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    Josefine Preuß über ihre Lieblingsserie

    Serienheldin trifft auf Serienblog: Mit Josefine in Berlin.

    Diese Woche hatte ich das Vergnügen, die “Türkisch für Anfänger”- Heldin “Lena” alias Josefine Preuß in Berlin zu treffen. Nachdem wir erstmal kurz gefachsimpelt haben, warum “Türkisch für Anfänger” auch als Film so gut funktioniert, obwohl die Serie darin gar nicht weiter erzählt wird, fiel gleich ein Satz, der mich aufhorchen ließ.

    “Ich kann mich total in Serien verlieren”, gestand sie mir. Aha! Klares Indiz für Seriensucht. Und ein super Anlass für ein kurzes Serien-Interview mit der sympathischen Josefine…

    Welches ist deine Lieblingsserie?

    “Lost”  habe ich total verschlungen. Das habe ich sogar als Marathon mit meinem damaligen Freund geschaut. Wir haben uns die Matratze ins Wohnzimmer vor den Fernseher geholt und hatten Essen und Trinken in Greifweite. Manchmal sind wir auch weggedöst und haben zurückgespult aber wir haben so echt zwei bis drei Staffeln an einem Wochenende durchgesehen.

    Josefine Preuß steht seit über zehn Jahren regelmäßig vor der Kamera. Dabei ist sie gerade einmal 26.

    Hast du eine Lieblingsfolge?

    Bei Serien finde ich generell immer die ersten Folgen, wenn die Charaktere und der Plot eingeführt werden am spannendsten. Bei “Lost” haben mich später die Flashbacks zu sehr verwirrt. Da hätte man entweder trinken müssen, um mitzukommen oder ständig zurückspulen. Das Ende fand ich wiederum gut, das war rund. Aber die 4. und 5. Staffel fand ich anstrengend.

    Wer ist dein Serien-Schwarm?

    “Sawyer”, also Josh Holloway. Es gab bei “Lost” immer “Team Jack” oder “Team Sawyer” – für mich war die Entscheidung ganz klar!

    Andere Serien, die du empfehlen kannst?

    Die neue Serie mit Kiefer Sutherland, “Touch”, finde ich unglaublich, weil der Plot so schön ist. Und “Pushing Daisies” war toll. Ich kann mich aber genauso in guten Sitcoms verlieren, wie zum Beispiel “HIMYM”. Das ist super zum Berieseln lassen.

    (Josefine glaubt übrigens, dass die guten Zuschauerzahlen von “Türkisch für Anfänger” auch daher rühren könnten, dass manche Leute anscheinend ganze acht (!) Mal in den Film gehen. Ich glaube ja, es hat sich einfach rumgesprochen, dass der Film echt witzig ist …)

    Habt Ihr jetzt auch Lust auf einen “Lost”-Marathon bekommen?!

    gepostet von
    sarah


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    April
    27

    “Türkisch für Anfänger” im Kino

    Puhhh, ich kann Entwarnung geben: Der “Türkisch für Anfänger”-Film ist lustig – wirklich! Dabei hatte ich mir schon Sorgen gemacht! Die Trailer wirkten billig und wenig komisch und irgendwie konnte ich mich auch nicht damit anfreunden, dass die Geschichte von Lena und Cem nicht weiter, sondern neu erzählt wird…

    So saß ich also etwas ängstlich im Kinosessel und trommelte nervös auf meinen Sitz, bis endlich klar war, dass das Serien-Konzept auch auf der Leinwand funktioniert.

    "Noch ein Wort und du kriegst deinen Abschiebestempel zwischen die Beine tätowiert!"

    “Da strandet man einmal auf ner einsamen Insel und dann sind keine geilen Frauen dabei!”, motzt Cem gleich am Anfang als typischer Macho. Es folgen die herrlich politisch unkorrekten Wortgefechte, die sich Lena und Cem so gerne liefern. Gut, ihre Darsteller, Josefine Preuß und Elyas M’Barek, sind älter geworden und gehen nicht mehr wirklich als Teenager durch. Dafür haben ihre Rollen seit dem letzten Drehtag 2008  nichts an Esprit verloren.

    Hot or not? An Elyas M'Barek scheiden sich bei uns in der Redaktion die Geister.

    “Lena, du musst jetzt ganz stark sein. Du bist vermutlich die Einzige mit Abitur hier”, spricht sich Lena im bekannten Voice-Over-Modus Mut zu, als sie mit dem türkischen Geschwisterpaar Cem und Yağmur und dem Griechen Costa auf einer einsamen Insel strandet.

    Natürlich sind auch Lenas über-tolerante Mutter Doris (ewig jung geblieben im Justin-Bieber-Badeanzug) und Cems Polizisten-Vater Metin wieder mit dabei.

    Im Nachhinein betrachtet war es ein  kluger Schachzug von Serien-Erfinder Bora Dagtekin, das Ganze nochmal von vorne zu erzählen, denn sonst wäre der Film wohl in “Sex and the City”-Manier ins Stolpern geraten. So oder so war die Prämisse  – unsensibler Proll und intolerante Feministin verlieben sich – schon immer die stärkste Waffe der Serie und die bleibt nun bestehen.

    Selbst wer “Türkisch für Anfänger” als Serie nicht kennt, wird lachen können, wenn die verklemmte Lena plötzlich einen erotischen Traum von ihr und Cem als Gudrun Ensslin und Andreas Baader hat… Fazit: Ab ins Kino, “Türkisch für Anfänger” läuft am 15. März an!

    Herrlich: Doris im Bieber-Badeanzug.

    Freut Ihr Euch auf “Türkisch für Anfänger” im Kino oder habt Ihr auch Bedenken?

    gepostet von
    sarah


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    März
    15

    Heile Patchwork-Welt

    Hat er oder hat er nicht? Die Gerüchte um Ashton Kutchers außereheliche Affären gehen gerade wieder in eine neue Runde. Wie viel Charlie Sheen in ihm steckt, ist noch nicht raus – eindeutige Beweise gibt es jedenfalls keine und weder er noch Demi Moore haben sich bis jetzt dazu geäußert.

    Zwei Welten prallen aufeinander: Patchwork-Familie Schneider/Öztürk in "Türkisch für Anfänger".

    Ich fände es aber sehr schade, denn die beiden haben das Prinzip Patchwork-Familie perfekt verkörpert – sie waren ja sogar gemeinsam bei der Hochzeit von Demis Ex-Mann Bruce Willis zu Gast und Ashton beweist immer wieder, dass er mit den Töchtern gut kann.

    Auch in Serien sind Patchwork-Familien ein beliebtes Thema, die Konstellationen bieten einfach viel emotionalen Konfliktstoff:  Wer verwandt ist, läuft sich schließlich zwangsläufig immer wieder über den Weg.

    Vor dem Auftauchen von Serien wie „Friends“, wo Freundschaft als adäquater Familienersatz präsentiert wird, haben sich die meisten Serien auf das Familienleben als Schauplatz konzentriert. Neben ganz viel heiler Welt, gab es sogar schon Ende der 60er mit „The Brady Bunch“ (Deutscher Titel: „Drei Jungen und drei Mädchen“) eine TV-Patchwork-Familie – natürlich auch harmonisch dargestellt.

    Und in Deutschland idealisierten Peter Weck und Thekla Carola Wied in den 80ern mit „Ich heirate eine Familie“ das zusammengewürfelte Familienglück.

    Mittlerweile gibt es fast keine Serie mehr, in der nicht neue Partner mit oder ohne Kinder in eine Familie hinzukommen. Meine liebsten Patchwork-Familien in Serien sind die Schneider/Öztürks aus „Türkisch für Anfänger“ – weil keiner so schön streitet wie Lena und Cem – und die Humphrey/Van-der-Woodsens aus „Gossip Girl“ – weil diese beiden Familien wirklich nicht zusammen passen. Das kann doch nicht gut gehen…

    In welche Patchwork-Familie im TV würdet Ihr gerne einheiraten?

    gepostet von
    sarah


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    Oktober
    12