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    Neuer Serienstoff

    2013 ist fast rum, Zeit, einen Blick in die Zukunft zu werfen. Deborah hat einmal die Serienglaskugel befragt und festgestellt: 2014 hat einige starke Serien zu bieten!

    Dass am 17. Januar der neue Sender “Disney Channel” startet, trägt dazu einen großen Teil bei – hier kann man sich auf einige gute Serien freuen. Zum Beispiel auf „New in Paradise“: Die Las-Vegas-Showtänzerin Michelle (Sutton Foster) heiratet ihren Langzeitfan Hubbell und zieht mit ihm in die Kleinstadt Paradise. Dort findet sie einen Job an der Tanzschule – doch die Zusammenarbeit mit der Chefin, ihrer Schwiegermutter Fanny (Kelly Bishop) ist alles Andere als einfach…

    „Gilmore Girls“-Fans haben hier übrigens ganz richtig gelesen: Es gibt ein Wiedersehen mit der Darstellerin der „Emily”. Und auch sonst: Von der Stimmung und der Dramatik her ist die Serie, die im Original unter dem Titel „Bunheads“ läuft, durchaus mit der von „Gilmore Girls“ zu vergleichen.

    Tänzerin Michelle (Sutton Foster; hinten, 2. v. r.) muss sich bei ihren Schülerinnen durchsetzen und hat an ihrer Chefin und Schwiegermutter Fanny (Kelly Bishop; hinten, 2. v. l.) ganz schön zu knabbern.

     

    Eine Hauptfigur aus der Disney-Channel-Sendung „Switched at Birth“ dürfte den „Lorelai“-und-„Rory“-Anhängern unter euch ebenfalls bestens bekannt sein. Erinnert ihr euch noch an „April“, Lukes Tochter? Vanessa Marano gibt jetzt „Bay Kennish“, ein wohlbehütetes Teenagermädchen, das herausfinden muss, dass es nach der Geburt vertauscht wurde. Ihre leibliche Mutter lebt in ärmlichsten Verhältnissen, die Tauschtochter „Daphne“ (Katie Leclerc) ist seit einer schlimmen Krankheit im Kleinkindalter taub  - „Aschenputtel“ trifft „Das doppelte Lottchen“! Das Konzept geht voll auf – in den USA läuft ab dem 13. Januar 2014 die dritte Staffel.

     

    Patchwork-Familie: Regina (Constance Marie), Daphne (Katie Leclerc), Bay (Vanessa Marano) und Kristen (Lea Thompson; v.l.)

     

    Auch außerhalb von „Disney Channel“ lohnt sich das Einschalten für Serienfans: ProSieben hat sich die Rechte an „Sleepy Hollow“ – nach dem gleichnamigen Kinofilm mit Johnny Depp – gesichert.  Die Serie läuft ab dem 5. Februar mittwochs um 22.15 Uhr und  versetzt die Originalstory von 1781 in die Gegenwart. „Ichabod Crane“ (dargestellt von Tom Mison) ist von den Toten auferstanden und mischt sich nun in die Polizeiarbeit von „Lt. Abbie Mills“ (Nicole Beharie) ein. Neben spannenden Fällen ist die Mysteryserie gepackt mit Situationskomik – schließlich stammt Cranes Weltanschauung aus dem 18. Jahrhundert. Spannend!

     

    Lt. Abbie Mills (Nicole Beharie) lässt sich auf Ichabod Crane (Tom Mison) ein.

     

    VOX bringt ab dem 7. Februar, 21.15 Uhr, endlich mal wieder eine intelligente Anwaltsserie auf den Weg  – „Suits“: „Mike Ross“ (Patrick J. Adams)  ist zwar hochbegabt, hat es damit aber leider nicht weit gebracht. Weil er gegen Geld Prüfungen im Namen anderer Studenten ablegt, wurde er von der Uni geschmissen. „Harvey Specter“ (Gabriel Macht), Seniorpartner in einer riesigen Kanzlei in New York City, lernt Mike durch Zufall kennen, erkennt sein Talent und engagiert den jungen Mann als Nachwuchskraft. Die beiden lösen auf geniale Art die verschiedensten Fälle, spinnen Intrigen in der Kanzlei und spielen mehr als einmal mit dem Feuer – denn immer wieder droht Mikes Vergangenheit  ans Licht zu kommen.

     

    Harvey Specter (Gabriel Macht; l.) heuert Mike Ross (Patrick J. Adams) als Anwalt an, obwohl der keine Zulassung hat

     

    Ein großes Geheimnis hütet hat auch die junge Chirurgin Grace Devlon (Jordana Spiro) aus „The Mob Doctor“. Tagsüber arbeitet sie in einem Krankenhaus in Chicago und gilt als talentierteste unter den Nachwuchsherzspezialisten. Doch nachts zieht es sie immer wieder auf die dunkle Seite: Die örtliche Mafia um Constantine Alexander (William Forsythe) hat sie in der Hand, weil ihr Bruder Nate (Jesse Lee Soffer) eine Menge Spielschulden bei ihm hat. Vor ihren Kollegen muss Grace das alles geheim halten. Und auch ihre Beziehung zu Brett (Zach Gilford) steht auf dem Spiel, sollte ihr dunkles Geheimnis auffliegen. sixx hat die Ausstrahlung für 2014 angekündigt, ein konkreter Starttermin steht aber noch nicht fest.

    Jordana Spiro (r.) muss sich als “Mob Doctor” Grace Devlin im Krankenhaus und auf der Straße beweisen.

     

    Das war noch nicht alles -  hier gibt’s eine Übersicht der Startdaten weiterer Serien (ohne Garantie für Vollständigkeit!!!):

    Pay TV:

    So, nun seid ihr aber dran: Welche Serie darf man eurer Meinung nach in 2014 auf gar keinen Fall verpassen? Auf welche freut ihr euch besonders?

    gepostet von
    deborah


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    Dezember
    30

    Viel besser als ermittelmäßig

    Ganz ehrlich: Zu Beginn haben mich Werbung und Pressetext der Serie abgeschreckt, fast wäre sie mir durch die Lappen gegangen. Eine „Krimiserie mit ‘Sex and the City’-Elementen“, zitierte der TV-Sender damals eine der beiden Hauptdarstellerinnen, Sasha Alexander. Ich fand „SATC“ sexistisch, konsumgeil und – das war das schlimmste – schnarchlangweilig. Und die einzige Frau auf Stöckelschuhen, der ich einen ordentlichen Spurt hinter einem Verdächtigen her zutraute, war Stephanie Zimbalist als „Laura Holt“ (wisst ihr noch?). Keine Serie für mich, dachte ich.

     

    Jane Rizzoli (Angie Harmon) und Maura Isles (Sasha Alexander) ermitteln auf “Vox”. (Quelle: TNT)

    Zum Glück habe ich doch eingeschaltet – „Rizzoli & Isles“, eines der Mittwochabend-Krimiformate von Vox, ist nämlich ganz großer Serienspaß. Ich bin sofort zum Fan geworden. Die beiden Hauptfiguren – die extrem kluge, aber auch etwas besserwisserische und tussige Gerichtsmedizinerin Maura Isles (Sasha Alexander) und die tatkräftige, temperamentvolle und von ihrer italienischstämmigen Familie umzingelte Mordermittlerin Jane Rizzoli (Angie Harmon) sind so sympathisch, dass man mit ihnen sofort ein Bier trinken gehen möchte. Obwohl Dr. Isles natürlich lieber Rotwein bestellen würde. Die Chemie der Freundinnen stimmt und die Gesichter der Hauptdarstellerinnen sind angenehm frisch, obwohl sie schon in thematisch ähnlichen Serien wie „Law & Order“ und „NCIS“ mitgespielt haben. Eine leichte homoerotische Note in der Beziehung der beiden attraktiven Freundinnen, welche ab und zu schon mal einfloss, fand sicher unter den Zuschauern auch ihre Anhänger.

    Mein Lieblingsaspekt an der Serie sind die Dialoge zwischen den beiden Freundinnen. Sowas wie „Mein Gott, du flirtest über eine Leiche hinweg.“ – „Wann soll ich es denn sonst tun?“ Oder „Ich hab noch nie verstanden, warum Menschen in brennende Gebäude rennen“ – „Aber du jagst Mörder“. „Ja, aber nicht, wenn sie brennen.“  Oder (Blick auf ein Butterbrot) „Ist das aus dem guten Kühlschrank oder aus dem Tote-Leute-Kühlschrank?“ – „Kalte Luft ist kalte Luft“. Oder „War sie tot, bevor sie rausgeworfen wurde?“ – „Ich müsste raten.“ – „Ich verrat es nicht.“ Okay, ich höre auf, man muss es selber hören. Diesen Artikel weiter lesen »

    gepostet von
    claudia


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    Mai
    8

    Grimmt das?

    Wer hat gestern Abend den Auftakt der neuen Crime-Mystery-Serie “Grimm” auf “Vox” verfolgt? Es können nicht so wenige gewesen sein – denn “Grimm” konnte sich gestern über die Plätze Eins und Zwei in den deutschen Abendquoten in der Zielgruppe der 14-49-Jährigen freuen. Die umfangreiche Werbekampagne für den Neustart war aber auch zu verlockend: “Ende gut. Alle tot” und ähnlich  hießen die wortwitzigen Claims. Nachdem der Crime-Freitag schwächelt, dürfte man bei “Vox” kurzzeitig aufatmen, mehr als 16 Prozent Marktanteil und über zwei Millionen Zuschauer lassen auf eine märchenhafte Zukunft hoffen.

    Neue Mysterieserie seit dem 18. Februar: “Grimm” (Quelle: Vox)

    Gar nicht so märchenhaft findet übrigens die Hauptfigur, “Nick Burkhardt” (gespielt von David Giuntoli), die Erweiterung seiner Lebensaufgabe zum Auftakt der Serie. Der brave Detective im Morddezernat der Polizei von Portland plant seiner Verlobung und sicher keine nächtlichen Jagden durch Wälder und Begegnungen mit Gestaltwandlern, die ihm von nun an nur deswegen drohen, weil er ein Nachfahre der Grimmschen Märchenschreiber ist und weil seine Tante, gejagt von Gruselgestalten und niedergerungen vom Krebs, im Sterben liegt. Eine sympathische Hauptfigur haben die Macher der Serie da aufgetrieben, und auch ihre Sidekicks – der Polizeikollege “Hank Griffin” (Russell Hornsby) und der geläuterte  Blutbader “Eddie Monroe” (Silas Weir Mitchell)  - jetzt Vegetarier – sind zum Knuddeln. Hier hat die Serie – die so an sich nicht die Neuerfindung des Übernatürliche-Wesen-Modefernsehens ist – zum Beispiel einen klaren Vorteil gegenüber den nervigen Hauptdarstellerbrüdern aus zumindest den ersten Staffeln von “Supernatural” und den etwas dusseligen Heldenkumpels, die bei “Reaper” immer den Baumarkt unsicher machten. Die Idee zur Serie stimmt übrigens von den zwei Männern, die früher schon hinter “Buffy” und seinem unsäglichen Spin-off “Angel” steckten.
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    gepostet von
    claudia


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    Februar
    19