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    “Homeland” kommt zu uns

    Claire Danes und Damian Lewis bewegen sich in “Homeland” auf gefährlichem Terrain. Foto: Action Press.

    Ich bin endlich auf den “Homeland”-Zug aufgesprungen! Gefühlt reden ALLE schon seit Ewigkeiten über die Serie mit Claire Danes in der Hauptrolle, sie räumt ständig sämtliche Preise ab und lag gestern bei den Nominierungen für die “Golden Globes” wieder ganz vorne. Jetzt weiß ich auch, warum: Die Spannung und Ungewissheit machen den Zuschauer wahnsinnig! Ist Claire Danes verrückt oder sind es die anderen? Ist der tot geglaubte Soldat wirklich ein Schläfer oder schlicht ein schwer traumatisierter Mensch? Wo fängt Paranoia eigentlich an? Wer schützt wen aus welchem Grund?

    Es geht in “Homeland” – sehr amerikanisch – um den nach den Anschlägen vom 11. September ausgerufenen “War on Terror” und seine Folgen. Claire Danes verkörpert die CIA-Agentin “Carrie Mathison”, die ihre psychischen Erkrankungen verheimlicht. Als nach acht Jahren Gefangenschaft unter Al-Qaida der Soldat “Nicholas Brody” (gespielt von Damian Lewis) aus dem Irak heimkehrt, verdächtigt sie ihn, mittlerweile ein Terrorist zu sein. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln und den Kriegs-Helden zu bespitzeln. Wer auf der “guten” und wer auf der “bösen” Seite ist, wird dabei – wenig amerikanisch – immer unklarer.

    Es ist kein Wunder, dass Claire Danes immer wieder Schauspielpreise abräumt, ihr steht Serie wirklich gut. Sie schafft es scheinbar mühelos, eine Rolle über einen langen Zeitraum spannend und vielschichtig zu gestalten. Ich habe sie seit ihrer Zeit als unglaublich echte “Angela” in “Willkommen im Leben” ins Herz geschlossen – und dass nicht nur, wegen ihrer berühmten natürlich wirkenden Heulanfälle.

    Ab Februar kommt “Homeland” nun auch nach Deutschland: Sat1 zeigt dann die erste Staffel immer sonntagabends. Ich werde auf jeden Fall weitergucken müssen – schon nach der ersten Folge hat mich die Story so beschäftigt, dass ich sie nicht mehr aus dem Kopf gekriegt habe!

    Habt Ihr schon in “Homeland” reingeschaut?

    gepostet von
    sarah


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    Dezember
    14

    Spiel’s noch mal, Rufus!

    Momentan bin ich abends wieder regelmäßig in einer sehr noblen Gegend unterwegs: Der New Yorker Upper East Side. Dort gibt es Drinks mit Frau Van der Woodsen, Klatsch von Frau Waldorf und vor allem Dates mit den Herren Archibald, Humphrey und Bass. Schließlich muss ich vor dem Start der 5. Staffel “Gossip Girl” (26. September!) noch auf den neuesten Stand gebracht werden!

    Taylor Momsen und Jessica Szohr sind bekanntlich nicht mehr dabei und Little J. hat jetzt sogar angekündigt, dass sie nie wieder schauspielern will und sich verstärkt ihrer Band “The Pretty Reckless” widmet. Der Alternativ-Rock war wohl eine Spur zu hart für die “Gossip Girl”-Macher, jedenfalls hat man in der Serie nie ein Stück von ihnen gehört. Dafür klimpert Rufus Humphrey ja immer wieder mal seinen Song für Lily von seiner 90er-Jahre-Band “Lincoln Hawk”, wie hier zum Beispiel:

    Okay, “Gossip Girl” hat sonst bei weitem einen besseren Soundtrack zu bieten als das – aber fiktive Bands in Serien sind trotzdem toll. Bei YouTube bin ich auf ein paar schöne Beispiele gestoßen: Kennt Ihr die “Frozen Embryos” aus “Willkommen im Leben” noch? Überhaupt: Die ganze Serie so toll, dass sie eigentlich einen eigenen Blogeintrag verdient hätte. Hier gibt’s Jared Leto beim Schmachten von “Red” – Angela denkt, es ginge um sie, dabei besingt er sein Auto …

    Großartig ist auch das auf 80er-Jahre getrimmte Video von Robin aus “How I Met Your Mother”. Let’s go to the Mall!

    Lanes Band “Hep Alien” aus “Gilmore Girls” hatte Verstärkung von Sebastian Bach und war eine der wenigen Serien-Bands, die wirklich konsequent als solche eingebunden wurden:

    Zum Schluss hab ich noch einen kleinen Knaller: Erinnert Ihr Euch an Uncle Jesse aus “Full House”? Ich kann den Clip vor lauter Fremdscham kaum ansehen: Die Kerzen! Die Babys! Die Haare! Und auf das Outfit war damals sicher selbst Jon Bon Jovi neidisch …

    Ich hör mir jetzt noch mal den Rufus an der Gitarre an. Mittlerweile geht mir das richtig ins Ohr … xoxo ;)

    Welche Serien-Bands mögt ihr gerne?

    gepostet von
    sarah


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    August
    18

    Als Serienheld nach Hollywood

    Eigentlich gelten Serien als tödlich für eine Hollywoodkarriere – ja, es ist schon als Erfolg zu werten, wenn jemand wie David Hasselhoff es schafft, neben “Knight Rider” auch noch als “Baywatch“-Bademeister durchzugehen. Viele Serienstars sind fest mit einer Rolle verbunden und bleiben das auch. Umso bemerkenswerter ist es, wenn sie den Sprung auf die Kinoleinwand schaffen.

    Der "Fresh Prince from Bel Air" vor seiner Zeit als Hollywood-Star.

    Bestes Beispiel: Will Smith. Der 42-Jährige hat sich vom rappenden “Prinz von Bel Air” zum oscarnominierten Schauspieler gewandelt. Sechs Jahre lang mischte er als Ghetto-Junge seine versnobte Verwandtschaft in Los Angeles auf (die komplette sechste Staffel erscheint übrigens am 6. Mai auf DVD!).

    Dann kam 1996 “Independence Day”, ein Jahr später “Men in Black” – Smith hatte es geschafft. Seine Sprösslinge müssen sich im Gegensatz dazu wenig anstrengen, um Erfolg zu haben. Sohn Jaden spielt einfach an der Seite des berühmten Papas und Tochter Willow darf dank ihm in schrillen Outfits ihre Zöpfe in jede Kamera halten – ohne sich zuvor einen Namen in einer Serie gemacht zu haben.

    Ähnlich wie Will Smith konnten auch Jennifer Aniston, (“Friends”), George Clooney (“Emergency Room”), Michelle Williams (“Dawson’s Creek”)  und Johnny Depp (“21 Jump Street”) ihre Serienrollen hinter sich lassen und sich auf die Kinoleinwände spielen. Andere Schauspieler starten ihre Hollywoodkarriere einfach neben ihrer Serienrolle. Ashton Kutcher spielte beispielsweise von 1998 bis 2006 in “Die wilden Siebziger” mit und drehte parallel dazu zahlreiche Filme von “Ey Mann, wo is’ mein Auto” bis zu “Butterfly Effect”.

    Claire Danes mit ihrem Co-Star Jared Leto in "Willkomen im Leben". Auch Leto wurde mit der Serie bekannt.

    Und wieder andere sind so gut, dass nach der ersten Serienhauptrolle sofort Hollywood anklopft, wie etwa bei Claire Danes. Für die Rolle der “Angela” in “Willkommen im Leben” war die damals 13-Jährige eigentlich noch viel zu jung. Doch beim Casting für das sensible Teenie-Drama überzeugte sie durch ihre Glaubwürdigkeit, die ihr später auch den “Golden Globe” einbrachte. Leider wurde “Willkommen im Leben” nach nur einer Staffel abgesetzt – Claire standen danach jedoch alle Türen offen.

    In Deutschland scheint die Lage schwieriger zu sein, hier werden Seriendarsteller höchstens von einer Serie zur nächsten durchgereicht. Doch als triumphierender Stern am deutschen Starhimmel blickt Til Schweiger auf alle herab: Von der “Lindenstraße” zum Tarantino-Helden – das kann ihm selbst ein Will Smith nicht nachmachen!

    Der junge Til Schweiger 1991. Damals spielte er noch den "Jo Zenker" in der "Lindenstraße".

    Was meint ihr? Haben Will Smith und co.  sich den Erfolg in Hollywood verdient? Und welcher Serienstar sollte bald auf der großen Leinwand zu sehen sein?

    gepostet von
    sarah


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    Mai
    5