsch sein?”, fragte Til Schweiger zwei Wochen vor der Ausstrahlung des Krimis im Spiegel-Gespräch. Fast sympathisch, dass er so offen zu seiner Einfallslosigkeit steht. Mich nerven die immer gleichen Gesichter trotzdem. Vor allem im Zusammenspiel mit Tochter Luna, die im Tatort – Überraschung – seine Tochter spielt, musste ich immer wieder überlegen: Hat die ARD vielleicht doch aus Versehen die “Schutzengel”-DVD aus dem Regal geholt?

    Ines: Drei Gründe, warum Fahri Yardim der einzig wahre “Tatort”-Kommissar ist

    1. Nachthemd, Krücken und Pfefferspray – das sind die Utensilien eines wahrhaft genialen Kommissars. Neben der ganzen Schweiger-Action ist sich Fahri Yardim nicht zu cool, seinen ersten Fall angeschossen aus dem Krankenhausbett zu lösen. Ist klar, das steht alles so im Drehbuch, aber er verkörpert den witzigen Sidekick auf zurückhaltend großartige Weise und wird dadurch für mich zum Star des “Tatorts”. Das sehen offenbar auch viele andere Zuschauer so. Seine Fananzahl auf Facebook hat sich offenbar in den vergangenen Stunden verdoppelt.

    2. Fahri Yardim ist ein echter Hamburger Jung und versprüht im viel gescholtenen Hamburger “Tatort” tausendmal mehr Lokalkolorit als es (die betont Hochdeutsch sprechenden) Simone Thomalla in Leipzig oder Richy Müller in Stuttgart jemals könnten. Dem nimmt man die Rolle einfach ab.

    3. Fahri Yardim? Es ist Liebe!

    Was sagt Ihr: War Til Schweiger besser/schlechter als erwartet? Wie hat Euch der neue Hamburger “Tatort” gefallen?

     

    gepostet von
    sarah


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    März
    11

    Ermitteln in Hamburg ist sexy

    Meine Kollegin Ines hat sich gestern durch den Regen aufgemacht, um Til Schweiger zu treffen. Denn ja: Der “Tatort”-Dreh in Hamburg geht los!

    Til Schweiger beantwortet geduldig Journalistenfragen.Draußen ist das Wetter schirmzerstörend stürmisch, drinnen erzählt Til Schweiger von seinem neuen actiongeladenen “Tatort” – passt irgendwie zusammen. Nicht dass ich davon ausgehe, dass der NDR für seine Pressekonferenz, bei der das neue “Tatort”-Team der Öffentlichkeit präsentiert wird, extra solches Wetter bestellt hat. War eben ein schöner Zufall – und in Hamburg auch nicht unwahrscheinlich.

    Am 30. Oktober wird also Til Schweiger seinen ersten Krimi-Drehtag in der Hansestadt haben. Wenige Tage vorher stellt sich Til gut gelaunt, wenn auch den Kopf scheinbar gelangweilt auf die Hand aufstützend, den vielen Journalisten. Denn wenn er ruft, kommen sie alle – ob sie ihm wohlgesonnen sind, oder nicht. Er selbst ist zumindest dem neuen Arbeitsort wohlgesonnen: “Aber hallo, freue ich mich drauf!” und meint damit den Drehstart. Denn er finde es “sexy in Hamburg zu ermitteln und nicht in einer anderen Stadt”.

    An Til Schweigers Seite wird Fahri Yardim vor der Kamera stehen, der auch im wahren Leben “ein guter Freund” ist. Mit Schweigers ältester Tochter Luna, die auch die Tochter seiner Ermittlerfigur “Nick Tschauder” spielt, wird der “Tatort” also zum Freundes- und Familienunternehmen. Falls sich jemand wundert: Die Besetzung sei trotzdem eine Konsensentscheidung zwischen dem Regisseur, der Produktion und – na klar – auch ihm, betont der 48-Jährige.

    Mit der gefühlt ewig schwelenden Diskussion um seine Forderung nach einem neuen “Tatort”-Vorspann räumt er dann auch noch auf. Als “dämlich” und “outdated” hatte er die 30 Sekunden bezeichnet, die für Millionen von Deutschen das Ende vom Wochenende einläuten. Ein kurzes Statement im “Jubeltaumel” nach einer Preisverleihung ist ihm da wohl zum Verhängnis geworden.  “Alle haben über diese Scheiße geschrieben”, sagt Schweiger gewohnt unverblümt. Wenn er das nicht möchte, könnte er allerdings ab und an seinem Nachnamen gerechter werden, sage ich. Altmodisch findet er den Vorspann zwar immer noch, aber abschaffen will er ihn dann doch nicht mehr. “Meinetwegen kann der noch 30 Jahre kommen.” Denn wichtig ist sowieso, was nach dem Vorspann kommt.

    Fahri Yardim und Til Schweiger sind das neue "Tatort"-Team.

    Das neue “Tatort”-Team: Fahri Yardim und Til Schweiger. Mehr Action zeigen sie ab 30. Oktober in Hamburg. Dann ist Drehbeginn.

    Aber bei dem ganzen Gewese um Til Schweiger und wen er nun wieder spielt oder was er jetzt schon wieder kritisiert, sollte ein anderer nicht aus den Augen verloren werden: Fahri Yardim. Der ist mir mit Statements wie “Wenn ich in Tils Schatten stehen würde, müsste die Sonne ganz schön tief stehen” oder “Ich liebe Hamburg. Hier hat mich meine Mutter auf die Welt gekämpft” so sympathisch aufgefallen, dass ich mir den Schweiger-Yardim-“Tatort” sicher seinetwegen anschauen werde. Als “witzig und sexy” beschreibt Regisseur Christian Alvart den 32-Jährigen. “Der ist ein Superstar. Das weiß nur noch keiner.” 2013 wird sich diese frohe Kunde sicher übers ganze Land verbreiten. Für mich ist die Frage “Who puts the sexy in Hamburg?” allerdings längst geklärt.

    Seid Ihr schon gespannt auf den neuen “Tatort”?

    gepostet von
    ines


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    Oktober
    26

    Teurer Action-Schweiger

    Der teuerste “Tatort” aller Zeiten: Til Schweiger will mehr Action.

    Wenn es nach dem Regisseur des neuen Hamburg-“Tatorts” geht, dann soll bei den Ermittlungen von Til Schweiger ordentlich viel Dynamit und Geld verpulvert werden. Christian Alvart berichtete der Bild-Zeitung, dass ihm und Til ein “temporeicher Action-Thriller mit mehr Pyrotechnik, kaputten Autos und mehr Schießereien” vorschwebt. Ein “Tatort” im Stil von “Alarm für Cobra 11″? Mit Til Schweiger scheint nichts unmöglich, er will bekanntlich auch den Vorspann ändern

    Doch so viel Action hat seinen Preis: Angeblich wird der Schweiger-“Tatort” der teuerste aller Zeiten. Rund zwei Millionen Euro soll die erste Folge kosten. Normalerweise hat eine Episode der Krimireihe laut “Bild” im Schnitt ein Budget von 1,2 bis 1,5 Millionen.

    Hoffentlich fliegt die ganze Action Schweigers Kommissar “Nick Tschauder” nicht doch noch um die Keinohren – ich hoffe auf viel Selbstironie und Witz. Schließlich hat sich der Schauspieler in den vergangenen Jahren eher auf kuschlige Komödien konzentriert. Mit seinem Film “Schutzengel” versucht sich Schweiger momentan auch im Kino an härteren Thriller-Rollen.

    Regisseur Alvart hat das offensichtlich überzeugt: “Können Sie sich vorstellen, dass Til Schweiger an der Tür klingelt und um Einlass und Alibi bittet? Nein, der fragt nicht an der Tür, der tritt sie ein”, schwärmt er von seinem Action-Held.

    Lassen wir uns überraschen, im Oktober starten die Dreharbeiten. Mir hat übrigens vor zwei Wochen das neue Team in Dortmund mit ganzen vier Kommissaren sehr gut gefallen – endlich mal wieder ein jüngerer “Tatort”!

    Nehmt Ihr Til Schweiger den harten Action-Kommissar ab? Mit genügend Coolness und Witz könnte es funktionieren, oder?

     

    gepostet von
    sarah


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    Oktober
    1

    Wer kann Tatort?

    Beim “Tatort” ist bekanntlich gerade Sommerpause, macht aber nichts, schließlich werden die Abende länger und außerdem sind wir ja alle mit der EM gut abgelenkt. Trotzdem kam der Kultkrimi diese Woche ins Gespräch und zwar von ganz unerwarteter Seite: Otto Waalkes hat berichtet, dass er einst Kommissar werden sollte – und das Angebot abgelehnt hat.

    Fast ein bisschen schade: Beinahe wäre Otto Waalkes einst "Tatort"-Kommissar geworden.

    Das Ganze ist zwar schon zehn bis fünfzehn Jahre her, trotzdem ist die Vorstellung auch damals absurd gewesen: Hätte Otto etwa samt Ottifanten ins Kreuzverhör gehen sollen? Otto kommentierte die Anekdote jetzt einfach mit einem Seitenhieb auf den in den Startlöchern stehenden Kommissar Keinohrhasen: “Das Angebot kriegt wohl jeder mal, sogar Til Schweiger.”

    Dem ist nun wirklich nichts entgegenzusetzen, was mich zu der Frage bringt: Wer stand wohl noch auf der geheimen Liste der angefragten “Tatort”-Kommissare”? Hat etwa Cindy aus Marzahn gnädigerweise Maria Furtwängler den Vortritt bei den Ermittlungen in Niedersachsen gelassen? Sollte eigentlich Atze Schröder in Münster mit Doktortitel Leichen obduzieren?

    Ich würde mich über einen weiteren absurden “Tatort”-Kandidaten á la Schweiger freuen – vielleicht kann Larry Hagman wieder bei “Dallas” aussteigen und bei uns ermitteln oder Bushido verlegt seine anstehende Elternzeit auf die Polizeiwache!

    Wen würdet Ihr Euch als “Tatort”-Kommissar wünschen?

    gepostet von
    sarah


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    Juni
    15

    Kommissar Keinohrhase, übernehmen Sie!

    Am Sonntag (6. Mai)  heißt es Abschiednehmen: Zum letzten Mal wird Mehmet Kurtulus alias Kommissar “Cenk Batu” im Hamburger “Tatort” ermitteln. “Die Ballade von Cenk und Valerie” verspricht zum Schluss noch mal richtig dramatisch und düster zu werden.

    Das bedeutet aber auch, dass bald die Ablösung kommt und das könnte interessant werden. Denn auch wenn ich diese sehr dunkle “Tatort”-Variante mit Kurtulus mochte, kann ich das Debut seines Nachfolgers kaum abwarten: Bekanntlich wird Til Schweiger in Zukunft in Hamburg ermitteln und das kann eigentlich nur unglaublich unterhaltend werden – im positiven wie im negativen Sinn.

    Der eine geht, der andere kommt: Mit Schweiger könnte der Hamburger "Tatort" lustig werden.

    Und prompt ging die Show bereits vor Drehbeginn los:  “Kommissar Keinohrhase” hat sich nämlich mit den “Tatort”-Fans angelegt, und den berühmten Vorspann des Krimis in schönster Schweiger-Manier als “dämlich” und “outdated” beschimpft. “Ich werde dafür kämpfen, dass bei meinem ersten ‘Tatort’ ein anderer Vorspann läuft,” verkündete er dazu selbstbewusst.

    Ich will ihm ja jetzt nicht zu nahe treten, aber die ARD würde wohl eher den Ermittler, als den Vorspann austauschen… Doch Til Schweiger fühlt sich in Deutschland  ja des öfteren verkannt, wollte schon einmal einen eigenen Filmpreis ausrufen, weil seine “Keinohrhasen” beim Deutschen Filmpreis nicht berücksichtigt wurden. Da sind die Vertragsverhandlungen als “Tatort”-Kommissar natürlich eine willkommene Herausforderung – wer weiß, vielleicht gibt es für ihn wirklich eine Ausnahme!

    Aber hoffentlich beherrscht Til Schweiger die Kunst der Unterhaltung auch vor der Kamera so gut. Er muss es schaffen,  ähnlich wie es ihm in Quentin Tarantinos “Inglorious Basterds” schon einmal gelang, seine Rolle mit genügend Coolness auszufüllen. Dann kommt er seinem nicht gerade bescheidenen Ziel, “so eine Art Schimanski 2012 reloaded” zu werden, vielleicht doch ganz nah.

    Seid Ihr auch schon gespannt auf Til Schweiger im “Tatort”? Und schaut Ihr am Sonntag zu, wenn Mehmet Kurtulus zu seinem letzten Fall antritt?

    gepostet von
    sarah


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    Mai
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